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Jüdisches Volksblatt · 1921-01-18 · 5 (18.1.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
5 (18.1.1921)
Date
1921-01-18
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Ncdakiton uni Ädminiftration: MSHrNch-Qstrau. Vanakaafl« 24. Manii'kiiot« auch nni ilüdpoit'" werde» nur ohne Gewälir an,ic nomme» und ausbewnl^ll Eine Lieri'üichiunn <>u .'JiiidH'tibunfl wirb inchi aneifniint Sprechstunde» der rliedüttlon laplich von u :>i3 \'i!N>i v-'rnnnaas. Stfli'ntuj» des .itü&Hdjn- ^>crtn^es" reg (Scn. m b. K <n iDiaHnldj-Cfiriiu HeranSneber ^nd veruuiwori sicher Ziedukieur L^r. Huno Herrmann tu MäUr.-LNtrau. Nr. 5 3. Jahr. Dienstag, 18. 1. 1921. , jjnugg Monnemenk DaS .Aüdi'che iPoIf86Init" ist kein Lokalblatt, lonöern al» Versand ,eitvna dazu bernsen, den nationalen, kulturellen und wirtickastl'chen Interessen dei bew»k!»en Iudenichast im aonzen tichechoslrrvakiichen Staate und >n Galizier: zu dienen, — Inserate sollen 30 Ir für die Lfach acspaltene Mil- 'imeterzctle Anträae iür Inserate übernehmen anher der Administration alle aröheren Annoncenerpeditionen. Erscheint teöcn Dienstag und Ireitag. 9. Schebet 5681. «SKSrasa Aktion in Norwegen. (I. C. B.) In Norwegen, wo die Zahl der jüdischen Bevölkerung ganz unbedeutend ist. entwickelt sich eine lebhafte Tätigkeit für den Keren Hajessod. In einer in Chriftiania stattgesundenen Massenversammlung, in der Dr. Zalkind als Hauptredner auftrat, wurde ein sowohl aus Zionisten als auch aus Mchtzionisten bestehendes Komitee gewählt, das die Sammlung für den Keren Hajessod durchzuführen hat. Tie erste Samullung ergab 25.000 norw. Kronen, welchen Betrag bis zu 100.000 norm. Kronen erhöht werden soll. In Trondhjem wurde beschlossen 51.000 norw. Kronen für den Keren Hajessod aufzubringen. Es wird erwartet, daß die norwegischen Juden 290.000 norw. Kronen für den Keren Hajessod ausbringen werden. Gefährliche FrerrMchast. Don Zwi Buchmann, Jerusalem. 1. „In Jerusalem wurde ein Lehrerseminar der Alliance Jsraelite llnrocrstcke ersännet. Der Leiter des ErzrchungsdepartemenH in Palästina, Dr. L u r i e, sprach, vor den Schülern über die Tätigkcic der Alliance, die als erste Bildung und Entwicklung unter die Luden des Orients brachte." (Haarez" ,Nc 408.) 2. „.Das sranzösi'che Judentum will uns zugrunde rich'en." (Aus der Rede Or, Wcizmanus in London, mitgetcilt in derselben Nummer von „Haarez"). Wenn die zweite Nachricht auf irgendwelche Leser einen erschütternden Eindruck gemacht hat,' so hat derselbe Leser kaum die erste Nachricht beachtet. Aber auf mich, der soeben aus dem Lande kommt, auf das sich die beiden Nachrichten beziehen, und der aus Erfahrung die Gesellschaft kennt, die einerseits nach dem Orient Bildung und Entwicklung gebracht hat und anderseits uns zugrunde richten will, auf mich hat die erste Nachricht nicht weniger erschütternd gewirkt als die zweite. Man kann zwischen diese zwei Nachrichten keinen Trennungsstrich setzen. Tie zweite ist eine direkte Folge' der ersten. Wä!