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Jüdisches Volksblatt · 1921-02-15 · 13 (15.2.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
13 (15.2.1921)
Date
1921-02-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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rn einbvdiqe «,s t '»Z3SSS& kn *#, feini »OS n - N auch Ift klemw Hlten KG« Citat ■•-Cltrou, Rirchenylntz K«M W, ',?°KMtor!st. gei5rüf:et Sill ßh bei jüdischen Zy- AkadeMM für klnsilerische ludern Lstdery. AN Re- ) <-«b£t. RezenwiM be «5 sichen jut Müjanj, iSMrnNechklriiigl?. ehufs Einkaufes ihres I» Ider. Anzugssoffen, waren, Seiden und leinenwaren, Braut n an die bestrenommierte ob Nesselroth, i Bahnhofstratte 28 wenden. En detatU SI8SSSMU» »eiten | übernommen bei ■ Osfrau,; fif. Stock. | ilBBBSBBBB! U Preise zahlt Inwel-n. Platin. läfine und Antiquitäten. Jen und Eoldmm r--!i und billig. I Borat, Lr-mu, MnHoW-A IßEN'WBWK IN, IGLAU ihsten bis zwr ustSiftW®, “fu 5*ß^ AWWSS EinMlriumiser 1 K. 13. Jahr. jjapjBB-iirirn ~nmii~r ui—■■w—rw—i I ttKh JIhminiftfrtttrw! * Rcdakiton und -lÜmtnMruttvn: Mährijch-Lürou. oanaeaaffc 94. Mannikrwke auch miJ Siüclport^ wcrdcn nut ob«« Gewähr an«cnommen und aukbewahr/ Eine Perpilichsuiui W SUidtnibunft wird uichi aiierfoiittt Evrcchstunde,! der Redaktion «Lnlich von l> biS 19 Uhr t<r-«,iita«8. Eigentum dcS UgLdUckri- Ircr. laoeS- - rcn Gen. m b. H - in Mähri»L-O»rou SerouSaeber nud »eranrworilicher Redakteur Dr. Huao Herrmann tn Mähr.-Lstrau. fA ^nBeaoB SHl.13 Dsmemrnt UM =-iV-! Das südliche Bolksblati" tü keiv Lokalblatt londer» al» Verband;citvna-. Sq-^ri., herulen, den nativn»r<n kititureLe» und wirtlchap. lichen—r^w-rällea der bewussten Indenlchait im aan,en tichechoz slrwakiichen Staate und in Gali- » ^ien r» dienen — Inierate kosten 20 ji sür die Ssach gespalten« Milimeter,eile Änkräae «ür In. »eiare übernehmen außer der Administration alle größeren An> aoncenerpeditionerr. Erickeint irden Dienstag und Ireiiag. D i enstaZ, 15, II. ^921* , ^„1^ w««www« '7. Adar 5681. Krren Hsfeffod. Die Arbeit de > Keren Hajessod in Ei: gland. Im Laus, des Monats Oktober hielt Herr Dr. Weizmanrr auf einer Anzahl Versanunlungen und Konferenzen in London Bn'prachen, um eine Körperschaft ins Leben zu rufen, die die Keren hajessod Arbeit irr: Bereinigten Königreich beginnen sollte. Das Ergebnis war die Bildung von Kovritees, ivelche die der English Zionist Federation angegliederten Bereute, Logen und Synagogen"repräsentierend, es unternahmen, die Ätiion unter ihren eigenen Mitgliedern einzuteiren. - Diese Versaunnlungen gipsekter: in einer großen Demonstration in der Great Assembly Hall im East End Londons. Dr. Weizmann sprach und der Vorsitzende, Sir Alfred Mond, zum ersten:''al in einer großen zionistischen Demonstrativ!: auftrat. Inzwischen sandte die English Zionist-Federation an alle zionistischen Körperschaften, Synagogen und Vereinen Englands Einladungen aus, z:l einer Ende Oktober stattfindenden Konferenz Delegierte zu schicken. Diese Konferenz beschloß die Aktie!: für den Keren Hafcssod in die Wege zu teilen und zu diesenr Zweck eine repräsentative, provisorische Körperschaft einzusetzen, die die Funktion des Keren Hajessod Zentralkomitees sür das Vereinigte Königreich übernehmen sollte. Eine provisorische Ücttuuß. jtnttbe _ gewählt.. und dem Pxövisorischen Komitee anfgetragei: ''die ikotwerrdigen Schritte zu unternehmen, um die 'größtmöglichste Anzahl führender Juden, die sich der zionistischen Bewegung bisher fern gehalten hatten, zur Mitarbeit am