Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 3 (11.1.1921)
- Date
- 1921-01-11
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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** Nfa «S; s s£« P2LL tr!en' schließlich g«.- 'W werden son- £r(5V^ ^sondere Jfttr^ebjeteä geknüpfte imc Uhren- oder eine geringere Rolle wtc ober gibt e« .erfüllt fein muß- Kraftquellen. T-r wir daß das Land selbil noch Oel besitzt, so unabhängig zu sein, ns Auge gefaßt wer- - d»r» Vasserlraft troin, k>e, von großen nach allen Teilen des Das ist der Grund, Exekutive so hartleyung der Wasserläch Jordan und des Jar- :n Grenzen bestand. Entscheidung stellt r Litani fällt dem - Libanongebiet zu, a und der Jarmuk ina. Damit ist ufts , Staudammc und die Schäftung ein« thrungen knapp an« es, die in der Uebe> und - fünf bi; $».; die Grundlagen iÄ zu schassen und fil iten das Fundament niiatorischer als Wip g iIreditbasis). iim r gebgn, welche RN ünzelnen Ausgaben- Imi nrnn von bst, $ r 'MUiottift Pfund . mg stehen werden, .seife (nicht ofsi- Nr. 3 Dienstag „Jüdisches PoNsbE IT. 3finit« m s Pfd. St 200X00 äset*u. iktriziwerke t 0 mjstute *4=1,330.000 Pfand Sterliny für rentable Unternehmunyen y3=1,340.000 Pfund Sterlingfür nationale Institutionen >1,350.000 Pfund St*rl®S für Ueberyao?» maflnahmen .richlsangeiesenM^t danken, bct J* Nach tae^fr -„ftütttesttj •nteit dteier 3n. Ja# iUw.0»»‘“£ u5b «ÄSttVrt;rbe ftatial der Fr'edensgerichle in P ttästina. Das letzte Jahr war mehr dem inneren Ausbau der Friedensgerichte gewidmet. Mit der r Eröffnung des städtischen Friedensgerichtes in Jerusalem ist eine wichtige Aenderung eingetreten. Dieses Institut, das nur aus gewählten Laienrichtern besteht, wurde der Leitung eines modernen geschulten Juristen anvertraut, der >uch das altjüdische Recht kennt. Dieser.hatte die Aufgabe, das Institut zu leiten, und seine Tätigkeit zu überwachen. Er mußte zu jedem Prozeß das Material vorberciten er hatte auch das .Recht, an der Prozeßveryandlung zusammen mit anderen Richtern teilzunctzmen, sowie in der Reichsversammluug die Angelegenheit vom juristischen Standpunkt aus zu erörtern. Auch hatte er jedes Ilrtnl zu formulieren und zn begründen. Das war der erste Versuch einer gemeinsame! Tätigen von gebildeten Juristen und Laienrichtern, und dieser Versuch, der in der modernen Welt nichts Neues darstellt, ist in Palästina vollständig gelungen. Nach diesem ersten Versuche in Jerusalem wurde die Leitung auch der jüdischen Gerichte von Jaffa und Haifa geschulten Juristen mit hebräischen Kenntnissen unterstellt. Die jüdische Bevölkerung hat die Bedeutung dieser Institution richtig erkannt und ihr volles Vertrauen geschenkt. Obwohl jedes Machtmittel dem jüdischen Gericht fehlt«» sind alle seine Urteile befolgt worden. In diesem . Jahre waren in Palästina 18 Fricdensgerichte läng, die ca. 2500 Prozesse erledigt haben. Bemerkenswert ist, daß nicht nur Juden, sondern viele Araber in den Städten und Kolonien sich an die jüdischen Gerichte gewendet und ihre Urteile ebenfalls befolgt haben. Unter den tausenden von Fällen waren nur wenige, die sich den jüdischen Gerichten entzogen hätten, und noch geringer waren die