Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 17 (1.3.1921)
- Date
- 1921-03-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Inzwischen sind Minge über Galatz noch ient Msgewandert. — Am rb sich Tiomkin nach D- Nr. 17- Drenstag?,SMfch-s föM# 1. März «etie 3 Crcffnunsi bald in Aussicht gestallt. Die über-, wiegend» Meirieit der Transmigranten sind ukraiilische Juten, die von Pogromen fluch' tend, naä' Argentinien und Brasilien gehen; eine gewisse Zahl von ibnen muß aus das Geld von den Verwand.:«".! in Italien warten und da die £rganisarionSarbeit eben noch am Anfänge ist, da::ert diele Wartezeit manchmal Wochen und Monate lang. Da die Konferenz in Bologna für die Emigrantenverforgrmg ein Jahredbudget von 600—kM Tausenden Liren präliminierte, hat man eine Einstellung der Keren Hascssodsammlung in Aussicht genominen, um die italienischen Juden mit fortspährenden Geldforderimgen iiicfit zu viel zu belasten. Dieser Vorschlag wurde anr Kl Februar im Zentralausfchnß der zionistischen Föderation besprochen, wobei ein Kontpromijjcntschluß in dem; Sinne gefaßt wurde, daß die Einstellung nur zeitweilige, nämlicli für 3 Monate, feilt >vird, Nach Verlauf dieser Zeitspanne, die zur Vorbereitung der Daten und der Propaganda schriften ansgenützt sein wird, hofft man die Acren Hajessodsammlung in großem Stile ev.vzuleiten. Der Entschluß wird damit motivtert, daß die Enügranten nicht ohne Hilfe gelassen sein könnten und daß andererseits bie. Keren 'Hajessodaktion keinesfalls nur aus Zionisten beschränkt bleibe, sondern alle Juden, d. h. auch solche, die für Emiarantenhilfe berangezogen werden, umfassen soll. Kanada. Zionistischer Delegiertentag. Am 30. Jänner wurde in Montreal der siebzehnte Delegiertentag der Kanadaer Zionili m fp.. e?\• - A Svl Ts.a sten eröffnet. Die Hauptfrage, die die.en De logiertentag am nreisten interessierte und ihm da-. Gepräge gab, war der Keren Hasesiob. Es ffag aus der Hand, daß die Amerikaner -alles ausbieten werden, um die Kanadaer Zionisten für ihren Standpunkt zu gewinnen und auf diese Weise die amerikanische Aktion in ihrem Sinne einheitlich zu gestalten. Andererseits bemühte sich Schmarfa Lenin, die Zionisten in Kanada iür die londoner Auffaiiung zu gewinnen, um die amerikan. Gegnerschaft zu brechen und dein Prinzip des Maaifer auch in Kanada Geltung zu verschaffen. Die Amerikaner konnten nur eine kleine Minderheit um sich sammem, i mit übenväitigender Mehrheit wurde der <n Mitglieder der ehemaligen Habsburgerdpnastie Staatseigentum werden soll, so ist der Vorgang dieses Beamten, der eine Millioneneinrichtung für 25.000 Kö einem Händler verkauft, sehr eigentümlich. Die Podkarpatska Rus leidet nach dem Urteile der tschechischen Presse unter oe'm Wucher der Jnoen, man wird woh! schwerlich behaupten können, daß der Herr Dr. Brzeszowski von den Juden so bewuchert wurde, daß er die Einrichtung eines Jagdlostes stehlen mußte. Wenn unsere Negierung durch derartige Beamte vertreten lassen wird, so wird sie in der P. dk. nicht viele Anhänger gewinnen. La veant Eonsukesk Der Arierparagraph. Zuerst führte ihn deutschnationalc öfter- , i ichische Studentenschaft ein, indem sie zu! W a i d h o f e n den Beschluß faßte, Juden und : Tütenstämmlinge in studentische Organisation E i n G e s ch e n k d e r j ü d i s ch e n G c m c i n? c j unaufhörliche Anwachsen der Zionist, cheu Be- Roms an das Bezalelmufeum. jwegung