Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 4 (14.1.1921)
- Date
- 1921-01-14
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Eigentum de? ^iüdiichri Ler« lapes" reg Gen. m b. -c: in Iliäbrtfdj-Cfttan Herausgeber nnö »eronrwortltcher Redakteur Dr. Hug^^errrn^tia^ln^iäbr^^ran^ 3. Zahr. n. rr iimi(h( manatl. K 7 — mkrr «iät)ri- K20-—* ' . vC j, r*. Das ^«üdt'che 4Zolk«bla«rtft fet» Lskalblati iondern als perland »eituna dazu beruien ben nationalen kulturellen und virtlchaitlichen stnierelleo der ■ toufeien Audenichai« im ganir, uchewoslcwakiicben Staate und 'n Galt. *Jen ,u Offnen. - kkniei-'e kosten 90 d tür die «lach geivalten, Mtllirneteraeile Anträge 'ai ^nierste übernehmen unfrei der Admintftrotion alle gröfrcren Annoneenerpedittonen. Erllheint ko» den Diensiaa und iZretiaa- Freitag, 14. I. 1921. 5. Schöbet 5681. ai " mtmmm1 UKlUttUUR inj mm ijg—ifg Jabotinsky-Vortrag in Berlin. Jabolinsky. der Begründer der Jüdischen Legion und der Jüdischen Selvftwehr in Jerusalem, jetzt Direktor des Palästina- Grundfonds (Keren Hajesiod) der .sionhlinistijchen Wcltyrganisaton. hielt in Be.ln Wei Vorträge über das jüdische Palästina in russischer und deutscher Sprache. Namentlich der Vortrag im Lehrervereinshaus am 6. Jünnenr in deutscher Sprache gestaltete skh zu einer imposanten Kundgebung. Der Andrang war ungeheuer groß: als der San! schon überfüllt war. verlang en noch Tausende stürmisch Einlaß. Jaöotinsky wies auf die Schwierigkeiten hin,n welche dem Aufbau des jüdischen Pa ö t a entgegenstehen und zu deren lleberwindung die Durchführung der Keren Hajessod-Aktion unerlässlich sei. Im weiteren Verlaufe seines Vortrages forderte Jabolinsky für das entstehende jüdische Palästina von Anbeginn an Elemente der Staatlichkeit im Sinne der Weh hast.gsei und wies darauf hin, datz England nicht dauernd den inneren und äutze en Schutz de: jü is' en Palästina übernehmen werde. Man dtrfe daher England von Anfang an den Schutz nicht ausschlietzlich überlassen. Das engt sie Volk, rief Jabotinsly aus, verlange n.-.e Be.eili gung der Juden an allen Angelegenheiten der Wehrmacht. Wenn es zu Kämpfen komfne. und die Verlustlisten enthielten nur englische, aber keine jüdischen Namen, so werde das englische Publikum dies nicht ertragen. Jachptinsky wies auf die zahlreichen Bersviele jüdischen Heldenmutes bei der Vorteioigung von Kolonien hin. Stürmischer Beifall lohnte seinen Ausführungen, die er in hebräischer Sprach« beendete. (Z. K.) Nene Keren-Hajcssod-Broschüvc. Die Reden, die Sir Alfred Mond und Professor Weizmann anläßlich der großen Keren Hajessod-Sitzung in Manchester gehalten haebn, sind von der Abteilung für Zentraleuropa des Keren Hajessod in Berlin als Broschüre in deutscher und jüdischer Sprache herausgegeben worden. Diese Broschüre stellt die erste Agitationsschrift dar, die für die Keren Hajessod-Aktion zur Verfügung gestellt wird, für die sie sich ausgezeichnet eignet. Die Broschüre wird zum Selbstkostenpreije geliefert, und zwar kosten in deutscher Sprache 100 Exemplare 25 Mk., 500 Exemplare 110 Mk., 1000 Exemplare 200 Mk. zuzgl. Porto. (Fortsetzung auf Seite 2.) ' Die Aufforstung PalWnas. Von I. Otting er. (Z. K.) Di! ersten Schritte, die der Jüdische Nationalfonds wegen der Aufforstung Palästinas unternahm, waren mit dein Beschluß der Zionistischen Organisation verknüpft, unserem verstorbenen Führer ein dauerndes Denkmal durch dir A.