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Jüdisches Volksblatt · 1921-02-08 · 11 (8.2.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
11 (8.2.1921)
Date
1921-02-08
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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4 i v * X ffnjelitnm»er 1 K. iStedaklion uni «»m>nlftr«»irn: | MSHrifch-Oftrau. Langeaasie >1 ] Slanuffnpte anü mtt Sttüdport«* j werift» nui ohne GewShr anftC- I nonuueu uni auibcwahrl @int! Ä^rpllichluna ^»r Niickteniuna .wird nicht anerkannt Svreü^ ' ltunSei, der Nedaktton tüaUch von U vt« 1* Uhr prtnttttoflS. «ttßtnnim »-« .Äüditchelv». la«c»* rtfl «Sen. m b. H in Mäiiriich-Ostran Herausgeber nnd vtrantwsrtlicher Redakteur ®r. Ouru t|crtmflnn in Mähr.-OKrou. Drenstag, 8. U. 1921. ia<«nire»grrer3B»3 3. Jahr. v,_ | viX. 11 | aEörr »Mt monatk. %?.-* y* lüljrl. K 20—< Das „ftiiitutif VolkSblarr" tö kein Lokalbtatt Ioniern alb Lerland Acituno da,n berufen Len nativ» nalen kulturellen und wtrtfchatt- I«Ken ^ntereffen der bemutzte« Iudenfchafl im aaiiRen tfcheEvflowakikchen Staate und tu Gali- ,ier dienen - ftnlerate kosten M Ii für die Zfach gespaltene Mil-! ü'neter/,eile flnjräctf »üi .ln- 3 Ki.-.te fibernetimch anber der S SJömintftrorton alle arß&erni An- ] nancenerueiitloneu. Erlmetin ie- | den Dienstoa und?krci»oa vtaiTrvnTW’yjri, «wnB«a»rfflMiww^ v'waM*Egcrs3aaE^;.eaacv. Schöbet 5681. KeM HaichoS. Der Jnwelenfondsl l! > Die Internationale zionistische Franenorganisation hat bestimmte Pläne in Verbindung mit sozialer Wohlfahrt und Frauenerziehung in Palästina ausgearbeitet und Vorschläge zu Sanlnllungen hiesür gemacht, die darauf ausgehen, von? Frauen spezielle Mitte! durch die Sammlung von Schmuckstücken aufzubrittgen. Nachdem diese Pläne von der Exekutive der Zionistischen Organisation gutgeheißen und in den Rahmen des Keren Hajessod einbezogen worden sind, ist die folgende Vereinbarung zu Stande gekommen: Der Erlös des von der Internationalen zionistischen Frauenorganisation zu schaffenden Juwelensonds soll so eingeteilt werden, daß ein gewisser Prozentsatz für spezifische Frauenarbeit verwendet wird, der Rest dem allgemeinen Keren Hajesiod zufließt. Ter Jutvelenfonds wird unter der Leitung der Internationalen zionistischen Frauenorganisation stehen, jedoch von dem Keren Hajessod durch Redner nd aullgemeine Propaganda unterstützt tverden.' Die von der Internationalen zionistischen Fraucnorganisation ausgearbeiteten Arbeitspläne für Palästina zerfallen in zwei Gruppen: 1. Pläne, die mit Immigration Zusammenhängen und sofort auszuführen sind. 2. Pläne, die erst späterhin in Angriff genommen tverden sollen, nachdem die dringendsten Bedürfnisse befriedigt sind, oder wenn ein zu diesem Zweck bestimmtes Legat verwendet werden kann. Die svsoer nuszüfuhrenden Pläiie mitfassen die Errichtung von Baracken, Suppen- Tüu;en und Mädchenheimen mit anschließender Haushaltüngsschule und die Entsendung von wandernden Hauswirtschaftslehrern zu Jminigrantengrupven. Tie für später in Aussicht genommenen Pläne schließen eine kooperative Hauswirtschaft /genos en'chast, Hauwirt chaftsschulen, Landwirtschaftsschulen und Kinderpflege ein. Die