Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 33 (6.5.1921)
- Date
- 1921-05-06
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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von L, ’ "f b« «ta Nr. 33 DiensmH „Jüdisches Vvlksblatt" 6. Mai Veite 5 ta»f -5) wS? JbitaisHeucMeU.öae bei nach e. Familien nnen «uch dre Verwendung gehobenen Kräften Theatew^ Abend ^in teuer, Ut' c) loo l,nb löW ^r. imb fcV H.W jj W30BtRt" jf .?b>‘4Äi®4l SSS;-^^ t«a!'M 10 *'■ »»bJOia,!, °b--ch«EA^»« 1 «renn' 1. B . SW « ij. d» >aWSS ft?* «*«W d-t Ä «■*B l: für d» er*-.. ™ ««i ^tts 100\o„wfert,OUet,: iJVlr1,?«#&»* fo| Meur; enWrb5° m ^Eellemesem'eruuq \ ,7 M/r. pro ®ra&; .. öef Gräbern Ü! laufender; ebtes ein Zuschlag m 353 {i Jj* «r Träöer audtthav! 1L!AJin b-sonberer ■ 300 Kr., ki &g.äittn m 6C0 m. S. in deu 6 bÄm eu Nech.u in) ite m der Reihen außehal: d«r in liing stehenden Tasst beträgt Ui (5 füt tzewähV.r (Staett L'cha dem A dv ULwr. der Stlu'fta« 000 j Mn 1000 Sit.; hi> i) ^üt Dei'.el! ng vo > Bert Mschmck wird eine Telühl von c Kuliussteuer, mindestens aber NI ben. Blumenschmuck hm d e Kami.. tuscht, besonders zu bestellen, lit. i) 1. Ter BW der tsraeliM M ist tzüMrensret, 2. in der Gewerbeschule hat Jeber fnc Änschreibgebührs m 50 Kr. r Mge/S om Lw Sit fiWti ml>- 10 mrtaiigen Mtn rm je M Nichten, lit. t) für ein Bad 40 tarnen lit. I) . Die Gebühren für TemMewa lz besonderen Beschlus es fe'^esch. lit. I) A. Bei Trauungen: 1 Temelbele chiung 50 Kr. i TcmvMr z ng ICO Kr.. 3. Reinigung 20 Kr.. 4. Beiitelim von WWN für du ire,' Taren und Gebühren zur Deckung der Bdürfnijse des Vereines ganz oder teilwe se üb.rlassen. 8 23. Z rv a n g s e i n h e b u n g: Die zwangeweisi Ei.Hebung der Taren und Gebühren erfolgt nach fruckilostr Ei :« .... Mahnung im Wege der po'ts.eu Er tu on, gehörigen u ersonen i t de f r i' Vemejsu g'die bei der zuständigen politischen Besirtsbedes Zuschlages matzgeetld: K l ussteuer e- Hörde anzusprechen rst. gehörigen und bei nrehreren gl.:? nahen nach dem Durchschnitte ih er Kultussteuer. 8 11. Bei jenen Tar- und G büh e p l cht gen, welchen aus einem anderen als den im § 43 ad b) der Sratcksn angefüh ten Grunv« «me K' l'ussteuer nicht vo gescknieben wurde und bei allen der Kusiusgemeindte nicht antrag durch den Präsidenten zu bemessen 8 12. Gemeindeangthör'ge. die ans dem St:* menfonds Unter ütz rg be iehen, s'nd von de: Entrichtung der im $ 2 a-d) genannten Taren und der im 8 3 -2 2. g>, l «, >i ßertön > ttn Gebühren gän;l ch befreit. Außerordentliche Bemessung: 8 13. Bm Tar- und Geb ührenp lich i en. d e nicht Mitglieder de: Kultu geme n e sr 0 <r höhen sich die Taren und Gebühren um 50 Pro;, des Gesanrtbe.vages. 8 14- Doferne T auungen umer Mtw rüng eines Organe; der R l usge e d. au erhatd eures Be ha. jes statt kndeti. wogt dir Geaehmchung des Präsidenten ei.lZuhoten ist, echt« hen sich die Taren und Gebühren um 50 Proz. h&s Gesamtbetrages. § 15. Erg bt sich bei Anwendung d ese: G undsähe aus einem di.