Fälle, in denen sich das jüdische Gericht an das Staatsgericht zwecks Vollstreckung seines Urteils wenden mußte. In diesem" Jahre übernahm der „Waad Hazirim" die jüdischen Gerichte und bewilligte, für sie e'.n bestimmtes Budget! Es sind alle Vorbereitungen getroffen für eine theoretische Erforschnng des jüdischen Rechtes; man hat Beziehungen mit den angenehmsten jüdischen Autoritäten angeknüpft, um auf Grund des alten jüdischen Rechtes ein neues zu schaffen, das den Anforderungen der Zeit genügen könnte. Die Regierung betrachtet die jüdischen Gerichte als ständige Schiedsgerichte. Zwei Tatsachen zeigen uns die Beziehung der englischen Regierung zu den jüdischen Gerichten: Im Monat Adar schickte der Oberlichter ein Zirkular an alle Zivilgerichte, in dem zum ersten Male bte Rechtsgültigkeit der gefällten Urteile anerkannt wird. Dasselbe bestätigte auch die neu konstituierte Zivilregierung in einem Schreiben an die Waad Hazirim. Nachdem der neue Oberkommissar nach Palästina kam, entstand - die Frage, ob es jetzt noch nötig ist, eigene Gerichte zu halten. Die Frage wurde in der Tagespresse lebhaft erörtert. Man hat sich aber schließlich darauf geeinigt, daß wir die jüdischen Gerichte nicht aufgeben sollen, die allein imstande sind, ein jüdisches nati^ales Recht zu schaffen. (Aus dem Jerusalemer Tagblatt „Haarez" MWnmsische SchlMeUndustkie. (Z. K.) Der konvent'on der amerikanischen Zionisten in Buffame lag das folgende wertvolle Erpofee vor, dessen Worttaut nun- . mehr bekannt trir’b: „Hinter Beit ungünstige» wirtschaftliche» Berhältn'Jen. die der Krieg u. seine Nachwirkungen h.roorgerufen haben, liegt die wirtschaftliche und industrielle ttnentwickeltheit des Landes als Hauptkaftor der Unfäh'gkeit der Bevölkerung, sich selbst zu erhalten.' Tie erste und dringendste Notwendigkeit ist pi« Schaffung grundlegender oder Schlüsselindustrien. Es sind dies hauptsächlich die Steinbruch-, Zement-, Kalk- und Ziegelsabritation, Bau- und Reparaturwerkstätten für Maschinen. Holzschneidemühlen. geordnees Transprrtwesen und geregelte Heimateffalbeschaftung. Ohne dem ist jede industrielle Tät'gfft praktisch unmöglich. Für moderne Wirsichaftsmenschen ist es schwierig, die indu'trie T. Lage des heutigen Palästina p verstehen Bausteine, welche in unermeßlichen Quantitäten vorhanden s'nd, werden aufs Geratewohl 'ln ganz unzureichenden Mengen von den A ackern gebrochen, welche e'nfache Handwerkzeuge benutzen und einen Stein von ungenügender Größe nnr> Form für moderne Bauten erzeugen. Palästina ist. ein Kalksteinland, und doch wirp der Kalk unter fthr primitiven Verhält Pilsen und' in ungenügenden Mengen h rgeftellt. Grosß! Mengen des Rhmatenals für die Herste lklng von Zement ind in Palästina zu finden. Nichtsdestowenigcr wird Zement heute cinge'lüi.rt und der Preis ist ungeheuer. -Bcl-erdst.s s'nd die bestehenden Eisenbahnen auf * * den Küstenverkehr beschränkt, so daß d'e Mehrzahl der Kolonien nicht in direkter Verbildung mit ihnen steht. Ter Mangel an ausreichenden Transportmögl'chkeiten bildet ew.es der Haup Hindernisse für das erfolgreiche Gelingen von Landwirifchaft und Eerveroe. Die jüdische Landwir schaff in Palästina ist. vom Standpunkt der Landwirtschaft in Amerika betrachtet, noch äußerst p.im tio.