Ailfball Palästinas heranzuzichen. Das provisorische Komitee begab sich underzüglich ans Werl. Es trat innerhalb einiger Tage zusammen, errichtete sein Sekretariat und setzte verschiedene ftnterkomffees für Organisation und Propaganda eilt. Es beschloß eine Versammlung in Manchester sür die naheliegenden Distrilte eiikzuberusen, und von einer Reil)e ähnlicher Versammlungen in anderer: Zentren folgen zu lassen. Es beschloß dem Betragleistenden ein Maajerbuch auszusolgen, das die von ihn: geleisteter: Beiträge verzeichnet m:d betuildet, daß sein Besitzer .seinen Teil an den: heiliger: Werte des Wiederaufbaues unseres natioriaLn Heinrs getan habe. Ferner wurde beschlossen tu allen jüdischen Gemeinden sofort lokale Keren Hajessod- Komitees zu bilden, die durch ihre Zusammensetzung alle Klassen und Anschauungen des jüdischen Volles, Zion in cu und Aichtziorristen, verkörpern sollten. Die Konferenz in Atarlchefter fand an: 6. Dezember statt und wurde von etrva 35V (Fortsetzung auß Seite 2.) Jüdischer Wegebau Ui PÄMrm. Bon Bert K a tz r: e l s o h r:. Nachdem das Budget der landwirftchasttichen Arbeit in Palästina infolge der Ldkijis gekürzt wurde, hat die von dieser Krisis am meisten betroffene palästinensische ArLeiterschast nicht den Kopf ve.lorm, sondern auf eigene Faust es llnternommen, neue Arleitsgusllen sowohl sür sich als auch für die angelündigten Chaluzim zu erschließen. Die Arbeiterorganisation setzte sich mit dem Departement für öffentliche Arbeiten in Verbindung, von dem sie als ersten Versuch den Chausseebau Kinereth—Tiberias bekam. Auf den: Wege zwischen Kinereth und Dbevias geht es jetzt sehr lebhaft zu. We'steß Zelte sind über die oa'kze Strecke verstrmt. Es wird emsig gearbeitet. Die vulkanischen Felscnberae werden von jüdischen Arbeiter:: durch Pulver gesprengt, und die Steine werden mit"Hämmern behauen, lleber die Wachs werden Drücken geschlagen, der Weg wird regilliert. Schiebkarren und Feldbahnen du'.chiehen den ganzen Weg, mit Erde und 'Steinen beladen. 600 Arbeiter, alte und soeben angetommene, Sephardim aus Tiberias und entloiseile Legionäre junge Leute'und jange Mäd.lca aus aller Weit aus der Krim, ans L^au-n-, Eglizier:, Deutschland, Polen und der Ukraine sind aruppcnwt'!!: über die Strecke v.'rst/eut. Sic Canen sie Chaussee Tiberias-Sam-ech Gn der Eistnsahn Haifa-Damaskus). Die Chaussee ist 12 km lang, ein breiter Weg entlang dem, Äcrnzarethsee. Sie ist j» vehr:':!, daß maH äüf ihr eine elegische Bahn anlrgen kann. Wie verlautet, soll auch dieses Werk nicht mehr lange auf sich warten lassen. Tie Arbeit wird ohne Un'ernehnwr. ohne Aufseher, ohne Deamtenstab gelu'.et. Das >K verkörpert die Organisativn der Ar ie ter icljfi in sich, die den Auftrag direkt von der Negierung erhallen hat. Es ist das^ erste Mai in der Geschichte der Arbeiterschaft, daß 'eine jü-- dische Ärbeitcrorganisaiion als eine von rer Neuerung anerkannte juristische Person auftriit,- daß sie notarielle Verträge unterschreibt und für die -gute illlissührnng ihrer Arbeit garantiert, Tie. ganze Chaussee «ird ung-fähr 30.000 Pfund losten. Di: Acbeiteror.zanisaäon hat diese Arbeit nicht Uvie öine (öruppe von Taglöhnrrn übernommen. Sir' al.ein ist die Anternehmerm, sie ist verantwortlich für die lechm'che Ausführung, sowie für die Geräte und Ästaterialien. die ihr die Regie mng arrverlraut hat. In ihren Handel: liegt die ganze technische, administrative und ökonomische Lei-, tung' der Arbeit. Es war ein kühner Versuch. Die Orgarnsation wußte, was für.Schwierigieiten ihr