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B'nai B'rith · 1923-04-01 · 4 (4.1923) · p. Seite 81

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
2 (1923)
Issue
4 (4.1923)
Date
1923-04-01
Page
Seite 81 (sequence 17)
Language
German
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81 schrift von rund 6.000 Kc enthalten. Zieht man auch diese beiden Posten von zusammen 17.500 Kc ab, so ergibt sich nur ein Überschuß von rund 8.500 Kc. Hieraus erhellt, daß, da die Auslagen der Großloge eine steigende Tendenz zeigen, auch weiterhin die Großlogenbeiträge, und zwar in der bisherigen Höhe, die Grundlage unserer Finanzgebarung bilden müssen. Bs ist daher die Mitgliederzahl unseres Distriktes auch in dieser Beziehung von entscheidender Bedeutung. Der bezügliche statistische Ausweis wurde, wie im Vorjahre, im Märzheft unserer Zeitschrift (S, 53) veröffentlicht. Der Stand am 1. Jänner 1922 betrug darnach .................1300 Brüder, der am 31 Dezember 1922 ...........1360 Brüder. Wir haben daher einen Zuwachs von..... 60 Brüdern zu verzeichnen. Neu eingeführt wurden 110 Brüder. Die große Differenz zwischen dieser Ziffer und dem tatsächlichen Zuwachs hat vor allem in der großen Zahl von Todesfällen, die uns auch das letzte Jahr gebracht hat, ihren Grund. Wir hatten den Hingang von 31 lieben Brüdern zu beklagen. Erfreulich ist festzustellen, daß die Verwaltungskosten für alle Lyogen — innerhalb derselben ist es natürlich wieder verschieden -—, die im Jahre 1922 noch 246 K pro Kopf betragen haben, im abgelaufenen Jahre wieder auf die Durchschnittsziffer des Jahres 1920, d. i. 180 K pro Kopf, zurückgegangen sind. Allerdings sind aber auch die Einnahmen der Dogen von 1235 K pro Kopf im Jahre 1921 im Vorjahre auf 1166 K, also um 69 K pro Kopf, zurückgegangen. Während also die Regie um mehr als 26% gefallen ist, sind die Einnahmen immerhin doch auch um 5£% geringer ausgefallen. Sehr verschieden sind die Ziffern bei den einzelnen Logen. An erster Stelle steht bezüglich der Einnahmen diesmal die „Silesia". Bei ihr entfallen auf den Kopf 3721 Kc, dann folgen: die „Moravia" mit ................. 1421 Kc die „Praga" mit .................. 1242 Kc die „Allianz" mit.................. 1167 Kc die „Freundschaft" mit............... 1057 Kc die „Bohemia" mit................. 992 Kc die „Union" mit .................. 620 Kc die „Karlsbad" mit................. 564 K^ und die „Philanthropia" mit............. 511 Kc Bei der „Silesia" ist allerdings die Haupteinnahme ein Sammlungsergebnis für den Keren hajessod mit 292.000 Kc. Wenn man diese abrechnet, so ergibt sich auf den Kopf eine Durchschnittsleistung von 477 Kc. Ich führe dies deshalb an, weil ich annehme, daß in den Summen der übrigen Logen die etwaigen Sammlungen für den Keren hajessod nicht mitenthalten sind. Was die Ausgaben für Unterstützungen nach innen angeht, so ist die „Karlsbad" in der glücklichen Lage, keine leisten zu müssen, aber auch bei der „Union", „Philanthropia",,,Silesia" und „Allianz" spielen dieselben keine nennenswerte Rolle. Allerdings war dies bei einzelnen dieser Logen nur dadurch ermöglicht, daß die Großloge aus dem amerikanischen Hilfsfonde substituierend eingegriffen hat.

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