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Jüdisches Volksblatt · 1921-03-22 · 23 (22.3.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
23 (22.3.1921)
Date
1921-03-22
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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lüfs Einkaufes Ihres 5e< ler - Anzussioffen, 3f«n, Seiden und Leinenwaren, Brautin die bestrenommierte ib Nesselroth, 3a*nhof£ra8e 2S enden. En detail iflEIIEIIEIIE Prekje zahlt tußelen. Platin, (Seife, tc Mb ÄvMmMn, "J'.cn mb HMwaM »tii vj, befafoifc WBEBBSZ tote». W »arfrartilei. fAUTSCHUXs stem?ele1 erzeugüro E05K«TO«.| ,zr tÄHROSTRAÜ, frr löffle«- * u» Tel 52»,Hl- *“■33 s|;n luten bis s* SMSföbn'“' 'HNjüt ü $ * 1 8« I. J. I abatt i BW««!« =111=111=111=111l 1 riustef #B33&t tet H tbte# *^s- 8lMlNNM«er 1 K. •Ueftaftön und AdmintKrativn: USb-UÄ-OKrau. Lanaeaaffe 34. 9?ia>> ifTrtoie auK mit Nückvortwerden nur »üne GewShr an«e nommen und aukbewadr» Eine BerpNichrnua nur Nückienduna wird nicht anerkannt SvreKiruuden der Nedaktton »öalich von ii bis iS Ui» vvrmittoas. Etaenkuw des ^üdtickrrverlagesre« Gen. m b. H in M-ihrrich-Oilrao SerouSgrber nnd verantwortlicher Redakteur Tr. Hsgv Herrmari» t» MSür.-OKrau. Dieustsg, 22. IU. 192t 3. Zahr. MSMKtt SWRäff. L 7 — Wiswt-Ksa—- se südliche PolkSblatk- Ift f«f« ,!arr kendern al» Berfand on« da^n berufen de« nativ nale«. kulturellen und Wirtschaft. lichen ilnterelle« der bewußten Iudenichait im ganzen tkchechoilervaktschen Ztaaie und tu stialiqieri -n Irenen - Knierate koft-u 80 K für ö Rt'e.ij gespaltene Mil, 'wetetÄi! . irtrü«». *üi Kn- Kiste Lvernei.-,- r« ^»«ber der Admiutllrakivrr ab-,- gröberen A». uoneenerveditloneu. Erschein» bebe» Dieaskaa und - Kreira«. aw^uiixi—^üwp^mk eer.-JWfAWWiLiwwgw* Kwumw tum \ n ML,' Ml ÄJWWULIHIU l»VJ5W ^MJ^^Lr#4aiWpWUkUL^.litCT^tilMaMiL «mm... Jjäg&ft&uraapsa 12. Adsr GchLKi 8681, M MeyLpoZM Ut mgllschm Regkrurrg. IfSSott unserem Londoner H-Korrespvndente.n.) -London, 11. März. sttaL dem Mbruch der Londoner Ver- Handlungen mit den deutschen Delegierten! fjat sich der Oberste Rat der Alliierten nochmls der Behandlung der Frage de; Nahen sOstens zugewendrt, um wiederum den Versuch, zu machen, den Vertrag von Sevres du.ch Herbeisühruna einer Verständigung rtvischen lüricchen und Türken ratifilationsreif zu machen. In der Zwischenzeit haben, wie belannt, die Türken den ihnen gemachten Vorschlag einer Kommission für Smyrna ak:ep- -leit, das griechische Parlament hat ihn aber yiasiweg abgelehnt. Gestem haben nunmehr zunächst private Verhandlmigen der Alliie.- llen mit den Griechen und mit den Türken!vnd auf Grund der in diesen 'Verhandln gen gesammelten Erfahrungen'. Berätungen des Obersten 'Rates selbst statt gesunden. Der Vorschlag der Einsetzung einer Kommission ist endgüÄig fallen gelascht worden, dagegen ist der Plan aufgetaucht, das Gebiet von Smyrna in twci Zonen zu teilen, in'die Stabt ,selbst und das Hinterland. Die ganze Provinz soll einen vom Völkerbund nominierten 'christlichen Gouverneur erhalten, aber nomine l unter der türkischen Souveränität bleiben. Die Stadt selbst soll eine autonome griechische V e r w al t un g «red Garnison erhal cn. Our Hinterland soll eine lokale Admmimsira r-or und lokale Gendarmerie eingerichtetwe.