Idee des Juwelenfonds entsprang der Tatsache, daß Frauen gewöhnlich nicht über eigene Mittel verfügen und sich daher wenig oder gar nicht an allgemeinerr Samm- (Fcrtsetzung auf Seite 2.) Die Juden und die DslkszWung. Am 16. Februar findet in der tfchechoflowakifchen Republik die erste systematische Volkszählung statt. Von bcn vielen auszufüllenden Rubriken hat eine ein besonderes politisches Interesse: die Rubrik „Nationalität". Im früheren Oesterreich gab es eine derartige Rubrik nicht. Tort wurde das Faktum der „Muttersprache" erhoben und dieses war es, das die größte Aufmerksamkeit der politischen Parteien auf sich zog, weil die Resultate der Rubrik „Muttersprache" einen Rückblick auf die Stärke der rivalisierenden Nationen zuließ. Einwandfrei und aufrichtig war diese Art der Erhebung nicht. Einwandfrei deswegen nicht, weil der Begriff der „Muttersprache" als Charakteristikum einer strengen Kritik nicht weil sich hinter diesen: Worte der Begriff standhält. Aufrichtig deswegen nicht, „Nationalität" verbergen wollte, ein Begriff, den das alte Oesterreich in amtlichen Sprachj gebrauchen möglichst ausschaltete, aus Furcht, daß es den Terminus der im Reichsrate vertretenen Länder in den Hintergrund drängen könnte. Die Erhebung der Muttersprache wurde denn auh vor allem von der: Minvritätsoölkern bekämpft und ihr die Forderung nach Erhebung der Nationalität entgegengesetzt. Mit Recht haben zum Beispiel die Tschechen befürchtet, daß viele ihrer Wiener VEsangehörigen die Frage nach „Sprache", sei es als Mutter- oder Umgangssprache mit „deutsch" beantworten konnten, während sie aus die Frage der Nationalität wahrheitsgemäß und kriteriümsrichchig mit ,, tschechisch" beantworten würden. Ersten besonderen Kainpf für die Feilstellung der Rationalitär führten im alter: Oesterreich die Jüdischnationalen. AuS begreiflichen Gründen. Denn in der Rubrik „Muttersprache wurde ihre Natioualität begrabe::. Bei aller: anderen Nationen konnte die' Feststellung der Sprache als mehr oder minder zutreffendes Surrogat der Feststellung der Natienali ät betrachtet werden. . Den Jwen nahm ti'er Fe, sie lungsmodus jede Mög ihkeit zum Bekenntnisse ihrer Nationalität. Und da sie im überwiegendsten Teil jeweils zur Sprache der Masoritätsv älter, also etwa der deutschen, magyarischen und polnischen gravitierten, so bedeutete die Kodifizierung der Mutter- oder Umgangssprache eine sicherlich von der gesamten sonstigen-Judenheiff daß sw nicht aa:rz unbeabsichtigte Knebelung des jüdnsich dieser doppelten Pflicht zur -r.cchrheU scheu Volkes zu Gunsten der Majoritäts- und zum Volkstume bewußt sein w"N. Daß Eer ''die Unterlassung der Feststellung de >srrach- Tie tschecho'lowakischc Dofts;ählunü mit sti er' vor allem den Deutschen und Ma„-Men scha- Natkonalitätenrubrik ist demnach zweifellos un-, den wird. Zäunen w: r au s seren jüdvschnatio-nalen Bestrebungen zwecki' treckuigkeitsgrün nedaueru aber nicht an- Sie erke'chPrt die N-ttlrachieru-r« - deru. Wir kö:u'w -och unser eigenes LolksdicnUcher aber nichtsdestoweniger eine Einseirigk.it. Denn \ archie an uns eine noch schnrerzlicher da sich die Begriffe Nationalität und Umgangs spräche nicht immer decken — bei cbit Juden zeigt sich das im Extrem — so kann nur eine Feststellung beider eine einwandfreie Beurteilung gewährleisten. Es ist vom Standcmpfundene Knebelung veranlaßt haben. Es können wohl auch Fälle eintreterr, daß dnrri) das Votum der Juden einzelne Be'irkc! w- Tcppelsprachigk it verlieren und daß dieser Umstand einer großen Anzahl Juden Unbc.