cntgeaenstanden. Es fehlte ihr an al.em, an Betriebskapital, arr Arbeitsmajchinen (bis jetzt haben die alten Ante.nehmer, denen billigerx Arbeitskräfte zur Verfügung standen, es nicht nötig gehabt, Maschinen anzuschaffen), an r'f i<-^fqaBa»az»jiiHi»eüsegaa technischem Personal. Es war auch nicht leicht, an die Regierung heranzukommeu. Dort waren längst eingeführte Untenrehmer, die einer eitä es verstanden, dir türkische Baksch schtraditron zu verwenden, andererseits war man gewohnt, ungeniert ägyptische Arbeiter, darunter ck-'-ch Frauen und Kinder, auszuwützen.. Die Arbeiterorganisation jedoch war sich bewupt, k aß es sich hier nicht um die Beschäftigung einiger jüdischer Arbeiter handelte, sondern daß es darauf an'.am, ein Beispiel zu geben. Durch die Erschließung dieser Arbeitsguelten wird es gelingen, den jüdischen Arbeiter technisch und organisatorisch so zu erziehen, daß er imstanoe ist, die bevorstehenden großen Arbeiten durchzuführen. ohne daß er such aus das arabische EristenMlnimuu: beschränkt. Von d'eer Arbeit hängt auch zum Teil die Durchführung des NuthenLergichen JrrigaiiLns- und Elektri gizierungsplanes ab. Dir Organisation hat eine Gruppe ai'er und zuverlässiger Chavcrim ernannt, die für die arabischen Unternehmer unterbieten mußt-, denen billige Arbeitskraf t zur Verfügung stawden. ist es ihr gelungen, den Arbeitern 7 bis 10 Sch. täglich zu zahlen: manche v:rdicnen sogar noch mehr. Dabei handelt es sich hier um lauter frischr, ungeschulte Kräfte, Für den Anfang ist dies sehr zufriede.:stek.end. Tie Mahlzeiten werden in einer gemeinsamen ArbeiterMche eingenommen.- drei soln^r Küchen befinden sich auf der Strecke. Eirt Chawer leitet das Küchenwesen, dreißig Ehaweroth sind in der Küche beschjftigt. Das Essen ist genügekid und kostet bis 4 Sch. täglich. Es existiert cüuch ehre Kranken"al e, sowie besondere Zelte und Abteilungen für Kranke. Zum längeren Aufenthalt sind die Gebäude an den warmen Okuel en von Tiberias gemietet, wo eine Kranker:schwester und ein Arzt tätig sind. Auch schwächere Eenolstn, die für die schwerste Arbeit n'ch geergnet sind und von einen: Privatunterr epi-e. e.nfach hinausgeworfen würden, finden le ch.cre die Durchführung der Arbeit verantwortlich Brichästigung, wobei eine große Za.-- Arheiter tätig sind. ind. Auch sind technische Hilfskräfte herangezogen worden. THe Schwierigkeiten waren groß; die Regierung hatte sich zwar verpflichtet, Zelte, Werkzeuge, Feldbahnen, L.-- bensmittek, Decken usw. zu liefern, konnte d.es aber nur zum Teil durchführen. Geld bezahlt die Regierung erst, nachdem die Arbeit abgeliefert ist. Die Organisation brauchte also Kaution und Betriebskapitah um die Arbeiter zu entlohnen. Kautionsgelder rmd einen Teil des Betriebskapitals hat der Waad Hm mir. geliefert: mehr hat rnan von ihm auch Pnicht, gefordert.^. Ob mar? verdienen "ob.'et "verlieren den etwas an; dafür ist die Orgamfat alltir: verantwortlich. . . Bei Beginn der Arbeit ungefähr im Juli waren noch nicht einmal ArbÄler genug im Lander Aber gerade damals setzte dies; Einwanderung ein, welche die ersten größeren Gruppen Chaluzim ins Land brachte. Bald landete auch die prach volle Gruppe aus d"r Krim, Schüler von Trumpeldor. Allmählich stieg die Arbeiterzahl bis 600. Ein Direktorium von fünf Personen leitet die Arbeit. Drei Mitglieder sind von der Arbeilerorganlsation ernannt, zwei sind vor: d n Arbeitern am Platze gewählt. Ter Lcimng liegt die Führung her technischen Arbeit, der Finanzen. der Buchhaltung, der Verhandln rrgen mit .der Außenwelt ob. Es ' ist eine czanz fleiut Republik, mit allen ihren Sorgen und Röten.. Es gehört große wirtschaftliche Umsicht dazu, um das Budget in Ordnung zu halten, und große kameradschaftliche Hingebung und Takt, nm den neuen, unerfahren-n Arbeitern den Unterschied zwischen wirtschaftlicher Selbstverwaltung und privater Unrernchmung vor Augen gu führen und ihnen den Geist der Kwuzah beizubringen. Tie Arbeit wird durch kleinere Gruppen ausgeführt, die auf Akkord arbeiten, vom Kubikmeter usw. Trotzdem die Orgamfat; )n aumiiatm-tw mwm lm moussbh An :• für Knit ir u gesorgt. Es gibt eine s-nbt^othek. sechs Lehrer, Vorträge am Sonnabend, rmd manchmal auL In der Wock L Ein Teil der Lehrer leistK die Hälfte res Tages physische Arbeit, während sie in der anderer: Hälfte Unterricht erteilen. Die Chausree Tiberias!—>Semach ist die erste, aber sie ist nicht die einzige. An toü* reren Stellen des Landes werden Wra»-. gebaut, imd Verträge kür weitere Arbeiten sind bereits unterschrieben. Man muß die Arbeit an dieser Arbe'l besser gestalten. Ti: A beit.'rorganisat on must wird, ckgdtztWeisem MaschineBr.M^.TL> ist die Organisation ken usw. haben, auch v'-aachl ik' gutes ie& mich es Personal. Aus eigenen Mitvln können die Arbeiter.a.k d-es n.an schaffen: hier, muß der Aufransonds eingreisen und die organisierte Arceiierschafk zum einzigen Arbeitsuniernehmer im Lande machen. Zokslow über die gegenwärtige Läge. jDnterview ch.-r „I. P. Z.") Der Herausgeber der „Jüdi'chm Preßzentrale Zürich" weifte aus seiner Reise nach Amerika zwei Tage in Paris, wo er mit führenden jüdischen Perföulschkeft n so u. a. Sokolow. Motzkin, Temlin, A ieinitrff- Cff oifin. Rücksprache nahm. Nachstehend geben wir die Unterredung mit Sokolow. soweit sie für die.Oeffcntlschkeitchestinimt ist, wieder, wi.bccrrd wft die Unterredungen mit Motzkin in.» Temkm m einer unserer nächsten Nummern f.!ge>r lassen. Nahum Sokolvw, Präsident der Zro-iAl< schon Exekutive und des Komi ees der 7 ü.n- -schen Delegationen;war so fteeenswördi-, '. e» Herausgeber der „Jüdischen Pres.ze.ftrale Zürich" im Hotel Meurice. zu j.-mpfa,:geu. »m ihn, Äusklünmg über die -gegenwürüg:- '-> ge ' )i , I zu geben. In mehr als antzerthaftbssü^diL-r...- geistreicher und äußerst lebenswürdiger Ilnss^ Mn FeuMetSN. Jas jüdische Schulwrr? in Wien. Aus dem denrnächst ersH.inenden Tätigkeitsbe.- richt des Jüdischen Schulvercins. Vor - einem Jahre hat der vom Unrer- «ichrsamt des Jüdischen Nationalrates für Teutfchösterreich gegründete „Jüdische Schulrrcrein" seine dem Aufbau eines modernen jüdischen Schulwerkes gewidmete Tätigkeit b-'- konnerr. Es galt. Schulen zu errichte!:, ms pas gleiche bieten sollten wie die bestehenden Ltaats- und Gemeindeschulen, aber außerdem her jüdischen Jugend ein möglichst großes Ausmaß an jüdischem Wissen, die gründl-ch: Kennt- >zis per Sprache, Literat!'.:' und Geschichte Ihres Voltes vermitteln und darnit di: Liede zuin JuL-entunr anerftrlnn und immer Mehr vertvicn lotlicm Aeußere Unrstände haben den Jüdischen C-'ul,,r'crn gcrrötigt, seine Tätigkeft mit der Errichtung einer jüdischen Mittelschule z» keoinnen. 