Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 11 (8.2.1921)
- Date
- 1921-02-08
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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CeTfe 2 ^NldMs VoNsblE* 8. Februar Nr. IT Keren Hajeffsd. (Fortsetzung oon Sekte 1. j bürgerlichen Namen Nufus Ifaacs. Duritz cieie Ern-nmmg wurde der dritte wichtige o, . , , , ..! Posten im asiatischen Herrschaftsgebiet der l^mgen beteiligen. Andererseits aber besitzen - Briten mit einem Engländer jüdischer Nbmixen eine beträchtliche Anzahl Schmuck-! sanft beseht. Der Staatssekretär für Indien stücke, die, in Geld umgesetzt, eine bedeutende Lorv Montagu — der voraussichtlich je kr. Summe ausinachen können. Um diese Schmucknachdem sein Gesetz oebungsmerk für Indien stucke ,ur den eben erwähnten Zweck zu ervollendet ist. seinen Posten mit einem anderen Ersten, hat die Internationale zionistische Ministeramt tauschen wird — ist aus der Franeurrgauisativn einen Aufruf an alle Fö-l Bankfirma Montagu hervorgegangen, die seit deraiionen der Welt erlassen, der gleichzeitig; Jahrzehnten für das britisch-indische Schatzvellimnitc Regeln und Jultruktioucn enthält.! amt al> Silbectransaltioneu zu erledl en hat!« Es ist in oiesrm Augenblick unmöglich,!», damit einen bestimmenden Einfluß aus die die von dieser Kampagne zu erloartendc Summe anzngebcu, erstens, weil die Aktion eben erst eingesetzt ljat, zweitens, weil der Wert der Juwelen ein sehr schwankender ist. Cs ist daher nicht vorauszusehen, was der Erlös sein wird. Als erstes Resultat des erst einige Monale bestehenden Iuwclenfonds ist Entwicklung her indischen Wirtschaft auStzeübt hat. Nicht minder wichtig ist die Rolle, die Skr Herbert Samuel, der Oberkommiffär des Völkerbundes für sttalästlna. Be trauensmvn-i der britisch-indischen Negierung in allen semitiich-arabrschen Problemen Kleinasiens. spielt. «S jedoch schon möglich gewesen, einen Wan-i Wie aus einigen Meldungen engl scher Blütderle'rer nach Palästina zu entsenden und dieiter lzerpcrgeht, wird er seinen Posten in Pa- Errichtung der ersten Baracke sicher zu stellen, lästina, s obakd die Derwa.tung dort einiger- Auch hat die Internationale zionistische maßen eingerichtet ist, mit der umfassenderen Frauenorganisation von der zionistischen j Aufgabe vertauschen, Mesopotamien. Persien Frauengefe lschaft in Auch and (New ZcalanH, und die angrenzenden Länder der engcksckM eme besondere Spende für die Errichtung und Wirls^->f!serpanfton zu erschließen. Instandhaltung einer Kinderpflegeaustalt erhalten. Finnland. S a l k i n d, der Tie Tatsache, >az die d ei Posten mit Anciehö igen angesehener engli ch jüd scher Familien besetzt sind, hat die konservativen Blät- .. ,,. . . ter veranlaßt, sich darüber zu beschweren, daß Doktor Salkind, der Skandinavien^ Posten, die bisher den Angehörigen am Aufträge des Keren Hchessod bereist hat, oItcn englischen Aristokratie Vorbehalten ist von Stockholm nach Finnland gefahren, ^aren " - --- um dort die Aktion 'aufzunehmen. Spanien. Barcelona fand in ideS britischen Konsuls unter großem Enthusiasmus der jüdischen Kolonie eine Keren Hajessod-Bersammlung statt, und zwar unter Leitung des Herrn Ben Zion. Man erwartet in Barcelona einen Ertrag von 100.000 Pesetas. (Z.,K-> der jüdischen Intelligenz und dem jüdischen Geldadel zugewiosen werden. Sie machen ihrem Parteigenossen Lord Eurzon, Anwesenheit' auf diese Ernennungen zweifellos einen Bedenken dazu verleiten ließen, in Maßen sich zur tschechischen Nationalität zu „melden". . .. o_,__ .. _ Wir würden damit einen begründeten Angriffs-! in ' den kleinasiatilchen