- Tar- und Geb ch e rpinchr begründenden A tlaffe, dag di Beute sung 6er K I ussteuer os enbat u u etria i h ode. w ro ncchträgl ch fcstge>teU., dag die zu nirdr ge Bemessung of enbar aus Grund von unrichtiggrl Voraussetzungen ersol äe welch, ei. au - fallendes Mißverhälnis zwischen den Benesungsgrundlagen und den tatsächlichen De hältnrssen zu Folge hatten, jo hat der Prä ident zum Zwecke der Tar- und Cebüh enbetn.s.ung eine Richiiabellung de: die Beni.ssung g undlage bildende!: Knhussteuer votzunehmen. Dem Präsiden en bl: bt es cu e dem Vorbehalten. nach Anhörung de - Finan ssk wn in einzelnen Füllen über Ansuchen der Partei selbsb ardnungsgemäö bemessene Ta rn und Gebühren 3*1 ermäßigen. Gegen d e Entsleidung des PrLiidetrten ist die Beschwerde an den Kulursrat binnen 3 Tagen zulässig. <8 7.) 8 16. standen. Ueberhaupt zeichnete den Llbcnd ein erfreuliches chochmaß liebevoller Hiugebung aller Mittätigen aus, die in der lebhaften Befriedigung des sehr zahlreichen Publikums feine Belobung fand. Der Beifall galt nicht nur den Darstellern, sondern auch dem Orrlestcr des Jüdischen Arbeiter-Sportklubs, das unter der anfangs etwas schüchternen, dann aber immer unbefangeneren und flotteren Führung von Rudolf Fröhlich die Zwischenaktmusik besorgte. Wenn den Veranstaltern etwas ausgesetzt werden soll, so ist es vielleicht die Wahl der etwas banalen und mit dem Stück disharmonierenden Kompositionen, die das Orchester mit sc. löblichem Eifer aufführte, und die etwas ' u: Ulmieueivc ...... , ... - prätenziöfe Bezeichnung der Veranstaltung auf nuna^tritt sogleich nab Kenehmigun z du Ä dem Programm als Jüdisches Theater in M.- nung tm. i°g>e^ ausgmomme t f nb Lftrau. Aber vielleicht wird aus solchen Ver- 8 24. Inkrafttreten und Abänderungen? Die oorliegetlde Tar- und Gebüh en rd den Kul.usrat m . die Gebühren nach 8 5 lit. 0.) fScbechtt.th) und lit. m.) fTempeMe.) Ueber den Zeitpun't, von welchem an diese Gebühren ei rgehob.n werden, har der Kul.usrat noch besonders zu beschlietzen. suchen rwch einmal ein jüdisches Theater in M.> Ostrau und das wäre sicher sehr erfreulich. ^herrmann. ch Jüdisches Theater. In Mähr.-Ostrau hat sich plötzlich ein intensives jüdisches Theaterleben entwickelt. An einem und demselben Abend gab es im Deurschen Haus unter der Patronanz des Jüdischen Sportklubs Makabi eine durch dis Mitwirkung zweier allultrer Gäste ausgezeichnete Aufführung von Henry Bernsteins „Israel" und im Katolicky dum eine vom Jüdischen Arbeiter- Sportklub veranstaltete Darstellung des „Eisi? Scheftel" von D. Pinsktz^Mit Bernstein, dem alle Raffinements der Pariser Theatermache beherrschenden, jeden Bühnenwirkung sicheren, dabei aber bis ans Herz hinan kühlen Modedramatiker wollen wir uns hier nicht ausführlicher befassen, und lieber einige Worte dem etwas ungefügen Stück Pinskis widmen. — Pinski ist eins ausgesprochene Uebergangsperfönlichkeit; er steht zwischen dem primitiven jüdischen Theater der Urzeit, das jeden Stoff in die banalisierende Opersttenform preßte, und den Anfängen einer modernen jüdischen Bühnenliteratur. Daß dieser Uebergang gerade in die Zeit fällt, wo in Westeuropa der Naturalismus vom Symbolismus abgelöst wird» hat feine starken Rückwirkungen auf das Schaffen Pinskis „Eisik Scheftel" im besonderen ist ein Milieustück, macht immer wieder Anläufe zu veristischer Schilderung des ostjüdischen Lebens, stellt aber in den Mittelpunkt einen