7 m Oktober 1919 wurde di: erste Klas e d<s. „Jüdischen RealLymnasinms" eröffn?!. Sch: n der-Ilmstand, daß feit erste Klasse tn vrek istaraftlitlässtn gcietft werden mußte.' '! zur Genüge, daß die Errichtung dbftrserP-tcu Erso? / sind und daß die Anstalt sich''schm nach einjährigem Bestände aus das beste bewährt hat. ist ans der erhöhten Zahl von Anmeloungen am Beginn des zweiten Schuljahres zu ersehen. Tic Anstalt umfaßt jetzt drei Paraftrlchmssen der ersten und zwei der zweiten Klasse undwird von 230 Schülern (Knaben und MätchUi) besucht. Ter Lehrplan stimmt im ganzen unp großen mit beut der staatlichen Realgymnasien überein. Ein wesentlicher Uutersched besteht darin, daß Hebräisch als lebende Sprach: in rieben Wochenstunden untcrrichiet wird, wodurch erreicht wird, daß die Schüler in verhältnismäßig kurzer Zeit die Sprache in Mort Mio Schrift kenne::. So sehr aber auch darauf Gewicht gelegt wird, daß die Schüler allmühl.ch die h.-bräische Sprache kennen lerrten, läßt es der Unterrichr doch nickt bei einer äußerlichen Beherrschung per Sprachebewenden. Es wird dabei vor allem danach gestrebt, die Schüler mit dem Geist der Sprache und dem Geist de: Bibel vertrant zu machen. Die Resirftate. di-' im Hebräiich-Anterlicht des ersten Schuljahres erzieli worden sind, sind überaus beftiedr'gend und erfreulich. Aber au ch ti: in dm nick jüdischen Fächern •HK;:.n bt? Inspektoren die Leistungei: der Lehrer und Schüler, die Disziplin undden Geist, irr demf»« Anstalt geführt wird, in der lobendster: Weise anerkannt und die.baldige Erteilung des O:fsentlichkeitsrechLs in Aussicht gest-lft. Es darf schon jetzt gesagt werden, daß das „Jüdische Realgymnasiuirr" den Vergleich mit den staatlichen .Anstalten in keiner Hinsichi zu scheuei: hat. Die zweite Schule, die der Schuloerstn gearündet hat. iß die „Jüdisch: Voltsschule", die am 10. Oktober 1920 im Haust der Taynbee-Hal!e, 20. Bez., Tenisgasse 33, eröffnet wurde. Dir Schwierigkeit.-r.ch ezirir ein geeig-r mies Schul'okal ausfindig zu machen, m:o die dadurch verzögerte Ankündigung der Einschreibungen tragen dir Schuld daran, daß anstatt per in Aussicht genormnenen zwei Klafscn zunächst nur eine Klasse mit 24 Sünrem (10 Knaben und 8 Mädchen) eröffnet werden tonnte. Für das nächste Schuljahr ist eir: großer Anorana von Schülern zu erwarten. Denn d'.e Swllle hat sich schon in der kurzen Zeit ihres Bestandes dank der verdienstvollen Arbeit ausgezeichneter Lehrkräfte x-nen sthr guten Ruf erworben der Volksschule.dir Anreihung wei.eeer Lftckst * sen von der Beschaffung geeigneter. SchÄko, kaiitäten abhänoig. Die günstigste Lösung, dieser für den Ausbau des.Schulwrrtes übceaus wichtigen Frage wäre die 'sLrrverlini^.eines Schulgebänoes. Leider reichen die"ü^'a. si.ll^ Mittel dos Schulvcreines.dafür nich. aus. Der Mangel .an . geeignete;: .jüdische« das Kuraior: m des Jüdischen Schulvereins bestimmt, einen -SiMHriaen Kurs zur Heranbildung judif her Ai. lxsschullehrcr einzurichten. Der Kurs.' der von einer sehr bewährten Lehrerin oelxi.e: wird, wird von 12 Teilnehmern 'besucht. Ä'stwr den sür di? Prüfung an der staatlichen Lehrerbikdungsanstalt geforderten Gegenstände: wird auch Hepräi-sch unterttchret. und' zwar sind die Kursteilnehmer vervfbchtet,' innerhakv -''ve.er Jahre diese Sprache in einem sG-cken Ausmaß zu erlernen, daß sie"dre- Eigunnz erlangen. an der-Volksschule auch d?n-'.He^r.-i'M- Unterricht zu erteil.'». ■ . i <2chlicßliw hat das Kmalvr,um des Jg- . eucher: Schulvereins auch H».räW K"rff ff:r. Aniänper und Fortgcsch.iueu.- unter der Lest : > Bedürfnis si)"kbesteht! b'nd. Sv haben denn auch di ' staaffichen Sckruff «. v „ r?1 -lu* Stet wird an der! rung erner aussezschne.'«:: pädagvpffch :i Lsstr- ^.and von Anjchauungsmtt^ln in gnup Ws-j kraft eröffnet. Das : b.-' a** e- --J-s cheni.mnde,! Hsbützch-Au e.richt.eftelt. . j kraft eröffnet. Das ^chfti.be'.ünd' daftg. W-° ke» 313760

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