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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1902-01-02 · 1 (2.1.1902) · p. Seite 16

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
Israelitische Wochenschrift
Issue
1 (2.1.1902)
Date
1902-01-02
Page
Seite 16 (sequence 20)
Language
German
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Seite 16. Israelitische Wochenschrift. Nr. 1. säumt, das Herz deiner Tochter mit Liebe zum Judentum zu erfüllen, deren einmal auch das Weib nicht entraten kann, soll es seiner hohen Bestimmung nicht untreu werden, hättest du sie hingesührt mit dem ganzen Ernst einer väterlichen Erziehung zu den Stammmüttern des jüdischen Volks, zu Sara, Riwka, Rachel und Lea, und sie zu gleichem Thun und Lassen zu begeistern gewußt, hättest du am Beispiel jener unzähligen Mütter und Jungfrauen, die den Scheiterhaufen besteigen mußten, um den Namen ihres Gottes zu heiligen, ihr gezeigt, daß es in einer aufgeklärten Zeit am Ende nicht gar so schwer sein muß, für ein Ideal zu leben, für das jene gestorben, dann wäre sie von selbst darauf gekommen, daß der letzte Schacherjude, wenn er Jude ist, höher steht als Mensch, als alle Edgar von Soundso zusammengenommen, dann — ja, dann wäre deine Lea ein jüdisches Weib, dann wäre sie die Stütze deines Alters geworden, dann brauchtest du heute nicht jammernd deine Arme nach Westen zu strecken, der dir deine verlorene Tochter doch nicht wiedergeben wird. So aber — zu spät, zu spät . . . „Eilende Wolken! Segler der Lüfte! Wer mit euch wunderte, mit euch schiffte! Grüßet mir freundlich mein Jugendland!" Die schöne Lea kann diese Verse deklamieren, ohne an das eigene Jugendland zu denken, ohne daß ihr vor Wehmut das Herz bricht. Brief- und Fragekaslen. Frl. H. Z. in g. a. M. Herzlichen Dank und Gruß. — Herrn E. Sch. in St. Sch. Am Freitag sind die Ehanukalichter unmittelbar nach dem Minchagebet in der Synagoge anzuzünden, wobei selbstverständlich daraus zu achten ist, daß das Minchagebet vor Sabbatbeginn beendet sei. 6el»rannte Kaffees ln Preislagen von Mk. 1,20, 1,40, 1,50, 1,60, 1,70, 1,80, 1,90, 2,00 per x/2 K° Alle ) Freunden eines guten Getränkes als vorzügliche Marke empfohlen. Verantwortlich: In Vertretung: Arthur Scholem. Empfehlen vorzügliche Mischungen von in jeder Preislage. NW^ chinesischen Ceylon-Thees 0iVfee in V* V*. I/i Ptuni-Paoketen und in dekorierten Bleohkasten; In letzteren ven 7 Pfd. ab gieloh einem Pestpaokei Proben gratis und franko. Färberei „Gross-Berlin“ Chemische Waschanstalt. Dr. Henning, G. Zander. Riiniguni aller Art Damenn. Herrengarderoben, Portieren, Möbeln etc. Fernsprecher: Berlin, Amt VI, 3322. Charlottenburg 1368. Filialen: Savigny-Platz 6. Kurfürstendamm 241. Kurfürstenstr. 81. Potsdamerstr. 98. Motz-Str. 68. Wilhelmstr. 141. Charlottenburg, Barliner Strasse 115. Bel Abgabe dieser Annonoe 10% Rabatt. Gedankenlos soll man beim Einkauf nicht zu Werke gehen. Man prüfe genau und dann wird man auch finden, dass TELL-CHOCOLADE ein Fabrikat erster Klasse ist, voll im Cacaogeschmack und doch zart und angenehm. Verkaufsstellen durch Plakate kenntlich. Preise 25, 40, 50, 60, 75 Pfg. und 1.00 Mark. Fabrikanten: Hartwig & Vogel, Dresden-A. H.Meyen&Co., Silberwaren-Fabrik, Berlin S., Sebasflanstr. 20 Fernsprecher: Amt 4, 885. Chanuka- * * Leuchter für Oel u. Wachsstock, sowie sämtliche Thoraschild. RitllS^GOyOilStälldO Thorakrone. _für Hansnnd Synagogenbedarf. _ Dampf-Wäscherei „Spreenixe" Berlin S.O., Forsterstrasse 5e Fernsprecher: Amt IV, No. 1215. iefert, wie allgemein bekannt, sauberste Ulld tadellose Leib- und feine Herren-Wäsche zu bedeutend ermässigten Preisen. Leibwäsche, Laken 10 Pfg. — Ohne Anwendung scharfer Substanzen. Druck und «erlag von Arthur Scholem, Berlin 0., Roßstraße 3.

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