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Jüdisches Volksblatt · 1921-04-26 · 31 (26.4.1921) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
31 (26.4.1921)
Date
1921-04-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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vfeefet i-f s ^d.Ztäg CoIfsBtdö^ 26. Avnl *? Nr. 31 Die Besiedlung. fJRit j t c bc t n u o v v n Kvl v n i st nt* \ söhne u. Um in besonderer Weise für die Anlicdiung von Söbncn jüdischer Kolonisten in Palästina Sorge Zu tragen, bat sich eine Vereinigung „B'ne Bevjamin" gegründet. Es sollen anfänglich 2T Atitglieoer angesiedelt werden, von denen jeder Ak Tunani Boden erhallen soll; das Geld - wird aus privaten Mitteln bereitgeiteilt (ZK) Kosten des H ä u s c r b n n c s. Die palästinensische Hauserbau-Gescll- Ichaft „Aabvneh" verkauft zur Zeit aus vier Zimmern bestehende Häuser zum Preise von ft, 25.000 Schweizer Franken, ivobci die Zahlung zur Hälfte beim Kauf »nd zur anderen .Halste nach 6 Monaten zu. erfolgen hat. (ZK). Die deutschen Benediktiner wieder in Ierusalcip. Die deutschen Benediktiner auf dem Berge Zion, die im November 1018 Jerusalem hatten verlassen müssen, sind in diesen Tagen a»f Grund der vom Oberkommissar Sir Herbert Samuel erteilten Erlaubnis nach dort zurückgekehrt. Sie habe» Kloster und Kirche in gutem Zustande vorgefunden. Die Rückreise erfolgte über Rom, wo sic vom Porste empfangen wurden. (ZK). SWellrr Teil. Juden in her Tschechoslowakei. , ES gibt keinen Juden, deiis nicht die hebräische Sprache geheiligt wäre, geheiligt als .-die Form, in der die erhabensten Gedanken der Menschheit zuerst ausgesprochen wurden, geheiligt als der Niederschlag jahrtausend alten Leides und Glückes. dem Verhältnis zur hebräischen Sprache und .zum hebräischen Schrifttum,, drückt sich der Anteil der Inden am Indenhume aus. Dieses Verhältnis gilr es zu stärlln und zu vertiefen. Es bar sich in Prag eine „Gesellschaft zur Kkörderung der Iif&r. Sprache «. Literatur für vie Ttchchhö.lowakei" gebildet, dir kern von s cher Dolitzschcn Partcirichtung, auf breitester Grundlage aufgebaut, ihre Tätigkeit über die ganze tschechoslowakische Republik ausdchnen will und t.tnc Zentrale für die planmäßige Förderung des Hebräischen werden soll. Durch Schaffung von Kursen, durch Bei- .sstellung von Wanderlehrern und Wandekbiblio- Heken. soll es auch in den kleinsten Orten möglich werden, das Hebräische als lebende Sprache oder als Sprache des alten Schrifttums M erlerne». Durch Vermittlung von Büchern Und 'Zeitschriften aus Bibliotheken und Vere>nest, durch .Hinweis auf neue Erscheinungen in eurem Mitteilungsblatts, durch Vermittlung direkter Fühlungnahme unter den Mitgliedern, will die Gesellschaft ihren Mitgliedern bedewterüie Vorteile bieten. Iber nicht nnr die Hebräisch Lernenden .intb-.bic des Hebräisch Kundigen sollen Mitglieder .8kr Gesellschaft werden, sondern alle, die an. der Förderung des Hebräischen Interesse h,rden, sollen durch ihren Beitritt ihre ideelle Teilnahme betätigen und für die allgemeine Hebung der hebräischen Kenntnisse Mitwirken. Auf jeden Einzelnen kommt e.S an! Ter Mitgliedsbeitrag beträgt l0 c jährlich. •— Adresse: Prag, Dl-ouha fr. 22. sss Au« den Gemeinden s= «Ar.-Atm». Irrtümlich sind Ausrufe zur Schekelzahlitttg auch Mt eine Reihe von Gg. versendet worden, die bereits gezahlt haben. Wir bitten, tstes zu entschuldigen, und daraus nicht etwa zu schließen, daß die Schekelgelder nicht richtig jabgerührt worden seien. Zionist. Ortsgruppe Mähr.