Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 25 (1.4.1921)
- Date
- 1921-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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ßinzelrmrwer 1 K, Redaktton imb «dmintvraiion: MSb-tich-OKrau Lanaegaffe 84. Ma» jürt»t« auch mit Rückvori- «erde» am ob«» Gewähr anctc-> Kommen unÜ aufberoabtt Ein« Bervklichrnno »ur Rücklenduna wird «ich« merkannl Svreckftunden de^ Redaktion tätlich von U bi» % Uhr onmittaß». «tttftentum M ^iüdtiLcr Kerläge»' reg Ge«, m b. H in MädlUch-cktraa HerouSacber «nd verantwortlicher Redoktepr Dr. Hugo Herrmanu tu Mäbr^OKrau. Freitag, 1. »V. 1921. 3. Jahr. MNt 1 \.-i «tonaff. K TU* 'Ä iäbri. K 20.— rblotr ift e-i« ui. al> Beritd beruten n^tio- I»! .. kut.urelle« und , » »Lattlichen itntereslev der brwubien Audenichait im ganzen ischechoslcwakilcden Ttaai» und in Galt» gier: »v dienen etnirrnke kokten?80 t> sür die Ssach gespaltene Mil« J iurrteroetle -kniräg' >iii ülni »LtLte übrrnebmen außer der I Administration all» arößeren Ang uoncenerpedittonen Erschein» le» i den DicnStaa und Freitag. 22. Adar Scheni 5681. Nach dem zirmUeuLag. Der zweite tschechoslowakische Zionistenrag litt an denselben Fehlern, die noch jede zionistische Tagung bisher aufzuweisen hatte: an dem großen Mangel an Zeit und an dem ebenso großen Ueberfluß an Rednerst. Es ist nun einmal nach den Naturgesetzen, denen auch unsere Tagungen unterworfen sind, unmöglich, in eineinhalb Tagen gründliche Berichte zu hören, die Arbeit von zwei vergangenes! Jahren entsprechend zu kritisieren und zu würdigen, die Probleme der Galutharbeic und Galuthpolitik, der Jugendbewegung, des Pa> kästinaaufbaues, die Fragen der Chaluzim, der Kulturarbeit, des .Schulwerks systematisch zu diskutieren, alle Resolutionen und Wahlvor« schlüge genau, zu prüfen-und ein wohl überlegtes Urteil zu fällen. Es wäre viel richtiger, für jede Tagung einen ganz bestimmten Gegenstand vorzubehalten und diesen dann wirklich von Grund auf zu behandeln. Allerdings wäre es dann auch gut, die Delegierten aus dem kreise jener zu wählen, welche zu diesem Gegenstände etwas zu sagen haben. Heute kommt «dm: Delegierte mit ganz bestimmten persönlichen Wünschen zur Tagung und glauht, das wichtigste Interesse sei, daß er seine Rede möglichst ausführlich anbringen kann. Dabei redet man aneinander vorüber, jeder bekämpft im Gegner Dinge, die dieser gar nicht gesagt hat. Man betrachtet den Zionistentag als einen Debattierklub, was er gar nicht ist, zeigt sich scher oft auch den Anforderungen nicht gewachsen, die an einen Debattierklub gestellt werden können. So ist am Schluß ünet jeden zionistischen Tagung (zu unserem Tröste: bei den anderen Parteien meist in noch höherem Maße) das Gefühl der Enttäuschung und der Depression vorherrschend: es ist wieder einmal, nichts herausgekommen. Diesem Gefühl der sicher berechtigten ^Kritik gegenüber muß aber doch darauf Angewiesen werden, daß die oft etwas wirren und stürmischen Debatten ein Zeichen leidenschaftlichen Interesses sind. Wenn nichts Positives her auskam (beim Reden kann überhaupt nichts yerauSkormnen), so kam doch etwas hinein; es ist offenbar zum erstenmal