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Ha- Meʾasef · 1797-01-01 · Deutsche Zugaben zum siebenten Jahrgange der Ebräischen Zeitschrift (המאסף) der Sammler. (1797) · p. Seite 4

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Journal
Ha- Meʾasef
Volume
כרך השביעי (1797) (1797)
Issue
Deutsche Zugaben zum siebenten Jahrgange der Ebräischen Zeitschrift (המאסף) der Sammler. (1797)
Date
1797-01-01
Page
Seite 4 (sequence 10)
Language
Hebrew, German
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4 t der über diese ältesten Werke der Dichtkunst webt/ die Antiquität die darauf ruht, die Unbestimmtheit tn den Ausdrucken, das Schwankende in den Begriffen; vorzüglich die außerordentliche Verschiedenheit der Morgen- und Abendländischen Sprachen, welche durch Verfassung, Gebräuche, Gewohnheiten und Vorstellungsarten auf unendliche Art modifizirt sind, alles setzt sich dem raschen, im Feuer des Lesens nichts ahnenden Uebersetzer entgegen , und hemmt seinen Lauf. — Er will, so diel er vermag, Deutlichkeit und Zusammenhang in die Dollmetschung'bringen, und er wird geschwätzig und wortreich : die Concinnität des Ausdruks ist verlohren. Das Feuer-Wort im Original, das wie ein Pfeil aus dem Munde des Propheten flog und die Seele traf, ist in feine Bestandtheile aufgelöst, und erreicht nicht das Ziel. Er will feinem Gemälde das frische Colorit der Urschrift geben, und seine Farbengebung ist matt oder überladen, ohne Würde und ohne Kraft. Nun wird die Arbeit verworfen, man fangt vom neuen an. Man will sich genauer an das Vorbild halten, eben so kurz und Kraftvoll seyn, aber nun ist die Dollmetschung unverständlich, die Sprachregel verletzt, die Umrisse der Bilder sind undeutlich, das Ganze verworren. Man setzt sich an die Stelle? des kritischen Lesers, beurtheilt die Arbeit kalt und streng, und sie misfällt. Der Leser, der das Original nicht kennt, sich nicht in die Zeiten der Vorwelt hineinzaubern kann, wird die Composition abentheurlich, die Gleichnisse fremdartig, den Ausdruk roh und hart, die Satze übelverbnnden und tavtelogisch finden. Das sagt sich der Übersetzer, und die Arbeit wird abermahl ins Feuer geworfen. — Dieses ist, mein werther Herr! aufrichtig gestanden, die Geschichte meiner Versuche; und daher der Vorsatz, den ganzen Iesaras oder den ganzen Hiob in unsre Sprache zu übertragen, langst aufgegeben. Es giebt freylich Uebersetzer, welche

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