>- rend der Herrschaft des Hilssvereins in seinen besten Tagen, als alle seine Volksschulen durchaus hebrüisch waren, und jeder Jude in Palästina, der seinen Kindern eine hebräische Erziehung geben wollte, sie in die Schulen des Hilfsvere.'nes sii en mußte, auch d'm I'tra3 ren nicht wenige der Meinung, daß man die Erziehung der Kinder einer-Gesellschaft nicht anvertrauen darf, die sich nicht offen zum Zionisnms bekennt und sich nicht der allgemeinen Disziplin der Zionistischen Organisation unterwirft. Diese Menschen sahen voraus, was kommen muß, in dem Moment, in dem die Schulen eine eigene Politik machen müssen, ohne Rücksicht auf ihre Geldgeber oder auf die politischen oder ökonomischen Absichten irgendeiner fremden Regierung. Das bittere Ende des Hilfsvereins in Palästina ist noch in aller Erinnerung, und diesen Monat vor sieben Jahren, als zum, erstenmal in Palästina Schulen eröffnet wurden, die nicht nur der Unterrichtssprache nach hebräisch waren, sondern in ihrer ganzen Struktur öffentlich, innerlich und äußerlich, sich zum Hebräischen bekannt haben und die Herzen der Palästinenser voll waren von Siegesfreude über den Hilfsverein, auch da waren nicht wenige, die gesagt haben: Wir dürfen uns nicht begnügen mit dem Siege über eine Gesellschaft, deren einige Führer unseren nach Eigenart und Selbständigkeit ringenden Geist nicht verstanden und dah-er gegen diesen Geist verstoßen haben und uns gezwungen haben, ihnen den Krieg zu erklären, sondern wir müssen diesen heiligen Krieg allen anderen Gesellschaften erklären, ganz gleich unter dem Schutz welcher Macht sie stehen, denn jeder fremde Schutz ist verdächtig. Auch gegen den Hilfsverein haben wir nicht deswegen gekämpft, weil wir die deutsche Kultur ablehnen, weil wir nicht die Kulturschätze des deutschen Volkes zu würdigen _ verstehen und daher sie nicht übernehmen möchten. Wir kämpfen gegen den Hilfsverein in dem Bewußtsein, daß, 'solange 'wir gezwungen sind, unsere Kinder eine frenide Sprache zu lehren, nicht um ihres kulturellen Wertes willen und nicht aus ökonomischen Gründen, sondern weil es die Interessen der fremden Macht verlangen, deren Staatsangehörige die Juden zufällig sind und deren Politik sie auch wie alle „treuen Untertanen" vermitteln möchten .— solange ein solcher Zustand besteht, nie eine hebräische Kultur entstehen können wird und wir nie in die Lage kommen werden, eigene politische Verbindungen mit allen Bollern, mit allen Mächten anmknürfen. Sest st 'e stfndlchh handelt es sich hierbei nicht uni eie Frage, wer diesen Kampf ausfechten soll, wer „mehr hebräisch" und wer „'weniger hebräisch" ist, wer mehr und wer weniger schädlich ist. Nur eines war klar: wer nicht nur nicht mit uns, sondern wer nicht in unseren Reihen ist, der ist gegen uns. Wenn nicht heute, so wird er gegen uns sein, wenn wir einmal in Not geraten sollten. Er wird gegen uns kämpfen, wenn es die Interessen der anderen von ihm verlangen. Man hat den Wünschen dieser Radikalen nicht stattgegeben, weil wir nicht genügend kulturelle und noch weniger materielle Kräfte besaßen, um mit einem Male alle Spuren der Alliance, der B'ne Brith in Loirdon und der Missionare fortzuwischetl. Und so wurde die Arbeit keine ganze. Es wurde aber klar, daß diese bittere Erfahrung die Leiter unseres Erziehungswesens darüber belehren sollte, daß wir kein nationales Vertrauen irgendwelcher nichtzionistsichen Gesellschaft schenken können, sogar wenn sie in hebräischer Sprache unterrichten läßt. Die Zöglinge der Alliance im Orient mit dem Ehach am baschi Chajim Nachum in Kvnstantinopel an der Spitze, waren immer ein Hindernis für die hebräische Arbeit. Sie sahen nur ein Ziel vor sich: Ihre „ungebildeten" Glaubensgenossen im ganzen