- den. an der die Griechen und Tür en entsprechend deur Nerhilltnis ih es Anteil; an der lokalen Dev öl erung rert eton stir weder. Dieser Vorschlag ist,'in den bische.ige» Vo> -hespLek-mg^i'. vo'udch: Griechen akeptleri:vo den,' während die kemallztische De.eZa'ion /sich erst wieder mit Angora in Verbindu.ng setzt. Immerhin scheint bei den Alliierten die Hofsimng zu bestehen, dast aut der vor geschlagenen Basis eine Verstä .diguug zu frande kommt, dis zur Ratifi ierung des Friedensvertrages von Sevres 'füh en kö rnte. Die Franzosen haben indesten einen „Waffeustrllstand" genannten Frieden ahzeschlossen,, in welchem der Austausch der Gsfangenen, eine Neubestimurung her ciTi isch syrischer Grenzen, die Räumung Cilistens durch die frauzvsischen Truppen und die Anerkennung des französischen Mandats über Syrien -du.ch die Türken vereinbart ist. Bevor der Oberste Rat desl/Völleebündes die griechifchstürkische Frage besprach, chatten Lloyd George und Briand im ü'orfaen auch eine Besprechung mit Haddad Pascha, der den Enrir Feisul in England vert.itt. Es ist arsunehmen, dah bei dieser Verhandlung auf die von Feisuls Bruder, Abdullah.;uzi hin unrernommc.ren Attacken ge-.ea d e fransöfischen Truppen inrerpellie t wo den t-r. Churchill ift inmrichrn ift Aegypten ein* getroffen itrtb hat seine Derhandkunger» mit den Vertretern der Ve.roallung in Mesopo lamien ausgenommen. W hre d c: dis ' er Handlungen mit bc; von Mesopotamien und Palästina führl, uimmr das Parlainrut jede Gelegenheit wahr, um dis Frage der Derma st'mg der Mand-'.tsgebiere durch die englische Regierung in Diskussion zu ziehen. Im Hause of Comarons wurde gestsrn die Frage von Lord Rodert Cccrl angeschnitten, welcher insbesondere verlangte, dast in bezug auf die Führung der auswärtigen Polliik einheitliche Linien verfolgt würden. Er erinnerte da an. dag Cl-u ch-ill als Kriegs- Minister in ,dsr Vergangenheit sehr oft eine Politik getrieben habe, welche sich mir den von Lloyd George und dem Minister des Aeubern probmuierten Nicht!inirn nickst ist Einklang bringen 'siez. Von dem GesicksisvunP der Notwendigkeit einer eistheilstsZen äuheren Polliik sei es daher auch merlroü'- dig, dag Mesopvtam en Pakäst ni und ein Teil von Arab en in Zukunft rom r olvula't Office aus behandelt werde;: sol.en, sbrnso wie Aden, wihrend.Aegpten und Persien in de: Komtetengsphäre des Foreign Office bleiben. Unbekannt sei cs, welches Departement sich mit den AngLkego,Hellen des Hed-- jahs und anderen Teilen Arabiens befassen werde. Es werde außerordentlich 'chrer je'n. Ver Vertreter von Emir Feisuk in bezug litt? ihres Landes vertreten würden, ohne erst bei ihrer Regierung Rückfrage halten zu n'üsien. Lord Robert Cecil sitzt jetzt m der ersten Reihe der OpposilionsgnrppL und <* ist. daher nicht auffallend, das; er mit solcher Lciiik der Regierung gegenüber he^vortrittst Nack il/m sprach Sll Edward Carson Chefs der iLsnval iung einer der einflußreichsten Mistglleder der Zoo - luipn und Fülsrer der Alsterpa te:. Gr , er widerte Lord Robert Ce il, da'; der Mini,.er- Präsident gerade deshalb Anerkennung und Bewunderung verdiene, weil« er sich in bezug' aus die Entscheidungen überdie Auswärtige Pollllk nicht ängstlich an, die ausschl>e.lliche Beratung durck den Staatssekretär des Aeusiern und dessen Becnnten halte. Im übrigen werde zwischen dem Auswärtigen Amte und den: Colonial Office eine ganz enge Verbindung bestehen müssen, und es sei keinesfalls gerechtfertigt zu verlangen, oasi