in Kanada. In der letzten Zeit Häven Professor Anselmo EoZomro. der Palästi-! sich üoer 8000 neue Mitglieder in 300 Orten, na besuchte und die Botschaft Luigi Luzzat is der Organisation angchchloisen. Es sind aus d.ean die Arbeiterschaft Palästinas überbracht ser Konvention viele Resolutionen angenommen batte, überreichte dem Baialel ein sehr wert-1 worden', die den Zweck haben, die Kanadaer Or Keren Haseslod inv Sinne der Londoner 2^-jMcI t aufzunehmen, mit der Begründung, schlüsse mit großer Begeisterung angenonmren.! von Geburr aus mit einem Makel Die Organisation von Kanada vernslichtKe! bef;(X-iet uuh dürfen in deutsche Olescllschaften sich, im Laufe derersten ^wahres gme Mt.l.ons, aeduldet werden, da sie ehrlos seien. Gut. Dollar zu beschaffen. Schmarja Lcvin dankte uni ->. v: . u-,- Namen der europäischen Zionisten für di- Kn terstühnng, die dir Kanadaer Zionisten iluian vereine verla'sen durch die Einnahme des Keren HajZsod erwiesen haben. Die Kanadaer Konvention erhielt Begrü s'ungstelegramnre von Brandeis, Hcroe'rt Samuel, Dr. Weizmann und Ussifchlin. Der Bericht der Kanadaer Organisation bestätigt das kann hielt die Judenreinheit in der Turnerei alle Juden mußten deutsche Turnlfmzug; mit Ausnahm des deutschof crrcichi'chett Turnerverbaudes. In der Politik der alten Monarchie spiele der Inden- Punkt seit S ch ön e r 11 eine große Rolle und rmkles antikes Thoramäntelchen, das die jüdische Gemeinde von Rom dem Kunstgewerbemuseum an der Kunstgewerbeschule Bezalelals Geschenk sandte. Im neuen Tempel in Rom sind sehr wertvolle antike Knlturgegenstände anfgestapelt, die aus allen bei dein Bau o^s neuen Stadtteils in Rom zerstörten Synag-gen dorthin geschafft wurden. Es ist ein wahrer Schatz an jüdischer Kunst verschiedener Jahrhnnder-e und verschiedener Stilarten. Di^'e Schätze wevden in der Synagoge in Kisten und eiie'-nen Schränken aufbewahrt, ohne daß sie jemand zu Gesicht bekommt. Als Doris Schatz, der Leiter des Bczal'el, während seiner Anwesenheit inj Rom diese Schätze gesehen halte, üußcctr erj den Wunsch, man möchte sie in den Räumens des Besakel ausstellen, damit sie bei der Schafts fnng des neuen jüdischen Stils mn bei d^r Wiederbelebung unserer neupit jüdischen Knu verwertet werden. Die jüdisthe Gemeilide ver sprach, diesen Vorschlag in Erwägung zu ziehen.Z ^er gani'lation auf eine neue Basis zu stellen- Anker großem Beifall wurde der zionistischen Er. eintutive in London das Vertrauen ausgesprochcit. den Judcnpunkt hinwegseßteu. Ter österreichische Alpenverein „Sektion Austria" in Wien, zählt noch heute Juden zu seinen Mitgliedern, nun ist seit einigen Wochen eine Aktion int Gange, welche die Juden aus diesem Vereine auswcisen will. Darob große Erregung in beiden Lagern. Man will diesen Verein im deutschvölkischen Sinne , .... OT.,, . ansbauen und der sattsam bekannte dentschna- Grope Genngti-ung^rter bietiorutTc Walter Riehl will nicht haben, daß daß Baron oa nes Rothschild, der sn.z > ostjüd. Touristen in den Schutzhütten prassen. Eine. Generalversammlung, der sich «' ch in Kanada aushielt, dort ebenfalls ein Eronornic Eouncik ins Leben ries, das ans 75 Kanadaer Kaprlalisten besteht, mit dem reichsten Juden von Kanada, Sir Mortimer Davis, an der Spitze bereits in Nr. 16 von ims gemeldet. M. d. Red. V Der Früher hieß er und war ein großer die für den 22. Februar cmbernfen war, sollte darüber entscheiden. In der „Neuen Freien Presse" ereiferte sich Alice Schalek gegen den Arierparagraph, die, seitdem sie nicht mehr als Berichterstatterin des Kriegspresseguartiers unter dem Striche Feuilleton schreiben kann, in Artikeln ihre Hellsichtigkeit dadurch beiversen will, daß sie sehr gut sieht — wie in Schutzhütten jüdische Touristen ihr mit dünnen Wnrstschnitten be magn Jspan,' legtes Brot frugal verzehren. Aber ba war Herr. Arsprüngllm, nichts zu machen, denn man will auch solche, engsten (öesolgichafti Juden nicht. Wohl erklärte der Hauptredner s.! de " ‘ ' .' i Zupan. Gespan, % waren Gespane in der sj ihrer Herren, der Könige oder Kaiser. cuus. j bcr Versammlung, Herr Riehl, daß man ge Graf. Gaugras. Ais solcher war er Vorgen bdenfländige Wiconer Juden nichts hätte, und als Resultat vieler Be!ba"A!nn.>m nmrb*.'w~altet bes Gaues Zm Namen des Kaisers, aber das widerspräche ja dem Begriff des dtefes GelLenk als di- ->rsie ^endüna nock «ader militärischen Kraft seines Gaues,! Ariervaragraphen. Entweder lauter Arifchge- Serrn als Vasall durch den Tre.^ j sichter (der Ausdruck stammt von Karl Kraus) verbunden, weil Treue bas Krfterfum der'ober keine. Die Versammlung ergab bei der Gemeindevon Rom «?anore «4 >-^ai Geudalzert war. später wurde aus dem Gau-! Abstimmung, es beteiligten sich 1906 Anwe- 'SrTST . "e' braf ein Beamter und als solcher hatte erbende, 1250 für den Paragraph und 650 (oder sich im Lande der heüigen Stephanskrone. richtiger 1254:652) dagegen. Der Antrag fiel, erhalten. Höchster politischer und Vop-s jvcil ilmr die notwendige drei Viertelmajorität waltungsheamte des Komiiats, dem auch noch fehlte. er, 502 onb bei Briairb. j eine Komitatskongretion zur Seite stand. Der Minister M o^n d wurde von Briand cmp-° Eaugraf war oft reichsunmittelbar, nur sri- ^. Kaiser verantwortlich. hangen, der lästinarcisc Ein über seine Paer Mitteilungen machte. Amsrrkü. hebräischer Vortrag Rothschilds. James Rothschild wallte seine Aawesenheit. in New-York ausnützen, mn mit den ostjüdifchen Mafien in Berührung zu treten. Den Vorschlag, in großen Sälen öffentlich zu sprechen, lehnte er ab, hingegen erklärte er sich bereit, in der Eduation Alliance ein^n hebräischen Bortrag zu Hallen. Baron Rothschild beherrscht die hebräi!ll>e Sprache vollkommen» bie er während seiner Anwesenheit in Palästina als Offizier de: Okkupationsarmee gründlich erlernt hat. 60 M i lll i o n e n D o l l a r. . Vor seiner Abreffe nach New-Aork «r.ieß i Bäron Rothschild, folgende Erklärung: „Die' Aufgabe, die oas amerikanische Judentum jetzt zu erfüllen hat, ist eine ungeheure. Vier Millloncn Juoen, d. h. ein Viertel des jüdifcheal Volkes, müssen die Kapitalien hergeben, die für den Ausbau Palästinas und die Erlösung icines Bodens notwendig sind. Die osteuropäischen Juden hätten gerne geholfen, aber sie besitzen nur Rubel. Kronen und Mark. Bloß die Juden Englands und Amerikas sind imstande, d.as Werk duvchzuführen. Besonders erfo'greich ist die Tätigkeit der Zion L ommonwealth. die über 4000 Mitglieder und ein Kapital von 4 Millionen Dollar besitzt. Es muß das Ziel der «msrikanifchen Juden fein, di« Mitg i^eczahl »uf 120-200 und die Höhe des Kapitals auf 62 MWronen Dollar w bringen. In einem Lande wir Amerika mit feinen drei Millionen Juden Di.bas durchaus nicht unmöglich.'