und'indische GÄieien' bestimmenden Einfluß ausgeübt hat, der Borwurf, daß er eine hergebrachte EinfluUpäre und Machtposition der englischen Herrenllasse preisgegebcn hat. Organe, dis der Regierung nahestehen, und liberale »Blätler rottie" oemgcgcnüber darauf hin, daß diese Ernennungen kein Zufall seien, sondern wohlerwogene Ent- S des besten engllchim Asien-Ke-nners > darstellen. Er und seine Minister - kollegen glauben, daß dir na lionahst scheu und auf Kulturautonvmi; ger'ch eten Bewegungen tig. Das Einwanderermaterial ist ausgezeichnet. Allerdings gibt es auch minderwertige Mitläufer, und die vorgebrachten Mißstände in den Herbergen sind mir bekannt, Bedauerlich ist auch, daß bei der Acbcitsverteckung manche später angckommene. aber gut empfohlene Parteimitglieder den anderen, früher A,'gekommenen vorgezogen werden. Was die Kwuzoth Betrifft, so wiederholt Ussischkin seine Meinung, daß es bester wäre, sie in kleinbäuerliche Siedlungen zrl verwandeln, aber uwnn die Frage gestellt wird, ob man die Kwuzoth so belasten sollte wie sie sind, oder sie ganz aufgeben, so sei er für das elftere wie er überhaupt bei feiner Arbeit sich nur nach einem Prinzip gerichtet habe: Was bereits besteht und mit solchen Opfern erreicht wurde, darf unter keinen Umständen aufgegeben werden. Keine Schule und keine Arbeitsstätte dürfen geschlossen werden. Ustischkin verlangt ferner vom Waad leumi eine Stellungnahme zu der Kundgebung der Rabbiner betreffend die nichlrituellen Ar beitrrküchen. Ties sei seiner Meinung nach keine rein religiöse Angelegenheit, sonde n beansprucht allgemeines nationales Interes'e. In dieser Sitzung wurden noch folgende Angelegenheiten erledigt: Es wurde eine Schllchtungskonrmifsion gebildet, die in Streikfällen ihre Dienste anbieten sollte. Dr. de Pool referierte über di« Hilfsarbeit des Joint und teilte mit. daß seine Einkünfte um 60 Prozent gefallen sind, weshalb man viele Institustonen schließen muß. Im Juni wird die 3-t .taclef^ in Palästina völlig aufhörm. weshalb es nötig ist, daß der Waag Io um' rechtzeitig für die Fortführung der Arbeiten und für die Aufbringung der Geldmittel Sorge trägt. Ncl.'in ist dagegen, daß die vom Waad lcrimi nach der Diaspora zu entsendende Delegation sich mit Ecldsammeln beschäftigen soll. Ihre Aufgabe sei vielmehr nur. die Diaspora und dir Möglichkeiten in Palästina aufzuklären. Ter Waad leumi beschloß zuletzt, der Exekutive des Waad leumi dir Ausarbeitung eines Planes für die Delegation nach dem Auslands zu überlasten, ferner wuroe 70 Bisa täglich anfertigen konnte. Es hat gp» wohnlich 6 Wochen gedauert bis man einen Paß bekommen hat. Während dieser Zeit haben sich die Frauen und Kinder vor dem Konsulate angestellt. Jetzt haben sich die Bedingungen dadurch gebessert, daß ein sveziclles Büro hiefür eingerichtet worden ist. Senator Johnson aus Kalisornien stellte eine Reihe von .Fragen, die auf die Feststellung hinausliefen, wie stark der Wunsch unter den polnischen Juden sei, in die Bereinigten Staaten zu kommeir. Hxrr Bcniwcip erklärte darauf, daß, wie stark auch dieser Wunsch sein möge, der Wunsch, in Polen zu bleiben, noch stärker wäre, wenn dort geordnete Verhältnisse herrschen sollten. Wenn es der- Fall sein sollte, daß die Männer in Polen und die Frauen und Kinder in Amerika wären, so würde ihr Wunsch nach Polen zu kommen ebenso stark sein, wie er jetzt stark ist nach den Vereinigten Staaten zu kommen. Auf die Frage bezüglich der Pogrome antwortete H. Bernstein, daß er glaube, die polnische Regierung habe den Wunsch, die Bedingungeic für die jüdische Minderheit zu verbessern. Letztens