der Vertreter Englands im Völkerbund« de»' Foreign Office angehören müsse. . Für die Regierung selbst^ erwidert« Harnisworth namens des Foreign Office, dah die Leitung der Auswärtigen Politik sich gerade dadurch auszeichne, daß sie ein außerordentliches Matz von Elastizität und Anpassungsfäh'gkeir an neue Methoden und als der absolute ideale Vertreter betrach- Ideen besitze. Was die Vertretung Englands im Volkerbunde anbelangt, werde Balfour als dedr absolute ideale Vertreter betrachtet. Da nicht amunehmen ist. daß Lord Robert Cecrks Kritik sich! gegen dis Perlon Bak LS L « Ä*SK p-°- CecÄ es . -b, -E» MUt -°«»°n°r Seoie™, ■ftLmÄÄ tung der Mandatsgebiete dem Colonial Office zu übertragen. Lord Robert Cecil. der selten eine Rede stimv-Pvllt'ik von Bedeutung. Balfour hat gmtz deutlich gezeigt, daß er als Vertreter Englmids im Völkerbund dafür sorgen will, dah der Völkerbund - in seinen Rechten nickt Dement hält, ohne die Interessen des yerrHrztwerde, indem er einen Politiker wie Dölkerbllndes wahrzrlnehmen, wendete sich dann dagegen, dah die Vertretung Englands in: Voorerbunde in den Händen Bak.ours liege, der nicht nancens des Foreign Offr.e sprechen könne und auch nicht immer an den KabtnettS-Sitzungen teilstehnw. Lord Robert Cecil yerlangie, daß bei allen wichtigen Gelegenheiten der Ministerpräsident selbst daS Reick; im Völkerbundrate^ vertrete oder wenige stens durch den Slaatssekretär des Aeuhern 'oder dessen Delegierten sich vertreten lasse. . Aus diese Weise könnte die Gefahr vermieden ' werden, daß der -Bölkerbundrat zu cruem ' Diskussionsklub werde, weil die Mitglieder des DiMsrbundtates dann wirklich di« Po- OrnrSby-Gore — der nebenbei gesagt, zu deur engsten Kreise von 'Lord Robert Cecil gehört — in die Mandatskommisiion des VsAerbundes berufen hat. Kruste PmiM*Gedmtt?u. V Robb. Rlexmckxr Stenn. Wem ist Hanrans ank'azenies verleumderisches Wort gegen das jüdische Volk unbe-- kmmt? Wie schlau hat er sein Wort durchdacht und gesagt: „Jschno am echad mefurar ume forad." Trotzdem das jüdische Volk unter dem leidvollen Drucke der verschiedenen Völker wohnt, ist es dennoch ein in sich zev-r splittertes und zejckluftetes Volk. „Wcdateb«kr schoileth mikal am" Jede Schicht, jede Klasse le' Vo ke ha. i r'cicen i.:n>'ges, eigcmnä tigeS Gesetz, Wert da^c hamelech enam oßim" und die kardinalsten Königsgcsctze der einheitli-« cbcn Rassenliebe, das majestgrieche Naturgebot. des „am ecyad". '/krinzi^es, die Lehren des Gesetzes der Volkseinheit: daß wir alle Ringe -und Bestandteile der endlosen jüdischen Volks« kette sind, daß wir die Angehörigen der wunderbaren Dreieinigkeit von „Kudscha berich da israel weoraitha", dennoch unter uns sellust in verschiedene Parteirichtung zergliedert und zersplittert beinahe feindlich einander gc i. v überstehen. Und dies geschieht nicht nur in eem engen beschränkten Krei'e des Ke'i la'-L kens, tvo der Rosch-Hakahat oe wn den Rabbiner, der Vorstand gegen den Zionstsnrus, der Zionist ge-, gen den Rabbiner, der Vorstand gegen den. Ausschuß steht und der Ausschuß gegen die Kassa ^Gehaltserhöhung) usw. Und das Resultat rZuckerspagat Hamann und M lacka! Auch weit draußen außerhalb der erbaulichen Kehillahstuben Hort man stets cm Lärmen und Streiken ein gegenseitiges An-» greisem Welch bedanpllich.es, trauri-cs Bild! Welch fürchwrli.f.es Memen'o dröhnt mir das Wort der Megilah ins Ohr: „Wehae mclcch en schoweh behmnncham" ist denn dieses Volk überhaupt wert, daß ein König fein Leben schont? Wie soll ihnen denn Gott, der höchste König, Ruhe verschaffen, wenn sie selbst sich nicht vertragen können. ■ Eine schreckliche, himmelschreiende Anklage! Wir"'wollen daher nicht die Auferst«' hung der gespensterbasten Hamans - "warten, die vor dem allmächtigen Richl fünbl . h-r. Weltgeschichte uns verleumden und a.