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Jüdisches Volksblatt · 1921-05-03 · 32 (3.5.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
32 (3.5.1921)
Date
1921-05-03
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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V. 1921. borrn .. j. manaff. X' «v«- I HiäÜtt- K20-— Da» ..Indische ^olkSblatt" ist kein Lokalblatt. londern al» Äerkand /teitvng da»u beruien den nationalen, kulturellen und wirtschaftlichen Iuterekien der bemühten Iudenlchafi tm ganzen tschechoslowakischen Staate und kn Galizien an dienen^- - Inserate kosten 3ts b für vierfach gespaltene MillititetergetkL- Anträge für Inserate übernehmen anher der Administration aste gröhcren Au. noncenerveditionen- Erscheint scdc» Dienstag und Ireitag. 25. Riffan 5681. Krfte P!enarfitzuüg des Zionistischen ZenttaksMeZs für die ffchechosiorn. RchMil, S*k9fta, 17. MrU 1921. lÄffizieS.) Anwesend bie Mitgl'cder Finz' Tr: pa, r ol chm cd P t> » altz, Dr. L>i.nrmanik-Btäh..-^>:r >^. ~e: Ä.-o» ger-Mähr.-Ostrau. Dr. Margulies-Le tmeutz, Dr. Mekßner-Olmütz, Dr.. Rufeisen- Mähr. - Ostrau. Ing. Cpitz-Ätünn. Finzi verliest einen ihm zugekoinmenen Brief der Zionistischen Erekutive Lo.rdo.i. w:rin das neugewühlte Zeniralkomitce begrüßt wird. Sodann wird als Vor itzender einstimmig Finzi-Troppau. als M ep kffident Dr. Rufesten gewühlt. Finzi schlägt vor, folgende Abteilungen zu schaffen: 1. für Organisation und Prvpaganva (Leiter Dr. Herr mann) 2. für Finanzen (Leiter Leo Krieger) 3. für Keren Haies od 4. für das Palästinaamt (Leiter Norbert Adler) 5. für den Jüdischen Nativnalfonbs (Leiter Norbert Adler) 6. für Kulturarbeit , 7. für Jugendarbeit » 8. für Galutharbeic (Leiter Dr. Singer),. Die Dorschlüge werden angenommen. Aeber die Besetzung de: Abt i u ge i fü: Kultur-- und Jugendarbeit und deren event>t->l!e Vereinigung entspinn: sich eine Tebage. Ing. Spitz schlägt vor, als Sekretär für Jugend-- und Kulturarbeit Dr. Siegs red Bernfeld l e - anzuziehcn. Das Zentralkomt.ee ermächt g J.g. Spitz diesbezügliche' Verhaadl:nge» mit Dr. Bernfeld zu führen. Ing. Spitz erkiärt. provisorisch die Leitung des Jugendreferares zu übernehmen,' über die Be'ctzung des Kultiir-- referates ssll erst nach dem Ergebnis der Verhandlungen mft Dr. Ber.ifeld eutjixic e r werden. Betreffend die Ab eisung fttr Gaiu harbeit wird ausgesprochen, dag sft mi der vrm Z'onisteffag vorg. schlag e r K mm ssi n un,r Leitung Tr. Singers rdcntiby ,et.i soll. Als Mitglieder dieser- Kommission rverden Da? or. Singer (Leiter), Dohor 'Goldstein, Tr. Epstein, Zucker, Waldstein in Aussicht geklommen. Dr. Singer soll ersucht werden, die Koimiiission zu koststititieren. Sümtliche Leiter der einzelnen Übtest.! nsen sollen Borschläge, insbesondere über die sZusammensetzung ihrer Kommissionen und über die beabsichtigten Arbeiten erstatten sowie B.idgetentwürfc vorlegeü. Die Müglieder der Komwisslonen können auch aus dem Kre se de: Gz. „außerhalb des Zentralkomitees bestimm werden. Das ^'Zentralbüro des „Misrach:" tu Pretzburg soll aufgesordert werden, d e Dertceter in das Erekirtiv-Komitee und in das ^Zentralkomitee zu nominieren. Krieger berichtet, daß eine genaue llehe> Hcht über den Stand der Fmanzen auf Grund des Finanzberichtes des abtretenden Zemral- Feuilleton. u m das. das „Es ist vergebllch". 