Orient und darunter auch Palästinas „aufzullären". Diese Bildung drückte sich aus in einem französischen- Parlieren, Kultuslosigkeit, frechem Levantinismus und dergl. In ganz Palästina z. B. braucht inan tlicht einmal alle Finger einer einzigen Hand, um diejenigen Zöglinge der Alliance aufzuzähleu, die auf einer gewissen kulturellen Höhe stehen und sich am hebräischen Leben ohne jeden Vorwand beteiligen. Von Jahr zu Jahr wurde der Einfluß der Alliance auf die Eltern immer schwächer. ,Tas war eine Folge des Sprachenkampfes, während dessen die hebräischen Lehrer in direkte Verbindung mit den Eltern getreten sind und ihnen den Unterschied zwischen einer vollkommenen hebräisch-menschlichen Erziehung und einer zerrissenen Erziehung, die weder hebräisch noch menschlich ist,' klar gemacht haben. Und darin lag der wahre Sieg. Aber einfache und verständliche Sachen werden oft vergessen. Tie Alliance reicht uns jetzt ein bißchen Hebräisch auf einer Messerspitze, und manche von uns sperren ihren Mund auf, drücken die entgegengestreckte Hand mit Freude und begrüßen die „Gesellschaft, die' zuerst Bildung und Entwicklung unter die Juden des Orients getragen hat". Es ist anzunehmen, daß derselbe Prozeß wie beim Hilssvercin, auch bei der Alliance einsetzen wird. Wer weiß aber ob er ebenso enden wird. Tenn jetzt kommt ein neuer politischer Faktor hinzu, das sind die Grenzen Palästinas, auf die Weizmann mit seiner Bemerkung, das französische Judentum werde uns zugrunde richten, anspielte. Man wird nicht Anstoß erregen wollen... .Mancher wird natürlich diese Befürchtung für unbegründet halten. Man wird sich sagen, daß Politik mit Kultur nichts zu tun l>ätte und sogar darauf Hinweisen wollen, daß die Alliance sich geändert hätte, daß hie und da ein paar Gegenstände hebräisch unterrichtet werden usw. usw. Aber wer nicht vollständig blind ist und das Gebaren der Alliance aufmerksam beobachtet, wird verstehen, daß die Befürchtung wohl begründet ist. Es verlohnt sich hierbei, auch die Beziehungen des Waad hachinuch in Palästina zur englischjüdischen Schule; der „Eveline de Rothschild" zu betrachten. Diese Schule war Von alters her bekannt als äußerst assimilatorisch und antizionistisch, trotzdem vermeiden es die Leiter unseres Erziehungswesens, diese Schule ernstlich anzutasten und lassen niemanden die Londoner Juden, darauf aufmerksam machen, daß, wenn sie sich über das englische Mandat freuen, nicht weil es England ist, das dieses Mandat übernommen hat, sondern weil dadurch uns die Möglichkeit gegeben wird, den Zionismus zu verwirklichen, sie, nachdem sie A gesagt haben, auch B sagen müssen und das Ässimilationsnest in Form dieser Schule zerstören müßten. Auch die englischen Zionisten können sich in dieser Hinsicht nicht zu der Höhe aufschwingen, zu der sich die deutschen Zionisten erhoben hatten. Aber mit dieser Schule liebäugelt man wenigstens nicht össentlich. Aber das sei nur nebenbei gesagt. Es muß immer klar vor Augen geführt werden, daß wir bereit sind, jede Gesellschaft zu begrüßen und mit offenen Armen zu empfangen, die sich anschickt, in Palästiya zu arbeiten, aber nur unter der einzigen Bedingung, daß sie sich zum ZioniSnms öffentlich bekennt und der nationalen Disziplin der Zionistischen Organisation unterwirft. (Ans dem hebräischen Manuskript übersetzt.) ' - Christen in Palästina. Pros. Alois Musi l, der in unserer Republik