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B'nai B'rith · 1925-09-01 · 7 (9.1925) · p. Seite 213

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Journal
B'nai B'rith
Volume
4 (1925)
Issue
7 (9.1925)
Date
1925-09-01
Page
Seite 213 (sequence 21)
Language
German
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213 mit ein wahres sittliches Erziehungswerk vollbringen." Br. E. F i n k e 1 stellt die von der deutschen Großloge in ihrem vierzigjährigen Bestände geleistete Arbeit zusammen. Interessant sind die Daten über die äußere Entwicklung des Distriktes. 1885 hatte er 12 Logen mit 1150 Mitgliedern, heute hat er 96 Logen mit 15.278 Mitgliedern. Elf Logen sind nach dem Kriege infolge der Umwälzungen auf politischem Gebiete verloren gegangen: 2 in Elsaß-Lothringen, 7 in Posen und 2 in Oberschlesien. Neben der ausgebreiteten Fürsorgetätigkeit nach außen wurde auch die innere, die erzieherische, nicht vernachlässigt. Am höchsten aber stellt die Großloge die Tatsache, daß es ihr gelungen ist. auf neutralem Boden Juden zu sammeln und für ein Ziel zu einen, und sie stellt mit Genugtuung fest, daß alle Brüder sich als dienende Glieder an das Ganze angeschlossen haben. Die gesamte Judenheit werde dem Orden als der erfolgreichen Friedensorganisation allezeit Dank wissen. Aus dem weiteren Inhalt des Doppelheftes seien das Gedicht „Menschsein" von Br. Dr. Ludwig Marx hervorgehoben, Nachrichten über die Bestattung des Br. E. M. Lilien, des weltberühmten Künstlers, und die Installierungen der Westmark-Loge in Aachen, Ludwig Philippson-Loge in Bonn und Amos-Loge in Gelsenkirchen. In einem ..Beitrag" zur Logenpsychologie" stellt sich Br. Paul Kosenf eld dem heute vielerörterten Problem „Frauen im Bruderbund" ablehnend gegenüber. Er verteidigt die Männerloge als die einzig mögliche Form rein geistiger Arbeit und lehnt die Mischloge als Zwittergebilde ab, weil die naturbestimmte Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau nicht der Geistes bund ist Hamenora. (Monatsschrift des Distriktes J. 0. B. B. Nr. XI, Heft 6.) Aus dem reichen Inhalte dieser Nummer seien hervorgehoben: Ein Artikel des Großsekretärs Dr. Y. Behar über seine Eindrücke anläßlich der Teilnahme an der Konventionsgroßloge in Atlantic-City; er gibt hierin insbesondere seiner Begeisterung über die amerikanischen Juden Ausdruck. Ein anderer Artikel feiert einen hervorragenden Glaubensgenossen, den in jungen Jahren verstorbenen Staatssekretär für Indien, Edwin Samuel Montagu, anläßlich der Enthüllung seines Denkmals in Bombay. Aus einer Ansprache bei einer Einführungssitzung der Frauenloge ..Mirjam" entnehmen wir, daß das geistige, Geselligkeits- und Wohltätigkeitskomitee dieser Frauenloge eine rege Tätigkeit entfaltet. Überdies enthält das Heft eine Reihe von Nekrologen. Vorträgen, Logenberichten und geschmackvolle Bilder aus dem jüdischen Leben in Bagdad. Personalnachrichten. Einführungen. Bei der w. „0 s t r a v i a" 9. Mai 1925: Artur H a h n, Gymnasialdirektor. M. Ostrau, und Otto Stern, leitender Verw.-Rat der Spiritusindustrie-A.-G., M. Ostrau. Bei der w. „V e r i t a s" 21. Mai 1925: Alois Popper. Gutspächter. Wakowitz, P. Pohlig. und Leo Abe- 1 e s, Gutspächter, Skytal, P. Waltsch. * Sterbefälle. Br. Emil L e d e r e r, gest. am 7. Juli 1925. eingetreten in die w. „Bohemia" am 17. Dezember 1919, geb. am 7. Juli 1872. Br. Dr. Eduard L ö w y, gest. am 12. Juli 1925, eingetreten in die w. „Union" am 4. Oktober 1893. geb. am 17. Juli 1839. Br. Eduard Weil, gest. am 16. Juli 1925, eingetreten in die w. „Bohemia" am 19. Mai 1894. geb. am 4. Dezember 1854. Br. Prof. Arnold Lang e n d o r f, gest. am 17. Juli 1925, eingetreten in die w. „Praga" am 23. Jänner 1915, übergetreten in die w. „Veritas" am 39. März 1924, geb. am' 23. September 1883. Br. Dr. Salomon Rosenzweig, gest. am 30. Juli 1925, eingetreten in die w. „Karlsbad" am 1. Juni 1895. geb. am 2. Jänner 1849. Ausgetreten. Aus der w. „S i 1 e s i a" Br. Moriz N o e.

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