2akob Wassermanns Ringen das D eutschtum. „Ls ist vergeblich!" Dies ist Bekenntnis eines bOjähr. Ringens um Deutschtum, das 3atob Wassermann in seinen Bekenntnisse „Mein Weg als Deufcher und Jude" (S. Fischer, Berlin) in die Welt hinausschreit. Das ganze innere Leben und Streben dieses Mannes ist erfüllt gewesen von dem heißen Begehr, zugleich Jude und Deutscher zu sein, und nicht nur als Jude von Juden, sondern auch als Deutscher Aon Deutschen anerkannt zu werden. ' In allen Höhen und Tiefen, die der Dichter durchumtz. hat er um diese Anerkennung gerungen, und in den Tiefen wie in den Höhen ist sie ihm versagt geblieben. Auch kn von Tiefen, die er, wie selten ein Mensch, dur.h- Loster hak: als unfähiger, aus allen Stellungen lrerausgeworfener Handlungsgehilfe, der seinen Beriif als Kaufmann verfehlt und seinen Beruf als Dichter noch räch: gefunden Den Hatz, de: sich dem Juden entget^nstellie. hm er frt der »chrrihstribe rote YMPftfe * 1%MV Komitees nchc möglich ist. da dieser Berichts per 31. Dezember 1920 aufgeschM ist. Ds- Aufstellung eines detaillieren Budgets ist erst möglich, wenn die einzelnen Referenten ihre Vorschläge gemacht haben. Je)en a ls ha den wir für das Zentralkom t:c m t einem Jahresbudgct von mindestens 200.060 Kr. zu rechnen, wozu' noch die Budgets für Galmharbeit. Jugend- und Kulturarbeit k mmen. Die Budgets des Keren Haieisod, de; Jüdischen, Nationalfonds und des Palästinaam es (wozu auch die Chaluzarbeit gehört) seien nich' a'.s Bestandtteile des Budgets des Zentralkomitees zu bedachten. Insbesondere die B deckung der Kosten des Palästinaamtes und der tthantZarbeit müsse aus zentralen Mitteln de': 2Lel> prganisation gefordert we.den. Dr. He rmann erklärt, daß ein so bedeutendes Budget nur durch eiue großzügige Finanzierungsakston g:-j lichert werden könne und daß dafür bte Vorausbedingung sei, daß die verschiedenen sonstigen Sammelaktionen vcr>nieden werden. Er beankragt daher die Budgets der einzelnen DistrD.e nfic dem Budgst des Zentralkomstees zu vereinigen und das,gesamte Erfordernis, das auf 450.000 Kr. geschätzt werden kann, aus "die Weise zu decken, daß nach dem Muster der Zionistischen Beteinigung für Deutschland eine progressive Z omstensteuer ausgesch i e! rat) und dah ein Mindestbeitrag hiefür als Parteisteuer im Betrage von 10 Kr. mit dem Schekel zusammen crngehoben werden soll. T-er Antrag Dr. Hernuanns wird pringi i:ll angenommen die Durchführung dem Erekutivko initee übertragen und auf Antrag Dr. Rufeisen äks Richrkinie aufgestclll, daß die Zionistensteuer he bis 2 Prozent des Einkommens betragen soll. In Ergänzung wird noch beschlossen: 1. Die P arte'.stouer von 10-Kr. wird von Jugendlichen unter 18 Jahren nicht eingehoben, 2. die Resundierung an die Distr kte erfolgt nach Maßgabe ihrer Budge s jedoch n« Einklang mit den von den Einzelnen Distrikten abgeführten Mit eln. 3. eine Ermäßigung der Parteisteuer für die Slowakei und Kachatherußland wird derzeit nicht gewährt. In der Nachm t agssifunz gela g eit vertraulicher Bericht der Londoner Er.kut.oe an die Mitglieder des Großen Aktionskomitees, sowie ein