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B'nai B'rith · 1926-02-01 · 2 (2.1926) · p. Seite 35

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
5 (1926)
Issue
2 (2.1926)
Date
1926-02-01
Page
Seite 35 (sequence 11)
Language
German
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35 wird sie aber im kommenden Jahre gelingen. Neben dem verewigten Br. Dr. Zweig hart sich besonders Br. Dr. Feith um diese Arbeit besonders verdient gemacht. Die letzten Wochen des Jahres waren ausgefüllt von den Vorarbeiten für die Errichtung eines eigenen, allen Anforderungen entsprechenden Loge n h ie i m e s. Wenn dieser schöne Gedanke bald realisiert werden kann, werden wir das in erster Linie Br. Sami Beran zu verdanken haben, der uns das Haus in der Legionärstraße g e w i d m e t h a t. auf dessen Boden das neue Heim erstehen soll, sodann den Br. Expr. Dr. Feith, Dr. ß c h u 1 z und Dr. Wein e r, die sich in besonders rühriger Weise für die Durchsetzung und Verwirklichung des Gedankens eingesetzt haben und einsetzen und den Br. Ing. D o n a t h und Ing. E i s 1 e r. die die Pläne ausgearbeitet haben. Im Kähmen unserer Arbeiten hielten wir wiederholt besondere Sitzungen in den auswärtigen Städten ab. wo mehrere Brüder unserer Loge wohnen, so in Proßnitz, Iglau und Znaim. Hier sei noch erwähnt, daß wir in diesem Jahre die Frage unseres Kriegs&nleihebesitzes einer halbwegs entsprechenden Lösung zuführen konnten: Br. Nase h hat sich um diese Angelegenheit besonders bemüht. Unsere Tätigkeit nach i n n e n ging nach den von uns satzungsgemäß vorgeschriebenen drei Richtungen: Brüderliche Unterstützung unserer Brüder und ihrer Angehörigen, geistige Hebung und Förderung unserer Gemeinschaft, Übung edler Geselligkeit. Der geistigen Fortentwicklung dienten die Aussprachen, die sich an die zahlreichen in den Logensitzungen und Bruderaibenden gehaltenen Referate und Berichte schlössen. Wir hielten in diesem Jahre 18 Logensitzungen ab, an denen durchschnittlich je 50 Brüder teilnahmen: die Teilnahme unserer außerhalb Brünns wohnendem Brüder war recht eifrig. Auch Brüder fremder Logen waren als Gäste häufig anwesend. Zu diesen Sitzungen kamen noch etwa 12 Bruderaibende, an denen im allgemeinen rund 30 Brüder teilnahmen. Die Referate imd Aussprachen betrafen zum Teil die Arbeit der Loge und des Bundes selbst, zum Teil allgemeine Fragen. Auch anläßlich der ca. acht Teeabende, die unter Beteiligung von je etwa 40 Brüdern und deren Angehörigen stattfanden, wurden Referate allgemeinen Charakters gehalten, und zwar: „Über Hochstaplertum" (Br. Dr. Saudek); „Die Chemie der Lebens Vorgänge-' (Frau Ing. Liesl Herrmann); „Meine Palästinareise" (Frl. Fränze Bondy. Iglau); „Die tschechische Literatur aus der Vogelperspektive" (Br. Dr. Donath); „Über echtes und falsches Ästhetislieren" (Br. Dr. Latzer); „Die Sinaigebirge und die neuen Forschungen daselbst" (Br. Dr. Löwenstein). Der Pflege der Geselligkeit diente vor allein ein großer Unterhaltungsabend im April, der außerordentlich besucht war und glänzend gelang, sodann die bereits erwähnten Teeabende, die fast immer an den sitzungsfreien Samstagen stattfanden. Während der Sommerferien fanden allwöchentlich gemütliche Zusammenkünfte im Freien statt.

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