-Lsträu. * resllmLßigenVorträge i»r Verein Aha- Thora werden wieder jeden Samspgg von 3 bis 4 Uhr nachm, abgehalten. »l»d zwar Iräst Herr Rabbiner Tr.Spira jSchuIchan-Aruch vor. Gaste willkommen Dd'e Biblivthekstuuden in der jüdischen tZentraAbliothek finden nicht mehr Dienstag, «andern jeden Montag, von Hz 6 bis \‘->7 QXfyc. abtttte im Belch-Hamidrasch-Zimmci der Md. Volksschule statt. . ß Aus der Lheatcpkanztei.! I Dienstag, den 26. April letzte Ausführung der . ßfaer „%otca“ von Puenni in Folge 4 braun Mittwoch, den 27. April Ätzte AlffSbruru, der Op«! ...Tristan und Äialde" von «v —-- Unmitteldar vor Mschluh der Dpick-nt bringt dar Deutscke Theater noch drei Aufführungen, iü sowohl durch bo9 zur Darstellung gelangende Sisick wie durch die Mitwiikuna zweier heivorrag.udster Este dar größte Interesse erregen, und zwar Donnerstag, den 28. April (Folge 2 gelb); Freitag, den 29. April (Folge 3 grün) und Samstag, den?g. Avril (Folge 4 braun) werden nämlich Traute Carlsen vom Wiener Burgtheater und Anton Titler vom Dresdner Stadttbsater in dem SenMonrfckaUspiel ,<NiiändniS". dem großen Erfolgstücke der d-esminter« .liehen Wiener Spielzeit, gastieren. U ü g.- O st r a. In den verflossenen zivei Monaten wurde j gleichfalls innerhalb der zion. Organisation ' rege gearbeitet. . - Es fänden vier Tiskussionsabend« statt, an welchen folgende. Vorlesungen und Borträge gehalten wurden: „Was ist nationale Erziehung?" (Frf. Berta GrünfrldF „Große oder Keine Einwanderung?" (Frs. Jclla Czech), Presse-Referat (Herr Jos. Wagner), „Die Aufgaben des 2. tschechoslow. Zionistentages (Herr Frankel). An dieses letztere Referat knüpfte sich eine überaus rege Debatte, in welcher über alle aktuellen Fragen und Probleme, die der Zionistentag zu lösen haben wird, eingehend gesorochen wurde. Am 14. Februar fand der erste Palästina- Lichtbildervortrag statt, welcher großes Interesse erweckte. Der Palästina-Referent Herr Jos. Wagner'gab zu den Bildern die nötigen Erklärungen und erntete für seine Ausführungen reichen Beifall. Bor dem Lichtbildcrvortrag sprach der Obmann dgr Ortsgruppe in sehr eindringlicher Weise über „Keren-Hajeswd": Seine überzeugenden Ausführungen und sein Appell an die Anwesenden hatten einen schönen finaziellen Erfolg. Im März fand eine Vollversammlung der Ortsgruppe statt, bei der unter anderem auch der Delegierte zum Zionistentag gewählt wurde Die Nationalfondsarbeit geht erfolgreich vorwärts. Der auf das erste Quartal entfallende Kontingcntanteil per 2080 Kr. wurde fast erreicht. * Die 2. Rate für den Arbeitsfonds de? T. K. wurde termingerecht abgeführt. Die neuen Statuten unserer Kullnsgemeinde sind fertiggestelll. Auf Grund einer Resolution der zion. Ortsgruppe und der Leitung der „Jvria" wurde das allgemeine Wahlrecht für Männer und Frauen vom 21. Lebensjahre angenommen. das ganze Jahr und 40,090.000 Kranen fc.ig halbe Jahr. während die noch übrigen 40,000.000 Kronen erst Ende 1919 eingezahlt wurden und dein nach erst iwm 1. Jänner 1920 ut dem Betriebe arbeiten konnten. Die eigenen Reserven ln der Bank machten 97,312.180 Kronen aus und erhöhten sich um 3,888.164 Kronen. Mit der der Generalversammlung beantragten Totierung werden fte neuerlich um 12,565.945 Kronen steigen und demnach nach der G.weralversammlung 113,690289 Kronen erreichen. Die Einlagen auf Büchel zeigen eine Erhöhung von IC? Prozent und alle übrigen Einlagen einen Zuwachs von 800 Millromn Kronen, so daß der Bank rm abgelaukenen Jahre an fremden Mitteln um 1150 Mi lionen anvertraut worein Transltorische Posten und lransltorische Passiven, dte für