gelungen, über «in« formelle Behandlung der einzelnen > Fragen hinauszukommen und, wenn such vorerst sehr beiläufig den Kern der Aufgaben anznrühren. Es gab viel Kritik und viel Widersprüche; aber noch niemals empfand man so stark, daß Kritik und Gegenkritik von einem ganz starken Ethos getragen waren, das beiden Teilen gemeinsam war. Und wenn es^ sonst vielleicht ein Gemeinplatz ist, daß die schärfsten Gegner persönliche Freunde seien und einander «ach der Debqfte die Hand zu gemeinsamer Arbeit reichen können, so ist es diesmal ganz stark in Erscheinung getreten. Me Tagung war fast ausschließlich von der Debatte über Galutharbeit beherrscht. Die Politik des Jüdischen Nationalrates wurde aus Herz und Nieren geprüft. Charakteristisch ist, daß die Re'olu io er desHapoelistaza'r,te'en Anhänger die lautesten Rufer im Streite waren, einstimmig angenommen wurden, daß aber der größte persönliche Erfolg, den ein Redner sich holte, d»m Präsidenten des Rationalrates Dr. Singer zufiel. Cr verstand es allen Delegierten die Ueberzeugung leizubringen, daß er nicht nur nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet habe, sondern .das der Nationalrat überhaupt alles geleistet habe, was unter den gegebenen Voraussetzungen geleistet werden konnte. Es hat jedenfalls wohltätig gewirkt, daß nach zweieinhalb Jahren der Zionistentag Gelegenheit hatte, auch die Fragen . der Politik zu erörtern. Das Ergebnis der Aussprache war, daß die bisher bestehende organisatorische Scheidung der politischen von der übrigen zionistischen Arbeit aufrecht erhalten wurde, daß aber Dr. Singer und Dr. Goldstein ins Zentralkomitee gewählt wurden, dem sie auch für ihre Politik verantwortlich sind. Für die Fragen der Palästinaarheit hatte dieser Zionistentag sehr wenig Zeit. Es wird notwendig sein, durch eine gründliche Vorbereitungsarbeit die füdische Oesfentlichkeit unseres Staates aus die Fragen des Paläftina« aufbaues und auf den Zionistenkongreß hin- »uweisen. der im Späts^nmer dieses Jahres I. tschechoslowakischer zionistentag. Erster Tag: Im ganzen waren 89 Delegierte erschienen und zwar aus Mähren und Schlesien: Dr. Feldumnn-Brünn, Frau Berta Schnabl- Brünn, Otto Weiche-Brünn, Ing. Siegfried Spitz Hapoel Hazair-Brünn, Dr. Adolf Grunfeld-Brümi, Ing. Max Singer-Brünn, Prof. Arnold Herrmann-Frendenthal, Leop. Schnitz« ler-Göding, Fritz Braun-Brünn, Ernst tzavek- Gaya, Dr. Viktor Grünwald-Jglau, Dr. Jof. Rufei'en-Mähr.-Ostrau, Dr. Hugo Herrmann- Mähr.»Ostrau, Leo Krieger-Mähr.-Oftrau, Jacques Krieger-Mähr.-Ostrau, Frau Mttzi Löwh-Mähr.-Oftrau, Oberlehrer Ferdinand Krous-Mähr.-Ostrau, Prof. Dr. Alfred Engel» Mähr.-Weißkirchen, Paul Hein-Reutitschein, Dr. Viktor Altar-Olmütz, Josef GrÜnberger- Olmütz, LGR. Dr. Meißner-Olnrütz, Frau Else Schoner-Olmütz, Mrektor B. Kraus- Oderberg, Frau Käthe Riesenseld-Prerau, Ing. Ernst Fischer-Privoz, Dr. Robert Sonnenmark-Proßnitz, H. Goldschmied-Proßnitz, Fritz Steckelmacher-Proßnitz, Rabbiner Dr. Leopold Goldschmied-Proßnitz, Gustav Finzi» Troppau, Karl Weinreb-Troppau, Dr. Gust. Kohn-Troppau, David May-Tschech.-Teschen, Ignaz Brunn-Ung.-Brod, Ing. Karl Klein- Ung.-Brod, Friedrich Fränkel-Ung.Ostra, Jos. Wagner-Ung.