üagr von Wäl dcrn auf seinen Namen zu e.rih.en. Das Gefüh. der Verehrung für unseren grotzen Führer, mit dem die Herzen unseres Volkes erfüllt sind, macht es notwendig ein seiner würdiges Monument zu schaffen. Eine vom sechsten Kongreß eingesetzte Palä^.inakommission hatte die Aufgabe, das Land vom Standpunkt der Möglichkeit der Aufforstung zu erforschen, und diese Kommchion machte den Vorschlag, daß ein besonderer Fonds für dis Anlage von Wä.dern in Palästina geschaffen werden sollte. In: Jahre 1904 — dem Todesjahre Theodor Herzls wurde die „Baumspende" als ein Zweig des Jüdischen Nationalfonds «gegründet. Nus vielen Gründen sollte für dir Bewaldung Palästinas ein Interests vorle eu Die Zer.Srung der Wälder, mit denen E.ez Israel enitmais gestg .e, mar und deren S'uren man noch hier und da fmdet. hat vemi Lande großen Schaden zu gefügt Wenn unser Volk beginnt, das verwüstete Land wieberherzustellen, so wird es seine heilige Pflicht sein, sich eifrig der Wiederbewaldung Palästinas zu widmen. Der Mangel an Wäldern hindert die Entwicklung auf fa,i asten Gebie en. Wenn wir Palästina wieder aufrichten, ihm seine Kultur zurüägeben, seine wirlschaflliichr Grundlage sicherstellen wokten, müssen wi ihn seinen verlorenen Schatten wiedergeoen; den» es ist richtig gesagt worden, daß Pa'ästina dem gehören wird, der ihm Schatten verschafft. Wir müsten die Hügelböschungen bepflanzen. welKe fast ein Drittel der gesamten Overfläche Palästinas ausmachen und zum Pflügen und Säen gänzlich ungeeignet find. Wir müssen Gehölze in den Sümpfen anlegen, aus denen giftige Gase austteigen. Wir müsen die Wanderdünen bewaiden, die. wenn u bewachsen, vom Würde verweht werden und die Wüste vergrößern. Wir müsten Haine und Al een von Nutz- und Ziekbäumen in jeder Kolonie und Farm anlegen. Im Verhältnis zur Entwicklung unserer Kolonisation in asten Zweigen des Lehens und in asten Teilen des Landes wird die Anzahl der erforde.lichen Häufe e..tspre'end zunehmen. Die Menge des benötigten Bcklrmaterials wird sehr groß werden, und es wäre falsch, sich von überseeischen Bauhölzern abhängig zu machen. Tie Versorgung mit Baumaterial ist eine schwierige Frage; durch fortgrsetzte und systematisck^ Bewaidung werden wir sie befried'gend lösen. Und noch etwas: Durch nationale Aufforstung schaffen wir die ökonomische Gruno- Inge für den Lebensunte.hait von tausenden von Arbeitern. Auf diese Weise wird das Problem der Arbe tob s af ung fü reue Tiuwanvexer auf zwei.'r.ei Weise gelöst: erstens diirch das Pflanzen von Wälde.n. und ferner durch das Abholzen derselben und durch verschiedene, damit in Verbindung stehen oe Industrien. Aufforstung ist eine na'iona e Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes Private Initiative ist nicht imstande, eine Arbeit von solcher Ausdehnung und weitreichender Bedeutung zu leisten. Ter Jüdische Nationalfonds begann fein Pflanzungswerk im Jahre 1908. aber