Arbeiter, der eigentlich ein Dichter ist, ein Idealist, der von den andern nicht verstanden wird und auch sich selbst nicht versteht. Dieses Stück, das in der Entwicklungsgeschichte des oftjüdischen Theaters einen bedeutenden Platz einnimmt und bei oll seinen Schwächen doch den Atem Bei W-Metzungen und Begräbnissen Achter Poesie fühlen läßt, übt auf ein halbwegs von Angehörigen der Kul ut aemei tde au>r-1 emvfängliches Publikum immer starke Wir- Laib des Kultusgemeindesprengsfs und ühns! LUJ1% ,C^L bonfensa>ert, baß der Inanspruchnahme eines O ganes der Kulms-! geradeem solches rt* v» er. i Stuck wählte, ein Stuck, das nicht nur dem Z Thema nach eine jüdische Beziehung hat, son- SBWj. der tnj§5 genmrmen Höhe. , I dern das selbst ein Stück jüdischer Kultur ist. 8 17. A Gei &grät>ni!jen: 1 für Leichenw-r,te 2. WajtzM u0 y f 3. S-»\panwtm kes-«ut3 . 4. Bri.elimg te: Wagt> »näre, tSsKS1-' -.7.".-— §7. und Simen3 ©ebb lann ®-aenne-Tti mH j.ch durch » tta<ttt( M BemessMg 8 8 tes jüt beu $te »enwr"^ nta'# den ileueuene'-^1 ji einttat,» '.gchrt. |9. Allerdings war es ein ungeheures Wagnis und STW ry.A wenn ich feststelle, daß der Versuch nicht zu- „ % kA*}1mt? ■ vorgeschrre ene r Tasammengebrochen ist. so bedeutet das schon, daß und Gebühren, ^wre ep.en e.mai en Enh-Er jugendlicher Idealismus und begeisterte » «mrn fe.it AM «t Setftmi betI ........ ..? ^ESsIiche m-g„ch ' s-. rat en Die Detnrisung^ ,es\bea»Bttöft s 10. , :k: ** *»»£**# ten vsltes erwächst kein Anspruch auf Leistung der! »„fte««.,, FunME IST Haftung: < § 18. Für die Entr cht mg der Taren und Ee- Mtzren haften die Personen, nach deren Bei«?raa dteselben gemäß § § 8 ■— 11 diese: Tar- und Gebührenordnung bemessen wurde, km Malle einer Durchschnirtsberechnuntg 0 10) diefjeniaen. deren Beiträge zur Durchfchnittsberechmrng dienten, zur ungeteilten Hand. Verwendung: 8 19. Die Taren und Gsbübreu bilden km aisüeme nen grundsätzlich ci en Te 1 de Bedeckung der Jah.esbedürsntsse der K.tl usgemcinde. 8 20. Die nach der Höhe der Kultussteuer bemessenen Zuschläge zu den in 8 ü lit. a-c ge« nannten Gebühren sl etzen einem Fonds zur -Unter-ützung bedü.ftigsr und srkra. kte? eanvter und Diener der Kultusgemeinde zu Dir «Taren und Gebühren bestimmter Katezo-tien können über Beschlutz des Kultusrates rn besonderen Fond» swie Leichensteinf nd« Seelen« Gedächtnis und derglei len) ge ammelt we den. 8 21. Den Funktionären de: Kultusgemein:e «o-mnt ein Anteil an Taren und GebL-ren »icht zu. Uutzerordentliche Cinhebuns und Verwendung: § 22. '; Der Kultusra: kann Kü.tusvereine x eoeihausveroin und dergl.) auh ti.- Ei.thevung der Taren und Gebühren gegen genaue wwhettfffilnrurta übereraaen und solchen S&tfti* I nah 0 Wer iemals Prosa oder gar Verse aus dem Jiddischen ins Deutsche übersetzt hat, weiß, wie ungeheuer schwer es ist, das ursprüngliche Kolorit zu wahren und sich doch vor lächerlichem Mauscheln zu hüten. Diese Schwierigkeit ist ins Vielfache potenziert bei der Aufführung eines ostjüdischen Milieustückes in deutscher siebersetzunp. und durch Kräfte die zum großen Teil dem dargestellten Millieu weltenfern sind. Und wenn nun die Fremdheit dem dargestellten Milieu gegenüber auf die einzelnen Darsteller