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B'nai B'rith · 1926-02-01 · 2 (2.1926) · p. Seite 37

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
5 (1926)
Issue
2 (2.1926)
Date
1926-02-01
Page
Seite 37 (sequence 13)
Language
German
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>7 »Allianz« <Budweis>. Das Jahr 1925 fand unser Logenleben im Zeichen des inneren Aufbaues. Wir waren bestreit, unsere Brüder zur Logenarbeit heranzuziehen und es ist uns. wie wir zu unserer Freude feststellen können, gelungen, das Interesse der Brüder für unsere Arbeit zu wecken. Das Geschäftsjahr begann mit der Installierung der neuen Beamten am 11. Januar 1925 durch Br. Expr. Dr. Sehleissner. Als Gäste wohnten dieser Sitzung Br. Expr. Prof. Dr. S t a rk e n s t ei n und Br. Expr. Prof. Weiß bei. Zu Beginn des Berichtsjahre* zählte unsere Loge 85 Brüder, durch den Tod verloren wir 1 Bruder, neu eingeführt wurden 9 Brüder, so daß der heutige Mitgliederstand 93 B r ü d e r beträgt. Im heurigen Jahre wurden 19 Sitzungen abgehalten. Die Höchstzahl der Besucher war 73, die niedrigste 42; bei der Sitzung in Neuh aus waren 34 Brüder anwesend. Der Durchschnitt aus 18 Sitzungen ergibt. 47 Brüder, das sind rund 50% aller Mitglieder; bei 15 ordentlichen Sitzungen (ohne Festsitzungen) waren die anwesenden Brüder zumeist aus Budweis und Frauenberg. Der Durchschnitt ist 45 Brüder, das sind von den hier ansässigen Brüdern 75.4%, ein wohl recht befriedigender Besuch. — Anläßlich der Feier der Beamteninstallation am 11. Januar 1925 wurden 9 Kandidaten eingeführt. Im ganzen wurden 34 Vorträge und Referate gehalten, davon 9 in offener Loge, an denen die Frauen und Angehörigen der Brüder teilnahmen. Fast alle Brüder sind Mitglieder der jüdischen Fürsorgezentrale; auch in der Kultusgemeinde wurde durch Brüder für die Fürsorgezentrale Werbearbeit geleistet. Finanzielle Leistungen: Unterstützungen an Brüder und Schweistern 11.700 Kc. an Außenstehende, u. zw. Budweiser 6.730 Kc, an Auswärtige 850 Kc, Beiträge an humanitäre Vereine 2.104 Kc, zusammen 21.384 Kc, die wir aus eigenen Mitteln aufgebracht haben. Für kulturelle Zwecke haben wir 1.600 Kc ausgegeben, ein gewiß recht geringfügiger Betrag; wir waren jedoch in der glücklichen Lage, fast alle Vorträge und Referate durch eigene Mitglieder zu bestreiten, so daß wir in dieser Hinsicht keine bedeutenden Auslagen hatten. Da die Loge vor der Aufgabe steht, für ein neues Heim Vorsorge zu treffen und dazu größere Ansprüche an die Gelbefreudigkoit der Brüder sich ergeben werden, wurde im abgelaufenen Jahre keine Sammlung für besondere Zwecke eingeleitet, um die Anforderungen an die Brüder nicht zu überspannen; in den vorangegangenen Jahren waren ja die Brüder zu größeren Leistungen herangezogen worden. Am 21. März 1925 wurde im Plenum der Antrag des Br. Mentor Dr. Teller angenommen, daß wir bei der Großloge anregen sollen, es möge allen Logen unseres Distriktes zur Pflicht gemachi werden, an den Feierlichkeiten der Schwesterlogen durch einen oder mehrere Delegierte vertreten zu sein. Am 4. April 1925 wunde der Antrag des Br. Expr. Dr. Thieb erger angenommen, für neu eingeführte Brüder unter Leitung des Br. Mentor einen In s t r u k t i o n s k u r s einzurichten,

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