das Jahr 1919 nicht ange'ührt waren, werden diesmal mit> 181,288.179 Kronen ougcsührt. Was das Gewinn- und Verlustkonto betrüst, io zeigen die Ausgaben mit 102 Millionen ein Anivachsen nur 59 Millionen gegenüber dem Jahre 1919,' dle Erimahmen mit 142 Millionen ein Anwachsen um 78 Atstlronen gegenüber dem Jahre 1919. Im einzelnen ist dazu zu bemerken: Tle Gebalte, Wohnunasznlagen, Remuneratronen usiv. sind um 31.9l8.138 Kronen gewachsen. Dazu kommt noch Ine Total ton für die Kavitalsdeckung, 'für Penstanssonde, dle sich rrieder um 13.3 Mstlioneu erhöhte. Ter .A.um'and ,sür dle Verwaltung erordene um 12 Mvlronen mehr. Ve.s.chied.nw Ausgaben mrt Einschluß der Spende für den Masarhkwnd machte süns Mrllionen aus. Tie Ernnahmen an iarnscn masten 88.6 Millionen aus und ergehen einen -^luorchr von 47.8 Millionm, atio um 120 Prozent. Tle Erträgnisse des Bankgeschäites außer den lltnsen werden in einem einheitlichen Betrage zusommengesaßt und machen 52 Millionen aus, sind also um 30 M'tllronen pdcr 150 Prozent Lcie» das Poriahe gesttegen. Ter Reingewinn, der der Generalversammlung zur Verfügung steht, entsprecht dom doppelten Relngenünne des Vorjahres und mit Ernrechnung der Kapitatdcckung für die Pen« st'onsfonde 54 Millionen. In der Bilanz erschelnt der Reingewinn mit 40.9 Millionen gegen 20.9 Mlltionen im Vorjahre ausgewte- >cn. Tie Generalversomntlung wird aur 7. Mai 1921 stattsinden. WAiDUWAWUWUUMWUUU In »llen ZteInm»terI»II«n liefert solidest und bllllsst SIMON WULKAN Steinmetz, MXHR.-OSTRAU. Bahnhofstraße nSchst Hotel Elche, Wohnung Schmidtgasse Nr. II. Zur Beachtung! Verwendet bei allen steh bietenden Gelegenheiten W" nur "W Allelnverkaiif für M8hr.~Ostrau: Heilman Kohn L Söhne. Haupt, itraße, Trafik Adler, Große Gasse, Kunst* und Verlagsbuchhandlung „Halvri“, CheUUckygasse 7. «smuruMigiy MWelM «zMM r Kveima! wSchenÜlch % rusormiert Sie über die Erscheinungen r des gesamtes Mischen Lebens j IiejüdifcheRundscha« j das Zentralorgan der deutschen Ziornsstu, t Srigmel-Korrespondevten InPMßjna r «nd i« alle« jüdische« z«rtrrv der Wett r ,-:i eine r IMesiofe Berichterstattsnz. i Tie theoretische» Grundfrage» des Zso- | nifntas und bss Judentums werden von be» | beste« jüdischen Schriftsteller» t behandelt. t Zlbonncmettts nimmt nur dir Erpedition E der ^Jüdischem Rundschau" entgegen. 23c« » zugspreis für Mähren 25 K pro Quartal. } Redaktion urtö Verlag: Berlin W. 15, » Sächüschsttraße 8. i ==s güdischer Svott v M Iägerndorfer Sportverein Reserv e—Hako ab Troppan 2:2. Ter durch 2 Ia-2eute verstärkten Reserve der Iägerndorfer trat eine geschwächte Hakoahmannschakt entgegen. Vvillommcn offene- Spiel. Jägerndork erzielt das erste Tor. Groch II gleicht bald darauf durch einen Freistoß aus. Nach der Halbzeit muß der sonst sehr gute Tormann Winterberg einen leichte» Schutz passieren lassen. Eltiü darauf gleicht Wurzel nach hüb.chrr Komöination wieder aus. Bei Hako ah sehr gut .Groß i. Haas II, Jojo, Wurzel Kratz II. Tr: Schiede richter sehr gut. rie NUanz der rivnostenaka banke. Ww haben bereits kur» gemeldet, daß die Nrsan» der LwnMeuSka danko, welche vom DwchsalrungSrate bereu? genehmige wurde, mit einem Retngeirinne von 41 Milltoncn aüichilreht, aus welckem eine Tividend: von 12 Prozent gletch 24 Kronen ii t 9 Prozent) $uc VerterlMg sä* langt, ... ' Tte 'Bilanz wurde nach den: neuen Schema des FtnanzministertumS gemacht, freies Schema iinterfchetdet srch iu wesentnchen Punkt«: vom btsherigen Scheuw- Tas B i l a n z k v n i» weist folge«b« Voste» aul: Aktiva: SVo.fia 1^U,H39.048, tofurt (äfftge Lerungen Devisen und Valuten 5,NS.?vv, LSechscl 617,26?U50, Werwacher« 87N.200.3S4, Spnbi. katsdeteiligungeil 1S,0v-.'