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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1899-10-20 · 42 (20.10.1899) · p. Seite 672

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
Israelitische Wochenschrift
Issue
42 (20.10.1899)
Date
1899-10-20
Page
Seite 672 (sequence 25)
Language
German
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Seite 672. Israelitische Wochenschrift. Nr. 42. Carolahygienisch zuträgliches Getränk MM' Sparsamkeit unübertroffen! Verkauf stellen durch Plakate kenntlich. Paul Wringmaschinen von 10 Mark an, Mangelmaschinen Waschmaschinen von 20 Mark an von 25 Mark an liefert in bewährtester Konstruktion und Ausführung zu Fabrikpreisen unter Garantie Knopp, Maschinenfabrik Berlin S.W., Beutlistr. 16 (nicht 15). Illustr. Preislisten gratis und franco. gebrannte Kflffccs ln Preislagen von Mk. 1,20, 1,40, 1,50, 1,60, 1,70, 1,80, 1,90, 2,00 pei^Va Ko. Allen Freunden eines guten Getränkes als vorzügliche Marke empfohlen. Verantwortlich für den redaktionellen Teil: M. A. Klausner, für den Inseratenteil: Erik Pfeffer in Berlin. H.Meyen&Co., Silberwaren-Fabrik, Berlins., Sebastianstr. 20 Fernsprecher: Amt 4, 835. Chanuka- * Leuchter für Oel u. Wachsstock, sowie sämtliche Thoraschild. RitUS^ßBQBIIStällllB Thorakrone. für Haus- und Synagogenbedarf._ Verlag Siegfried Cronbach, Berlin W. Soeben erschienen: Samuel Reisefertig’s Memoiren Leo Lowenthal. 176 Seiten. Preis 2 Mark, eleg. gebunden 3 Mark. Das „Hamburger Fremdenblatt4' vom 8. Juli 1899 urteilt: Der rühmlichst bekannte Verlag pflegt bekanntlich auch u. A. die Specialität der jüdischen Erzählungen ernsten und humoristischen Genres, die zugleich als Sittenbilder dienen. Die vorliegenden Memoiren eines aus Chzwniak in Posen gebürtigen Commis voyageur sind so lustig und dabei doch so discret gehalten, dass jeder unbefangene Leser sich an dem köstlichen Humor erfreuen kann, der nirgends verletzt und zugleich ein Lebensbild, freilich in grotesker Umrahmung gibt. »B Durch das am gestrigen Tage erfolgte plötzliche Ableben unseres lieben Amtskollegen, des Herrn Isaae Ely Isaac ist die hiesige jüdische Gemeinde in tiefe Trauer versetzt worden. Seit 24 Jahren hat der nunmehr Verstorbene auf fast allen Gebieten der Gemeindeverwaltung seine besten Kräfte für das Gedeihen unserer Institutionen eingesetzt. Als Vorsteher des Krankenhauses und der Synagogen, als Mitglied und Vorsitzender der Armen-Kommission und zuletzt der Friedhofsverwaltung, als Repräsentant wie als Gemeinde-Aeltester, hat er durch hingebenden Eifer und unermüdliche Thätigkeit ersprießlich gewirkt und das Wohl der Gemeinde wie der ihm anvertrauten Institute gefördert. Wir rufen dem treuen Kollegen, dessen edle Herzenseigenschaften wir in jahrelanger gemeinsamer Arbeit zu schätzen gelernt haben, ein herzliches Lebewohl nach. Seine segensreiche Thätigkeit, die er bis zum letzten Athemzuge geübt hat, wird dem Verklärten ein dauerndes Andenken in unserer Gemeinde sichern. Berlin, den 12. Oktober 1899. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Verlag Liegfried Cronbach, Berlin W. 5 7. Israelitische Haus- und Familien-Chronik. Hochelegant geh. in Goldschnitt 12 Mk., in Kalbleder mit Goldschnitt und Schloss 15 Mk. Berliner Börsen-Courier! Da liegt vor uns, reich und mit originellem Geschmack ausgestattet, ein prächtiges Buch in Albumquart. Hochfein in Kaliko oder Kalbleder gebunden, weckt das originelle Werk unsere Neugier. Es ist ein Buch, dessen wesentlichsten und wertvollsten Inhalt die Käufer und Besitzer erst hineinschreiben sollen, obwohl es bereits durch eingestreute Gedichte von verführerischem Wohllaut, durch Sinnsprüche, Bibel- und Talmudsentenzen unser Interesse erregt. Es ist eine „Familien-Chronik“, speziell für israelitische Familien berechnet, und von dem Vorsitzenden der „Hilfskasse für israelitische Kultusbeamte und deren Witwen und Waisen in Deutschland“, Herrn Prediger L. Wolff-Berlin, herausgegeben. Das Buch ist für Eintragung aller Familiendaten und Ereignisse bestimmt, es soll zur regelmässigen Führung der Familiengeschichte zugleich Gelegenheit geben und reizen. Auf den Familiensinn mit Glück spekulierend, ist das Buch zugleich in hohem Grade geeignet, den Familiensinn zu wecken, die Anhänglichkeit an die Familien-Traditionen zu nähren. Verlag Siegfried Cronbach, Berlin W. 67. — Druck: Arthur Schalem, Berlin C., Roßstr. 3.

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