Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 39 (27.5.1921)
- Date
- 1921-05-27
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/9610648-9611118-9610844--191-9610845- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
1 - --^88 diesen K 4 if,äa»*19ä 55 “nfcj SCO--.—'!wi'«»iÄr Me Berichtelftatirwg; Mstzll SchriMm Khmdkit. lK nimmtv„r di- Expedition Vn Kirojchüu" mtgkgxn. Be- 1 tur©8fen25Xpra Cu*& I u* Verlag: ©rtlm E. 15’ t Lächüsch-strsfe 8. ' * ..„* ------ Beachtung! mndet bei allen tick etenden Gelegenheiten ** nur erkauf für Hähr.-Ostrsu: n Kohn ft Söhne, Haupt- Trafik Adler, GroBeQane, \ und Verlassbuchhand- \ rtaWrl", Chelöctafgassa7. \ mwwwwnnmmHunnimnmmiin HWIHWMIHIIIttWMIMMHIIt» II Kassenfabrik Schaufelwerk «MM M...******** #** m der eine «gellenj fiiirzÄumröer 1 K. giebafMon und Administration: MSb-Uch-OSrau. ranaeaaffe >4 Ma» -.ikrivir anS mi> »iückoorl-- wrrdcn nur oln» Gewähr an«cnommen und oukbewahrt Ein» Brrpilichtnno «ur Stürkiendung wird nicht merkannt Evrcc^ stunden de^ öiedüktion täunch von u bis » Uh, vormittaas. Eigentum ^tüdticheri Kjer» logeS' reg Gem m b. -0 »n Mähr»>ch-K7ftrau SerouSgebcr nno veroniwortiicher Redakteur Dr. Hugo Herrwaun in Mähr.^ftrau. Freitag, 27. V. 1921. «SRtf'nUiWWtt'.eü/i-KWWC 3. Zahr. rr n Är iMemeM1 t, Da« bübische BolkSbla. t . Lokalblatt, sondern al« andgeitvng dann berufe», der nationalen. kulturellen und Wirtschaft, sichen Interessen der bewußten Nludenfchast tm Kann»» »schecho. slowakischen Staate und in Galt- » nie» nu bienen. — ksnserate losten 30 h für die Ssach aespaltene Mil. lfuirterreile- AntrSg« für serate übernehmen anbei -'et Administration alle größeren ^r. noncenerveüitioneu. Erscheint leben DienStag und ffrettag. IS. Jjar 5681. Der siebzehnte Delegiertentag Ter 17. Tclegiertentag bet Z D. f. D. wurde am 13. ds. in Hannover eröffnet. Don den 222 g-ewähl en Telegierten waren bis zur Stunde der Eröffnung über 163 ein- «etwffen. Die Eröffnrmg Ter Vorsitzende der Z. V. f. D.. Herr -cosenbmth, eröffnet den Del A'ertsnmg mi: einer Hnsprack-e, in der er zunächst der jüngsten Ereignisse in Jaffa gedenkt. (Die Versammlung erhebt sich.) Er. gibt der tiefen Trauer des Telegiertent ges über die Veclüste wertvoller Mensch.nl ben "A sdrul u d würdigt insbesondere eie Bed.utung Bremers der bei den Vorgängen den Tod gefunden har. De Zrsnkstsch: Lrg-ariatim wrd diesen Opfern ein eurenvoll.s Eeoenel b wahren uns wird mit - aller Kraft daran arbeiten. das Werk fortzusetzen. , um deffenw I en sie gefallen Und. Ter Wille des südi'ä-en Dostes, Palast na aufzubamn, i1 durch keine iZwischenfäHs zu erchutt rn. Ter Vor itzen e verweist kurz aus die wichtigen zionistischen Probleme, mit denen sich der Dcle;t.flc tag SU beichäftigen haben wird. In un erer Welt >rganisation ist ein fton.ifut a ut geworeen. der insbesondere durch dir ameri.an.cher Dorschlrge charakterisiert wird, die von Wei'mann abgelehnt wurden. — W r verfolgen im ti ft ster Anteilnahme dir Bemühungen d s P:Lsidenten unserer Weltoraani at 0 1 in Aiw' ika. Auf unseren amer k V"e.i G in ung^f en den lastet heute am stär.sten d e Vera .twornrngi für Gelingen oder Mi fingen u?.seres We'fes. Wir begrüben lebhaft den -?ch utz der Er kut., den Kongreh für d efen SouMrr ei .zu' er fen. Es wird die Wahl des Lüros vorgenomi- Men. 2ns Präs.dium w rden grwähl die Herren Fein Rosenbchth, al; Vvrnhendrr, Aron Barth. Vodenhrimer-"ökn F a - i pst in D isbur „ Eronemann. L an ke,' a eda -H mbur;, Egon ÄL rnscrg, Schach el-Brsi-hrrr, x-lax Ltrauh, WoIfftFranff..it. Subamt w w fo.gend s Beg üh ngstrletzramM Wrichnanns aus Ottawa fKanada) verlesen: » Weizmanns Depesche Ottawa. 