-Ostra, Hans Rebenwurzel-Straßnitz. Ehern. Josef Spitzer-Wolftams; aus Böhmen: Dr. Hugo Pick-Aussig, De. Moritz Singer-Aussig, Dr. Artur Freund lonz, Dr. Alfred Löwenstein-Karlsbav, F. Brummel-Klattau, Fr. Friedmann-Kolm, Ing. Thein-Komoftau, Dr. Emil Margulies-Leitmeritz, Robert Fanta-Nachod, Prof. K. Fisch!» Pilsen, Norbert Albert-Prag, Olga Bobasch- Prag, Ernst Freud-Prag, Artur Kaudrrs- Prag, Alexander Feig-Prag, Dr. Angeto Goldstein-Prag, Norbert Meißner - Prag, Trude Newellus-Prag, Georg Langer-Prag, Dr. Robert Herrmann-Budweis, Pros. Dr. Oskar Epstein-Prag, Hapoel Hazair, Dd. Spitzer-Havocl Hazair,- Schreibmann-Hapoel Hazair, Tr. Felix Resek-Prag, Dr. Ludwig Singer-Prag, Ing. Slonitz-Prag, Emil Wald« stcin-Dobris, Otto Zucker-Prag. Ernst Zwicker- Prag, Dr. Fritz Hahn-Teplitz; aus der Slowakei: Dr. Füredi Robert, Dr. Kondor Arpad-BraliÄava, Martin Szekeres-Povazska Bistrica, Dr. Ferbstein-Presov» Kolber Mark-Presov, Hermann Lichtig-Presov, Emil Preiß-Presov, Springer Eisig-Presov, Geza Haas, Adolf Reichenthal -Trnava, Martin Kien-Velka Bytca, Adolf Trostler- Velka Bytca, Julius Linkenberg-Velka Bntca, .Rudolf Braun-Zilina, Dr. Eugen Groß-Zilina, Megmnnd Lipa-Zilina, Malvine Neubauer« Zilina, Gutmann Mor-Belka Sevlfus, und 3 Vertreter des Misrachi. Alexander Feig begrüßt in hebräischer Sprache den zweiten tschechoslowakischen Zionistentag und gedenkt in seiner Rede des gefallenen Trumpeldor. (Die Versammlung erhebt sich.) Norbert Adler begrüßt als stellvertretender Obmann im Namen des Exekutivkomitees tschechisch den 'Zionistentag, beißt alle herzlich willkommen, insbesondere die Gäste Dr. Chaim Tartakower vom euroväischen Zentralkomitee des Hapoel Hazair Wien, den Vertreter des Misrachi Lichtig, den Vertreter des Jüdischen Nationalrates in Prag Markus Ungar. Er gedenkt in seiner Rede unserer Toten, namentlich der ukrainischen Pogromopfer. Er verliest dir eingelaufenen Begrüßungstelegramme des Londoner Exekutivkomitees, des Zionistischen Zentralkomitees Warschau, der tschechoslowakischen Jvrianer vom 60. semestrigen Stiftungsfeste 27. und 28. Mrz kn Brün«. Wien, der Zionistischen Bereinigung für Deutschland Berlin, des Zionistischen Lande?-» komitees sür Oesterreich, der tschechoslowakischen Chaluzim in Palästina, die Entschuldigungsschreiben des Dr. Federmann-Pilsen, Tr. Sipos-Bratislava und erklärt den Zionistentag sür eröffnet. Ans Vorschlag Zucker werden für das Bureau gewählt: fürs Präsidiunr Gustav Finzi, Tr. Emil M argulies, Tr. Ludwig Singer, Dr. F e r b st e i n, Mor. Guttm a n u, als Schriftführer die Herren Dr. Artur Freund (deutsch), Dr. Oskar Enstcin (hebräisch) und Fr. Friedmann (tschechisch Gustav Finzi übernimmt das Präsidium dankt dem Zionistentag ftlr das Vertrauet und erklärt, daß er sich bemühen wolle, vollste Objektivität walten zu lassen; er hofft aus die Unterstützung aller Teilnehmer, um den Zionistentag zu einer würdigen Kundgebung des tschechoslowakischen Zionismus za gestalten. Er erteilt das Wort Dr. Joses Rufeisen, der in hebräischer Sprache dem Ziornstentag die Grüße des mährisch-schlesischen Distriktes übermittelt uüd ihm einen günstigen Verlauf. wünscht. Lichtig