gerne als Sachverständiger in palästinensischen Angelegenheiten fein möchte, veröffentlicht in den „Narodni Listy" vom 12. d., unter obigem Titel einen Artikel, in dem ex unter anderem folgendes schreibt: „Noch mehr als die Muselmänner werden die palästinensischen Christen abgestoßen. Seit Jahrhunderten ertrugen sie den Hohn der Muselmänner, waren immer und überall zurückgesetzt und jetzt, da ihre europäischen Glaubensbrüder mit ihrer Hilfe die Türken vertrieben haben, werden sie von den eigenen Glaubensgenossen trotz der schönsten Versprechungen, den Juden ausgeliefert, von denen sie unterdrückt und getreten werden. «• Viele unbesonnene Juden erzählen in Palästina öffentlich, daß sämtliche Kruzifixe abgeschafft, die Kirche des Heiligen Grabes zerstört ,die Omarmoschee verbrannt würde, und daß- -ans dem Lelberge, der Stätte der Himmelfahrt Christi, die jüdische Universität^ richtet werde. Ter englische Bischof von Jerusalem macht in englischen Blättern und verschiedenen Enunziationen auf die Gefahr aufmerksam, die den palästinensischen Christen droht. Der lateinische Patriarch LuigiBarlassina ruft in seinem im März v. I. herausgegebenen Hivtenbriefe nicht nur die Katholiken, sondern die Christenheit der ganzen Welt auf, sie mögen beobachten, wie sich die Juden in Palästina bcnehnien, und fordert die Untertanen des englischen Königs auf, solvohl Muselmänner als auch Christen, sie mögen de» englischen Könige Bittschriften einsenden, daß er seine palästinensischen Untertanen nicht verlasse. Sowohl Christen, wie Muselmänner wundern sich, daß sich Frankreich seiner Rechte ans den Schutz der palästinensischen Christen begeben hat. Ueber 300 Jahre verteidigte Frankreich die Christenheit, erreichte und opferte vieles, und nun sie mit dem Blute ihrer Söhne vom türkischen Joche befrei: wurde, gibt Frankreich zu, daß sie unter die Herr, 9>MBS0VSSS?IH£iaE>BB F Mische RMewreistriiger. Alfred Nobel. der Erfinder des Dynamits. jenes Sprengmittels. das im Frieden viel Segen, im Krieg unermeßliches Unalück über die Menschheit gebracht hat. hat mit seiner Erfindung ein kolossales Vermögen erworben. Als er im. Jahre 1897 starb, hinterließ er fünfunddreißig Millionen schwedische Kronen. Den größtcü Teil dieses Vermögens vermachte Nobel, der als verbitterter Mann starb, der Stockholmer Universität und t ak die Verfügung, daß von den Zinsen des Rar-ah alljährlich P ei e an diejenigen vertrllt werden, die wichtig^ Forschungen auf ^Geb'et der Pb ist?. Ch^ie. Physiologie >nd Vftdstin gemacht haben. A s fünften Pre s Zest-mmte Nobel einen Pre.s kür Literatur N:rd Kunst und. den sechsten (welch eigenartiges P-.ra'ooron!) fetzte der Erfinder des Dana- ' für diejenigen aus, welche Mitwirken, daß ‘°. ntu ewiger Friede herrsche. I vertrat die schwedische Ala dc:n.e "V-e No'-eI-reise alljährlich, nur wähch-nb d:«.^ rustgsjahrr wurde die VerteiiM'.g .aL-Lch'r-it.. Bihcr '.