-üj.-eit, indem sie sagen: „Siehe das Volk, mre ist es doch zerklüftet und entzlveit! Da gckll es nur pin Heilmittel, eine Hilfe: die Bffn-- zigung der Esterworte: Gehe, versamnrle Juden! Juden der ganzen Welt v. reinigt euch, seid alle.Brüder, den^ ihr-feid alle vom gleichen Schicksal getreten! Me habet ihr nur den Wert von einem halben Schekel in Hamans Augen und das Rad der Geschichte könnte leicht zurückgedrebt werden, so daß ein Ham an wieder ein entzweites jüdisches Volk dem sicheren Tod für einen Xvalbeit Schekel den Kops preisaebeu könnte, so wie^es auch der Talmud sckMberr: Resch Lokisch ist der Meinung, daß es der allwissende Weltenschoff r vorausce'e'ie' lalle, daß einst ein Häman, der Bösewich:, d^s jüdische Volk nach Schekclgetvicht verkaihen >erde, deshalb wurde uns von <stott w'-, . agen, Hamans Llbsicht und sein böft? B -st eben •«ww: ^enannmafKmf 'ivurnm Feuilleton. KrMk des Zlanismus.! - Etwa ein Jahr nach dem Umstürze erschien nit Berlage Löwit in Wien ein Buch gering an Umfang und groß an Pretcntionen, „Kritik des Zionismus" von Heinrich Margulies, l. Teil. (Volk und Gemeinschaft). Die Kapitelüberschriften geben Zeugnis davon, daß hier auf engstem Raum versucht wurde, umfangreiche und komplizierte Fragen, über deren jede cs eine gcioaltige Literatur gibt, darzustellen oder gar zu lösen: Theorie der merrschlichen Kräfte, Theorie der Geschichte, Theorie des sozialen Lebens, Theorie der Natiorc. Die Darlegung sollte nur den grund'ä'llichen Unterbau der ci-eu lichen Krit t des Zioll mns l\bc die selbst in weiteren zwei Teilen (der Ziouisnrus als Volksbewegung) und der Zionismus aü Gemeinschaftsbewe u g) targe' el t we benwllte. Ein vierter Teil war als Krönung des ganzen und Korelat ^mu Fundament, als eine Darstellung des Judentums selbst gcvlant. Es wäre billig, all zu billig, über dieses toeirausschiveiseude Unterfangen wohlweise di' Ache zu rümpfen. Im ersten Teil gab es neben Höhenflug berechtigt war, konnte nur der zweite' neunzehnten. Jahrhunderts zeitweise verblaßt, Teil bringen, der sich absolut auf dm Boden jlammre plötzlich zu grenzenlosem Nihilismus der irdischen Wirklichkeit zu stellen l)atte. Nunmehr ist der zweite Teil erschienen und der Nachweis, ivie ich glaube, erbracht. Am Schlüsse des ersten Teiles kündigt der Verlag an, daß der zweite Teil im Februar 1920 herauskommen ivürde. Er hat sich um ein Jahr verspätet, dadurch sehen wir über manches heute llarer als es der Autor zur Zeit der Niederschrift konnte, ist auch manche Einzelheit überholt. Aber vieles was von Margulies noch als Desiderat hingestellt wurde, ist inzwischen durch die weitergehende Entwicklung verifiziert Morden. Und dieser zweite Teil, der zum Verständnis keineswegs des ersten Teiles bedarf, wird bleiben. Der erste Teil wurde durch das gleichzeitige Erscheinen des Buches von Zollsthan übertönt und aus. aus dem die zionistische Beivegung entstand. Sie beruhte aus dem apodyktischen