überbringt die Grüße für Misrachi und der ostflowakischen Judenschaft. Professor Dr. Oskar Epstein überbringt eine Erklärung der Hitachduch Hap.oel Hazair, die als Fraktion in die zionistische Organisation eintrtit. Für den Legifimationsausschuß schlägt Dr. Joses Mufeisen folgende Herren vor: Ernst Freund, Dr. Hugo Herrmann, Dr. Füredi, Markus Kolber, Ing. Spitz. Vorsitzender Finzi will, da da8^ abtrstende Zentralkomitee im „Jüdischen Bolksh^atte" seinen Rechenschaftsbericht abgedruckt hat, den einzelnen Referenten nur zu kurzen Erklärungen das Wort geben: dann würde gleich zur Debatte gofchritten werden. Da eine vollständige Präsenzliste noch nicht vorliege, so könne die Permanenzkommission erst nach dem Referat des Legitimationsausschusses gewählt werden. Die Berichts des Palästinalimres, das Cbaluzreferat, Referat über Keren Hajessod und Lage im Zionismus sollen am Montag Vormittag gemeinsam erlediqt werden. * ' > Für das abtreten de Exekutivkomitee ergreift nun Norbert Adler zu seinem Beichte das Wort. Er will zugeben, daß nur ein Teil des Programmes, welches sich das Zentralkomitee gestellt hat, erfüllt wurde, woran nicht zum geringen Telle die mangelnd? Unterstützung seitens der Zionisten schnldtragend ist. Das Zentrak'cm"er hat es sich zur Aufgabe gemacht, in erster Reihe den Kontakt mit den einzelnen Teilen der Republik zu schaffen, da bis dahin die einzelnen Distrikte ziemlich unabhängig voneinander gelebt haben. Das Zentralkomitee tväre überzeugt gewesen, daß ein gemeinsames Werk nur durch den persönlichen Kontakt heroeigeführt werden könnte, wobei in erster Linie an einen Redneraustausch gedackit war, welcher Austausch vollkommen mißglückt und zum großen Teil 'an dem mangelnden Arbeitswillen der Gesinnungsgenossen gescheitert sei. Er stehe auf dem Standpunkt, daß neben den bewegenden Problemen de§ Tages nur ein palästinazentrischer Zionismus ötwas erreichen kann uno in diesem Sinne bittet er seine Nachfolger, seine Arbeit fortzusetzen. Da der Obmann der Exekutivkomitees Herr Thein aus Gesundheitsrücksichten seine Stelle niedergelegt habe, habe er (Norbert Adlers die Geschäfte weiter geführt und er bitte Herrn Thein von dieser Stelle auS den Dank abzustakten. stattfindet. Der Zionistentag hat ln einer Resolution an die zionistische L itung die Aufforderung gerichtet, den, Kongreß nach Karlsbad einzuberufen. Hoffentlich nimmc die zionistische Leitung diese Einladung an und gibt den Juden dieses Landes Gelegenheit, ihr Interesse und Verständnis für die Kernfrage des Zionismus, den Aufbau Palästinas, zu beweisen. Er schlägt die Schaffung eines neuen Distriktskomitees für die Podkarpatska Rus und die Aenderung des Organt'a ion^sa u es vor und hofft, daß diese Vorschläge angenommen werden. Zum Schlüsse mache er noch darauf aufmerksam, daß der Kongreß im August statt« finden werde nnd er bitte den Zlonistentag, auch in dieser Frage Stellung zu nehmen, damit London benachrichtigt werden könnt. Dr. Hugo Herrmann (zur Geschäftsordnung): Die Debatte über die Bericht möge nach Möglichkeit zusammen gefaßt werden; sowohl für Berichterstatter als auch für Debatter soll eine Redezeit festgesetzt