Schreiben von Nehemia De Liemr an dieselben zur Verlesung. D e beiden Schriftstücke werden zur Kennt rs g ikom e r und da; Erekutiv-Komitee beauftragr, einige ergänzende Aufklärungen von der Londoner Exekutive einzuholen. Finzi berichtigt, daß auf Grund eines Briefes des Berliner Büros des Ke:en Hajessod Dr. Weizmann die Absicht hat. nach der A. T. Sitzung einige europäische Zent.en, darunter Prag, zu besuchen. Es wird beschlossen, aus diesem Anlaß in Prag eine große DenkünstraimnsversamMlung und eine Blenar - sitzung des Zentralkomitees unter Hinzuziehung einiger werterer Gg. zu veranstalten, deren Auswahl den Distrikten überlassen wird. Hierauf entspinnt sich eine längere Debatte durcklitteir. „Zum erstenmal" — so schreibt er von seiner Dalirärzeit — „begegnete ich jenem, in den Bolkslörper gedrungenen, dunklen, st a r r e n, f a st sprachlosen Haß, von dem der sstarne ÄntisedritiLnrust fast nichts aussagt, weil er weder die Are. noch die Quelle, noch die Tiefe, m*!j das Ziel zu erkennen gibt. Dieser Haß hat Züge des Aberglaubens ebenso wie der freiwilligen Verblendung, der Dänronenfurcht wie der pfäffischen BerstoMfeit, der Ranküne des Benachteiligten. Beirogenen ebmso wie der Unwissenheit, der Lüge und Gewissenlosigkeit wie der bcrech ig'en Abwehr, affen- Hafter Bosheit wie des religiösen Fanatismus. Gier und Neugier sind in ihm. Blutdurst, Angst verführt, verlockt zu werden. Lust am Geheimnis und Niedrigkeit eer Sclbsteinschägung. Er ist in solcher Verquickung und Hintergründkglest ein besonderes deutsches Phänomen. Es ist ein deuischer Haß." Auf die Milikärzekt folgten Jahre kreisten äußeren Elends. .Schließlich fand oer Dichter, der hungernd und frierend, sünA Geld und Erwerb, im winterlichen Schwacz- DalK hexumzeirn Zuffuch: de: evrew- Lrreundr in Zürich, einem christlichen Nürnüber den Ort des Kongresses und der A. E- Srtzung, als deren Ereignis auf Antrag Dr. Margulies beschlossen wird, im Sinne der Resolution des Zionistemages als Ort^der A. C.-Sitzung und des Kongresses Karlsbad vorzuschlagen. Als wichtigste Vorbereitung de; Kongresses ist die Schekelaktion zu betrachten, für die uns sehr wenig Zeit zur Verfügung steht, da die Creku ive darauf bcharrtdaß die Schekel spätestens am 1. Juni abgeführt sein rnüssen. Es wird daher eine intensive .Schekelkanrpagne beschlossen. *<Zum Schluß werden Fragen des Keren Hajessod besprochen und folgender^ von Dr. Herrmann formulierter Antrag ei. stimmi g an genonnnen: „Das Zentralkonlstes etil irt. daß es für unbedingt notwendig hält, daß die Leitung der Keren Hajessod-Arbeit rm unmittelbaren ZirsamMenbang mit der 'Leitung des Zentralkomitees st:ht und daß daher das Präsidium der Zentralkommission des Keren hajessod in der tschechoslowakischen Revub-ik an den Sitz des Erekukivkonmees verlegt werde. Ta der bisherige Vorsitzende dieser iZentralkommission in statu demijsionis rst, wird das Erekutivkomsteo beauftragt zu veranlassen. daß in der nächsten Zeit eine 3izung der Zentralkommiss on des Keren Ha jesssd in der tschechoslowakischen R:publik ei iberufen wird, welch: Äer die Reorganisierung schlüssig werden soll." Das Zentralkomitee beschließt noch, seinen derzeitigen Vertreter in der Fürsorgezentrale in