.2lS, Devltoren Iwpochekarislöe ksordevuugen 30,13-,.000. zicaiuaten 13,J221!78. Trausttorlichc Aktiva: 43,571.154, übrrgc Aktiva 18,837.07», Summa 4.848860.180. Passiva: Aktisnkavital 200,^00.000, eigene Sie serve» 101,190.344, andere Retervr» und FavSS 1.004.884, kariialSdeckung für Pensionen S2,320.»0, (iaene CMioatiowit 90,135.000, y-lnl-gen auf Wcch. Ä und "gast-nschein- 726VS7L78 L-edi.or-n S.e4p;.9oa.v40, >mt»e»aHlt« Kupons 131.000, unoe-avll: Dividenden 1.182.310. traniitoriiche Pasirv« HIMS.SSS, fonktiae Pafliev SSZS4.648. Reingewinn Vortrag ISIS IMS.885, Reingewinn 1020, SO,321.246, zusammen 401)24.612, ©umma 4.818.806.230. Das <6 e Io i n n- und V c r I u st k o n i o ergibt?üIfiaueßßülöcu: Zinsen 175,043.080, BecwaltiinM. mislaaen 71,741.780, Lieueru und Gebühren 8,12,.684, mifireitnirnin 488.766, diverie AuSgobSvosten einschließlich M-iornk'avdr 7M8M9, Sapiialsd-ck'ing der Pensionen 13,SsS.0b8, :)t-iug-winn.40,424.612, ^Summa i lt nähme n: UeOeetrag 1310 1,603,S6k>. Zinsen 264,560.612, Provisionen 34.818.061, divers« Gewinne 17,547.489, Summa 318,568.528. Tw Bank fügt der Bilanz eme Erleuteruug bei. der wir folgendes entnehmen: Unter den Passiven ist das Altimkapktal mit 201,000.000 Knonen wie für das Jahr 1919 angeführt. In diesem Jahre arbchew aber f»k!f> ein Kapital mit 1 $0,000.000 Kvoncn Zivnostenskä banka in Prag. HL.I4LEN: Jmghanziau, Bratislava, Briinn, Deotschbrod, Buflwels, Frledeb- Mistek, Göding, Neuhaus, Könlggräfz, Iglau, Klattau, Kollo, KoSice, Relphenberg, Melnlk, Olniiitz, Mähr.-Ostrau, Pardubitz, Pisek, Pilsen, Proßnftz, Tabor, Teplitz, Triest, Aussig, Karlsbad und Wien I., Herrengasse 12. Samstag, den 7. Mal 1921 um 10 Uhr vormittags wird im Sladkovs ky-Saale des Hauptstadt Prag die Gemeindegasthauses der der Aktionäre der Zivnostenskä banka in Prag stattsinden, wozu die ftimmbercchtiglen Herren Mtionärc hiemit eingeladen Iverden» Programm: 1. Faht esberickst. und NechnnngsriLschluß. 2. Bericht dis Revistonsausschustcs. 3. Llmrap des Verwaliwigsrales au? Verteilung des Reingewinne-?. 4. Antrag auf Aenderamg der Statuten- 5. Wahl in den Berwaltimgsrat. 6. Wahl in den Nepistonsansschnß. Jene P. T. Aktionäre, weläjg an der Gene raluersamurlmig teilnehmen wallen und welche als solche am 31- Dezember v. I> in den Aktien büchern der Brink eingetragen waren, können di« nach 8 12 der Statuten») zur Ausübimg ihres Stimmrechtes erforderlichen Aktier bis 29. April d- I.' bei der Kassa der Bank in Präg oder dere n Filialen gegen Empfangnahme der l tipnskarie zur Generalversammlimg hintcrlegen. Die Bilanz, sowie das Gewinnnno tuv tv»f» N 9". im1 Cf.infirfit iiit? öerli.stkonto liegen im Bureau der Bank für die P. Prag, am 21. April 1921- Aktionäre zur Einsicht ans. vor Verwaltungsrat. Aktionärs TezentbeK "*) § 12 der Statuten: Stuwnberechügt in der EieneralverMmilung sind jene welche mindestens 20 aus ihren Aaweu lautende Aktien besitzen, raren Besitz am 3l . des vorhergehenden Jahres in dep Aktienbüchern der Bank eingetragen war. Mit je 29 weitere« ^Ctten wird je eine Stimme mehr erworben. D ie znr Ausübung des Stimmrechtes Nötige« Aktien müssen samt den nichtsälligen Kupons acht Tage vor Abhaltung der Generalversammlung bei der durch den Verwaltuügsrat bezeichneten Kasse deponiert werden. sNachdrmk wird nicht honoriert. mmmmmmmmnmmmmmmwmmmmmmmmmmm tZUmtißp:-Kki.rA Äiü 55455

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