sei auch die polnische Regierung der Hervorrufung von Pogromen nicht beschuldigt worden. Der Jmmigrationskommissär auf Ellis Island, H. Wallis, sagt Bernstein, ist ein Mann von großer Ehrlichkeit und mit warmen menschlichem Herzen; er verfüge jedoch über keine ausreichende Erfahrung. Er hat nicht begriffen, daß der große Zustrom aus Danzig in den Monaten August und September durch den Befehl, Warschau zu evakuieren, als die Bolschewiken nur wenige Meilen vor der Hauptstadt entfernt waren, hervorgerufen wurde, und daß sich eben auf diesen Zustrom die Agitation für das bewußte Gesetzesprojekt stütze. Mr. Louis M a r s h a l l ist im Name» des amerikanisch-jüdischen Komitees gegen dall Gesetzesprojekt scharf aufgetreten. Er führte eine Reihe großer Amerikaner an, die von Immigranten abstammen: Präsident Wilsons Mutter war eine Immigrantin und Punkt nach hüben und drüben bieten. Mail' des britischen Weltreiches nicht durch Vertreter würde tarin ein oppcrtuni nsches Umschwen-en yez englischen Herrenstandpunktes richtig bezur jeweils herrschenden Partei sehen. Selbst j cinftußt und in die Entwicklung des hottcken der Jude, der auf dem flachen, tfchechoslowa- .Welttcick.es ein ge. lieber: wer e.i 'ö ne,-. Dazu . ttschea Lande lebt, bekenne sich zum jüdischeni erscheinen Perfönlichkeien be anders b.fsh gl, i Volkstum und entspreche damit nicht nur die, wie Isaacs, Montagu und Samuel zu- , der Forderung seiner Nation, sondern auch' zugleich ttaditionelle, persönliche und wirtschast- M dem natürlichen Empfinden seiner Umgebung!. Uche Beziehungen zum Orient und die Anf r. Nur aus einer bedingungslos korrekten, komj rafsungsfähigleit besitzen, sich in dir Gefühls- •: promißlosen, klaren Haltung kann ein Respekt weit und die Ideen der erwachenden ori wobei den anderen Völkern resultieren, können j tauschen Völker verständnisvoll einzufühten beschlossen, Verbindungen mit dem Rabbinat! der Vater und die Mutter von Obersten^ cmtuknupfen. um die Zu,ammenarbeit nNjCharles Evaus House waren gleichfals hasch.ralom zu ^ermöglichen^ Immigranten, sagte MarshaU. Er lobte die heftigen Teeatten wrrd ferner der Anttag^x^dsprachige Presse, welche die Fremden den Radler - Weidmann (Mrurachr) angenommen,' Amerikanismus lehrt, und wies darauf hin, "P" leunn ersucht das. daß ^ur 2y2°/o dieser Publizierungen Kom-» - . wir selbst Recht zur Abwehr gegen unsere P, Angreifer, Kraft zum Kampfe mr unsere na-!■ tioiuxlen Rechte gewinnen K S. Nicht die Derttetung der äußeren Macht und des Elan'.es des We.t-eihes, sondern Klugheit und Negierungskunft sind jetzt die Eigenichaften, die von den neuen englischen Koloniulregenten erwartet werden. deNe» dck Aufgabe zugefallen ist. zwischen Okzident und Orient, hvikschen dem britlschm Weltreich und dem Nationalismus der oriental.schen Völker die taktvollen Vermi tler zu spielen. Die liberalen englischen Blätter könnten in diesem Zusammenhang auch an die Taiifach: erinnern, daß dir Idee der britischen Kaisennach,' in Indien von Ttsraeli stammt. lk zweite Tagung des Waad tei Ussischkin anerkennt vollständig das Recht des Waad leumi auf eine Kontrolle der Ecschäftsgebarung des Waad hazirim, einschließlich der Gchaltsftage, und gibt zu, daß es ein Fehler war.. daß man in oem Bericht des Waad hazirim keine detaillierten Mitteilungm über die Gehälter gemacht habe. Die Frage Landkauf oder Kolonisation ist schon längst entschieden. Vor altem kon-mt der Landkauf, der N.