Satze: die wirtschaftliche, kulturell geistige Lage des^ jüdischm Volkes ist unhaltbar und verschlimmert sich ständig; nur die Ueberwindnng des Galuth durch eine Ueberpflanzung der jüdischen Masse in einem einmaligen revolutionären Akt nach der öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte kann eine Lösung bringen. Diese revolutionär politische Idee mit ihrer Ge enü.erftlllu -g vo.r Ver ei «n] bei- Ga ut) und Begeisterung für Palästina war das al:en Zionisten gemeinsame. Der Inhalt der Galuthvorstellung war je nach der Verfassung der einzelnen Zionisten in verschiedenen Gruppen verschieden. Die Fornr der Vorstellung, die zuerst Herrschaft über den größten Teil konnte seiner ganzen Art nach keine ins Weite der Zionisten gewann, war die^ ökonomische gehende Wirkung.üben; der dritte und vierte j Galuthvorsrellung. Man sah im Judentum Teil wird wohl nie geschrieben werden. Der eine „Masseuherberge des Elends", dessen zweite Teil aber, das Buch über den Zwnis- -Schrecken aus jedem Zionistenkongreß in Nermus als Volksbewegung ist eine flate Dardaus Kassandra-Referaten ausgemalt wurden stellung von der Enkwicklimg der zionistischen Ideologie und eine eingehende Kritik in allen ihren Schwächen und Irrwegen, die jedem _ . Zionisten viel zu sagen hat und der eisrigft: Rviel^ll'e"an'iichem,'''rek'en' manchem Weg' in Lektüre zu wünscheu ist. Der Gcdgnkengang' ein Nicht zu brnneistevndes Dickicht doch schon SRauguUeS ifi folgender; vine ra ze Rcihe rer ei uni voler Au b icke; Am Anfang des Zionismus ftanv das'scheu Wo derung dieser ■ Jahmehnte wir'k'am den Nachweis aber, daß her Myr zu «uemtMM. M GÄÄhMtzMmg, pMrtzud d^ j wsrM. Ms. ma» bw wirMüMchtk Aus- Man meinte, das Galuth sei in ständigenr Verfall und eipem nahen Untergang geweiht. Man überschätzte maßlos die Answauderungstcndenzen, sah aber in der Wanderbewegung Verfall, nicht Kolonisation uns) Ausitieg, die doch in vielen Teilen der füllstieg nicht übersehen konnte, v.üe in den Ländern Westeuropas, konzentrierte man den B.ick a 's den damit parallel gehenden nationalen SV. und sah also im Galuth ringsum nur litt gang. Untergang mit oder ohne Assimii-ktion. Dem gegenüber müssen wir trachten, Einblick in die wahre Dynamik des Galuth zu bekommen', auch die anfsteigenden Teudeuzen zn erkennen »nd die gr ^en Kräfte der Selbsterhaltung, die in Men Teilen des jüdischen Volkes wirksam sind, richtig zu werten. Denn nur ein starkes Galuth, — das ist in den letzten Jahren auch im Zionismus immer klarer geworden — kann den Aufbau Pa astinas verbürgen. Später als die ökonomische Galutror ellrng wu de di: i.rtel ektue {:. &a ut!* Vorstellung tvirksam. Der intellektuelle Nihilismus war die geistige Einstellung der - - - zcn Generation in Europa, in der der Z-.h;, nrus entstand. Man empfand die seeti^n Not des wurzellosen Juden und als Gegenvorstellung stellte jidi oer Begriff der Rückkehr! zum Judentum ein. Man wollte der Kulturnot durch Jufttalnne oder Schaffung jüdischer Werte abhelscn. Aber die vermeintlichen jüdischen Werte, die man ansgriss, waren nichts als Selbsttäuschung. ES waren Ideen des deutschen Idealismus und Ideen eines jüdischen Evigonentums, willkürtiche Gestalt: rc undwillkü'-lich ausgewählt ,u einer Weltansao.! ’ Mlg, die man zionisn nannte. (ftW ■ j wieder Me Mrse Kote..:: gegM die ÄubN.üw.

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