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Allgemeine Israelitische Wochenschrift · 1896-05-29 · 22 (29.5.1896) · p. Seite 388

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Journal
Allgemeine Israelitische Wochenschrift
Volume
5 (1896)
Issue
22 (29.5.1896)
Date
1896-05-29
Page
Seite 388 (sequence 16)
Language
German
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Seite 388. Allgemeine Israelitische Wochenschrift. Nr. 22. ich allein teilte diese Auffassung nicht. Jeder aber kann ans meiner Mitteilung in Nummer 19 ersehen, daß ich genau derselben Meinung bin. Ich habe daselbst geschrieben: „Der Ausdruck „für Schule" berechtigt jeden, der nicht einmal die ersten Zeilen der Einleitung gelesen hat, zu dem Schluß, daß das Buch für die Schüler geschrieben ist." Damit habe ich doch offenbar gesagt, daß der Ausdruck „für Schule" „für Schüler" bedeutet; doch jeder, der die ersten Zeilen der Einleitung gelesen hat, kann ersehen, daß dieses Mal mit dem Ausdruck „für Schule" nicht die Schüler sondern die Lehrer gemeint sind. Am merkwürdigsten nun erst ist der Schluß der Entgegnung des Herrn Traubenberg. Nachdem er auseinandergesetzt hat, daß „für Schule und Haus" „für Eltern und Schüler" bedeutet, hätte er doch nun jetzt wenigstens sagen müssen — falls er das Buch kennt — daß die Titelseite nicht den Inhalt genau andeutet, denn in der Einleitung sind, wie sich jeder überzeugen kann, Lehrer und Eltern angeredet. Aber dieses zu schreiben, fällt Herrn Traubenberg garnicht ein; vielmehr sucht er noch einmal den Schein zn erwecken, als ob das Buch für Lehrer und Schüler geschrieben ist; denn stolz hält er seine Rüge aufrecht. „Ein feiner Sinn für Takt", den ja Herr Tr. beim Verfasser des Buches vermißt, würde sich das selber gesagt haben, daß man eine solche Rüge nur einem Buche erteilen kann, welches in der That für Lehrer und Schüler geschrieben ist. Julius Galliner, Schwerin i. M. * Danksagung. Gestatten Sie mir, hochverehrter Herr Redakteur, durch Ihre werte Zeitung 'allen denjenigen Vereinen, Stiftungen wie auch Privatpersonen, die mich in den letzten Monaten zu meinem fünfundzwanzigjährigen Doktorjubiläum mit ihren Gratulationen, Danksagungen, Adressen, Telegrammen rc. beehrt haben — meinen innigsten Dank auszusprechen. Im Bewußtsein, daß die allgemeinen Anerkennungszeichen, die mir zuteil wurden, ein Lohn meiner bescheidenen wissenschaftlichen Untersuchungen der verschiedenen Schlachtmethoden sind, die so oft in Ihrer werten Zeitung wohlwollende Besprechung fanden — erlaube ich mir an dieser Stelle, Ihnen, hochverehrter Herr Redakteur,, meinen Dank zu sagen. St. Petersburg, den 6./18. Mai 1896. Große Gartenstraße 60. Dr. med. I. Dembo, * Geehrter Herr Redakteur! Hiermit erlaube ich mir, Sie auf eine Anordnung der jüdischen Gemeinde zu diesen Feiertagen aufmerksam zu machen. Den ersten Abend war laut Inserat der Eintritt in die Synagogen nur gegen Karten gestatter. Meiner Ansicht nach ist es ein großer Fehler und gerade in heutiger Zeit, in der so viel wie möglich das Interesse für das Jüdische geweckt werden muß, so und so viele, die den freien Sonntag zum Besuch des Gottesdienstes benutzen könnten, daran zu verhindern. Die Furcht vor Ueberfüllung, die polizeilichen Vorschriften, die koulante Handhabung durch Einlassung vieler ohne Karten rechtfertigt die Bestimmung keineswegs, wenn nicht für Ersatz-Gottesdienst wie zur Seelenfeier gesorgt ist. Ich bitte, dies in Ihrem geschätzten Blatte zu besprechen und hoffe dadurch der Wiederholung einer solchen Bestimmung vorzubeugen. _ Eugen Wiener. Briefkasten. Hrn. M. B., Neustadt b. P. Das „Kleine Glaubensbekenntnis", das wir in voriger Nummer abgedruckt, ist kein Religionsbuch; das, was wir gebracht, ist ein Ganzes. Der Name des Verfassers ist uns natürlich bekannt, er hat aber für Unbeteiligte kein Interesse und darum verschweigen wir ihn. — Hrn. Lehrer H., Fronhausen. Wir hatten noch nicht Zeitz die Rede zu lesen. — Hrn. S. L., Düsseldorf. Der Aussatz Dr. Leimdörsers ist in einer Nummer des vorigen Jahrganges erschienen, die wir nur in einem einzigen Handexemplar besitzen und darum nicht abgeben können. — Hrn. A. Sp., Heinebach. Wir bitten um Einsendung des Ms. CigmttknFL»L u.Cigaret. 1. Dohschiner,Karlstr.42. KmkilschiliicrS'chZLLi A. Berkheim, Dragonerstr. 18. Pensionat Schwabe Braunschwei)?, No. 8, Augustplatz No. 8. Streng rituelles jHanshaitungs - Pensionat für junge Mädchen,!auf Wunsch wissenschaftlicher! und musikalischer Unterricht im i i Hause. Erkundigungen sind ) bei seiner Ehrw. Herrn Landesi Rabbiner Dr. Rülf, einzuholen. PflT* Prospekte "MW stehen gern zur Verfügung Gkidschlänhe'^LkL" Neue Schönhauserstr. 14. «§§ liiL HG Verlag Siegfried Cronbach, Berlin. Kollektion Cronbach.” Skizzen und Erzählungen aus dem jüdischen Kultur- und Familienleben. In Oktav-Bänden k Mark 1,50. Von der „Kollektion Cronbach“ erscheinen resp. sind erschienen: Band I. Cronbach, Siegmund, Aus dem Notizbuch des Onkel Jonas. Humoresken aus dem jüdischen Leben. Elfte Auflage. Band II. Kohn, S. (Verfasser des „Gabriel“ und der .Prager Ghettobilder'), Der alte 6renadier. — Die fidelen Alten. Erzählungen. Band III. Berg, C., Der Mitgiftdoktor. Band IV. Berg, C., Der Herr Hofprediger hat gesagt.... und Anderes. Moderne Zeitbilder. Band V. Sammter, Dr. A., Der Rabbi von Liegnitz. Historische Erzählung aus der Hussitenzeit. Die Sammlung wird fortgesetzt. "MW für Bau und Reparaturen schnell u. billig. Lehrecht Stier, Hagenauerstr. 10. JÜtffVIl’fVIn» Schneiderakadenne UU|11J sU)kBerl..RotesSchloß2. Herren-, Damen- und Wäscheschneiderei. Berg’s Restaurant! Potsdamerstraße 27 h. HoriiigLiHittaptifd) (ff. Hausküche.) Couvert Mk. 1,25. "MW Suppe, Gemüse m. Beilage oder Fisch, § Braten, Salat oder Compot. 8 HQMQ>W0W0WCW)0i»0»tl ►Klösse v. riesiger Grösse, » Riesenkartoffelpuffer. Vegetarisches Restaurant, Neue Roßstr. 8i> Verantwörtlicher Redakteur: A. Set.in, Berlin. - Verlag: Siegfried Lronbach. Berlin W. 67. - Druck: Arthur Scholen,. Berlin L.. Roßstr. ».

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