« >nxunkte de? Unvoreingenommenen nwbegreisl ch! lichkeiten bereiten wird. Aber überschätzen wir und aller Wahrscheinlichkeit nach auch nichts diese Unannehmlichkeiteir nicht. Die Slussühabsichtslos, daß dis Uchschosiowakische Regie» s lnng einiger Trucksorten im Jahre, die svenjüdischen , tatsvolkes — in dem Falle sind es die Tschezahl der Juden in den gemischtsprachigen Bechen — zuznmuten. In der Tschechoslowakei i zirken schon heute dem Ainte gegenüber sich wurde bekanntlich ein SpraGm-esetz stipuliert, Ler tschechischen Sprache bedient, wenn sie das nicht etwa, — wie gerechterweise anzunehvielleicht aurf) sonst gewohnheits- oder vorrnen gewesen wäre — in der westlichen Staatsliebegemäß die deutsche Umgangssprache vorhälste der deutschen und in der östlichen der zieht, vergessen wir nicht, daß die Anfschristen magyarischen Sprache gewisse Minoritätsrechte auf Bahnen, Posten und Aemtern auch in ge> wahren würde, sondern es wurde ein sprach liches Minoritätsrecht nur bezirksweise und nur dort zugestanden, wo die Minorität zwanzig Prozent der Bevölkerung zahlcngemäß überschreitet. Nun wäre anzunehmen gewesen, daß die tschechoslowakische Regierung n^ben der Feststellung der Nationalität, zu der sie aus außmvoliuschew Motiven zwingende Veranlajsiing Hai ralie Verträge mit dein Böl mischtsvrachigen Bezirken auch Heute — wenn auch nicht von rechtswcgen aber der Tatsache nach — einsprachig, tschechisch sind und wir werden einsehen, daß die Argumente derer, die die Juden davon abhalten wollen, sich anläßlich der Volkszählung wieder zur jüdischen Nationalität zu bekennen, nicht ausschlaggebend sein können! Bedenken wir anöcrseirs, daß d:cfe Vottskerbunde sprachen von nationalen Minori äts-' zählung die Grundlage unserer Fordern:: nach rechten!) doch aus innerpolitischen Rücksich-j Olewässinng nationaler Minoritätsrechte i': der ten eminent zur Feststellung der sprachlichen! tschechrslowa ich:e:: Repustik zu sein be'imv.E .r/.v. . .. .. .. pedeukeu wir, daß das klare Votum zur jüdischen Nationalität uns für alle Zuknuftz vor .Halbheiten und Verlockungen beschützen wird! Es gilt, die nationale Würde und Unabhängigkeit zu wahren! j Es sei zum Schlüsse noch darauf aufmerksam gemacht, daß die Würde und das Ansehen sowohl des Volkstums als Ganzen, als auch jedes einzelnen Juden berechtigterweise ganz eminent leiden würde, wenn die Juden sicht etwa aus poetischen oder wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse verpflichtet gewesen wäre. Es stellt ihr ein schlimmes Zeugnis aus, daß sie dies unterläßt. Wir Juden haben uns nunmehr in der gegebenen Situation zurecht gefunden. Für uns Jüdischnationale kann es natürlich nicht einen Augenblick zweifelhaft sein, daß tvir unserer Verpflichtung zur Wahrheit und zum Volkstume nicht anders entsprechen können als durch Ausfüllung der Rubrik „dtationalität" mit „jüdisch". Wir erwarten aber auch bvingen.