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B'nai B'rith · 1924-11-01 · 9 (11.1924) · p. Seite 256

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
3 (1924)
Issue
9 (11.1924)
Date
1924-11-01
Page
Seite 256 (sequence 32)
Language
German
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256 Punkt 16. Der Referent legt dar, daß in letzter Zeit wiederholt von Organisationen und einzelnen Brüdern die Zusendung der Großlogenzeitschriften verlangt worden sei und daß es zweckmäßig wäre, nach dieser Richtung hin bestimmte Grundsätze aufzustellen. Er beantragt: a) Den Logen des eigenen Distriktes ist neben der für die einzelnen Brüder entfallenden Anzahl ein Exemplar für Logenzwecke unentgeltlich beizustellen. b) Den fremden Großlogen ist je ein Exemplar unentgeltlich zuzusenden, überdies können mit den Redaktionen der Zeitschriften fremder Distrikte einzelne Exemplare ausgetauscht werden. c) Darüber hinaus ist für jede Nummer ein Jahresabonnement zu entrichten, welches dermalen für das Inland mit Kc 20.—, für das Ausland Ausland mit Kc 30.— festzusetzen wäre. Wird angenommen. Zu Punkt 17 werden für die einzelnen Distriktslogen Delegierte bestimmt. Die endgiltige Feststellung wird dem Großpräsidenten überlassen. Die einzelnen Logen werden darauf aufmerksam gemacht, sich in dieser Frage nur mit der Großloge ins Einvernehmen zu setzen. Punkt 18. Als Ort der nächsten Tagung der Großloge wird Prag bestimmt, die Festsetzung des Termines wird dem s. w. Großpräsidenten überlassen. Punkt 19. Entfällt. Der Vorsitzende dankt dem Expräsidenten Blumenfeld für sein Erscheinen und seine rege Anteilnahme an den Beratungen. E xpräsident Dr. Wolf dankt dem Vorsitzenden für die objektive und zielbewußte Leitung, Expräsident Blumenfeld allen Mitgliedern des Generalkomitees für die liebenswürdige Aufnahme. Schluß der Tagung um 17 Uhr 15 Minuten. Gedanken und Denker *) Heute würde mit Wilhelm Jerusalem die große Schar seiner Freunde und Verehrer den 70. Geburtstag dieses Philosophen feiern, der sich das Wort Solons zum Leitstern nahm: „Ich werde alt und höre doch nicht auf, viel zuzulernen", und der sich bis zum letzten Atemzug als Werdender fühlte. Wie ein Ruf aus der Welt, aus der es keine Rückkehr gibt, mutet uns die Gabe an, die die beiden Söhne des leider Verblichenen am posthumen Geburtstag des Vaters den lebenden Zeitgenossen darbringen. Eine neue Folge der „Gedanken und Denker" ist im Braumüllerschen Verlag erschienen, enthaltend eine Anzahl noch nirgend gesammelter Aufsätze Jerusalems, die wir als Parerga und Paralipomena des Meisters bezeichnen möchten. *) Wilhelm Jerusalem: „Gedanken und Denker", neue Folge, Verlag Wilhelm Braumüller, Wien und Leipzig, 1925.

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