Ha- Meʾasef
- Journal
- Ha- Meʾasef
- Volume
- (1787-1788) תקמח (1787)
- Issue
- Des Sammlers vierten Jahrganges erste Zugabe (1787)
- Date
- 1787-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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Cf r z ) von der Zerstörung der Lebensorgane nnd-fMlichk vom wirklichen Tod giebt, nehmlich die angehende Fäulniß des Körpers, die sich durch den eigenthümlichen Leichengeruch und blaue Flecken äusfert, und daß außer diesem alle übrige Zeichen unzuverläßig sind, indem sie bey einem Menschen tagelang gegenwärtig feyn können, der durch angewendete Kunst oder auch von selbst wieder ins Leben znrückkehrt. ׳ Indessen, obschon es von der andern Seite auch Krankheiten giebt, aus deren Gang und Befchaffenheit man schon die Zerstörung der Lebensyrganen aufs wahrscheinlichste vermuthen, und. bey deren Endigung man also ohne die Fäulniß abzuwarten aus den übrigen Zeichen von dem Tode überzeugt seyn kann; so giebt es dennoch keine, in welcher diese Zeichen, die bey uns gewöhnlich, in der Unbeweglichkeit einer vor der Nase gehaltenen Lichtflamme und Pflaumfeder bestehen, binnen einer Zeit von vier Stunden, uns von der völligen Gewißheit des Todes zu überführen im Stande sind. Die Beyspiele in der Geschichte sind zu haufig, daß große Aerzte für todt erklärte hitzige Kranke nach zehn bis zwölf Stunden haben wieder auf» leben sehend) II. Aus der bisherigen Auseinandersetzung ergiebt sich, die Beantwortung der zweyten Frage sehr leicht. Die Zeichen, auf welche bey uns die Manner der so wohlthätigen und vortreflichen Gefellschaft der Rrankenbesucher ihr Urtheil vom Tode gründen, sind die allgemeinsten: Die Aöwesenheit des Pulses, die gebrochenen Augen, und der *) Brühier S. iij u. C