der TschechofloMakei. Inspeftor Slonitz-Prag. aufzu'ordern. fein Ma dak be> zübehalken. Vach Crled g nr der Tagesor.n ung w'.d Ine SitziNlg geschl-ssen. Froutbericht. Ter Krieg ist auf der ganzen Linie entbrannk. Im Jargon der Generalstabsberichre könnte man die Wochen, die wir jetzt durchleben, als eine Serie von „Großkampftagen" bezeichnen. Zwei Hauptkriegsschauplätze werden deutlich: Amerika und Teuffchland. Seit fast einem Jahre hören wir i>mner wieder von dem Gegensatz zwischen .amerikanischem und euroäischem Zionistmns, von Se Mrationsgelüsten der Amerikaner, von (h:em Bestreben, den in der Erekntive si Monden Vertretern der osteuropäischen Juden, die. den Aufbau Palästinas in naffonalenr Sinne fordern, ihre kommerzielle Methode aufzuzwingen. Zahllose Mißverständnisse verdunkelten die Atmosphäre, Vorurteile und Fehlurte le ffk inten Gestrüpp <ulf den ohnehin beschwer ftche.r Weg Zllr Klärung. Die letzten Wochen haben diese Klärung gebracht. Sie bedeutet nicht: Einigung: tm Gegenteil: sie bedeute: Kampf. Aber dieser Kampf ist heilsam, er macht Kräfte frei, Kräfte nicht nur für den Äufüau Palästinas, Kräfte vor aller» für die Auffichtung unserer Volksseele. Wer Sinn für d e Größe und Wichtigkeit de? Augenblicks hak, muß aufhorchen. vnrß d'e Berichte gierig aufnehmen, muß Partei ergreifen. Das scheinbare Kampfobsekt ist der Keren Haje'sod. Ich resümiere kurz dch Tatsachen: Der Beschluß zur Errichtung des Keren Hajessod wurde von einer Komm ssron der Ziiff nistischen Jahreskonserenz in London (Juli 1920) vorbereitet. Ter erste Vorsitzende avr Kommission war Herr Julius Simon, der als Vertreter amerikanischer Anschauungen gilb der zweite der Vertreter der amerikamschen Zionisten. Herr ^imon refer erte übe: den Beschluß der Kommii. in der Schlußsitzung der Jahre:* konferenz, welckier der Ehcenp.äs.dcnt der Zionistischen Organisation Anrerikas. Brandeis, präsidierte. An der Sitzung nalrnien die etwa vierzig Delegierten der amerikamscheu Zionisten teil. Die von Herrn Simon vorgebrachten Anträge wurden einstimmig ange nommen. Sodann erklärten Vertreter aller größeren Landsmannschaften in fe crlichster Forni, daß ihre Landsleute auf das knffchiedensie an dem Werke des Keren Hajeisoo mit arbeiten wölben. Der Bedeutung der ameft' kanischen Landsmannschaft gemäß sprach)» j#t diese zwei Redner, Herr De Haas und Rabbi Srlocr. Ter Beschluß der Jahreskonferenz 'st llar: Keren Hajessod in der Fonds ffir de»Aufbau des nationalen Heimes, das einheitliche Reservoir zur Saurmlung des nationalen Kapitals, aus welchem al^e Zweige des Auivaue? gespeist werden sollen. Er beruht auf dem Maasser. Von vornherein ist ein bestimnstcr Teil für unrentable, ein anderer Teil für auch int geschält! chen Sinne rentable Ilnt.rne'nnnagen bestimmt. Ter Fonds verknüpft a!