-Jn den testen Kolonien sogar wird da; Pflügen nicht richtig gehandhaöt. An manchen Or.eu wird das Getreide noch nach Art der Araber gedroschen. Dem Düngen wird keine Aufmerksamkeit geschenkt: die Tierzucht und die Verwendung von Vieh und Geflügel werden vernachlässigt. Um die Verhältnisse in Palästina aufzubesftrn, bat das Komitee für Palästina die nachstehenden Vorschläge attsgearckeiiet oder dabei geholfen: Genossenschaftliche Import- und Export-Gesellschaft. Um die hohen Kosten her Lebenshaltung zu verringern, find Schritte unternommen worden, um eine genosienschast.iche Epgros-Einckaufsge ell chffi ,ür Palästina zu schaffen. Es sind ungefähr 15.000 Dollar aufgebracht worden, und ein großer Teil dieses Betrages wird für diesen Zweck in Depots gehalten b's da; bereits anderswo gesammelte Geld im gleichen VerhEmfle eingezogen und Bemühungen gemacht worden sind, um einen ersah, eren Genossenschaftler zur Leitung des Unternehmens heranzuttehen. Sanitätshnenst. Unter Leitung des Komitees ist sin Plan für einen nattonalsn Sanitätsdienst in Pa ästma auegzarbertet und der Internationaen Organfation unterbrechet worden. .Ferner hat oas Komitee P.'äne und Budgets für die Schaffung folgender Schlüsselindustrien in. Palästina ausgearbeitet: a) Zementanlage (Leitung 500 Fast pro Tag), b) Kalkanlage (Leistung500 Faß pro Tag), c) 2 Steinbrüche (Leistung 2000 Steine pro Tag), d) Sandz'egelplatz (Leistung 50.000 Ziege! pro Tag), e) Mafchinenbartanstatt und Rcpnraturwerkstatt, ote imstande ist. Baueisen. Gußeisen, Klein:rsen, landwirtschaftliche Geräte ufw. herzuftellrn, s) Transportsnstem, bestehend aus 30 leichten Motor-Güterwagen mit der nötigen Ausrüstung für Heilzwecke und Verteilung, g) beschränktes Telephonnetz, h) 4 londwechschaftliche Maschinen - Vereinigungen. die Pflüge. Eggen, usw. besitzen und au-gerüftet sind, um durchschnittlich je ein Gebiet von 4090 Morgen Landes zu bea.betten, i) 4 Eefttlgelfarmsn mit je 2009 Hühnern und den nötigen Gebäuden, Maschinen usw., j) 5 Molrereh sarinen, bestehend aus je 40 Kühen und einem Stier, mit Gebäuden, Ausrüstung usw. Wohngelegenheit^ Die Einführung der Schlüsselindustr'en wurde Baumaterialien in genügender Menge schaffen, um 2 Häu-er pro Tag zu errichten. Sollte es nötig sein, vorläufig noch Baumaterial und Ausrüstung zu importieren, so hat das Palä.ttnakomttee ein komplettes Verzeichnis von allen Matexia lien und Ausrüstungsgegenständen bi; zum letzten.Nagel aufgestelkt, welche für die Errichtung von 2000 Häusern erforderlich sind. Die Aufgabe der Entwicklung Palä'ifnas kann in folgende wesentliche Bestandteile eingeteilt werden: a) Oeffentliche Arbci.en, welche vermutlich von der palästinensischrn Regierung direkt oder indirekt unternommen werden, als da sind Eisenbahn- und Wegebau-, bezw. Verbesserung. Entwicklung der Hafenanlagen, des Post-, Telegraphen- und Telephoncerlehres, b) Arbeiten mit öffentlichem pharak.er, die vorzugsweise von Juden durch ihre Vertretung die Zionistische Organisation, direkt oder indirekt aus-gefuhrt werden sotten, wie Bewässerung. Elektrifizierung. Anfforstung und Errichtung