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B'nai B'rith · 1925-09-01 · 7 (9.1925) · p. [Seite]

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Journal
B'nai B'rith
Volume
4 (1925)
Issue
7 (9.1925)
Date
1925-09-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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^ii^ij^TjiB MONATSBLÄTTER DER GROSSLOGE FÜR DEN CECHOSLOVAKISCHEN STAAT X. I. O. B. B. fAHRGANG IV. NUMMER 7. SEPTEMBER 1925. Aus dem Inhalt: E. Starkenstein: Juden— Namen. — Adolf Kraus: Erinnerungen und Denkwürdigkeiten. — Konventions=Großloge. — Festloge anläßlich der Großpräsidenten-Tagung. — Umschau. — Aus Zeitschriften. — Personalnachrichten. E. Starken stein: Juden- Namen. Namen jeder Art berühren die verschiedensten wissenschaftlichen Forschungsgebiete. Personennamen bergen ebenso wie die Namen geographischer Objekte oder wie die Namen von Gegenständen des Alltagslebens ein reiches Untersuchungsmaterial für den Sprachforscher. Sie sind ebenso für die Kulturgeschichte wie für die Sprachwissenschaft selbst Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen. Innerhalb engerer Gebiete einzelner wissenschaftlicher Zweige stellen die Namen ebensowenig wie in den eben genannten Gebieten ein starr gewordenes System einfacher Unterscheidungsmerkmale dar. Die mehrfache Benennung ein und desselben Objektes durch verschiedene „Namengeber", Höhrfehler beim mündlichen, Schreibfehler bei der schriftlichen Überlieferung und ähnliche Umstände haben es nicht allzuselten auch bei der Namengebung wissenschaftlicher Objekte mit sich gebracht, daß der ursprüngliche Sinn, den der Namengeber in den Namen selbst legen wollte, verloren ging. Auch die mit dem Fortschritt der Forschung einhergehenden Änderungen in der Kenntnis des Tatsachenmaterials haben die ursprüngliche Richtigkeit einzelner Namen nicht mehr aufrechterhalten lassen und so ergibt sich dann auf dem Gebiete solcher Wissenschaftszweige die Notwendigkeit, durch Nomenklaturkommissionen derart gewordene Unrichtigkeiten zu beseitigen, um unter Berücksichtigung aller in Betracht kommenden Momente eine Einheitlichkeit der Namengebung zu erreichen. Die Einheitlichkeit auf wissenschaftlichem Gebiete ist gewöhnlich im wahrsten Sinne des Wortes international — sie soll es wenigstens sein —, und die internationale wissenschaftliche Nomenklatur kann auch als eine wissenschaftliche „Weltsprache" angesehen werden. Gerade diese Einheitlichkeit macht es im allgemeinen möglich, sich so relativ leicht in fremdsprachiger wissenschaftlicher Literatur selbst bei

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