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Allgemeine Israelitische Wochenschrift · 1896-10-02 · 40 (2.10.1896) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Israelitische Wochenschrift
Volume
5 (1896)
Issue
40 (2.10.1896)
Date
1896-10-02
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Nr. 39. "dem Mischen Mtung eines D x roo^«bicnte Eriola Jt "nb hoffentlich auch Ehalukah ein deutliches ’e" Eingängen der Cha- - werkthätigen Interesses ösen Gegnerschaft ihren •ebcnfen bewirkt ist. Ur- >f einer hübschen Idee, st, nachdem kluge Grundrdler neben den Gelehrten, er Chalukah zu schaffen trat durch den Folel' daß man in Palästina der glücklich. Trotz - oder ende von Gulden, die in :e geschah so wenig, daß gitals gehen konnte. Die! an notorisch nicht Beind, würden sicherlich für in. Die Teilnahme der en des Spitalbaus scheint neben der Chalukah auch : Pälästina nötig erachten.^ als Ansporn, überhäuft * emäßere Einrichtungen zu;f -inrich Meyer Cohn. Nr. 40. Jahrgang V. vrrre Berlin, 2. Oktober 1896. Nebst einer wissenschaftlichen Beilage „Tieschurun". Redakteur: A. Lev in. Verlag: Siegfried Lrontmch, Serlin W. 57. Telephon: Redaktion VII, 4236. * Expedition VI, 796. Bezugspreis vierteljährlich: Crnt und frei! Deutschland u. Oesterreich-Uugaru MK. 2,00, " alle andern Länder MK. 2,50. Post-Zeitungsliste Nr. 108. Die „Wochenschrift" erscheint an jedem Freitag mindestens 20 Seiten (2Va Bogen), der „Jeschnrun" Mitte und Ende jeden Monats mindestens 4 Seiten (V, Bogen) stark. Zu beziehen durch die Post (Zeitungsliste pro 1896 Nr. 108) oder unsere Expedition. Anzeigen werden mit 25 pfg. für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum berechnet. Bei Wiederholungen oder größeren Aufträgen tritt eine Preisermäßigung ein. Alle Annoncen-Expedftionen sowie unsere Expedition nehmen Anzeigen für dieses Blatt entgegen. Znhalt: Die Borstandswahl in Berlin. — Wie und Was's Bon Dr. Max Nordau. — Gottesdienst und Volksbelehrung. Von S. B. — Das jüdische Gemeindeleben in der Provinz Posen. Von I. Koerpel. — Wochen-Chronik: Prozeß Sedlatzek. — Eine beherzigenswerte Belehrung. — Auch ein „Ritualmord". — Der Zickzackkurs in Rußland. — Feuilleton: Der erste Bibelvers. — Briefe aus Krähwinkel. VI. — Das große Sterben. (Fortsetzung.) Bon Wilhelm Jeilsen. — Hier und dort. — Brief- und Fragckasten. — Kalender. — Anzeigen. Die UorAiindsilmhl in Derlin. I. Am 31. Dezember erlischt das Mandat dreier Vorstandsmitglieder der hiesigen jüdischen Gemeinde; die Herren M. Hermann, Julius Jacoby und Sanitätsrat Wiesenthal müssen, nachdem sie Jahre lang die Geschicke der Berliner Gemeinde haben mitbestimmen helfen, sich einer Neuwahl unterziehen, und eine sechsgliedrige Kommission, die diese Wahl vorberaten und vorbereiten soll, ist in der letzten öffentlichen Repräsentantensitzung gewählt worden. Die Kommission besteht zu zwei Teilen aus Vertretern der oppositionellen und einem Teile aus Anhängern der gouvernementalen Richtung, und das hiesige Organ der Gouvernementalen versichert in seiner weinerlichen Weise, „die Zusammensetzung dieser Kommission bürge dafür, daß die Wahl frei von allen Parteibestrebungen und nur im Interesse des Gemeindefriedens vor sich gehen" werde. Unsre Leser kennen den Ton dieses Sanges und den Sinn dieses Seufzers; sie wissen männiglich, daß „frei von allen Parteibestrebungen" ist, wer stramm zur Vorstandspartei hält, und daß der „Gemeindefrieden" nichts anderes bedeutet, als die Zufriedenheit unseres Gemeindevorstandes. Diesem aus dem Bureau in der Oranienburgerstraße kommenden Seufzer der Sehnsucht wäre feine Bedeutung beizumeffen, entspräche er nicht der Stimmung, die in den Kreisen der Vorstandswähler, d. h. inmitten des Repräsentantenkollegiums wahrnehmbar ist. Rach einem uns von einem Kundigen gegebenen Stimmungsberichte soll Herr Jacoby einstimmig und Herr Hermann mit einer an Einstimmigkeit grenzenden Majorität wiedergewählt werden; Herrn Wiesenthal ist man bereit, der „neuen Mehrheit" im Repräsentantenkollegium zu opferu. Man will sich herbeilassen, dieses hochachtbare, aber wenig einflußreiche Vorstandsmitglied durch einen ebenso achtbaren und ebenso einflußlosen Herrn aus der neuen geduldeten Majorität zu ersetzen. Wohl wissen die Mitglieder dieser Majorität, daß besonders die beiden Vorstandsmitglieder, deren Wiederwahl in Aussicht genommen ist, zu denen gehören, die in Gemeinschaft mit dem Vorstandsvorsitzenden das Berliner Verwaltungssystem geschaffen oder zum miudesten eifrig gepflegt; wohl wissen sie, daß just diesem Verwaltungssystem der Kampf gegolten hat, in den vor Jahren die Oppositionellen eingetreten und der sie vor einem Jahre zum Siege geführt; wohl wissen sie, daß sie von den Anhängern der Opposition in das Gemeindeparlament entsandt wurden, daß sie diesen allein ihre Mandate verdanken. Allein sie machen die bevorstehende Vorstandswahl zu einer internen Angelegenheit des Repräsentantenkollegiums, über die sie niemand Rechenschaft zu geben verpflichtet seien, in die niemand dreinzureden habe, die niemand außerhalb dem geweihten Sitzungssaale in der Oranienburgerstraße beeinflussen solle, noch könne. Daß diese Auffassung irrig ist — das soll in den folgenden Zeilen dargelegt werden. Der Wahlakt, der im November dieses Jahres vollzogen werden soll, bildet den Endpunkt der im November Die geehrten Freunde unseres Blattes bitten wir, die Verbreitung desselben fördern zu wollen. Zum Zwecke der Propaganda stellen wir unsre September-Nummern in beliebiger Anzahl gern zur Verfügung.

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