Ha- Meʾasef
- Journal
- Ha- Meʾasef
- Volume
- (1787-1788) תקמח (1787)
- Issue
- Des Sammlers vierten Jahrganges erste Zugabe (1787)
- Date
- 1787-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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־ג 8 .ז> Mscher Arzt hat während des Kayferschnitts aü einer verstorbenen Frau an ihr noch Zeichen des Lebens, und ein anderer, Franz Rota, Wärme vnd Bewegung in den Etngeweyden eines an einer langwierigen Krankheit verstorbenen entdeckt. *) Und so könnte ich Ihnen noch eine unzählige Men> ge Beyspiele anführen, wenn ich es nicht für überfiüßig hielte, die Schriften der Aerzte, besonders das vortrefliche Werk des BrühLers auszuschreiben. Alles dieses dünke mir sind Beweise genug, daß wenigstens die mehrsten Zeichen des Todes noch sehr schwankend und trüglich sind. Wider so laute Erfahrungen kann weder Naisonnement, noch Tradition, noch Ansehen, wäre es selbst das Ansehen eines Maimonides, Etwas gültiges Vorbringen. , Der Tod ist der entgegengesetzte Zustand des Lebens, und der Uebergang des Körpers aus dem einen in den andern geschieht, wie jede andere Veränderung in der Natur, nie plötzlich durch einen Sprung, sondern alünählig. Das Leben nimmt in kleinen Graden immer mehr und mehr ab, bis es endlich aufhört. Nun erkennen wie zwar diese Abnahme überhaupt an gewisse Zeichen durch unsere Sinne; aber die vorletzten dem völligen Aufhören nahen Grade des Lebens sind schon für uns unmerklrch; denn die Erkenntniß dieser würde eine unendliche Schärfe unserer Sinne voraussetzen, die erfordert würde, um der Natur in ihren unendlich kleinen Veränderungen zu folgen, die wir nicht haben und unmöglich haben können. Da wir nun in keinem einzelnen Falle im Voraus bestimmen können, wie lange die Natur auf einer einzigen Mittelstufe zwischen Leb.en mnd Tod sich ׳ , ver- *^,Brühier Abhandlung von der Ungewißheit dev ' ^Kennzeichen des Todes- S. 210.