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Jüdisches Volksblatt · 1921-01-28 · 8 (28.1.1921) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
8 (28.1.1921)
Date
1921-01-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Xi’; Rabbiners sind im i Kuitu-mWer zur 8 Im Fall: v n nii'krsui'denlie ier «?>uliusgeme!nde er Veis-.adminkire.- - Dürecrmel'ier!>er ■ der Prstest n n >ri i e?'i u ‘«• Xfift.m rerdledt t Kliltusge'Nei'tdeil. :ae de: eaiernng ) hebräischen Charakter. Es wurde ein Zentralkomitee mit dem Sitze in Czernowitz zur Leitung und Organisier-»i ver gesamten Kulturarbeit Grobrumäniens gewählt und beschloss n. eine Verlagsbuchhandlung für pädagogische Li tcratur auf kooperativer Basis zu gründen. Mn Chaluzheim. 103 Ehalustm haben in Galah ein (5ha> luzimheiiu für die durch wandernden Chaluzim erbaut. Das Heim kostete 4 Mi'lionen Lei und wird ausschließlich von Chalusim verwaltet. Franlreich. Vom Exekutivkomitee der jüdischen Welthilsskonfercnz. I. P. Z. — Bei der letzten in Paris stattgefundenen Sitzung wurde beschlossen, einen Delegierten nach Polen u. zw. in die Gebiete von Rowno, Kowel usw. zu entsenden, um die Aktion für die Ileberführung der dortselbst sich befindenden ukrainisch-jüdi scheu Kriegs- und Pogromwalsen in diejeniaen Länder zu organisieren, in denen die indischen Hilfsorganisationen sich bereit erstärt haben, die Erhaltung und Erziehung dieser Waisenkinder zu übernehmcn. Mir dieser Mission, wurde das bei der Sitzung anwesende Mitglied des Zentralrates Dr. Markus Krämer (Bukowina) betraut. Dr. Krämer hat auch die Aufgabe, Erhebungen über den Zustand der jüdischen Flüchtlinge aus der Ukraine zu pflegen. Das argentinisch« Zentrale Volks- Hilfskomitee hat der Exekutive telegraphisch den Wunsch mitgeteit, 109 Waisen inder in Argentinien aufzunehmen. Ebenso li gt eine Nachricht vor, daß 50 Waisenkinder nach Rumänien verlangt werden. Dr. Krämer unterbreitete auch ein Pros eit des Jüdischen Mediziner-Vereines in Wien, hetr. Errichtullg einer Stellenvermittlung für jüdische Aerzte. Ebenso ein Projekt eines jüdischen Philanthropen, welcher sich bereit erilärt hach in Osteuropa eine größere Anzahl von Waisenhäusern zu errichten. Di« Exekutive wird sich mit den in Betracht kommenden jüdischen Organisationen und Gemeiilden in Verb'«düng setzen, um die Erhaltung dieser Waisenhäuser zu sichern. 2n Sachen der HilfsaUion für dis notleidenden Stw>enteu wurde beschl.sen, eine Gesellschaft in Paris zu gründen, welche eine große Aktion für die jüdischen Intellektuellen einleiten soll. Dieser wird auch der von Dr. Krämer gestellt Antrag auf Gründung eines jüdischen Studentenheimes in Wien überwiesen werden. Schließlich wurde die Zentralisierung der Hilfsarbeit in Eroßrunränien beraten, wobei verschiedene Anregungen bctr. die Heranziehung lokaler Mistel gemacht wurden. Audienz Sokolows bei Mitterand. (I. K.-B.) Nahum Sokolvw, Vorsitzender der Exekutive der Zionistischen Weltorganisation, wurde vom Präsidenten der französischen Republik, Mille, and, in Audienz empfangen. ' ' §K8?aNÄ. (Churchill — Ehrenpatron eines Palästinabasars. (I. C. B.) Die Abteilung des Jüdischen Nationalfonds in Manchester veranstaltet im März a. c. unter der Ehrenpatronanz des englischen Kriegsministers W'nston Churchill, einen Palästinabazar. Die Liga der britischen Juden für Palästina. (I. C. B.) In der letzten Sitzung der Exekutive der Liga der britisches Juden wurden.die der Exekutive