B'nai B'rith
- Journal
- B'nai B'rith
- Volume
- 4 (1925)
- Issue
- 9 (11.1925)
- Date
- 1925-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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MONATSBLÄTTER DER GROSSLOGE FÜR DEN CECHOSLOVAKISCHEN STAAT X. I. O. B. B JAHRGANG IV. NUMMER 9. NOVEMBER 1925. Aus dem Inhalt: Tagung des Generalkomitees des VIII. Distriktes in Berlin am 1. November 1925. — Salomon Ehrmann: Böhmische Dorfjuden. — Das neue Logenheim der w. »Silesia« in Troppau. — Umschau. — Aus Zeitsohrift und Zeitung. — Personalnadiriöhten. Tagung des Generalkomitees des VIII. Distriktes in Berlin am 1. Nov. 1925. Wir können wohl alle Veranstaltungen unseres Ordens in zwei grüße Gruppen teilen, in festliche und geschäftliche. Zu diesen letzteren gehören außer den Geschäftssitzungen der einzelnen Logen auch die Tagungen der Großloge und des Generalkomitees. Es ist begreiflich, daß die Verhandlungsgegenstände bei dieser Art von Veranstaltungen sich ausschließlich auf das innere Vereinsleben und die engere Tätigkeit der betreffenden Korporationen beziehen. Wenn trotzdem einer alten Gepflogenheit gemäß die Großlogen auch zu diesen Veranstaltungen ihre Einladungen an die Schwesterverbände abgehen lassen, so wird damit schon betont, daß es eigentlich im ganzen Orden keine Angelegenheit gibt, von der nicht anzunehmen wäre, daß sie nicht auch das Interesse der anderen Verbände des Ordens berühren würde. Zur Dokumentierung dieser Einheitlichkeit erfolgt aber nicht bloß die Einladung, sondern umgekehrt auch die Delegierung der Vertreter der einzelnen Verbände zu diesen Veranstaltungen. So hat die Großloge unseres Distriktes den Referenten zu obiger Tagung des Generalkomitees delegiert. Es ist wohl mehr Aufgabe dieser Delegierten, von der Teilnahme an solchen Tagungen empfangene Anregungen nach Hause zu bringen, als umgekehrt, solche zur Tagung mitzunehmen. Und dies war auch hier in reichlichem Maße der Fall. Raum und Zeit ermöglichen es nicht, auch nur annähernd den Inhalt einer solchen Generalkomiteetagung hier wiederzugeben und so sei nur in kurzen Zügen das Wesentlichste hierüber kurz mitgeteilt. Gestreift sei nur das rein-persönlich Formelle, das sich in Empfang und Begrüßung äußert, das als Selbstverständlichkeit im Rahmen unseres Ordens angesehen wird und das doch immer wieder die Freude an der Gemeinschaft von Neuem erweckt.