Allgemeine Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Allgemeine Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 4 (1895) Bestand Leo Baeck Institut
- Issue
- 22 (31.5.1895)
- Date
- 1895-05-31
- Page
- Seite 354 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 22. D e s u r u n. Nr. 354. i>ic (Gesamtheit erfassen und ihre RUtwirkuiig annvciie». 3- Im >iaddisch-Jathom fehlt das Tithkabbel, weil sich letzteres mit der Allgemeiiiheit der Gefamtandacht befaßt und in seinen Ausführungen auch nicht ei» Spezialmomeut anfweist, das Beziehungen hätte zum ET’. Außerdem ward bei Annahme der Verhängnisse Oiottes als Strafe für nistere Zünden z. Bam Tiich'a be Abh bei allen Kaddefchiiu Tithkabbel wcggelasien, so erklärt es sich auch bei den Beziehungen zur Trauer um Hingeschiedene. 3. Osse Selialom etc. isi biblisch, und zwar ans Hiob 25,2, Je'. 27 und Psalm 178 zusammengesetzt, lebte also im Munde des ganzen Volkes auch nach Verfall der hebr. Sprache im Volke. So find einige Äaddischteile in Aramäischen abgefaßt, (Iithgaddal wejitkaddasch, Iithbarach bis wejithallal) das Wechajjim alenu ist dagegen rein hebräisch. Tr. L e i m d ö r f e r-Hambnrg. 5. Antwort. Zur Trage in Ar. 20. Ihres ge ich. Blattes gestatte ich mir den Tragesteller auf die Mekore Miuhagim von Löwinsohu Siman 42 hinznweisen, wo sich sowohl ein Reines hierfür findet "T nrü'A) und Bezug genommen wird auf R. M. Isierles (ErV” Tr Ti) auf Ihok Jaatob, wo gesagt ivird, daß man am Schabuoth Honig- und RUlchspeisen, zu genießen pflegt ..mipix1 schehathoi’a nimscheles lidhvasch wechalabh schneemar: d‘wasch wechalabh tachath leschoncha“. Tie Rtekore Minhagim verweisen dastlbsi auf Olaloth Ephraim ll. 20, 141. S. Weinstein- Kattowitz. l Tieselbe Antwort giebt auch Herr Lehrer Seelig-Greveubroich. Red.) (Geschäftliche Mitteilungen. * Mit einiger Verspätung wird uns aus Üolberg geschrieben: Vor kurzem fand das alljährl. Abendessen der Ibewra Kadischa, welches Herr Zadikoiv znm ersten Male ansgerichtet hat, statt. Referent hatte (Gelegenheit, das Menu wie das ganze Arrangement zu würdigen. Herr Zadikow bot uns au Speit' und Trank das Beste jtiib Schmackhafteste. Wir können daher allen Treuudeu eines feinern, der Renzstt entsprechenden Hotels, welches in der schönsten Gegend der Rolbergermünde (Rikolaikirckivlai; 3) liegt, angelegentlichst empfehlen, zumal die I-ührnng der Niitdic eine streu g orthodoxe ist. Tas massive, stattlich gebaute Haus hat 25 Zimmer und Salons, welche zu zivilen Preisen abgegeben iverden. Ganz besonders weiten wir auf den n e n e r b unten S p e i f e s a a l und die Veranda hin , von welcher aus man jeden Tag feine Morgeninnsik beim Kaffee anhören kann, da dieselbe vis-a-vis dem T-rühkonzerlplage in reizenden Parkanlagen liegt. Mai 1895. Sivan 5055. Sireitag . . . :>1 8 (2abb.-Auf. 8,28) Sonnabend . . Sonntag . . . 1 0!> 10 sr: (L. Ausg. 9,13). Montag . . . 3 11 Sienslag . . . 4 12 Mittwoch . . T) 13 Sonncrltag . . Treitag . . . 0 7 14 . 15 R a m e des V e r c i n s. Humanitäts-Verein für Gewerbetreibende. Humanitätsverein Genvul tauw. Wohlthätigkcitsverein (iomiliis Chattmlim : Bereinstafel Vor- Schrift- Jon- Rendant. Vereinsarzt. ^pndiens. nncnder. tuhrer. trollenr. ■e d C5 3iibifit(f Kkiiiciiiiik. Gottesdienst. Freitag, den 31. Mai er. in allen Spnagogen Abends 7l.-> Uhr. Sonnabend, den 1. Znni in der alten Snnagoge morgens 8'd Uhr, in den übrigen Syng. morgens 0 Uhr. Abendgottesdienft Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen : in allen Snnag. morg. 00» it. abends Ol,._, Uhr. I-ür meinen kleinen Haushalt suche ich zum l. Juli d. I. ein junges 'Mädchen aus achtbarer Tamilie zur Ktiitzr -er fjauafruu, sowie zur zeitweiligen Anshülfe in meinem 'Manusactnrwaarengeschäft. Tranto-Sfferteu erbitte mit Zeugnis- Abschriften, Gelialts-Anspriichen sowie Photographie. tobanne ^rvn80bn, Biikkeburg. Neu eröffnet! SS Telephon Amt V. No. 3131). Hotel Münchener Hof 120 Telegramm -Adresse: Münchener Hof. Spaiidiiuerstr. 11-12, Erke Kaiser-Willielmstr. Verhunclen mit Restaurant I. Ranges und Pensionat. Günstige Lage in unmittelbarer Nälm des Schlosses, der Museen. Bahnhöl'e Fried rieh.st i\. Alexanderplatz. Börse. Elegante Festsäle 200 Personen fassend. Mit allein Comfort der Neuzeit ausg’e.stattete Gesellschafts- und 00 Fremdenzimmer, Fahrstuhl, olectrischc Beleuchtung: Bäder im Hause. Speisen zu ioder Tageszeit. Diners von M. 0.75 an: echte und hiesige Biere. Hochzeiten und Ausrichtung von Festlichkeiten in-und ausser dem Hause zu billigsten Preisen. Fremdenzimmer von 1,50 Al. an. Dem reisenden Publicum halte mich bestens emplohlen. Ref.: Sr. Ehrwürden Herr Rabb. l)r. .]. Hildesheimer, Berlin. L, RottlGIlbGrg’.