/ nem Raiier verantwortlich, der Gespan der jewelligen Regierung. Ihre beste Stütze, der oberste Hortes bei den Wahlen und verließ sein Amt, sobald die Regierung wechselte. Stets Mitglied der Aristokratie. Magnat, und sein Amt wurde meistenteils nur als Sprungbrett für eine weitere politische Karriere benützt. Er selbst ein Hochgeborenen Herr, der sich nicht allzusehr um seine Geschäfte bekümmerte, lieber auf Jagden, beim' Rennen und Spielen seine Zeit zubrachte. als' in den öden uns kahlen Stuben feines Amtshauses. Nach dem Uknfturze wurde aus dem Gespan ein Zupan. Aus dem Komitat eine Zupa. Der ZuMn wird gemäß der republikanischen Auffassung unseres Staates als 'Beamter eingesetzt und abberufen. Er ,oll, s wie jeder Beamte, une'gennützig, unbestechlich.; anständig und natürlich auch ehrlich fein. Die Wiener Juden können infolgedessen in der „Austria" verbleiben. Wozu wissen wir zivar nicht. Wir glauben, daß die Juden auch ohne die „Austria" betreiben können, wenn sie ohne dh „Austria"-To-.iristic betreil eu kv men, rvenn sie ihnen Bedürsitis ist, aber nicht die Gelegettheit, „mitzumachen". **T*n»KM» Muß er umsomehr fein, als er einer fremden Bevölkerung gegenüberstehe und im Namen der Remiblik amlshandelt. Für die Slowakei und die Podkarpatska Rus muß solch hoher Beamte mit außergewöhnlicher Vorsicht und Bedachtsamkeit auserwrhit sein, aber die Regierung hat scheinbar für die Besetzung so wichtiger Posten keine glücklich: Hand, auch im Hultschiner Gebiet nicht, und das ist ein großer Fehler, auf den man im Interesse des Staates nicht genug oft Hinweisen kann. Erez Israel. Wirtschaftliches. Das A u t o m o b i l w e s e u. Nach Mitteilung der Zionist Contmifsiou sind für Palästina die geeignetsten Krastwagcntypen die Ford- oder Overland-Fabrikate. Automobile anderer Marken verbrauchen zuviel Benzin auf den schlechten Wegen und dem bergigen Gelände. Ein Bedarf an Chauffeuren herrscht zurzeit nicht, da die Anzahl der Krastwagcnführer die im Lande befindlichen Wagen übersteigt. Jüdische Cl-auffeure beanspruchen 15 Pfund Sterling monatlich, während der Araber mit 12 Pfund Sterling zufrieden ist, doch ziehen viele Wagcnbesitzer jüdische Chauffeure vor, da sie intelligenter und aufmerksamer sind. Mit dem Zuuehmcn der Touristik erwartet mau eine Vermehrung des Krasiwagenverkehrcs. (Z. K.) Gründung einer Einkaufsgenossenschaft.' Seror x v - ^Cr Prospekt der „Palestine Civil ^er-?rt bteie DerantiuDtüings intve Corpora.ion Society Ltd", ist erschienen Beantten ,md. meldet das ..Bravo' Dje Aktien betragen 1 Pfund Sterling, das r f Doktor Kapital iit unbegrenzt. Die Genossenschaft will Brzeszowskt, wird nach Akna Clattna' an i're Mitglieder £e'eirmi te', Kleidu'-a « o Wrfe,^7Ä WirMaftsElmögiMUlja a\eel Sie vollen Lidu" und nimmt die _ -- °ü" -I Standpunkte lieht, daß man auch auf dem, verkaufen, .fabrizieren und hw'b-ln. CD da», Eigentum ber le« .mbirefte Filialen in Jerusalem, Laisa, ^Arbeiterbank eröffnet werden, Ludd und Kantara errichtet werden, amh will die Gesellschaft aus allen Eisenbahnlinien, Provianlwagen lausen lassen, um Lieferungen an solche Mitglieder gelangen zu lassen, die in Orten wohnen, wo es keine Läden gibt. Das Maximum von Aktien, das ein Mitglied erwerben darf, beträgt 200. das Minimum 5. (Z- K.) M a s ch i n e n s ch r e i b e r und i c n o g r a* phen gesucht. K Zurzeit herrscht Nachfrage nach männlichen und weiblichen Maschincn>schrll ern und Stenographen. Erste Kräfte ervalten in den Negierungskanzleien zwilchen 12 und 25 