im abgelaufenen Jahre und das Programm der Liga diskutiert. Die Redner wiesen darauf hin, daß unter den statutarisch festgesetzten Aufgaben der Liga, auch die Erleichterung der Besiedlung Palästinas durch solche Juden, die sich dorthin begeben wollen, ihre Auftnerksantkeit ununterbrochen in Anspruch nimmt. Tie Liga sei der Meinung, daß Einigkeit durch die Schaffung einer gemischten und unabhängigen Körperschaft zum Zwecke der Unterstützung der ökonomischen Entwicklung Palästinas im Rahmen der Mandatsbestimmungen erreicht werden könnte. Die Propagierung der Völkerbundidse. (I. C. B.) Das Schefrabbinat von England erhielt von der Völkerbundunion einen von Lord Robert Cecil gezeichneten Brief, der oie bisherigen Leistungen des Völkerbundes aufzählt und das Rabbinat ersucht, dieselben von der Kanzel den jüdischen Kongregationen zur Kenntnis zu bringen. Die Reise Major James de Rothschilds * nach Amerika. (I. C. B.) Zur Reise des Majors James de RotWild nach Amerika verlautet m zionistischen Kreisen, daß er sich auf E n adung der amerikanischen Zionist.« dorthin hec.ebeir hat. Er hätte zuerst zusammen mit Dr. Wetz- . mann fahren sollen, da aber letztere.- sich nach! UMstina fccjjac, reiste er allein ab.. J Amerika. Amerikanische Objektivität. Mr. G. H. Putnam in dessen Verlage e« Abdruck der von der antisemiiischen „Mormng Post" oeröffentiitUn Artikelserie „The Cause of The Orld Uncest"/ die eine ganze Reihe von Bes.üuldigung « gegen dis Juden enthält, erschienen ist, verständigte die Preise von der hevorstehenden Herausgabe eines Buches Rabbi Landmann ■, des Herausgebers der „American Reoirn". das als Gegenstück zur erwähnten Broschüre das Verhältnis der patriotischen Judenschaft bechesieits des 2ltlantik zu gewissen Wellproblemen in der Vergangenheit und in der Zukunft beleuchtet soll. Pflichtbewußte Slntisemiten. (I. C. B.) In einer Atrsprache an die Abordnung des Vereines „Jakobs Töchter", die ihm eine neue Richtertoga Ab erreich te, erklärte der Richter Rofalski, er entwerfe jetzt ein neues Gesetz, das die Verleumdung einer Rasie, einer Rassengruppe oder einer besonderen Sekte als strafbares Verbrechen erklärt. In seinen weiteren Ausführungen sagte Rofalski, ein Mann wie Henry Ford sei die größte Bedrohung der amerikanischen Einrichtung, weil er ein Ignorant sei, oer seine Reichtümer zu schlechten kPwecken verwendet. Während des Krieges entzog sich sein Sohn der Erfüllung seiner Pflicht gegen über dem Lande, während die Juden mehr als ihr möglichstes geleistet haben. 8rez Israel. PoMWes. Propaganda. (I. P- Z-) Der junge Rabbiner Jzchok L e v h wurde aus Jerusalem in die galiiäischen Kolonien entsandt, um dort Propaganda für den „Tegel Jeruscholajim" zu machen. Hebräisch in den amtlichen Berichten. (Jüd. Korr.-Bur.) Die Negierung hat angeordnet. daß alle für die Presse bestiminten bcachrichtcn und Berichte gleichzeitig auch in hebräischer Sprache veröffentlicht werden sollen. General Deeds gegen die arabische» Forderungen. (I. C. B.) Nach der Veröffentlichung der vom in Haifa tagenden arabischen Kongreß aufgestellten Forderungen richtete General Deeds, Mitglied der palästinensischen Regie rung, einen Brief an den Kongreß, in dem gegen manche Forderungen des Kongresses Einwände erhoben werden. Alhuseni, Präsident des arabischen Kongresses, veröffentlicht nun in der Presse eine Antwort auf diesen Brief und drückt die Hoffnung aus, daß die Regierung den arabischen Forderungen stattgeben werde. Zur arabischen Konferenz. Ueber die arabische Konferenz in Haifa schreibt M. Elücksohn in „Haarez" (19.12.20): Die Schaffung einer Vertretung der arabi scheu Bevölkerung Palästinas könnte nran begrüßen.