von Finanzinstituten, die die Entwicklung ermöglichen, e) Uiuernehmungen wie die Schlüsselindustrien, welche im gegenwärtigen Moment infolge des vollständigen Mangels an Entwicklung im Lanoe auch teilweise als Arresten öffentlicher Natur angesehen werden können, und welche direkt oder, falls dies ünmöglich-, inftirelt von der Zionistischen Organisation in die Hand genommen werden iott.en. d) Industrlettr und kommerzielle ttn'ernehmungen. welche Personen oder Gruppen von Personen überlassen werden können und müssend Unserer Meinung nach müßten sofort folgende Schritte Ngnternommen werden: Es muß in Amerika eine Instanz geschaffen werden, um die Ansiedlung upd Kapitalsanlage anzuspvrnen und zu beraten, b) Es muß eine Vertretung in Palästina geschaffen werden, am besten unter der Aufsicht der palä..inensischelf Reg e.ung, zum Zweck eimr Analyse der Bedürfnise des Landes und Feststellung des Vorzugs oder der Ratsamkeit spezieller Unternehmungen. c) Die Festsetzung eines Wirtschaftsplanes zu unterwerfen vermöge auf bereit Fassung .V-' 1 v T AS*, ’fi.m miu ' j sLler ÖTtntlX auf industriellem und landwirtschaftlichem Ge biete, welche Unlernchmungm bie Zionistische Organisa ion gegebenenfalls selbst in Palästi na er-n'chten soll und welche Uiriernehmungen sie gegebenenfalls durch begünstigte Körperschaften hälboffftieN beeinflussen oder inoftrzrell. ernmtigen soll." Fuland. Juden in der Slowakei. Prof. Fr. Loubal (Nove Mrsto n/V.) veröffentlicht im „Gas" vom 29. Dezember 1920 Artikel, der sich mit slowakischen Juden beschäftigt. und schreibt unter anderem folgendes: Unter allen Staaten der Habsburgergnonarch's haben sich die Juden am meisten in Ungarn assimiliert. Sie übernahmen nicht nur d'e magyarische Sprache, sondern auch magyarische Kultur: und waren so Pfeiler der Mä ° gyarisicrung. Man kann sich darü:er gar nicht wundern. Oesterreich war ja!:i;t Amerika, wo die einzelnen Nationen ihre nationale Ueherzeugung beibehielten und trotzdem gleichzeitig Amerikaner waren. Tie Juden. Sn alle Länder zerstreut, bekannten s'ch stets zur herrschenden Nation. Für s'e war nationale Zugehörigkeit zum Staate. In der Slowakei wurden sie die Avantgarde der Magyarisierung, weil der Vorteil des Staates es heischte. Man darf darüber nicht klagen, man kann dagegen nicht rechten, vielmehr sind diejenigen Slowaken zu verurstesten. die aus Eigennutz und malerstft ler Vorte'le wegen Magyaronen wurden. Säulen der Magyari irrung waren auch di: Juden 'm Waagtale. Sie hatten in Nove Mesto eine magyarische, jüdische Realschule — meines Wissens d e einzige im ganzen Habsburgerreiche. <— und in ihren Schulen war magya'ifch die Unterrichts'y ache. GewO machte di: Magyari l'erung auch in den nichijüdischen Schulen Fortschritte. doch gab es da Widrrstände, die in den jüdischen Schulen fehlten, sie hätten gar n'cht konstruiert werden können, höchstens durch den Antifrmitisnrus — der aber eristierte damals gar nicht. Nach dem Umstürze befanden s'ch die Juden in eurer peinlichen^ Situation. S'e konnten s'ch n'cht so rasch neuorientieren. wie die übrigen Oktobristen, weil diese, mm ihr: Sünden zu verbergen, das Odium der Mrnge auf dre Juden abwälzten. Wir