ungleich verteilt ist, so müssen in die ganze Aufführung Disharmonien kommen. So stand auf der einen Seite eine überzeugende ostjüdifchs Figur wie Jfa R ul f s Beile einem fast ganz unfüdifchen Eisik Scheftel (Otto Mazel) gegenüber. Mazel schöpfte den allgemein-menschlichen Ideengehalt dieser Figur voll aus, ohne ihm auch nur einen Teil feiner volksgebundeisn Bedeuchmg geben zu können. So stand auf der einen Seite die ausgezeichnet gesehene Figur des Orks (Alfred' Vogel), auf der andern die in jeder Beziehung verzekchnets des Komödianten Selig. Aus diesem machte Herr Ce iß einen jugendlichen Liebhaber, wie er in deutschen Kleinstädten, vielmehr in dem in solchen Kleinstädten spielenden deutschen Lustspiel der achtziger Jahre vorkommt, ohne in seiner Heiterkeit durch eine Ahmtng davon getrübt zu werden, daß die ganze Figur aus dem Geists der russischen Haskalah geboren ist und einem Typus einer ganzen Generation russischer Juden verkörpert (der aber ganz anders aussieht als harmlose Figuren deutscher Lustspiele). Die Gegenüberstellung könnte noch weiter fortgesetzt werden: jeder einzelne von den Darstellern tat sein Bestes und Erfolg oder Mißerfolg benrht mehrmals auf irgend etwas anderem auf dem Grads der Kenntnis ostjüdischen Lebens. Bemerkenswert ist. daß an lchauspiele'.ishcr Fähigkeit die dilettierenden Mitglieder des Jüdischen Arbeiter-Sportklubs den mitwirkenden I Ü d i s ch e s T h e a t e r. Samstag, den 7. Mai um 3 Uhr nachmittags Schülervorsteliung Eisi Schecke! zu halben Abendpre sen. Reiner rag flieht dem Jüd. Ferienheim in Ostrawitz zu. * Barm: zwah- Feier. Samstag, den 7. Mai, vormittags 10 Uh: findet im großen Tempel in Mähr.-Q'rau die Barmizwahferer des Marcell Färber, Sohnes des Herrn Dr. R. Färber und Gattin Olga, stack. Neutitschei n. Wir erhalten folgende Zuschriftenst. Gemäß 8 19 des Pr. Ges. erlaube ich mir - tie'erslehende Brrichligun-i zu dem in Ihrer Rr- 23 vom 15. v. M. er'ch enenen Artikel: K Ituswahl in Neutit che'n midem Bemerken zu übersenden, datz die von m r gemachten Angaben die tatsächlich: Wrhrh it darstellen! Es ist unri-htig, datz Herr Huppert bei der am 5. März l. >). ikLgehaltenen Mählerversamml ng d e Ericki un a:- gab, datz sich dies Zionist. Partei die Ausgabe einer eigenen Li^te vorb hrlte. R chtig rst es, datz bei dieser Versammlung eine geeinigte Liste zur Aufstellung gelangte, welche von allen Anwesenden (sam t a ch den in Mehrheit erschiet"enen ZioMen) angenommen wurde. Diese Liste, enthaltend Zionisten und Nichtzionisten. wurde gedruckt und amtlich von der Kultusgemeinde den Wählern zugeschickt. 2 Tage vor der Wahl hat Herr Dr. Birnstein eine neue, rein sronistksche Liste ausgesendet und eben d'eser Bo fall brachte Unstimmigkeiten Unter die Wählerschaft. Herr Heinrich Bermann ha cke yon dem Erscheinen einer dritten Liste ke ne Kenntnis und stand der Wahl ganz fern, u'm so mehr, als er weder mir Herrn Attfr chi nol: Herrn Tintner im Verkehr ist. Die Li i« felsst wurde von Herm Fritz Bermann am Wahl age!NN 9 Uhr vormitiags au-g:gsben und Her: Aufricht und Tintner machten wohl bei ihren Bekannten für diese Liste Propaganda, wclhe jedoch nicht den Zweck verfolgte gegen d'e llwuitischo Sach: se.bsi, sondern einzig und allein gegen den Terror einzelner zion. Führer aufzutreten. Datz die» von Erfolg begleitet war, beweist, datz d:r Führer, Herr Dr. Birnstein, mit 85 Stimmen an elfter Stel e in den Auaschuh, Herr Huppert mit 83 Stimmen in den Ersatz gewählt wurde und Herr Fabr kant Munk sen. aus Boskowitz. dekz. in Neu.sttfhein, Deroaupt nicht gewählt wurde. Es ist auch besonders hervorzuheben, datz es dem gewählten Mitglied Herrn Em. Hein (ältester Zro« mst) nähr g-c-legt wurde, zugunste: de: Hs.rn Huppert zil ückmireten. damit diese: i: oen Ausschutz vorrücken und nur so. feinem lang ersehnten W nsch: gemätz. Kultu -SteUre. re ter werdxn könne. Herr Od.-G.-R. i. P. Schenk ist seinen, Herrn Fritz Bermann gegenüber gemachen Neuste ungen, en Gegner der zionistischen und j.id sch na ional.n Bewegun;. Die darüber in dem Artikel gchrachte Gesarnungserklärung ist ahne Wissen und Zustimmung des Herrn O.-G.-Ra es Schenk gstcheben. Die Liste des Herrn Fritz Bermann hat ihre Erwartungen voMammsn übert offen, denn die fünf an erst«: Stelle g:wähl en Herren mit Ausnahme de; Herrn I idor Körner, welckzer die Meistanzahl an S i,nme r erh elt, we l er mit beiden Parteien fymp ck ks err, Dr. Theodor Fischer. Klapyh l Brrt.wkd. Kupfermann Aor,, Rosenzweig A vis u d Schenk Sig., O.-G-Rat fi:d Ntchtzionisie» und vereinigten di: me sten Stiurnrm aus sch. Mit vorzüglicher Hochachtung für die Rchstgteit dieser Angaben: Fritz Be. mann. ll de- Wr die Urbenntittlr-ng der Bericht gung Herrn Fritz Bermann bestens dan.end, che m mich ihrer Aissich: ovMMstch an. daß vom gesetzlichen Standptmki eins Dervilchtung zu: cröifcntü. nn.i uistl lee] stelft, datz selbe jedo.} loyalerweise z e i l .eckt hätte, zumal wir Zio.nsten eine öf ent.ich kussion nie gescheut haben. Da der Eim noeL, mir die zweifechafte Ehe zutel werd " iä^'! sich mir meiner Person zu befassen weiters vom Terrorismus zienisti chest e üst-f rer spricht, of-enbar um sein Wirbel m:. Bw] nebnren am Wahltage zu bemänteln, w:.. ichf an die sogenannte Berichtig nz e nig: Be 'e:4; kunaen inüpsen. Vor allem bemerke sich, datz> meine Worte nicht jo denn Friz Bernannf gelten als seinen Hintermännern. Denn tchtz bin gewohnt, im posit ihen Kampfe ernten f Männern gegenüber a tretm und nrein: Zeck ist viel zu kostbar, als datz ich mutz einp Minute einen Menschen opfern ^würden, d:r ctö=*. solut kein Interesse fü: das jüdich- Volk e-up-. findet und aus per önl che: Ei elk: t dt: ■iffl uns Zionisten so wicht gen Kul uswahien aat; Wahltage zum Gcspötte der atischen Bevil«! kerung machte. I«ü erinnere da an bi: Wo te. eines inzwischen verstorbeucn c-r scher Arz e». der an die agüato.ische Tat g.eit Bermann^' oder eines seiner würdigen Eeuossen de F a knüpfte, ob er vielleicht den ..Schammes'' zu: Hilfe rufen sollte. Auch im Wachlioiale selbst hörte ich von Nichtzionisten die Bemerkung^ datz die wichtigttrer she Gefth isligkeck Bsr-> manns und Genossen einen n id i er E no uck hervorrief. Es empfandet: eben a ch luse.s ernst zu nehmenden politischen Gegner, ditzj die Kultuswahlen nicht dazu da jeien,^ jen-« sationslüsteren jungen Leuten Eelagenheit zu geben, den Juden zu zeigen, datz d.e jüdisch^ Chutzpe