^ Niemanh wird den Arabern das Recht absprechen, das wir für uns beanspruchen. Ein organisiertes Araiertum würde den Aufbau des Landes fördern und die gegen jeitige Verständigung zwischen Juden un'ck Ar« bern begünstigen. Es würde aufhören, in den Händen verantwortungsloser Effencr; ein Oh jekt politischer Intrigen und Ausbeutung zu sein. Aber es müßte eine Vertretung fein, eine richtige, aus demokratischen Wahlen hervorgegangene „Asiefath Haniwcharim". Rur demokratische Wahlen können uns vor levatctifcher Demagogie und politischer Taktlosigkeit schützen. In Haifa versammelten sich „Notabeln", die weniger an die Besserung des trostlosen Zustandes des arabischen Volkes, als an ihre .eigenen Interessen detnken. Das . sind jene Es send i s, die am liebsten die letzten fünf Jahre rückgängig machen möchten, die die realen Kräfte, die zur Verwirklichung des Zionismus führen, übersehen oder nicht sehen wollen. — Als die Asiefath Haniwcharim sich konstituierle. anerkannte sie Herbert Samuel unter zwei Bedingungen: 1. daß sie die Autorität'd;s Mandates refpeltiert, 2. daß sie ih en repräsentativen Charakter, als Vertreterin der Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung behält. Einer arabischen Vertretung, die diese zwei Bedingungen erfüllt, sind unserer Sympathien sicher. » Agenden des Waad Haleumi. Eines der wich igften Argumente für die Asiefath Haniwcharim war der Gede.nke, va.: man in Palästina eine Körpersstaft bilden müsse, die imstande wäre, mit der Zeit die Leitung der Arbeit in Palästina aus den Händen der Zionistischen Kommlsiion zu übernehmen. Bei der g.genwättigen Lage im Zionismus Myt es, daß diK Letz E mchr Den Jehuda entgegen, daß er alle Fragen berücksichtigt, nur die wicht'gste Frage niwt: was mit den 13.000 Kinbc n geschehen soll, die jetzt in den Schulen erzogen werden. Es ist ein merkwürdiges iSystolLgsiche^ Parabor. daß gerade Ben Jehudv ^egen die Schuten austritt. Dieser Mann har in seiner ratic nalistisch-aufklärenden Denkart stets nur den Augenblick begriffen und war immer bereit, sich den im Augenblick herrschenden Mächten zu beugen. So kam es. daß er. der erste, der zur Rückkehr nach Palästina aufrtef. auch der erste war, der sich dem Uganda-Projekt anschloß, daß der erste „freie Hebräer" auch der^erste war. der sich d-r Zwangsherrschaft der Administration des Barons beugte, daß er immer auf Seite der Kolonisten gegen die Arbeiter steht, obwohl er durch feine aufgeklärtc Weltanschauung von ihnen geschieden ist. Und heute steht er wieder auf Seite der Machthaber, kokettiert mit den Amerikanern und ist bereit, die Seele des Jischrtw, das Schulwerk, aufzugeben. Denn^ so jagt Ahronowicz, die Frage des paläbinens s hm Schulwerks ist keine Frage der Lehrer oder der Eltern, sondern eine Lebensfrage des Zionismus. Selbstverständlich muß der Jischius selbst einen großen Teil, vielleicht den größten Teil der Kosten tragen. Aber auch in diesem Falle muß die Zionistisch« O ganisation aus prinzipiellen Gründen die Lcitung behalten. * Arabische Konferenz über Erzichungsfragen. (I. C. B.) Das vom arabischen Kongreß gewählte Exekutivkomitee tritt in Kurzem zu einer Konferenz zusatnmen, um die Frage der arabischen Erziehung und der Errichtung