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B'nai B'rith · 1925-03-01 · 3 (3.1925) · p. Seite 76

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
4 (1925)
Issue
3 (3.1925)
Date
1925-03-01
Page
Seite 76 (sequence 20)
Language
German
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76 Konvention s - Großloge. Der 20. April wurde ausersehen, um die Konventions-Großloge in Atlantic-City zu eröffnen. Die Konvention wird von 120 Delegierten beschickt sein, einige von ihnen werden von Familienmitgliedern begleitet sein. Da die Sitzungen für alle Mitglieder des Ordens offen sein werden, werden viel mehr erwartet. Präsident Kraus Geburt s t a g s -V era n s t a 1 t u n g. Die Chicago-Logen veranstalteten zu Ehren des 75. Geburtstages und des 20. Geburtstages der Präsidentschaft des Präsidenten Adolf Kraus ein Festmahl im Auditorium- Hotel am Samstag, den 7. Feber. Obzwar der Geburtstag des Präsidenten Kraus erst auf den 26. fällt, so erfolgte die Feier schon früher, um ihm die Unannehmlichkeit, eine beabsichtigte Reise nach dem Süden verschieben zu müssen, zu ersparen. J u g e n d - H i 1 f s 1 o g e n. Bereits in 14 Städten wurden Jugend- Logen, bestehend aus Söhnen von Brüdern, errichtet. Das Alter der Mitglieder ist 16 bis 21. Jede Jugendloge wird durch ein dazu bestimmtes Mitglied einer Loge beraten. Die Großloge II hat ein Rituale für diese Jugendlogen ausgearbeitet. Ein vom Exekutivkomitee ernanntes Subkomitee wird die Frage solcher Jugendlogen in Erwägung ziehen und der Konventionsgroßloge im April Bericht erstatten. Erteilung von Freibriefen. Neue Logengründungen wurden bewilligt in Edinburgh (Schottland), St. Gallen (Schweiz) und Shanghai (China). Aus amerikanischen Zeitschriften. Das Jännerheft des B'n a i B't i t h Magazine bringt im Rahmen de« Zeitgeschichtlichen und des Ordensgedankens eine Fülle von Bild ungsst off, unterrichtet über bedeutsame Ereignisse, vermittelt wertvolle Anregungen, — und dies alles unter dem Gesichtswinkel eines hoffnungsfrohen und sehaffemsfreudigen Judentums ges einem, das voll Vertrauen in die Zukunft blickt, seiner reichen Vergangenheit bewußt ist und in der Gegenwart seine Pflicht erfüllt, — die Forderung des Tages. Das Jännerheft leitet ein vom Geiste der Menschlichkeit diktierter Kommentar ein zum Vorschlage der Londoner Times, die Einwanderung' der Ostjuden nach England durch ein Gesetz zu verhindern, weil sie die im Osten weit verbreiteten Krankheiten, wie Typhus, Flatus und Trachom nach dem Westen verschleppen. Der Kommentar schließt mit den Worten: „Das älteste Sophisma der Welt: „Bin ich der Hüter meines Bruders?" hat in unsern Tagen — der Unduldsamkeit und des Rassenstolze,s — eine neue Form angenommen: „Zugegeben, daß ich der Hüter meines Bruders bin; woher weiß ich aber, daß gerade dieser Kerl mein Bruder ist?" — Anläßlich archäologischer Ausgrabungen in U r, dem Geburtsorte Abrahams, wird der Gedanke ausgeführt, daß die religiöse Idee, die durch Abraham in die Welt kann, alle geschichtlichen Umwälzungen überdauert hat. — Nun folgen interessante Einzelheiten über die in Amerika so beliebten Versuche, eine Annäherung zwischen Juden und Christen herbeizuführein. Von. der Arg o-L o g e eingeladen, versammelten sich in Washington im verflossenen Jahr Vertreter des Freimaurerbundes, der katholischen Organisation der Kolumbusritter und des B. B.¬ Ordens, um gemeinsam den Kampf gegen die Intoleranz aufzunehmen. Ein katholischer Priester. Dr. James Gillis versichert: .....wenn je die Rechte der Juden in Amerika angegriffen werden sollten, dann würden 10,000.000 Katholiken in den Verzimmerten Staaten zu ihrer Hilfe herbeieilen". — Hicher gehört auch kurze Notiz über die Tätigkeit der A m o s- Gesellschaft. Diese aus 18 angesehenen Christen und Juden zu imm eng es etizte Körpers cha tt will eine Verständigung zwischen Christen und Juden herbeiführen. Vor kurzer Zeit gab die Arnos- Gesellschaft ein Buch heraus, das den Titel führt: „Eine Religion der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des Friedens". Der Verfasser ist Dr. Isidor Singer, der be-

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