-F. steht an erster Stelle. Wir müssen durch öffentliche Mittel das Land als Nationaleigentum zu erwerben suchen, wir dürfen aber auch die Pirwahnitiattve nicht ausschließcn. Es wäre falsch mit der Einwanderung zu warten, bis die uötigcp' Summen «mfgebracht sind Bisher kawenj 8000 Eiinwanoerer, davon wurpcn 60 Proz. in die Arbeit ilntergebracht und blieben im Lande. Nur die Bevürfntsfe einer in vollem lttn den streiien oer raoicuceu. Gange befindlichen Einwanderv»; find im^ t! Indiens eine obstruktive Opposition geltend stände, Gelder aus der Diaspora ms Land zu bringen. Gewiß sind mcht alle Ernwrn derer erwünscht. Tie Auswahl müßte in den Auswanderungsländern schärfer sein. Wir müssen jedem die Wahrheit über das Land sagen, dann werden wir ein tüchtiges und hingebungsvolles Element für bas Land bekommen. Gegen den Vorwurf, der neugeschaffenen Arbeiterorganisation brsondere- Sympathicn entgegengeb rächt zu haben, antwortet Ussischkin. daß er vieles in dieser neuen Organisation zu bemängeln habe, wie oie Ausnahme der linken Poale-Zwn (M. P. S.) und die jiddische Rede eines Delegierten; aber ä»1* *#«*«« m,««n*- 88d!'che Staatsmänner als Mittler zwischen England und dem Orient. Das Kommissariat Herbert Samuels ein Provisorium? In der „Dostrschen Zeitung" fch.vibt W. S.: In den letzten Monaten ist in der engllfchen Presse eine außerordentlich aussührl che und sachliche Aussprache über die Neubesetzung der wichtigsten Posten des englischen^Koloniial'herrschastssystems geführt worden. Den äußeren Anlaß dazu bot die Notwendig''e.r, für Indien einen neuen Vizekönig zu finden. Seit dem 1. Iänner 1921 ist in Indien das neue Sekbstoerwaltungsgesetz in Kraft getreck j ten, das auf Wahlen begründete Provin- " j zialvertretungen geschaffen hat. Dieses Gesetz,! . der erste Schritt auf dem Wege der Ent- . wicklung der britisch-indfchm Verwaltung, ipe ist bisher auf der Grundlage der aufgeklärten t Despotie basierte, zur Verfassung eines -Dominions", ist das'Werk des Staats- : ■ sekretärs für Indien Montagu. der es kn > j, langwierigen Beratungen mit den InteklcttUel- | : len der verschiedensten indischen Konfessionen 'ck und Stämme vorbereitet und in mühseligen .: Verhandlungen durch die Klippen der parlck Zamentarischen Derhandlüngen in England hin- R durch gesteuert hat. T a sich gegen dieses Gesetz i | In den Kreisen der radikalen Nationaftsten 'l Indiens eine obstruktive Opposition geltend gemacht hat, entschloß sich die englische Re- N »ierung, die überaus wichtige Durchführung!»Htzes Gesetzes nicht dem bisherigen ViZekönia, tü-chlrAtn Venvaltungsbeamlen Lyrd ' -Lcheimsford, amuvertrauen. sondern e' e Per- ' Tdnllchkeit zu suchen, die durch Veranlagung und kulturelle Einstellung geeignet erschien, «wischen der geistigen Entwicklung der Död ter Indiens und den Lebensöedingungen des bvktckÄen WeUrcich.'S ourch taktvollen Auso.Lich S» vermitteln. , , , - Man wählte für diese Aufgabe den höch / sten Mckerlichm Beamten Englands, Gatt Pcäjid'um, mit der Arbeiterorganisatton ln Verbindung zu treten zwecks Beilegung der Frage der unritucllen Küchen." Weiter« Anträge betreffend die Ausbringung des Budgets des Waad leumi auf dem Steuerwege werden dem Präsidium als Maier tat überwiesen, AmtMa. Dic Einw anderun gsfrage. (I. C. B.) In der letzten Sitzung der Jmmigrationskommission des Senates wurde die vom Kongresse angenommene Einwanderungsbill betreffs der Einschrchzkung der Einwanderung für ein Jahr beraten. In derselben Sitzung haben die Vertreter der amerikanischen Judenschast, H. John, L. Bernstein, im Namen der „Haias" und H. Louis Marschall im Namen des amerikanisch-jüdischen Komitees ihre Einwände gegen die erwähnte Bill vorgeoracht. Das Hauptargument gegen das Einwanderungsverbot war der -Hinweis auf die