verschiedener Institutionen zur Förderung der Bildung unter der arabischen Jugend durchzuberaten. Die Besiedlung. Jüdische Arbeit. (I. C. B.) Die neue Straße zwischen Tiberais und Somach, die von einer jüdischen Arbeitergruppe auf kooperativer Basis unter direkter Kontraktierung mit der Regierung gebaut wurde, ist bereits beendigt. Dieser Straßenbau beschäftigte 1700 jüdische Arbeiter. —- Eine vor Kurzem gegründete Arbeiterorganisation verhandelt jetzt mit der Regierung wegen der Uebernahme des Baues der Straße zwischen Acco und Safed. Der Vertrag steht vor dem Abschluß. Die Arbeiten werden 600 neue Arbeiter erfordern. Einwanderungsstatistik. (I. C. B.) Die palästinensische Regierung beschäftigt sich jetzt mit dem Sammeln statifern ist. in der der Waad leumi die meisten Agenden tatsächlich wird übernehmen müs en. Die palästinensische Presse diskutiert daher lebhaft die Frage der Mgrenzung der Täsigkeitsbereiche beider Oeganisatianen. Boruchow äußert sich in „Haarez" zur Tagesordnung des Waad Haleumi, in der ein Punkt heißt: „Die Entsendung einer Deputation in oie Diasporaländer." Er hält dies für falsch. Die Losung des Waad Haleumi müsse heißen: Für Palästina m't den Milt Zn Palästinas. Was darüb.er hinausgeht, kann nno darf der Waad Haleumi nicht unternehmm. Jede Arbeit, die für di« fernere Zukunft berechnet ist, sowie alles, was von den Kräften des Diasporajudentums geschsthl. gehört in den Wirkungskreis der Zionistischen Organisakion. Reichen die Mittel des Jischuw nicht aus, um die Grundlage aufrechtzuerhalten, auf der man das zukünf ige Palästina bauen kann, so hat die Zionistische Organisation dafür zu sorgen, daß die geschaffene Basis nicht zugrundegeht. Er warnt aber vor der „direkten Ak.ion" des Jischuw im Galuth. Der Waad Haleumi muß der Organisation helfen, aus dem Jischuw die MittZ zu bekommen, die er hei äußerster Anstrengung auf- Zubringen imstande ist. Der Waad Haleumi soll auch die Arbeit in Palästina selbst zusammen mit der Organisation leiten. Mehr als das ist der Waad Haleumi nicht verpflichtet zu tun und. darf es nicht tun. Antisemitisches aus Sichem. (I. C. B.) In Sichem ist letztens ein Fall vorgekommen, der die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Der dortige Apotheker lud eine jüdische Medizinerin nach Sichem ein, damit sie sich dort als Frauenärztin niederlajse. Der Eemeinderat in Sichem. per aus Effendis. besteht, hat ihr aber die Niederlassung verboten, weshalb sie Sichem verlaslen mußte. - Wirtschaftliches. Handelsbeziehungen mit Schweden. (I. C. B.) Die schwedische Regierung hat der Ausnahme von Handelsbeziehungen mit Palästina zugestimmt. Die erste «Schiffsladung wurde am 20. Jänner im Hafen von Jaffa gelöscht. Kulturelles. Erziehung oder Aufbau. Während es ein Axiom jeder modernen Staatspolitik ist, daß die Unkosten für die Erziehung ebenso produktiv sind wie jede andere Ausgabe, und es keinem Staate eingefallen ist, die zahllosen Arbeitslosen z.B. auf Kosten des Schulwesens zu verpftezen, fand die zionistische Untersuchunaskomütifston keinen anderen Ausweg ausder kritischen, ...... Lage, als die Fragestellung: „Er iehung oderj stsicher Taten betreffend die Einwanderer, die Aufbau?" Gegen diese F.agestellung wendetins Land gekommen sind. Zufolge dem bereits sich Boruchow in einer Artikelserie des vorhandenen Material wird angenommen, daß „Haarez." Er bemerkt, daß eiue solcbe Frage!82«/o der Einwanderer bereit sind schwere nur in der Vorstandssitzung einer philanthro-j Arbeiten anzunehmen, pischen GcselUchaft aufgeworftn w rdon ki.n te.j Arlosorow. Sin Philanthrop kann mlären. U.e Mills mtiot Chaim Arlosorow, der durch nur km be «mn.e Zweae aus; so ^ne Broschüre „Der jüd. Bolkssozialismns" r-A w,"<T5COf. r -w*a?