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B'nai B'rith · 1923-11-01 · 9 (11.1923) · p. Seite 209

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
2 (1923)
Issue
9 (11.1923)
Date
1923-11-01
Page
Seite 209 (sequence 9)
Language
German
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imseine Tätigkeit, wenn auch in beschränktem Maße, wieder aufnehmen konnte. Unsere Verpflichtung zur Stützung dieses Unternehmens ist dadurch begründet, daß 1. das Asyl das Werk eines verstorbenen Bruders unseres Distriktes, des Dr. Hersch aus Reichenberg ist, 2. daß die anderen Distrikte, welche früher zu den eifrigsten Förderern dieser Institution gehörten, nämlich der österreichische und deutsche, gegenwärtig nicht mehr das leisten können, was ehedem, und 3. weil dieses Asyl fast zu 75% von Tschechoslovaken besucht wird. Wir können aber andererseits auch darauf hinweisen, daß alle von uns empfohlenen Fälle aufgenommen wurden und eine Ermäßigung von 15 auf 10 Lire erhielten. Zum Schlüsse seines Berichtes appelliert der Vorsitzende an die Mitglieder des Generalkomitees, sie mögen dahin wirken, daß die Jahres- und Finanzberichte rechtzeitig, spätestens bis zum 15. Jänner des nächsten Jahres erstattet werden. Die anschließende Debatte befaßte sich zunächst mit der Frage der Behandlung der rückgezahlten Darlehen aus dem amerikanischen Fonde und der Zinsen des Gesamtkapitals, worüber die Meinungen auseinandergingen. Nach längerer Wechselrede wurde beschlossen, um die Einheitlichkeit des Vorganges bei den verschiedenen Distrikten nicht zu gefährden und um nicht überflüssigerweise die ganze Frage aufzurollen, vorläufig im bisherigen Vorgange keine Änderung eintreten zu lassen. Dr. Walter (Berlin) weist darauf hin, daß in Deutschland der übersandte Dollarbetrag in Mark angelegt wurde, infolgedessen jetzt ganz wertlos sei. Was das Verhältnis zu Amerika betreffe, habe man auch in Berlin das Empfinden, daß der notwendige enge Kontakt nicht bestehe und er sei dafür, daß die drei Distrikte eine Form wählen, in welcher Amerika gegenüber betont wird, daß in der Frage des Zusammenhanges etwas getan werden müsse. In gle:cher Weise äußert sich Expr. Dr. Laub (Wien). Expr. Dr. Ziegler beantragt im Hinblick auf die beanständete mangelhafte Information der Großloge durch die Logen, es möge jeder Loge die Pflicht auferlegt werden, nach jeder Sitzung einen kurzen Bericht zu erstatten, Expr. Dr. Wiesmeyer ist für Monatsberichte, Expr. Dr. Sonnenschein für regelmäßige schriftliche Berichterstattung durch die Mitglieder des Generalkomitees; der Vorsitzende empfiehlt, sich an die prot. Sekretäre zu halten. Beschlossen wird: 1. Die Logen sind zu ersuchen, ihre protokollierenden Sekretäre zu verhalten, der Großloge regelmäßig, insbesondere über alle wichtigen Vorgänge Bericht zu erstatten. 2. Zu korrespondierenden Mitgliedern des geistigen Komitees der Großloge sind solche Brüder zu ernennen, welche mit dem Logenleben in ständiger Fühlung stehen.

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