8. Ma'i. Zu meinem gröhten Bedauern ve hiirdern mich die dringenden Arbr.ten in Amerika, der Konferenz in Ha nooer vom 13. Mai b.izuwOhnrn. Ungeatet des Acheitsstrhens der ainer kanift)en Tra .i'at on hat der Keren Hajessod dort einen ermutige.lderk Start geh bt. D e sinan ie.len Mögt - keilen in Ämer.ka sind ganz unv gre:z^ ve langen aber eine vrganis erie Anstr ngung a-rs b e - testet Erundlage. Ich erwarte z:ve.s chtl ch. datz Ihre Arbeitsronferenz frnckt.ol. und ersreuluh verlaufen und 2hrrn K ngaeibeleglerien Ni'tnnien geben wird. Wenn unbedingt yötig, vorbereitet meinen Besuch in Teutfchland vor dem Kongreh. 2Be%mami, Ein Telegramm des Keren H fessod Direktoriums. dann folgen Begrühungen. Begrüßungstelegramme find ei ge a ftn van den sionist scheu a/besorganisa tonen Englands, Littauens, Iusoslaroiens, Hol.ands. aus der Tfch?cho l )wakei, Oesterreich, Westg^kizie-n, Belgien, Skandinavien. Ungarn, der Schpeiz, Estland, ferner von Dr. K llenscher, Dr- Herlitz. Rabin - Breslau, Dobrzynski - Beuthen, Fuchs-Leipzig. L Richard Lichtheim referiert über die aNgemeüre Lage am Zionismus: 3b bin nicht gekommen, nur. um dem Teleg ertentag die Grüße der Exekutive zu bringen, sondern um mich mit 2hnen rückhaltlos auszusprechen, die ernste Lage ungeschminkt darp'.stelen »£■ u sagen, was die Exekutive zn tun gedenkt! Es ist die erste Eelegenheit, die der Proviiorischen Exekutive geboten wird, mti d esen Erklärungen in die Oesfentlichkeit zu treten und£eu per-f der zionistischen Bereinigung für Deutschland. Toren gegangenen Zusammenhang zwischen Zenstina und Tchlimmeers. Erst wenn wir unter trale und bandesverbänden w eder herzuste len. Unsere Organisation scheint eine Kn e durchzrmachen. D r Me uunc,:k m fj >.?'«: x a erschüttert unsere Organ; t on. unsere Fi-a-z läge ist schwierig, die polilische Lage tit nicht ganz klar, der Ausbaup.'an für Palästina fehlt noch. Diese Sch Mengte ten sind nur eine Folge unseres schnellen Wachsens, wir sind durch den Erfolg in Verwirrung ge aten. Es ist aber än der Zeit, dah wir uns entschließen, den grohen Aufgaben ins Auge zu sehen. Die Exekutive hat wohl den richt gen Weg gefunden, als sie sog eich nach ihrem Äm:-,emtritt den Kongreh einberief. Der Ko '.grech w rd am 23. August in Karlsbad fein- Beim Kongreß sollen die Fehler der Iahreskon'erenz vermieden werden. Schon äuherlch soll streug^ic Ordnung herrschen. K.in Martoat wiro anerkannt werden, wenn n'itzt die eirt prccheede Schekelsahlung verlegt. Die Hauptprobleme müssen vor dem Kon ,ließ in den Lanbs/sannschaften, Föderationen und im A. E. geklä.t werden. Ein klares und ausführliches Programm der Le tung m h die Debatten fruchtbar machen. Nur so kann der Kongreß gelingen. Dir provisorisch: Leitung wird versuchen, diese Aufgaben zu crf.illen. Die politische Lage Die Ereignisse von 2affa geben