bis zum Ausbruch des K i.ges nur in geringem Umfang. Zuerst wurden Oelbäume auf den Farmen des Nationalfonds in Huloa und Ben- Schemen gepflanzt^ aber man ist jetzt zu der Erkenntnis gekommen, daß es unsere Pflicht ist, die Aufforstung in größerem Maßstab zu betreten und uns n'cht auf einige Pflanzungsfarmen zu beschränken. Sogle <f» nach der Eroberung Paläit'nas wurde m't der Arbeit begonnen De ntzt-^en Vorbereitungen wurden im vergangenen Iah e durch die Landwi tschafts- und Ko'o .ifft.oNsabteiiung der Zionist.s.len Kommission getroffen. In den zu diesem Zweck ange egten Baumschulen wurden zahl eiche junge Bäum ten der verschiedensten Arien von Waldbäumen aufgezogen, und im levten Wrmer wurden l.i; Sanddünen von Nachlath-Jchuda. die Süm fe von Merchawjah und K'nereth. sowie Feisen, von Ben-Schemen, und der Kolonie Beer-Tvbiah bepflanzt. Sä)vn der mit der Bewaldung der Dün.ey gemachte Versuch zeigt, daß es Möglichkeiten gibt, diese Wüste fruchtbar zu machen, und daß die ausgedehnten sandigen Strecken, weiche den Kolonisten nur Schaden verursachen,;n eine Onelle des Lebensunterhaltes für tausende von Familien verwandelt werden können. Die neue Metl)ode, den Sand durch das Pflanzen von „Sandfleundnen" zu befestigen, bevor die Baumschulen a-.ge'egi werden, ist ein ei sch e dener Erfolg. Ebenso ist die Bewaldung der Felsen vermittelst Samen anstatt des Pflanzens von jungen 5 Bäumen sehr erfolgre'ck» gewesen Man rann sngm. daß di s- Methoze die Probe für die Aufforstung der bergigen Regionen bestanden hat. Auf dleie We se kön- Aulekhe und Iudenfrage. Die „Vössische Zeitung" veröffentlicht einen interessan en Mschnitt aus den Memoiren des Grafen Witte, des berühmten rusfisckien Staatsmannes. Den Sch u^abfhnitt der Memoiren bilden die Verhandlungen über oie große Anleihe, die Wit e 1906 abfchloß. Rußland war damals in den schwi.rigsten Augenblicken der ersten Revolution. Die Anleihe sollte eine internationale Anleihe unter Führung der ftanzösischen Dankengruppen sein. Witte verhandelte mit Neutzlin, dem Leiter'der Bangue de Paris et des Pays Bas. Ehre andere Bankengruppe, 'die jüdische Gruppe genannt, stand unter Führung der Londoner Rothschilds. Witte schickte seinen Finanzage ten Rafalowttsch nach London, um die REstchilas zu sondieren. Dieser üöerbrachte die. Af^o.ort daß.diese aus Achtung für den Grafen Witte die russische Anleihe gern unterstützen würden, daß jedoch das Bankhaus nicht in der Lage fci, dies zu tun. solange dir Regierung des 8a.en nicht die Lage der Juden in Rußland auf gesetzlichem Wege verbessere. Wi tr hielt es unter der Würde Rufstanbs. diese beiden Fragen zu ve.quicken und xa) eeshalb die Beiei igung der Rothschilds a f Um die Anleiheverhan.langen zu bescheunigeu, setz Witte dann im Winter 1906 den 'Direktor Neutzlin inkognito nach Rußland kommen. Es wurde beschlossen, dir Pnleihr in nominelier chöhe von 2750 Mi lionetz Franken sofort na h Schluß der Maro.toconferen; zu ocrwi T et: Später mußte f e auf 2250 Pi; lionen redüz'erwerden. Es sollten sich flan'.