werden: Resereitten 15 Minuten, Debatter fünf -Minuten. (Angenommen). '' Zum Berichte über'die Pressekomnnssion ergreift Dr. Hugo Herrmann oas Wort, der erllärt, zu seinem gedruckten Berichte nichts lnnzusügen zu wollen. Die Debatte die sich an dieses Referat schließt, beschäftigt sich meistens mit der Presse, wiewob! der Referent ( erllärt, - daß die Preßkommission eigentlich - mit der Presse nichts zu tun batte, da die Pressekommission nur dafür Sorge zu tryge» hat. daß Broschüren, Propagandamareriak und zionistische Literatur in das breite Publikum getragen werden. An der Debatte beteiligen sich M. Spitzer, Pros. Dr. Epstein, Zucker, wobei Professor Epstein den Vorschlag bringt, eine Kommission zu ivählen, die übel die Möglichkeiten berät, einzelne Zeitungen zusRnmenzulegen und dem Zionistentag Vorschläge zu rnachcn. Gg. Fiv-H hält dasi>' man möge dem neuen Zentralkomitee vmftctin' 'teilen, die Zeitungsfrau zu regeln. Für die Kultusgemeindekommission berichtet Gustav Finzi. Der Refere»tt sprich» - den Wunsch nach der Schaffung eines ern> heillichen Genieiudebundes sür den ganzen, Staat aus. Vorläufig existieren der „Svaz* in Pardubitz, der mährische Landesverband i» ' Mälw.-Ostrau, der schlesische Landesverband in Troppau. Die Verhältnisse in Böhmen , seien sehr - triste, cs seien bereits Schritte um- ' ternommen worden, unr auch vom Präsidium ,, des Nätionalrates die Schaffung eines Ge-- :1j memdebund-s ein-u'eiten. 2n Prag würdt. -j am 11. April eine Tagung verschiedener jüdischer Organisationen stattsinden, wercye sich mit der Frage beschäftigen soll, ebenso der für 1 Pfingsten einzuberufende Gemeindetag In der _ Debatte sprechen Norbert Adler. Dr 'A Schindler-Gaya, Emil Woldüein, welch setzte--.Ä rer tri cllzu -:rcrepi Ort m sMu: w rnt i d m; er auf den groben Gegensatz binwrist, d.- zwi schen den Assimilantdn und den Zionisten - herrscht, und meint, daß sich sowob/ +idk* cksische als auch deutsche Ailimila?^ t^.-rüi-n' gen tvürden, um gegen den Zionismus auftu» treten. Jedenfalls wäre er vorläufig nur für die Schaffung eines Gemcindebundes für' tz Böhmen, Mähren und Schlesien, indem er der Schwterigkeiten in der Sloivakei. geaenk;, ■ Zum Nat'onakfondrre'e-a'- ergrri.'t de--de« ' kretär des Jüdischen «tatwnalfonds Emü / Kafka das Wort, spricht über die ^deutung ' des Jüdischen Nationalfonds und schlügt, v^r Resolutionen zur Annahme vor. Die Be- Handlung der Resolutionen wird der Perma« nenzkommission zugcwiesen. Aus diesen wäre 1 liervorzuheben die Schaffung einer Wohltätig» 'j kerts-Lotterie zu. Gunsten des Jüdischen Nr-H tionalsonds und die Schaffung einer landsmannschaftlichen Siedelung in Paläpma. I« der Debatte bespricht Dr. Goldstein die tfeoH*;: tätigkeitslotterie, Dr. Margulies wendet sich gegen landsmanfffchaf.lichen Siedelungen undsteht auf dem Standpunkt, daß man" in der! Kolonisation Palästinas dem Exekutivkomitee^ m London nicht hinempsuschen dürfe. Schrett»--) mann (jiddisch) rvendet sich gegen die Zersvlitterung^ der Arbe't in Nalmcttfmds? Es wäre für eine Prora-^anda von psyci-o^gsichen: und Pädagogischem S anbnnnkt in cr'wr Linie , für bte Schaffung von Kinderli-emluc, Wlche s