können aber auch von den Juden, die magyarisb erzogen wurden, mcht verlangen, daß si: über Nacht Slowaken wurden, cs genügt voriäufig, wenn si: anständige und treue Bürger der Repub ic sind. Die Juden sind in der Mehrzahl Kaufieute und ejn kleiner Prozentsatz sind größere Landwirte und Eeweroet e.bende. Neben sehr Reichen gibt es auch Proletariat und jene verhalten sich zu diesen, wie die übrige Brsellschaft zu ihrem Proletariate. Wir Christen soll en ja nach den Grundsätzen Lhristi überhaupt kein Elend unter uns dulden, aber blicken wir nur um uns, wo blecht da unser Ehristentum, das wir sogerne den Juden gegenüber hervorkshhm kein wie cmmer geartecer Eimm^ und deren finanziette Tragwei.e f:,r oie Zu kunft außerhalb jeder Berechnur.grmögl'chkeit liege. Andererseits seien auch dch Hilfsquellen der Kuttusgcme'nde nicht mit jenen der GemerndL W'en zu oerglei^en. Im ü„rig,y habe der K-h rusvorstand den Airgestettten In Dezember eine Ütotstanpsaush Ife uno für die Neonate Jäp ner und Februar d'eses Jahres, eine etwa SOprozent.ge Zutage zu den Effa.ntoezügen gewäyrc und eine oefi>tt„ve Gehattsreg-k.s.uns für alle Angestellten — ei.stcyt,L„l.ia) der Religioitslehrer — in die Wege ge.eiret. Ja seiner RcchNerttgungss^rijt verjuchc ^der Kuttusoor stand jchuevliü) aoerina^s, dis übrigen .Angestellten der Kultusgeme'nde gegen vis Rettgionslehrer auszujpitten. indem er stehaupl^r, daß, während die Ange.rsü.en. dje v>,rüuüe des Boritandes würchgeno, den von jh.er Oxganizatton angedrohwn Stteic nicht in Szene gesetzt haben, d.e vehrer sich in de^r Frage von der Eesamrorganlsation der vAnge^eth ten losgelöst hätten und tatsächlich zn den Streik getreten seien. Aogesehen davon, daß diese Art, die Streikenden ins Unrecht se^en zu wollen, kaum Ankrang finden duffste, so muß hinsichtlich der Haltung der üorigen Angksiellten darauf oe^wir^^n werden, dag deje schon aus dem Grunde nicht auf einer atttomatrschen Gleichstellung mir den .Bezügen der Kultusgemeinde beharren konnten, w.ii mit Ausnahme der Verwalümgs.-samten und der Diener, deren Stetten, wenn auch : - ■ nicht auf moderner Grund age, systewis'e si-co. alle übrigen Angestellten, wie Rabbiner Kantoren, Ehvffänger, Schächter usw, seit Iah en vergebens auf die E jü lung ihrer Forde.ung nach Systemisierung und Einteilung in ein .Schema warten. Ein großer Teil dieser Kate-, goren von Angestellna befindet sich nämlich in der unglaublichen Situaiion, daß er ttotz einer Dienstzeit von zehn, zwanz'g und Mehr Jabrui noch nicht einmal das Definitioum rmd die f ttutenmä'stgs Penflonslerecht 6Uwz b fi t' Diese Rückschrittlichkeit und die'e Schwäche in der Posiffon der bezeichneien Ange"e lten w'lk nwn der Knitusoorstand aegen che Rettgionsleerer ansnützen. Die natürliche FGgr davon wird fein, daß die Ve"wattungsbeam'en und die Diener g^ei^-falls rh e eigenen Were werden gehen müssen, unk auf lod W^r" >iauch von ibnen a^aestrebte automatische .! lung mit den V^ügen der Beamten und Diener der Geme'nde Wien durchtzusetzen. Erez Israel. Das Palästina-Mandat vor dem Völkerbund. * Der Völkerbundrat hat die Bestimmung gm über das Palästinamatrdat besprochen. Die weitere Erledigung ist der im