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B'nai B'rith · 1925-10-01 · 8 (10.1925) · p. Seite 228

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Journal
B'nai B'rith
Volume
4 (1925)
Issue
8 (10.1925)
Date
1925-10-01
Page
Seite 228 (sequence 12)
Language
German
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228 logen und ihrer Institutionen, hebräische Lieder und Artikel über hebräische Musik. Den Abschluß bilden Essays historischen und bibliographischen Charakters. Alles in allem ein Heft, das viel Interessantes aus dem jüdischen und insbesondere aus dem B'nai B'rith-Leben enthält, B'nai B'rith - Mitteilungen für Österreich. (1925, Heft 7.) An der Spitze des Heftes steht der bekannte Abschiedsbrief des kw. Ordenspräsidenten Br. Adolf Kraus. Berichte über die Konventionsgroßloge, die vierzigjährige Tätigkeit der deutschen Großloge, den Begrüßungsabend der am Zionistenkongresse teilnehmenden auswärtigen B'nai B'rith, die Installierung der dritten Prager Loge, den Besuch der w. Ehrmann-Loge durch Brüder und Schwestern der w. Wahrheit und ein Hinweis auf den Wiener jüdischen Almanach schließen an. Br. Dr. David Feuchtwang bespricht die deutsche Übersetzung von Maimons „Führer der Unschlüssigen" durch Dr. Adolf Weiß. Die Besprechung weitet sich zu einer sehr instruktiven Darstellung der historischen, philosophischen und kulturellen Bedeutung Moses ben Maimons für seine Zeit und die nachfolgenden Geschlechter aus. Der deutsche Orden Bne Briß. (1925, Nr. 8/9.) Von den Quellen des Lebens spricht Br. Dr. Löwenstamm. Das Leben nicht unter den Gesichtspunkt der Nützlichkeit stellen, die wirtschaftlichen Interesse» als Mittel, nicht als Selbstzweck betrachten, das eigene Selbst in dem Dienst des ethischen Ideals einfügen, die Menschenbrüder in der Erkenntnis ihrer sittlichen Aufgaben stärken, sind ihm die Quellen und Gründe des Lebens. Br. Dr. H. Fuchs setzt sich mit dem Problem Menschentum und Judentum auseinander und kommt zu dem Schlüsse, daß die Loge im Judentum das Menschliche und im Menschentum das Jüdische zu erhalten streben müsse. Judentum der Ansporn zum Idealismus, Menschentum der Inhalt des Judentums, muß das Motto der Logenarbeit sein. Dem Lyriker Ernst Lissauer als jüdischem Dichter widmet Br. Dr. Ludwig Davidsohn eine liebevolle Abhandlung. Berichte über den Kunstausschuß der deutschen Großloge, die Beteiligung der deutschen B. B.-Logen am Palästinawerk, das Sportfest der jüdischen Jugend, die a. o. Vertreterversammlung des nordostdeutschen Logenverbandes und Logenberichte aus dem deutschen Distrikt schließen an. Br. Professor Dr. Wölbe bespricht ausführlich den Inhalt des Aprilheftes des ,.B'nai B'rith-Magazine". Buchbesprechungen und Berichte aus dem Verbände der Frauenvereinigungen bilden wie gewöhnlich den weiteren Inhalt des Heftes. Personalnaciiricfiten. Sterbefälle. Br. Bernhard Schliesser in Pilsen, gest. am 7. September 1925, eingetreten in die w. „Union" am 4. März 1894, geboren am 10, Feber 1855. Br. Samuel Lewin in Wilna, gestorben am 9. September 1925, eingetreten in die w. ..Karlsbad" am 3. August 1902. Br. Rudolf Alt schul in Böhm. Leipa, gest. am 15. September 1925, eingetreten in die w. „Philanthropia" am 25. September 1895, geboren am 27. Juni 1859. Br. Isidor Körner in Neutitschein, gest. am 23. September 1925. eingetreten in die w. „Silesia" am 26. Oktober 1924, geboren am 27. Jänner 1851. Br. Alfred Polaczekin Reichenberg, gest. am 23. September 1925, eingetreten in die w. „Philanthropia" am 23. Oktober 1912, geboren am 8. September 1871. Br. Alexander Kopperl in Budweis, gestorben am 27. September 1925, eingetreten in die w. „Union" am 8. Jänner 1899. übergetreten zur w. „Allianz" am 27. Mai 1906, geboren am 1. Juni 1844. Austritte. Mit A. K. aus der w. „Moravia" Br. Dr. Eduard Frank, Professor, Olmütz. *

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