Ör silst auch nrrt einer weiteren Oesfentlichkeit bekannt ist, ist Schulweien besa.'gstlgt hat. neuerdings errn üon - ■ - 1' 1 klärt, sie könne die Schulkosten in den rotr ihr gegründeten Kolün'en nicht länger tra-- gen. Das mag ein Feh ec hin, ist aber keine j Palästina. Vernachläsiiguug ihrer Aufgabe. Eine poli-j (Jüd. Korr.-Bur.) Doktor Weizmann und risch-nationale Organisation dagegen, di« Die Minister Sir -Alfred Mond wurden von der Äusgabe hat, ein Volk in einem Lande zu. Jerusaleuier jüdischen Gemeinschaft herzlich Beselbständigem nationalem Lehen zu erziehen,! grüßt. Sir Alfred Mond antwortete auf die kann die Erziehungstätigkeit nicht von iich an ihn gerichtete Begrüßung in begeisterten abwälzen. Der Zionismus ist kein „Verein Worte,:. Er sagte, Palästina sei ein Land von für erste Hilfe." Die Erziehung darf vor großen Möglichkeiten und keine Macht in der der Einwanderung nicht zw ü 'g.'setzt werden. Welt könne die Juden am Aufbau ihrer natio- Denn die Einwanderung 'e.hst hat für uns nalen^ Heimstätte hindern. Die Schwierigkeinur dann einen national n Wert, wenn sic ten feien verhältnismäßig klein. Seine eigenen durch die Erziehung zu dem Aufbau des Freunde, Leute von großem Einfluß, Ersah- Landes und des Volkes beiträgt. Eine Rerung und Mitteln, seien bereit, mit lallen gierung, die die Schulen schließt, um die ihren Kräften beizustehen. In Palästina ist Hungrigen zu speisen, ist undenkbar, und eine Raum genug für eine jüdisch-nationale Heimzionistische Leitung, die das tut. ist ebenfalls. statte sowie'für eine blühende arabische Ge- Berlin nach Palästina abgcreist. Wcizmann und Minister Mond in unhaltbar. Hapoel Hazair zur Schnlfrage. In den Streit» um das Schulwesen in Palästina hat auch Ben Jchuda eingeg.ifstn, der im „Dvar Hajvm" die Meinung ausspricht, daß angsiichts des Mange s an Mitteln die Schulen geschlossen werden sollen. Der Mann, der als erster für die Hebraiiierung Palästinas mit eiserner Hartnää.gkert eingetreten ist, ist plötzlich bereit, das einzige zuverlässige Instrument der Hebraisierung zu opfern. Er ist der Ansicht, daß das wenige vorhandene Geld ausschließlich zur Vergrößerung der Siedlung zu verwenden ist. Dia 100.000 Pfund, die heute für das Schulwerk ausgegeben werden, sind seiner Ansicht nach besser angewendet, wenn sie an hundert Fainrlien als Aniiodlungsbeihilie verteilt werden. Die Frage der Lehrer ist durch ihre Verwendung als organisatorische Beamte bei der Einwanderungsrcgeiung zu lösen meinschaft. Dr. Weizmann besprach die zionistische Lage^ und sagte, die in der zionistischen Organisation eingetretene Krisis sei nur eine psychologische und er habe die feste Ueberzeugung, daß sie überwunden werden wird. Einen tiefen Eindruck machte seine Erklärung, daß Sir Llsred Mond jetzt einen Teil der Verantwortung bei sämtlichen zionistischen Arbeiten trage. Dr. Weizmann und Sir Alfred Mond verließen Jernsaleni, um eine Tour durch die jüdischen 'Kolonien zu machen. Vom Zionismus Lokalkomitee der jüd. fozkaldem. Arbeiter. Partei Poale-3iou ia Prag. , Das „Lokalkomitee der jüd. sozialdem ‘ m ms**«** im "" *“■

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