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B'nai B'rith · 1925-05-01 · 5 (5.1925) · p. Seite 145

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Journal
B'nai B'rith
Volume
4 (1925)
Issue
5 (5.1925)
Date
1925-05-01
Page
Seite 145 (sequence 25)
Language
German
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145 die aus der amerikanischen Fürsorge ausgeschieden sind, eine weitere Erziehungsbeihilfe bis zum vollendeten 16. Lebensjahre zu gewähren. Eintritt in die Friedensgesellschaft. Allen Brüdern des Distriktes soll nahegelegt werden, in die Friedensgesellschaft einzutreten, da ein solcher Schritt den Tendenzen des Ordens entspricht. Antrag der Krankenschwesternorganis a t i o n auf Gewährung eines jährlichen Zuschusses von Mk. 6000.—. Br. Baeck berichtet: Der Neuaufbau der K. S. 0. ist durch Br. Galliner erfolgt. Zur Zeit sind 25 Schwestern tätig und 7 in der Ausbildung. In der K. S. 0-, die früher der Großloge angeschlossen war, jetzt aber, wenngleich sie noch den alten Namen führt, ein selbständiger Verein ist, sind einige Schwestern tätig, die einen Pensionsanspruch haben. Diese Pension müßte die Großloge leisten. Die Ausbildungskosten für die Lehrschwestern betragen ca. 12.000 Mk. im Jahre. Diesen Ausgaben stehen Einnahmen von Logen in Höhe von 7000 Mk. gegenüber. Es wird ein Beitrag von 6000 Mk. jährlich verlangt. In dem Etat ist ein Titel, aus dem diese Subvention gewährt werden könnte, nicht vorgesehen, doch verfügt die Großloge infolge der wachsenden Zahl der Brüder über ein Mehr an Einnahmen von etwa 8000 Mk., als im Etat vorgesehen, so daß der Beitrag hieraus bewilligt werden könnte. Die Großloge muß dafür sorgen, daß bei der K. S. O. ein Pensionsfond begründet wird, damit etwa an die K. S. O. herantretende Ansprüche befriedigt werden können, ohne daß an die Großloge herangetreten wird. Br. Silbermann (als Gast): Wie hoch sich der Pensionsfond der K. S. O. stellt, könne er nicht sagen. Es werden von den einzelnen Stationen von dem Bargehalt der Schwestern 25% an den Pensionsfonds bezahlt, das ergibt pro Jahr etwa 3000 Mk. Hierzu kommen noch die Beiträge der Angestelltenversicherung. Die Vorschläge, die wegen der Versicherung der Schwestern bei der »Viktoria" gemacht worden sind, mußten wegen der erforderlichen hohen Beiträge abgelehnt werden. Die Anzahl der Schwestern muß erhöht werden, wenn die K. S. O. lebensfähig sein soll, namentlich bei den gesteigerten Anforderungen der Jetztzeit. Die Auswahlen werden sehr vorsichtig getroffen. Trotzdem mußten drei Schülerinnen wieder entfernt werden, weil sie dem Berufe nicht gewachsen waren. Er bittet, den geforderten Betrag zu bewilligen. Auf Befragen erklärt er, daß die von den Logen geforderte Kopfsteuer von Mk. 1.— nur von einigen Logen gezahlt werde und daß namentlich die größeren Logen nur eine Pauschalsumme zahlen. Ein Bruder legt die früheren Verhältnisse in der K. S. O. dar. Die Ansprüche, die seitens der K. S. O. an die Großloge gestellt wurden, waren nicht erheblich. Dagegen wurde seitens der Großloge ein jährlicher Zuschuß von 12.000 Mk. gezahlt, zu denen dann noch 4000 Mk. aus der Metzenberg - Wagnerstiftung kamen. Von diesen 16.000 Mk. konnten Ersparnisse gemacht werden, doch wurde seitens der Großloge erklärt, daß die von ihr jährlich bezahlten 12.000 Mk. nur einen Kredit darstellten und daß die Überschüsse ihr zurückfließen müßten. In der Großlogentagung von 1920 wurde dann die Abtrennung der K. S. O. von der Großloge beschlossen. An und für sich wäre er für die Bewilligung de? Betrages. Der G. A. ebenso wie das Generalkomitee könnten aber über den vorliegenden Beschluß der Großlogentagung nicht hinweg. — Einer der Brüder fragt, ob die Pensionen für die älteren Schwestern von der Großloge zu zahlen seien. Der Vorredner verneint dies, da den Schwestern brieflich mitgeteilt worden ist, daß sie Ansprüche an die Großloge nicht haben, sondern nur noch an die Krankenschwesternorganisation und die Schwestern dies bestätigt haben. — Br. Silbermann modifiziert den Antrag der K. S'. O. dahin, daß zunächst nur eine einmalige Subvention gefordert wird. — Nach weiterer Aussprache wird beschlossen, zu versuchen, den Betrag bei den einzelnen Logen aufzubringen. Das erforderliche

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