Februar stattfindenden nächsten Sitzung des Bölkerbundsrates Vorbehalten. In der in Aussicht genommenen Fassung wird, entsprechend dem von Frankreich und Italien gebilligten englischen Entwurf, das historische Recht der Inden ans Palästina anerkannt und Hebräisch als eine der drei offiziellen Landessprachen erllärt. Die Interessen der nichtjüdischen Nationen werden Daß die Juden als Kaufleute irgend jemanden mehr übervorteilen wollten, als die anderen Kaufleute, das glaube ich, wird heute kein vernünftiger Mensch behaupten wollen. Wie wir in der Mehrzahl 'Landwirte und!!Ia -^e! in besonderen Bestimmungen geregelt. Für . . rej13e’}, butrtiurf ju Palästina wird eine spezielle Kommission gemachen -dedar,,, -me schlechte ,hres Um PEd-nt »am BöllerbnL rat ernannt wird. Entsprechend dem von der Charakters zu erblicken. * Wir müssen den Menschen nach seilten Eigenschaften, nach seinem Lebenswandel beiverten, dürfen aber nicht hetzen und generalisieren. Tie Juden expoitierctt sich politisch nicht. englischen Regierung attsgearbeiteten Enttvurf bestimmt das ettdgültige Völkerbundmandaft daß die palästinensische Regierttng in den Fragen der ökonomischen Entwicklung des Lan- Tt; zi-msüsch- B°w°gm,g hat auch »,°r Fass Weu mikL'r^^^ K'LLlkLettolBe '”irb e,f‘ Ä»? SiÄÖ!? ®- . anerkannt wird, sich beraten soll. (Z. K.) Arabische Hoffnungen auf den Zionismus Daß die Unruhen, welche im Frühjahr 1920 in Palästina stattfanden, nur von einer kleinen Gruppe hetzerischer Elemente entfesselt worden sind, zeigen einige inzwischen bekannt gewordene Protestkundgebungen von arabischer Seite gegen die damalige Verhetzung der Bevölkerung. Auf Grund einer Protestkundgebung der Vertreter von 82 arabischen Dörfern gegen die antizionistischen Demonstrationen, erllärte natnens der großen Masse der Araber, welche dem Zionismus durchaus freundlich gegenüberstände, Scheich Ahmad Ibrahim Abu Gosckh der oberste Scheich der Niederlassung um Jerusalem, in der Jerusalemer Presse: „Der'Zionismus ist die große schule, welche die britische Regierung sur uns in Bereitschaft hat, damit rtnsere Landleute dadurch die Kunst des Landbaues und der Wirtschaftlichkeit und die Quellen wirtschaftlicher Energie kennen lernen. Wir iß t j wollen den Zionismus freudigen Herzens bei rmm#m «»,. jr*- nt.... . . U]lr Ter „Staroslowan" scheint auch in die Slowakei Einzug zu finden. Wer wohl das Volk mehr vergiftet: die Juden — oder die Antisemiten des „Staroflowanft. Es wäre zu wünschen, wenn Männer, wie Professor Loubal die große tschechische Oeffentlichkeit des öfteren^ über slowakische Verhältnisse informieren würden, es iväre nicht zum Nachteil der Republik. Sesterreich. Zum Streik der jüdischen Relegionslehrer. W. M. Z. Der Vorstand der Kultusqeme'ude versendet an die 'Blätter eine Art Rochtfert'gungsschrist. in welcher seine ablehnende Haltung gegenüber der Forderung der Religionslchrrr nach aulomatische: Elffch et lung mit den Bezügen der Angestelllen rer Gemeinde Wien begründet werden soll Der Kultusvorstand nimm! den Standynn - ein. daß er sich ni'lft r.hnm ei er, fü - di- Ge - - wa t und Zukunft Tefchttsien ft.mder Körp.rs.,.afton!grüßen, denn er ist auch^die^Grtmd?age l