öiisste. englische veuffche. amerikanische und österreichchie Banken beteiligen. Witte hatte aber den Einoruck daßs Deutschland den Fortsch.itt.der Konferenz von Algeciras zu hemmen suchte. In einem Bericht, den er damals dein Zaren überreichte, gab er der Ansicht Ausdrnch daß bei der herrschenden interna.ionalen Lage Deutschland eine ausgezeichnete Eelrgenhstr habe, Frankerich an die Wand zu drücken, da Rußland keine bedeutende militärische Hilfe leisten könnte. Diese Verlockung sri für Deutschland stark, selbst wenn es nicht an K i:g denke Es wolle eben Frankreich zeigen, daß seine Rettung nur in einer Annäherung an Deutschland bestehen könne. Deutschland müsse alio noch andere Gründe als Marokko fllbst für se'n Interesse an der- Konferenz Halen. Ungefähr gleichzeitig mit diesem Beuchte schickte der russische Außenminister Graf Lamsdorff an den Botschafter in Berlin einen Brief, der d'e Gefahr der russischen Revolrilion für das benachbarte Deutschland betont. Zur endgüiflgen Unterdrückung der Reooluffon müsse Rußland die gegenwärtige Anleihe durchführen können und dafür sei der ersolgre'che Auchluß der Marokkokonferenz erforderlich. Der Botschafter solle dem Deutschen Kai er und dem Fürsten Bülow gegenül-er sei:e M imirta aus. sprechen, daß nicht nur di: jüdisch: Agl ation gegen Rußland der. Anleihe hinderli h se , sondern auch die gänsti e Unstheihe t der f an- Sösischen Banliers wegen der Marokkokonfercnz. Dieser letzte Satz be'uh'e auf ef er Mttei >uug des Zaren an den Grafen Lamsdorff uns Witte, Wilhelm II. hatte nämlich dem Zaren gsschrivien, daß W Anleitzr yichck «ege^ her Marokkokonferenz, sondern wegen der Abneigung der jüdischen Bankiers nicht abgeschlossen werden könne. Als Antwort auf den Br ef Lamsdorfss schickte der Botschaster in Berlin eine Depeiste, daß Mtrst Bülow die Verzögerung der Anleihe mcht durch di: Marokkokonferenz, svnvern durch die russische Revolution erfläre. Wille seinerseits schickt, eingedentt. der ln Rom erteilten E.Iaul-nis, ein di.effes Schreiben an den deutschen Kai'er durch den Fürsten Eulenburg mit der Bt t:, den Gang der Ma rorlotonferenz 31t beschlcun'gen. Es mär rlmfonst. Ter Kaiser antwortete, daß er nicht aus gewisfe Zugeständniffi,' eingehni könnte, ohne oas Ansehen Deutschlands zu schädigen unv gab den üblichen Rat. einen Truck auf Frankreich auszunützen. Witte fchi.derte dann den Sturz des Kabinetts Rouvie» und dir «ünstige Haltung, die das neu: Kabinett der Anleihe gegenüber einnahm. Am 28. März habe er; Witte, erfahren, daß dis deutsch: Regierung oen Deutschen Banken die Beteiligung an oer Anleihe untersagt habe, was nach Ansicht Wirtes den Zweck hatte, Rußland nach dem S'-'.-ertern der Anleihe zur Einstellung der Einlösung sffncs Papiergelde; zu zwin zen und es ganz von der Beffmer Börse achängig zu machen. DeR Aschen Vorgehen folgte auch das Banrhaus Morgan. Die deutsche Weigerung der Tei.nahm: an der Anie hüdte iedoch leinen Einfluß auf England aus und auch die öiterreichischen Banken zogen sich nicht zurück. Am 3. April wurde die Anleihe unterzeichnet, die größte ausländische Anleihe in der Ge schichte der niodernen Staaten. Durch sie ertzrell Rußland seine Goidw-Hrung und vir An unsere Abnehmer«. Leser! Tie großen Herstellungskosten unseres Blattes machen es uns