eine grintmigie Ällustration 'der in m nchen K e seu verbreiteten Lehre, dah wir keine ©ofti! meh: zu treiben brauchen. Wir sind n'cht am Ende, sondern .am Anfang un'erer Pol tik. Eng a' d will unZweifelyaft die Bat 0 r-Testarai on uj führen. Aber diese Aussüyrung stöht nv.r, aus viele Schwierigkeiten. Wir hären Gegwr in England selbst, in FvmkcciÄ, bei d:n A.aöern, und natürlich auch im eigenen jstd.shen Lager. Bisher konnten diese stiegner keinen neun-mswerten Ersolg erzielen, aber mir m's.en auf der Hut sein. Bisher hat die Verw lt ng Palästinas uns lüesördert, die Imßnigr t on unterstützt. Die Vorgänge in Ja f i zeigen nun mit welchen Scheoierig-eiten England und wir zu reämen haben. Zu unserem Lirstten Bed uern haben diese Dorghäng: dazu gesühr-, dah die Verwaltung bi- IiMin gr tvn vo ü ergehend gesperrt hat. Genauere Ra hr chtrn ha.en wir darüber noch nicht, wak -sch,ei. I ch Ml. man sich, vergewijsern, dah vö: Ruhr herrscht und keinerlei Gefahr droht bevor die üächsten Einwanderer ans Land steigen. Die richtige A-'.ft l-ert auf die Vorgänge haben unsere Ge,innungsgenossen in War chau gegeben: sie sandten an die Exekutive ein Telegr,:>nm. dah am gleichen Tag: 500 Chak-Äm Wnksu r perlnft sen, um naä! Palästina zu fahren. Wir haben Englands Schutz so stark werden, dah die Ara ber unsere Ansprückie nicht mehr be'w i eln tEinen. erst dann kann die erstrebte Verstäildft gung kommen. Wir vertrauen darauf, dah Erg land. das schon mit anderen Schwierigkeiten fertig geworden ist, vor aufgehehten Arabem nicht zurückweichen wird. Aber wir müssen w'fsen, dah wir noch viele Hindernisse zn überwinden haben. Das Wichiigste ist jetzt unsere wirtschaftliche Arbeit im Lande, pM uns Englands Vertrauen zu erhalten, denn worum sollte England sich sonst für uns Unannehmlichkeiten ausfttzen?.' 2e stärker wir im Lande werden, desto stärker w-ra unser y b ischer Einsluh sein. M'e d'ese Schwkerigrchten, di: natürlich! von unseren Gegnern aus-g'öeuL L werden, sind kein Grund zur Eutmuti, u g. sonde.n nur ein Ansporn, unseren engeren Zu ämMe isch u und unsere Anstrengungen zu verdop.em T e g U-- stigen politischen Bedingungen bestehen unverändert weiter. Das Ntandat wird wohl trotz einer cewlfsen Opposition in der ^voriiggenden Form angenommen werden, nichts kann uns hindern, unsere nationale Heimstätte zu errichten — es sei denn unsere eigene Schwäche, und Uneinigkeit. Darum sollten w r vor allem die unnötigen Streitigkeiten ruhen lasten und d'e Einigkeit in den eigenen Reihen herzusteüen suchen. Das organisatorische Programm Die Proviseri'ch.' Exekutive sieht ein: itz"er wichtigsten Ausgaben dar n. b e organisat ri He Einheit des Zionismus wieder herzust llen. Wenn die bisher in London herrschende R tung es untersteh, die Organis .t on alö solche zu stärken, die ösfentlibe Meinung im Zionismus zu beacksten, die eigene .Ausfas.u g öffentlich zu vertretm, wenn alles von ein Mar Leuten hinter den Kuffsen abgemacht wurde — so war dies weder Zufall noch Böswiln.ikeit, sondern hing o,fenbar mit der Auffassung zu lammen, die diese Herren, insbesondere d e Führer der Mnerikaner und Simon — von bet Organisation überhaup hat!en. Diese Auffassung beruh: cu Vercen.