Psd. Sterling pro Monat. (Z. .K.) Eine Baukredit-Gesellschaf! für Palästina in 0kew Po/M. Der 13. zionistische Distrikt in New Jork hat eine „Palästina Building Loan Company" gegründet. Die Gesellschaft ivird ilyt Kapital in Palästina als Baukredit zur Verfügung stellen. In der Versammlung wurden sofort 1/4 der Anteile gezeichnet. Sobald die erste Serie gezeichnet ist, wird eine zweite herauSgcgeben. Die erste Serie von 100.000 Dollar ist in 500 Anteilen a too Doll, ausgestellt. Das Geld ist in kleinen Raten drzuzahlen. (Z. Kll Herstellung von Ve r Packung ek i st e n. Nach einer Mittellung der „Zionist Commission" fehlt in Palästina eine Fabrik zur .Herstellun« von Verpackung Zkisten für Ap.elsinen usw. Die Fabrikation erfordert keine besondere Ausbildung. Die Tischler erhalten Stücklohn, und zwar: pro 100 Kisten 1 Pfund Sterling. Ein tüchtiger Tischler stellt 60 Kisten pro Tag her. (Z. M./ Kup fe rv 0 rk 0 mmen. 21er seinem Besuche in Palästina teilte Sir Alfred Mond, der englische Minister der öffentlichen Arbeiten, einem Korrespondenten der hebräischen Tageszeitung „Doar Hajom" (Jerusalem) mit, daß ein in Palästina weilender englischer Ingenieur ihm brieflich mitreteilt habe, daß er auf Kupfervorkommen gestoßen sei. Nälteres könne er noch nicht angeben. In der Bibel ist das Kupfer in Pa ä i i-t vor 0 : men' e - M ta l Wiede 0 er wähnt, neuere Nanfforschungeu waren püycy bis jeyt vergebens. (Z. K.) Eine Wilnaer Kolonie. Ter Verband der Wilnaer Juden in N v Pvrk, der über 700 Mitglieder zählt und me!- rere Kassen mit großen Kapitalien bey hat beschlossen, Zn Palästina eine eigens Kolonie zu gründen, wo er seine Landsleute ansiedeln rann. Jedes Mitglied ist verpflichtet im Laufe der nächsten Jahre 8 Dollar jährlich zu diesem Zweck beizutragem (Z. K.) Ein amerikanisches Drucke rer duternehmen. In Amerika wurde eine „Beth D'fus Iervscholajim Association" gegründet, die den Zweck hat, in Jerusalem ein großes, alle Zweige des Truckereigewerbes umfassendes ll.itternehmen ins Lebeir zu rufen. Di: Ge'ellschüft will gleichzeitig als Vcrlagsunteruehmen für jüdische Publikationen fungiereit. Sic besitzt ein 51äpital von 200.000 Toll., von denen 120.200 Doli, bereifs eingezahlt sind. (Z. K.) Eine Tintenfabrik in Jerusalem. Der aus der Krim nack Palällina eingk ' wanderte Tiutenfabrikairt Ctkan Brülle bat in Jerusalem eine. Tiiitenfabrik „Chilgsob" gegründet. (Z. 51.) Haifa über" ". H Iasf a. Im Monat Noveur ' .-crug die Sumccw der Export- und Jmnor waren in Jas a 223.020 Pfd., während sie in Haifa die Höije von 275.000 Pfd. erreichte. (Z. Kll Errtwicklung der Ätüllerei uyd Bäckerei. Die Bereinigung B'ne Zion in Amerisi veröffentlichte einen Prospekt, in dem sie i. 1 Mitglieder zur Zeichnung von Aktien der vo. ihr auf rein privatwirtschaftlichem SSe-e gegründeten „Miling and Eaking Corporation" zur Entwicklung der Mühkenindustri: irnd des Bäckereigewerbes in Palästina. ' Vorsitzender dieser Gesellschaft ist M. Mayer Herbst, Besitzer einer der größten modernen Bäckereien New Yorks. Der größte Teil der Aktien g"- hörr d-er Vereinigung, die das neue Unter» nehmen kontrollieren wird. (Z. K.) Anleihe. Tie Regierung ist geuei-Z. p:v Stad oemcinde von Jerusalem eine Anleihe von iö,0ÜQ Bsund zu geivähren, um die. Zuleitung von ^ucllwa'ser für Jerusalem zu ennögllchsu. A r L e i t e r b a n r. In Palästina soll demnäckff» di: erste jüd. als eine der