unmöglich, die alten Bezugspreise weiter zu behalten, infolgedessen fühlte sich die Verwaltung des „Jüdischen Bolksblatt" gezwungen, vom 1. Jänner 1921 an, die Abonnementsbeiträge zu erhöhen, und zwar: vierteljährlich auf 20 Kc, halbjährig 40 Kronen tschechoslow. Das Einzelexemplar 1 Kc, monatlich 7 Kc. Wir erwarten' von den Gg., ^aller Ortsgruppen die weitgehendste Unterstützung sowohl in Form von ständigen Berichten als auch in einer fortwährenden Werbearbeit für unser Organ. Zie Adminiffratton des .Jüdisches MtebißT. neu wir g"oße Fasten der borg'gen Zone sehr schnell mit stattlichen und sa-atngen Eichen und Eypresien bepflanzen, um di: KaiiliM unseres Landes zu bedecken. Die Orte der neuen naiiona'en Pfl m u 'gen sind h up sä ßsich die. Sanddünen von Naststath .. ■: 1 uv .bi: Pflanzungen in Beer T b iah. Hui a Kinereth usw. Es iit anzur.estmen, daß di. Pf an Zungen auf dem Berg: Karme un: ir Dst'e, welche jetzt noch n'ch: zum Jüdischen Rationalfonds gehören, ihm ürerirageir werben. Ungefähr 600.000 Bäume wurden im vergangenen Winter als deffofftmr«^- plützen angepflanzt. Diese A. e t des Jahres 5680 hat den Grund zu eine nationalen Forstverwaltung gelegt, welche in sich sekast die Entwicklung vieler ande er Ar ests weg- und-reichen Nutzen trägt. Wie müsie-r ihrer Fortführung unsere voilr Aufmer samle schenken Das Programm der zioniitffchen Koionisat onsarbe't ln Palästina für das Jahr 5681 enthält einen Vorschlag zur Bepflanzung von noch tausenden von Tunam, und die Programme für die folgenden Jahre von zehn- und Hunderttausenden von Duna.n. Wie iönnen u-.s d'ffer Arbeit mit Her; und Seele hingeben in der Eewi'heit, daß uns davur die Verbesserung unseees vcrnachiäf igteii B? ens singen ward. Ter erhabene lbranm unseres g oßen Führers wird mehr und mehr zur Wir.lt stkeit. E? ist dis Pflicht eines jeden von uns. teilmneh men an der Errichtung seines Ehrendenkmals. ■—miau 1 imn 11 um m'm 1 im mm< Grundlage des von Rußland geschaffenen Fi nanzsnstems. J Mm Vr- 6, Sm Kampfe um düs Fudentum^. Ter bekannte Dichter, der vor kurzem mit feinem Aufsehen erregenden Buche „Sozialismus im Zionismus" Den ersten Schritt in die politische Literatur, getan hat, läßt hier eine Reihe von Essays erscheinen, in denen er sich mit der Assimilation in j»der Gestalt lnti Kosmopolitentum und der bei Juden allzu häufigen Jndisserenz auseinandersetzt. Indem der Autor die Entartungserscheinangen des modernen Judentums energisch verwirft, macht er sich und allen, die ihm folgen-wollen, die Bahn frei zu einer Renaissance der wahren, im jüdischen Volke überlieferten Worte. Bei alledem kann sich auch der Dichter Brod nicht verleugnen, der ir Aussätzen, wie . mterrichtsftuitbe" und „Bußtag" und in l. ungemein Poetischen Elegie, mit der das ausklingt, nicht nur zum Verstand, sondc auch zum Herzen des Lesers spricht. Meist aus der Not der Stunde geboren, verdienen diese Es« says, inhaltlich und stilistisch durchwegs meisterlcistiUMn, als glanzvolle Zeugnisse jüdischen Geistes künftigen Generationen erhal« ten zu werden, weit über ihre Aktualität bim aus. *) Wien—Berlin, R. Löwit, Verlag 192L Brosch. Mk. 10.—, gebunden Mk? l-i.-«*