Ha- Meʾasef
- Journal
- Ha- Meʾasef
- Volume
- תקמה (1784-1785) (1785)
- Issue
- Zweyte Zugabe des Zweyten Jahrganges zu der hebräischen Monatsschrift (המאסף) dem Sammler. (October 1785)
- Date
- 1785-10-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
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fett denn, was doch R. selbst behauptet, andere Leute ihren Schriften dadurch ein gewisses frömmelndes Ansehen zu geben meynen? War es Sprache des Andächtlers: so war es gewiß Auch Sprache der Andacht! Und diese eben ist es, die Herr M—n, aus gewissen Psalmen wenigstens, nicht gern verwiesen haben will, weil eben sie dem Charakter ihres Dichters, wie er ihn dachte, am besten ziemte.) „Und „wenn wir denn wieder auf Luthern znrückgehen, „und fragen, wie er doch zu so vielen Ausdrücken möge gekommen seyn, die er gewiß als „ein feiner Kenner der guten Sprache seiner „Zeit, in der damaligen Sprache nicht vorge- „funden Hatte, so fällt uns die Antwort ent- „gegen: weil er so ose sein Original nicht verband,. und es dann machte, wie cs jeder „macht,, der die Sprache, aus welcher er übersetzt,. nicht vollkommen verstehet — also, wört- „lich, übersetzte;," (Freylich, hak Luther sein Original oft eben sowenig, verstanden, als unser R. seinen Verfasser. Allein nicht da wo Luther unrichtig,, sondern da wo er richtig übersetzte, ist ihm Herr M.—n gefolgt; und wer kann das besser beurtheilen, - als grade Herr M—n, der in dieser Sprache Schriftsteller ist , und noch dazu in dieser Sprache du so guter als er es in der deutschen ist? Wo dieser aber richtig übersetzt hat, sagt Herr M—n, scheine er ihm auch glücklich verdeutscht zu hahaben; und wer kann das wiederum besser be- A z urthei-