-.u'g und Mißachtung alter zionistischer Ersahrungen und Grundsätze. Hier paht wirffich der Mahnruf: Zurück zu Herff! Die sogenannte amerikanische Aufta s mg str bezug a.ff die Weltorg nrsat on geht vo.i bre: ganz falschen Voraussetzungen aus. 1. Sie ststlt es so bar. usts ob nach Sgn Memo die jganüe 2udenheit bereit wäre, für Palästina Opfer zu bringen, als wenn wir k.nn: ProM^auda oder Erziehung mehr brauchten, als wenn über- Berichte, daß die arabische Pol zei 'sth an den i Haupt die Scheidewand Zwischen Z'omsteu und Mordtaten in 2affa bffstffgL oder sie zunchn-i Nichtzionisten gefallen sei. Das ist ein m'gedest geduldet hat. Dies lenkt wieder die Ausheurer 2rrtum, der sich auch mchEu:opa eingemerksamkeit auf den Plan der Bildung ci::er' nsttet und zu dem Glauben gesühr.: hat, wir Miliz, die aus einem jüdischen und t.«; cst.em! brauchsten nur chssniger „rad.kal" Zu sein, u u ul-c arabischen Bataillon bestehen soli. Ich wist ü . er diese hei.lr Frage hier nichts weiter sag.m, möckste aber bei dieser Eel'genheii der Ideologie entgegentreten, in der ein Tel unserer Jugend in Europa lebt. Die Abneigung gegen .den Militarismus verführt manch: Leiste zur Abneigung gegen gewffse Pläne, die fest der im Krieg errolgten Bildung des jüdischen Re- * mentes bei uns erörtert werden. Diese Abneigung ist so groß, dah die Kehrseite der Medaille nicht beachtet wird, daß man sich leichiherzig, über das hinwegfetzt, was geschehen wi.d und schon geschehen ist. wenn jene Pläne nicht Wirklichkeit Mrden. Wir alle wollen mit den Arabem friedlich Zusammenleben. Aber der Wegs dazu heißt entweder Verzicht auf unsere A,rsprüche oder ihre Durchsetzung ffn solchem Um-, fange, dah wir die Araber nicht zu fürchten haben. Heute im Uebergailgsstadium sind die Araber noch gegen uns, darum bedeutet Sekbstverwal.ung der Lande bewoh.:er be te Mattffch dm Äu^'Mnh.cher .^«öen mi L lüf Juden für den ZÄrOmas zu haben. Der Z.io nismus steht aber im Gegensatz zu ekuer hur:- dertjährigen EntMülung im Westen, ersorde.t Willenskraft^ und 2d:alism.'s, er bringt dem Einzelnen keine Vorteile. Heute sind frestich die äußeren Dechältnisse so günstig, dah sehr viele Nichtzionisten, die etwas Sympathie für uns haben. Mitarbeiten wollen. Stellen wir aber die Organisation als sob.be auf deren Psychologie ein, so genügt ein ungünstiges Ereignis, ein Mißerfolg, um alles zu gefährden. Wir leben in dem Gedanken, bah wir Juden find, die für die nationale Wiedergeburt ihres Volkes kämpfen. Das ist nicht der Standpunkt der jüdischen Mehrheit im Westen Europas. Das ist Zionismus. D eser nationale Gedanke hat uns kstlkes gegeben um al.eo«s ups gemacht. Dcrl eren wir ihn. so ^-rkeren wir Uns selbst. Beharren wir auf ihm, so werden wir in gsüten Zeiten schnell, in schlechten langsam vorwärts kcMmen, aber immer bfcs AttMttsftpihrllds Mm:y! im Judentum bleft Len. Darum brauchen wir auch weiter die Zion? stische Organisation als die Organisation des nationalen Juden. Zur wsttgehendsten Zufam» menarbeit mit den anderen sind w:r bereist. He'.'ftz! kann jeder gutgesinnte 2^de mi: u rs arbcten, der ehrlich Palästina wil-. Unser angebli5)M Radikalismus ist nur eine Ausrede für Maustei an Opferwillen oder für innere Gsgnerrchffh Wo äußert sich denn unser Nadikajisn.« - derart daß er praktische Zusamm-.