B'nai B'rith
- Journal
- B'nai B'rith
- Volume
- 4 (1925)
- Issue
- 5 (5.1925)
- Date
- 1925-05-01
- Page
- Seite 147 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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147 „Geschichte der Juden" von Heinrich Graetz ist das Dubnowsche Geschichtswerk das erste, welches unter modernen Gesichtspunkten und unter Verwertung der letzten Ergebnisse der wissenschaftlichen Aus Zeitschn'j Hamenora. Die französisch geschriebene Monatszeitschrift des B. B.-Orientdistriktes Nummer XI, Lianienora, bietet nicht nur ein wertvolles Quellenmaterial für die Verbreitung des Logengedankens im Orient und das Leben der sephardischen Juden in der Gegenwart, sondern ist auch ein sorgsam redigiertes und gut geschriebenes Organ, das rastlos seinen Zweck verfolgt, durch die Ideale des Ordens die Judenschaft des Orients zu erziehen und zu vereinigen. Aus dem reichen Inhalte des Februarheftes sei zunächst der warme Glückwunsch an unsern Ordenspräsidenten, Br. Adolf Kraus, anläßlich seines 75. Geburtstages hervorgehoben. Dann erfahren wir, daß im Februar der aus Bagdad stammende, aber seit vielen Jahren in Shanghai ansässige jüdische Philantrop, Eliezer S. K a d o o r i e, anläßlich seines Aufenthaltes in Konstantinopel von der Loge daselbst herzlich gefeiert wurde. Seine hervorragenden Verdienste, die er sich durch die Erbauung zahlreicher Schulen im Orient erworben hat, seine erfolgreichen Bemühungen um die Rettung von 2000 jüdischen Flüchtlingen aus Rußland wurden gebührend gefeiert. Sollte es zur Gründung von Logen in Shanghai und Bagdad kommen, dann wird man namentlich dem 'Philanthropen Kadoorie es verdanken, wenn der Orden in Shanghai und Bagdad festen Fuß fassen sollte. — Die Entwicklung des jüdischen Lebens in Philippopoli unter dem Einflüsse der Loge Mizpah Nr. 47G erfährt eine kurze Darstellung. — Daran schließt sich ein Bericht über die Tagung der bulgarischen Logen, die im Februar in Sofia stattfand. — Auf die Tätigkeit der Benoth- Berith anläßlich der Gründung der Loge „Schunamith Nr. 674" in Sofia fällt durch die in französischer Sprache gehaltene An¬ Forschung es unternimmt, die jüdische Geschichte auf einer gleich breiten Grundlage darzustellen. Das Geschichtswerk zerfällt in drei Zyklen. Ende 1926 wird das Gesamtwerk komplett vorliegen. und Zeitung. spräche der Frau Z. D. Alcalay und durch den im judenspanischen Idiom dargebrachten Glückwunsch der Frau N. Ventura ein scharfes Streiflicht. Daran schließt sich der im Dezemberhefte 1924 der Ztsch. des deutschen Distriktes erschienene Artikel von Anna Grün thal in Düsseldorf in französischer Ubersetzung, um den Benoth- Berith Mahner und Wecker zu sein. — Ein ausführlicher Bericht des Großsekretärs des Distriktes XI schildert das jüdische Gemeinde- und Schulwesen sowie die Logenarbeit in Adrianopel. Daran schließt sich eine statistische Darstellung des von der Loge Adrianopel geschaffenen und patronisierten Waisenhauses „Avi Yethomim". — Das unter Mitwirkung mehrerer Schriftsteller von Eliot—Grinnel—Mears herausgegebene Buch „Modern Turkey", (New York, The Maxmillan Company 1924) wird von Astruc eingehend besprochen. Hervorzuheben ist die Studie über die Juden in der Türkei, deren Verfasser Haim N a h o u m ist, der ehemalige Großrabbiner der Türkei, der jetzt in gleicher Eigenschaft in Kairo wirkt. Wer die Geschichte der Türkei in den letzten 15 Jahren studieren will, kann an diesem Buche nicht vorbeigehen. -— Ben Yosseph veröffentlicht auf Grund der Broschüre von Binah, dem Sekretär der Karmelloge in Haifa, über die industriellen Unternehmungen und Aussichten in Palästina einen instruktiven Aufsatz, der das ganze einschlägige Material kurz und eindrucksvoll zusammenstellt. — Hierauf folgen Tätigkeitsberichte der Logen in Damaskus und Aleppo. — Ein in der Myriamloge zu Konstantinopel beifällig aufgenommener Vortrag der Br. H. Goldstein (Konstantinopel) über Julius Wolfsohn und die jüdische Musik, ist seinem Inhalte nach in extenso wiederge-