Ha- Meʾasef
- Journal
- Ha- Meʾasef
- Volume
- Deutsche Zugabe zu dem dritten Hefte des ersten Jahrganges der Hebräischen Zeitschrift: המאסף (der Sammler)
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 6)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
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t -- נ den in steter Abnahme gewesen. Denn, sagt er, lange vor Hyparchus fand man dasselbe 365 T. 6^ St.; Phelus fand es genau 365 T. 6 St.; Hyparchus um eine Kleinigkeit, deren er nicht anzugeben vermochte, weniger; die Hebräer 365 T. 6 St. 55' 25Ptolomäus 365 T. 5 St. 55'!2"; Albategnius 365 T. 5 St. 51' 4"; die Astronomen seiner Zeit 365 T. 5 St. 35' 5". Letzteres Resultat, fährt er fort, scheint das Minimum zu seyn, von wo an das Jahr wiederum bis zu seinem Maximum von 365 T. 6| St. wachsen würde. — Man könnte bald in Versuchung kommen, dieser ohne Grund hingeworfenen Prophezeihung einigen Glauben beizmuessen, da die spätem Untersuchungen für das Sonnenjahr lauter wachsende Resultäte liefern; denn Tycho fand es 365 T. 5 St. 48' 5"; Hevel 365 T. 5 St. 46, 49"; Kepler 365 T. 5 St. 46' 55"; La Hier 365 T. 5 St. 49'. — Zum Hauptgründe der angeblichen Ungleichheit der Sonnenjahre unter sich, giebt der Verfasser die äußerst langsame Zurückweichung der Aequinoctiallinie, oder die Bewegung des Weltpols um den Eclipticpol nach ÄZcsten, welche die Vorrückung der Nachtgleiche zur Folge hat, an. — Daß dies eine Verkürzung im Sonnenjahre bewürken müsse, hat gewiß seine vollkommene Richtigkeit, weil die Sonne, wenn sie den ersten Widderpunkt verlaßt, ostwärts herum eilet und jenen Punkt wieder zu erreichen sich bestrebet, keine volle 360° bis dahin zurückzulegen braucht, indem der benannte Punkt ihr gleichsam um etwas entgegen komilrt. Daß sich aber hierdurch eine Ungleichheitder Sonnenjahre erklären ließe, laßt sich nicht anders begreifen, als wenn man die Zurückweichung der Aequinoctiallinie ungleichförmig annimmt.