-narbei: für Palästina verhindert? Don ein paar Entgleisungen a‘* gesehen, wüßte ich Höchstens die Gemeindewa ffkämpfe zn nennen, zu denen wir doch ein dnt-s! Recht haben.! 2. Der zweite Irrtum der aMeriMnsteex Führer ist die Anschauung, die f'euj ge 3;on6 stische Organisation fet ni-fft der geeignete Trä» ger der wirtschaststchen Energien zur Er-chi'e-- hung Palästinas. Der amerikani che Dor d l .g — der von der Reorgänffation rkrmmi>' "on stammt geht dahin, die zioninst- - Er-''nffo4 nach Palästina zu verlegen und -r m eimr Art Wirstschastskommission zu machen. Was haben die Amerikaner xeiei :et. Was wurde aus Simons seit Jahren oerM.Oeteu Bankprojekten? Schließlich müssen auch Amerikaner in Form der „Investments 0 npanies" und Sammelfonds an di: orgami er-en Zionisten appesieren. In Wahrheit ist dim* ttonale Zionistische Oreani crtion unsere g 0 ste. ja unsere einzige wirtschaftliche Macht. Eine ganz ander: Frage ist die F-arnr d« Verwendung der Gelber in Palästina, die trolle der Gesellschaften, die Abstellun-i 50 wisset Miß stände dort. Diese Angelegen i -e:» ten werden leider von der amerikanischen RiÄ« tung mit prinzipiellen Fragen ve.mi.äst. Stars Angelegenheiten werden leider von der aNlerb kamschen Richtung mii pr'.nffxOff en Fragen ve* mischt. Statt Fehler unseres Apparates zu i:tt bessern, will man die Zionistische Organisation zu einer Grupp: von Kolonisativnsvereinen machen, mit einem Wirtschaftskomite? i* Palästina an der Spitze. So werden wir we^ i ber eine Organis. noch Geld haben. Denn Mat! wird bald merken, dah das Kapital Nicht vdr! allem in PalästinageseH chasten zuf-.mMenl i-fy. T:e amcriwnische Auffa si.n z verkenn, auch d < Imponderabilien nationaier Volkswirtschaft: Unser bestes Wirtschaffs:k ivum sind heute Vh Chaluzim. Tie nationale Idee, die A rleb-.- n; an die Zionistische Organisation, hat sie hingebracht. keine Kolonisationsgesesi chaft, :eu« Profitberechnung. 3. Ter dritte zurzeit vielleicht gesähEch-st« Irrtum der ÄMerikaner in bezug aus die O rgänisation ist die Meinung, daß fi: ihre po'l'tche Aufgabe erfüllt habe. W r sprachen schon vnn diesem Irrtum. Aber wi - t u t: er anst «' einer Zeit, die uns San, Renro gezebeuhat?'-^ we-sen Namen haben denn 'Weffmann tffch Sokolow gesprochen! Warum wurde die Zionistssiche Organisat'vn als Jewish Agency anerkannt? West di: Regierungen in ihr den Beginn der jüdischen Volisorganisation erbWsi ten. mit der sie verhandeln wollten. Die jetzige Ereku ive rersteht i.ntcr Zionismus die große Maschine, dis alle na. onalen Energien wecken, sammeln und verwenden soll, kurz, btc nationale Opganisationsform einer Volkes, das den Boden des eigenen Lmiber noch mcht den Füßen hat. in der Jdetz aber bereits das Vol. des kün,ticen JüdeiR - staates ists. Die künftige Leitung. Der Gedanke der Nation hat uns biK Kraft zum ülush l en in schweren Zeiten gege* ben. Tie gkohe Aufgabe der Zionistischen Or«' gamsation wird erst erfffft sein, wenn in P». lästina ein jüdisches Voik lebt, bas sich seteitz verwaltet und ökonomisch unabhängig ist, das selber die Energien entwickeln tarn, um bi, Mittel zur Kolonisation zu beschaffen. So« lange die politische und wittlchajttch: Grundläge der iiidMeil Gemeinwechus in LlMin»