>o den Gedanken der Spende mit dem der Anlsih (oder Anlage), nach amerikanischer Ausdrucksweise donations und Investments, lieber die Zweckmäßigkeit dieser Verknüpfung zu streiken wäre zwecklos: sie ist von der his zum Kongreß höchsten Instanz der Zionistischen Organisation beschlossen. Res ftldicata. Die zio nist schen Landesorganisaticnen (auch di: arnerikanische) Hab » sich verpffchtsi, de» Beschluß durchzuführen: wären verpflichtet ihn durchzuführen, auch wenn sie sichnicht in London dafür feierlich verbürgt hätten. Im Oktober 1920 tagte in Buffalo eine Konvention der amerikanische» Zionisnschen Organisation. Sie war schwach besuch: und mangelhaft vorbereitet. Auf Antrag der Führer der amerikanischen Organisation wurden dor> Beschlüsse über Keren Hajessod gefaßt („durch* geschmuggelt"» sagte neulich eine zionistisch Zeitung in Amerika, in denen ausge>pr»cher wurde: Spenden und 2nvestnw:.tis find vo.:e'n ander zu trennen: nur der Spanden-Fond'. heißt Keren Hajessod: der Gedanke des Maas ser wird abgelehni: über die Verwendung de' in Amerika aufgebrachten Gelder für beid. Fonds behält sich die amerikanische zionisusih' Landsuwnnschaf: d e Kontrolle vor. Sta*«aliÄ>rf . ttt- «He«. LitMzMsMi. _ MWLhL mit dem geistvollen Mersgenossen über Judentum und Deutschtum bildeten den wesentlichen Inhalt der Züricher Zeit. Schroff wies der Deutsche die Möglichkeit einer Vereinigung beider Substanzen ab: -r verlangte eine flau, scharfe Entscheidung. Als „Mann von 40 Jahren" trifft Wassenuann ihn später wieder, und abernrals verlangt der Deutsche vom'dem Juden chie Klärung. Abermals weicht der Jude der Entscheidung aus: immer weiter erstrebt er hoffnungslos, daß man ihn als Juden »md gleichseitig als Deutschen anerkenpen soll. Aber sein Sehnen bleibt fruchtlos, und des Dichters Leben wird zu einjer ickefen Tragik. Er fühlt sich mit Deutschland verwurzelt. ohne die jüdische Substanz verke-.rnen zu können;^ doch das gesamte Deutschtum, selbst in seinen liberalsten Vjerur-tern, begegnet ihm, dessen jüdische Mistigkeit frappant ist. mit tiefstem Mißtrauen, fordert zum mindestens klarsten Eirtscheid. Der Dichter, der vor 30 Jahren, in den „Juden von Zirndorfs", in Agarhon Geyer den Aufstieg des Juden ans geistigem Ghetto ^ur vollen Menschttchkeir darstellen wollte, oer Mänm der dcmn im „Caspar Hvuser" uno W»^,GcknsemäMchen" deutsche J'dealrype» zu -.'WK Mch ßQ 0mm m« geblichen VerwurZelungsstreben am .Schluss seiner Bekenntnisse in den Verzweiflungsru' aus: Es ist vergeblich' „Bei der Erkennftus der Aussichtslosig« keit der Bemühungen." — so schreib: er — „wird die Bitterkeit in der Brüst zum tödlichen Krampf. Es ist vergeblich, das Volk der Dichter und Denker im Namen sei« ner Dichter und Denker zu beschwören. Je« des Vorurteil, das man abgetan glaubt,- bringt, wie Aas die Würmer, tausend neue M Tage. Es ist vergeblich, die rechte Wange lsinzuhalten, wenn die linke geschlagen wor« den ist. Es machr sie nicht im mindeste» bedenklich, es rührt sie nicht, es entwaffnet sie nicht; sie schlagen auch die reche. E» ist vergeblich, in das tobsüchtige Geschrei Worte der Vermrnft zu werfen. Sie sagen: was, er wagt es aufzuinucken? Sopft ihr» das ^Maul. Es 1 jt vergeblich, beisple^ schaffend zu wirken. Sie sagen: wr? tr*»!»» nichts, wir haben nichts gesehen, wir lurbe» nichts gehört. Es ist vergeblich, d'e Verborgeitheit zu suche,!. S,e sagen: d-r Feigling, er verkriecht sich, fern schM.<e«- GeWlsseil ticibt ihn dazu. Es ist vergeblich. unter sie zu gebe» und .tfymart o:C ZU b»Lten. si ie sogen: w«Z mmmr Kc Wi fetTflü.a mft feiner jrMchru Lus-

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