^Jch bringe sie indessen bei mei^n' sein. Jude kann ein Mensch nur kn Palästina. Liebe, bin chrUttcher bhaluz. Eine charakteristische S^ne. die sich im Budapester PaläsÄna-Anrt abgespielt hat schildert Emmerich Eereb in der „ Zsigo- Slemle". Bor einigen Tagen — erzählt Gereh — befand ich mich Palästina-Amt, als gerade dis neuen Pioniere der jüdischen National- Ehaluzausnahme ist ein recht bewegter und Heimstätte „assentiert" wurden. Eine solche vom Gesichtspunkt der Zukunft des Judentums sehr ermunternder Anblick. Tiefe taibereite^ und entschlossene Armee, welche gewillt ist, mit der Schaufel und der Art in der Hand Yen schönsten Hampf, den Lkan'ps der Arbeit^ für Erez Israel, dur.hzufechten, rekrutiert sich aus Menschen der verschiedensten Stände und verschiedensten Ranges: aus Studenten, Beamten. Gärtnern, Schlossern, Aimmerleuten, Feldarbeitern usw. Plötzlichbleibt mein Auge auf einem jungen Menschen unter den sich Meldenden haften. Es ist ein Junge mit offenem Blick, blondem Haar und von schlankem Wuchs. Tie Reihe ist eben an ihm. Verlegen dreht er den Hut m seiner Hand herum, grüßt fast bittend „Schalom" und aus seiner Stimme klingt ein fremdartiges Zittern — bitte auch, mich einzutragen! — Er nennt sein Hcndwerk. Er ist Bogner und Wagenschmied und versteht auch etwas von der Kurschmiedekunst. Er ist Verheiratet und hat ein. kleines Kind. Es wird ihm bedeutet, daß die Erwerbsverhälttnue da draußen noch nicht so gute sind, daß er auch seine Familie erhalten könnte. „Tut nichts," sagte der junge Mann, „bist» gleichsaNs hi?:auskvmmrn können und ich si« mit meinen b'iden Händen echal'en kenn, fverden sie sich hier schon irgendwi« fort- Verwandten unter." „Tie Sache ist in Ordnung," lautet die Antwort. „Im Frühjahr können Sie di Reise antoeten. Bis dahin lernen Sie aber fleißig Hebräisch.' Ter junge Mensch erwidert hierauf, daß er ohnedies schon Hebräisch lerne, ein Zionist aus Kleinpest sek sein Lehrer und er spreche auch jetzt schon gut genug Hebrä sch Er wirk» nun an den nächsten Tisch gewi.s « wo die Personaldaten ausgenommen werden. Der junge Mann zögert, seine Verlegenheft steigt. Langsam geht er auf den Sekretär zu, der gleichzeitig orthodorer Rabbiner ist, und halb flüsternd, bis an die Ohrenspitzen rot vor Verlegcnhött, stellt er nun die Frage, ob es nichts mache, daß er Katholik fei. Jetzt wird der Sekretär verlegen. Es sei wohl fein Unglück, daß er Katholik sei, aber er ftagte ihn gleichzeitig, aus welchem Gnlnde er eigentlich nach Palästina ausw rudern wolle. Denn, meinte der Sekretär gut mutig, wir müssen in erster Linie die Inden nach Palästina übersiedeln, jene armen Jude :, welche hier nicht leben können. Im übrigen werde sich schon etwas machen lassen. Als Johann Baranpai den letzten hoffnungerregenden Satz hörte, strahlte' sein Blick vor Freude cyuf. Mit naivem Ernste, fast schamhaft, erzählt er uns. daß er deshalb nach Palästina ziehen wolle, well er mit den Juden mitfühlt und weil die Gerechtigkeit auf ihrer Seite ist. „Sobald ich nach Palästina komme, trete ich auch zum Judentum^ über!" Einer aus der Gruppe, welcher Zeuge Stzene war, wirst nun dazwischen: ärum mosten Sir nicht schon hier Juve n-erden?" Baranpi antworiet nsit kindlicher Offenheit, er föhne sich hier nicht. Jude zu sein. Ms er sich nun bis zum Wiedersehen im Frühsahr verabschiedete, da klang cos „Schalem" aus seinem Munde so innig und natürlich, daß die anderen, ernst geworden, seinen Gruß erwiderten: „Schalom„ schalom!" Fchrrda Halev!: Ei» Diwan. Berlin 1920. Erich Retß. Daß Jehuda Halevi ein wesentlicher Bestandteil der lyrischen Weltliteratur ist, war den Gebildeten wohl stets bekannt, aber wie es so oft mit Büchern zu gelten pflegt, ist das Maß, in dem über sie gesprochen wird, nicht das, in dem sie gelesen werden. Tie meist»:: Freundschaft, Leben-Leiden-Tichten, Zion, Das Meer, Letzte Tage. Von welcher Gewalt des Empfindens sind die Gotteslieder des großen jüdischen Dichters aus der spanischen Periode. In ihnen lebt Gott und spricht zu uns mit der ganzen Urgewalt seines Daseins. Gedichte zu besprechen und eine Analyj: von ihrren zu geben, ist eigentlich eine Aus gäbe, die man weit von sich weisen sol!. denn Gedichte muß man lesen und selbst er leben und die Stunde, in der man zu de Gedichten Jehuda Halevis in Bernhards stiu: mungsvoller Uebersetzung greisen wird, ist s cher eine Stunde inneren Gewinns. Und wir, die wir als Juden ihnen Drchter würden wohl, wenn sie es noch könngenüber treten, wir werden aus ihnen o:- ten, das bekannte Wort zitieren: „Wir wollen? die Kraft schöpfen, daß die Zukunft des Ir tvemger gelobt, doch l>äusiger gelesen sein", dentums trotz aller Kämpfe und Verfolqunaeü Wem: Jehuda Halevi auch schon vorher w ni--? - ' ' ’ - " :n§ Deutsche übertragen worden ist, so ist es doch keiner der bisherigen Uebersetzuugen so ganz gelungen, zu uns zu sprechen. Darum :st der Versuch einer neuen Uebertragung, den Emil Bernhard — unter diesem Pseudonym verbirgt sich der Bonner Rabbiner Emil Cohn — zu begrüßen. Die Aufgabe war nicht Ie:cht, denn in gleicher Weise gehört zu ihr ern hohes dichterisches Feingefühl und eine sehr gründliche Kenntnis der hebräischen Sprache. Beides fand sich in dem Genannten in glückl:cher Weise vereinigt. So ist ein Werk entstanden, das eine neue Bereicherung der deutschen Literatur darstellt und uns, die wir le:der nicht mehr die Sprache der Väter in dem Maße beherrschen, wie wir sie beherrschem sEen,^nun^auch ein Führer zu Jehuda Has?n 8 Crutzver g'ftder! her tfe'-rfe--«-:; das Sachsen Jehuda Halevis: Goir, Israel,! hat der Gegenwart doch eine große sein kann und sc:n :nuß: Sonn' und Mond im Wechsel der _ Geschlechter, Dag und Nacht als ewige Wächter, So steht ewig Jakobs Same; Gottes Linke mag sie lassen, Gottes Rechte wird sie fassen: Ewiges Volk, das ist und bleibt iw Name. Heber die Zronide des Dichterzu sprechen, rst unnötig. Die Sehnsucht - nach dem Lande der.Väter ist wohl nie wieder in solcher ^blnheit.ausgesprochen worden als an dieser Stelle. Die Sehnsucht nach Zion ist ja auch d:e ernzige Möglichkeit, die dem Inden das Leben m der Gegenwart noch ermöglicht. I:: dem Augenblick, wo die Judenheit die Erfül- Ä

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