Tatsache, daß keine dringende Notwendigkeit zur Beschränkung der Einwanderung vorhanden ist, da den Vereinigten Staaten keine Gefahr einer Jmmigranteninvasion drohe, wie es vom JmmigrationSkomitee des Kongresses behauptet wurde. — Während seines Verhöres hat H. Bernstein die Behauptung, daß die „Haias" 250.000 Emigranten im Jahre 1921 erwarte, kategorisch dementiert. Dies würde einen Betrag von 37,500.000 Dollar erfordern, während das größte Einkommen, daß die Organisation im Jahre 1919 gehabt hat, 325.000 Dollar betrug. Der Redner erklärte aber, es sei wal>r, daß 250.000 Frauen und Kinder in die Vereinigten Staaten zu kommen wünschen, um sich mit ihren Familien zu vereinigen. Tie Behauptung als wären im Oktober vorigen Jahres 28.000 Juden in die Vereinigten Staaten gekommen, sei nicht richtig. Tie jüdische Einwanderung erreichte im letzten Jahre eine Zahl von 65.000 Einwanderern, wovon 12.217 im Oktober eingetroffen sind. Auf eine Reihe ovn Fragen, betreffend die Tätigkeit der Gesellschaft erklärte H. Bernstein: „Wir verrichten die Polen Polizciarbeit. Unsere Aufgabe ist es, die Emigranten vor Ausbeutung zu schützen. Wir haben einen ebensolchen Erfolg wie die Polizei in New Park. Es ist nicht wahr, daß 25.060 Personen täglich zum amerikanischen Paßbüro in Warschau kommen. Es sind dieselben 25.000, die Tag für Tag in Reih und Glied warten, um ins Büro zu kommen, munistische Doktrinen enthalten. Er nannte das Gesetzesprojekt eine „Beleidigung" für die große Anzahl amerikanischer Bürger, deren Eltern fremder Abstammung waren. Herr Morris Rotenberg vom provisorischen amerikanischen-jüdischen Kongreß erklärte der» Kongreß in Washington, daß eine aus dem Rabbiner Tr. St. W i s e, Bernard G. Richards und ihm seibst bestehende Te'egation zur Ueberzeugung gekommen ist, daß die Tatsachen, die die jetzige Einwanderung liefert, und besonders die Erfahrung der letzten Jahre keinen wie iminer gearteten Grund zur alarmierenden Agitation gegeben hat, die sür das Gesetz allein verantwortlich ist. „Während des Krieges — sagte Rotenberg — ist die Einwanderung fast eingestellt worden. 18.000 Immigranten sind im Jahre 1918, eine kleine Zahl im Jahre 1919 und bloß 350.000 in den ersten 10 Monaten des Jahres 1920 hereingekommen, das heißt also, daß die Vermehrung der Bevölkerung im vergangenen Jahre durch die Zuwanderung um 35.000 monatlich weniger betrug als gewöhnlich. H. Max P i n e ist im?tamcn der „United Hebrew Trades" ebenfalls gegen das Gesetzprojett aufgetreten und sagce, daß 250.000 Mitglieder der Organisanon gegen das Gesetz sind. Mauen. Tie litauische Anleihe und die I u d en. (Jüd. Korr.-Bur.) Tie litauische Regierung l^at um 5 Millionen Dollar Schatzschcine nach Amerika hinübergeschickt, um sie unter de» litauischen Bürgern 'abzusetzen. Ein Komitee der litauischen Juden in Philadelphia hat einen Aufruf an die in Amerika lebenden litauischen Juden gerichtet, aus Dankbarkeit zur Regierung und zum Volk Litaueris sür dia gute Behandlung der dortigen Juden, die sich sämtlicher bürgerlicher und nationale« Rechte erfreuen,, die litauische?lnleihe zu unterstützen und die Schatzscheine zu kaufen, FlaNen. Der Vatikan und Palästina. (I. C. B.) Zufvlge einer Reutermeldung aus Rom wurde der Vatikan ersucht, seine Haltung zu dem von Frankreich ausgeübten Schutz über die Katholiken im Heiligen Lande zu definieren. Laut verläßlichen Informationen ist der Vatikan der Meinung, daß diese Frage von der politischen Lage der Territorien über die das Protektorat ausgeübt werden soll. das ko NYMiMt war. dsß rs Mp ßä Li-r 'Mansie Li- . Mr L?sitische Lage in MSß V