«st es hundert;«-«' ' 1":-' r-nger. iT'c Preve werden ohne jeden Unterschied von Geschlecht, Rasse und Natron verliehen. Unter beit Preisträgern befindet sich unter anderen ein Inder, per Dichter Räbindranalh-Tagore. Natür ich sind auch Frauen die No-elpreche zugänglich uno bischer haben %xd Frauen den Preis echalirn: Baronin Suttner für ihr Werk „Dir Waffen nieder", Madame Euris, dir Entoeckerin des Radiums, und die 'schwedisch-r Dichterin Selma Lagerlös. Eine Zusammenstellung über d'e Volkstugechöngkrit her Nobelp eistre'st äger, welche kürzlich gemacht wurde, ercab. daß der Nochel^ pre.s an 36 Deutsche, 34 Engländer verstehen 'tvurde. Die übrigen Nationen s-iehon in dcr Zahl der Nobelpreisträger weit zuiück. An Juden wurde der Nobelpreis achtmal oer liechen, das erste Mal im Jahre I960 au! Pwf Alb. Abrah. A-i helfthn von de.A st^ersität Chftago für seine IlnteJuchungen über d e - LichtgeschwindigMi. Zwei Jahre später wurde der jüdtzche Phyiiksr Gabr e: Lipmann. welcher an der Sorbonne w'rll, mit dem- Preste ausge;«HneL. Ten Preis für Chemie i erhchlt damals Professor Ehrlich, der Entdecker des Salvarfan. Im Jahre 1911 wurr e der Friedenspreis an zwei Juden. Prvftssor Ascher, den Gründer des H-aager SchbeLoüerWes,, eine der grötz'eu Aalorstiiren auf! dem Gel'He des inertnationalen Rechtes und' Alfred H. Flsted, den Wiener Vorkämpfer der Fr-edensbewegung, vertci't. Knapp vor dem Kr'ege wurde der jüoische Gelehrte Richard Wi.steiter für s.i :e Forschungen, über die Pftmnenfärbsto fc prelsgei ö.ii. Te^i Kunstpreis erhielt damals der russische Jude Leon Bakst, der ungefähw zu 'gleicher Zeit aus Petersburg ausgcwie'en worden war, da er als Jude kein Wohnrecht hatte. Bakst ist euer der oedculendsten Maler Ruß'abos und nsbs:ondcrs durch feine Le?oratix-tvEntwürfe berühmt. Der letzte jüd pi.s NcLelp:ei.-t äger tzt der Arzt Dr. Robert Barany. weicher für seine Forschungen ü. er den Me haittr.nus des menschlichen Ohres den Preis 'erhilli: die Lehrkanzle: für Ol renh.i künde mi der Wiener Universität konnte er jedoch nicht erhalten. Bemerkt sei noch daß zwei 'Nsbelpreisträger, und zwar' Elje Metschni vw. besten Forschungen über dst Batterien grundlegend lind, und der ,Novellstt Paul Hrqse müt exlichersetts jüdischer Abstüiumung sind. Tie Tatsache, daß 8 Juden si h unler den 1'2 NoLelpreisistägern befinden, zeig: den Heden lenden.'Anteil der Juden am luiturellea Le..en Europas. ^DieNei-chr ist die Zeir nichrrnchr ft-rn, wo Juden für e'-gene kmturrU: Schöpfungen n:h dem Nsbe.-rrr's ge? tzni morv» Vor einiger 8cii g d'.e Blatter, daß lu ter ehainch Nachman Bialik als Kandidat für den Liie a turpreis gelte. Er wäre seiner gewiß würdi? Vsrlssmrg BerKhsrd Tag. . Aut 24. November fand int Saale de Ingenieur- und A.xhttelt.mvereines in Wie; cm Vorlesungsabend statt aus Dichtungen Bernhard Tags, eines in der Oefsentlichkei penig bekannten Schriftstellers, besten L.st stungen in der Wah hasiigieit ihrer Tenocn und in ihren Grundtönert zarter Mnts-chl'ch seit größere Würdigung verdienten. Letzter Lha'raileristik paßt besor.ders auf die lyr s e Bedichte (von der Schauspielern Maria Ci Zunt Vortrag gebracht) und auf das vor Autor selbst vorgelesene humorvoll-ernst Fragment aus dem g eiestant auf Wime: Er fühlshodsn spielenden Zeitbild: „Die neu Atlantis". In dein „apolalnptischen Nstcru erhebt sich die ^Dichtung Tags zu einer ge wissen ^visionären Kühnheit. Den inie essa» testen Teil des Aöe-rds bildete d'e Vorlesirni des Auttaktes zu einer dramat.f.che:r -Moses dichttrng: „Der junge Moses" betitelt, en erster Akt, der dir früheste Berührung e>c- Moics mit seinem Volke und die erste Re guug des in ihm stzlpm-n rnden P.ophe r:g , LmNes zur Darstchtuna bringt, Dst heldidk w>-.eren au,oen von: SchärfstiLst: wheophil Goß vortrenlich rniermetren. -

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