trotz unserer ernsten Arbeit noch nickst ausgestorben ist. Ilm auf die Sache selbst zurülzukommer, halte ich den Inhalt des am 15. A t>ril t. J.. in Ihrem Blatte ersck'iennenen Berichtes über die Neutitscheiner Kultuswahe: selb ve st '.de sich voll aufrecht. Insbesondere ent prickst est den Tatsachen, datz in der Versamml..ng vom 5. März Herr Huppert die Erklärung abgad, datz sich die 'Zionisten die Ausgabe einer genen Liste Vorbehalten. De: Grund lag nicht etwa darin, datz die Zionisten in der an diesem! Tage ausgestellten Äste zu schwach bedach waren, sondern dar n r.atz Personen oü. tri$ nicht zur jüdischen tu Ion bekmmt haben ochtzZ als ausgesprochene Gegner der Zioni leti gelten, nicht kandidiert werden, datz weiters unseren demokratischen Grundsätzen entsprechen» die Minderbesteuenen eine stärkere Dert stnrng erhalten sollten. Tie von der ziorststischen Parteileitung propomierte Liste enthielt durchaus ,nch, a ss lie lib Zionkjlien« somern autz- <** i de re Nationalj den. Lediglich des Friedensattsie: : nd in Anerkennung Per Verdienste, die sich einzelne Herren um die Kultusgemeinde erwarben, willigte die Zionistische Parteileitung am lO.März 1920 in das Kompromitz. Datz ein Bruch des Kompromisses, gegen das nach En nzie ung der Annahme niemand Wide.spr ch e hob. unter Juden möglich sei, habe ih trotz meiner jahrelangen Zionistislen Tätigkckt, die mkb mit Kultusmachern ailer Art in Berührung brakst«. nicht für möglich gehalten. De: trau ige Ruhtck dieser Heldentat bti.b den Ne rtitsche neru vo.- behalten. Wie dieses Vorgehen i.i ern sin jüdischen Kreisen beurteilt wurde, ist daraus er-, sichtlich, datz zwei Herren der WaWomm cksion.. von denen einer durchaus nickn zu unseren Freunden geho.t, während di: Wanl ern Ich die Frage erörterten, ob sich wohl etti t nur 20 Wähler finden werden, die M' neu: Lche. auf der als Exponenten die He treu .Hein, ich Bermann. Julius Aufriht und Julius Tintner fungierten, wählen werden. Datz Herr Heinrich Bermann trotz der Leitung der Agitation durch semen Sahn Fritz von dem Erscheinen der dritten Liste;etn? Kenntnis hatte, wie der Einsender behauptet, erscheint sehr merkwürdig und ist mit seinem Verhalten gegenüber Herrn Hein b:i der Wäh« lerversamml ng und jeiner notorischen Gegnerschaft gegen die zionistisckien Idee kaum vereinbar. Jedenfalls ist es zu begrüßen, oatz er das Vorgehen seines Soh es dcsaoeniert u. von dem Wahlmanöver nichts wissen wist. Eine schärfere Verurteilung des Verhaltens •. Fritz Bermanns rmd Genösset: als die Absage des eigenen Vaters ist sicherlich kaum zu denken. Daß Herr Bernwnn Wort darauf legt festzisstellen, datz er mit dem H. Aufricht und Tintner nicht verkehrt, ist jedenfalls pikant; wir Zionisten haben uns unserer Kamps- und - Bundesgenossen, auch wenn ji> sozkat un; nihl gleichflanden, nie gekchäm:. Der Einsendet zä l n sein:: Ber chtigumx . die Namen eitnzesner Henten auf, di: i oder vieli icht wegen ih ter angrb. ch nicht. « msckschen Ge, nm nz an erst:. S esie gewüh.t wurden. Abg.s.h:,: davor la. HS sten; zwck dieser Herren als G:gner des Zio .innts gelten könttsn. rergitzt Be.mann an: führen, datz deck Kandi.me.: a f der Kompremissiil, ftauößit —-5 den Hey Kt m