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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1886-10-07 · N° 41. (7.10.1886) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
17 (1886)
Issue
N° 41. (7.10.1886)
Date
1886-10-07
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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jfä 41. Magdeburg, 7. Oktober 1^86. Itlljlz. XV1L für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums. tu «s- ---- Wöchenttich erscheint je eilte Nummer der j j» odjrn fdjrfft", des „Familienlatt«" u. des „Litterainriil att»" Veraniwortlicher Rcdacteur und Herausgebern Rabbiner 9t. II. Aatzmer in Magdeburg. ...Mit d ireete r Zujenduug: jährlich 14 Mark, ^nachdem Aus ande: 16 Mk. (8 fl., 20 grcs., 8 Rbl., 4 Dollars). Einzelnummern der „Wochenschrift" fl 2b Pf., des „Litteratur-Blatts" fl 18 Pf. des „Familien-Blatts fl 10 Pf. für Wahrheit, Dicht and Friede»' i£ ft «- i Jn ftvat» füi die „Israelitische W o ch e n s ct> r i f t", wie iür das „Jüdische Litteratnr-Blatt",! die kleingespaltene Petitzeile oder deren Raum , 9ä Pf. sind entweder durch die Annoneen-! Speditionen von GK ZL. Daube Sc Co.,! Kudolf ÜVCoBse, Haasenstein Sc "Vogler u. A. oder direct einzusenden an : Die Keprdiiian btv „Zsraelit. Machenschrift" in Magdeburg. #---:* Inhalt: Zufriedenheit! Zuni Bersöbnungslag. Von Richard Landau. — Leitende Artikel: Bericht über die zweite Conferenz des Vereins israel. Lehrer und Cnltnsbcamtcu des Landrabbinats Emden. — Wissen und Methodik. Berichte und Correspondenzen: Deutschland: Frankfurt». M. Kochlowitz Köln. Jnowrazlaw. Stuttgart. Oesterreich-Ungarn: Pest. Rußland: Odessa. Vom Don. Dermifckte und neueste Nachrichten: Magdeburg. Berlin. Nürnberg. Könitz. Vom Rhein. Constantinopel. Mittheilungen aus dem I). 0. B. B. Berlin. Aus Schlesien. „Fenchel-Stiftung". Festgruß an Julius Fenchel. Inserate. Zufriedenheit! Z«rn Verföh««ngstng. Pie Menschen Neben steten Streit Wnd schau'n des Andern Glück mit Weid. Pas Wlnmelein „Anfriedenheil«, Sie finden's nicht und tragen Leid. Sie hadern mit der Mett, mit stch, Wnd Klagen laut das Schicksal an — So floh das Glück, der Iriede mich, Wnd Kaß «nd Feindschaft zog heran. Dann vricht ein sonnenheller Fag Anrch dieses Streites Jinsterniß, Per wieder einet, was zerbrach, Per wieder bindet, was zerriß. »Versöhnt Hnch!« ranscht vom Kimmetszett Pie Wahnungsstimme erdenwärls, »Mit Gnrem Gott «nd mit der Mett, — Wnd Jriede zieht in Euer Kerz!" »^erschließt Huch nicht! Hrgreift die Kand, Pie Huch der Wrnder friedlich bent! Knüpft wieder Kurer Liebe Wand, Wergeflet alles Wöse heut'!“ »Tilgt Kure Schuld, »ergebt, vergeßt! Mie Gott, de« Wen'gen gern verzeiht, Wnd, glanveL! dies Werföhnnngsfest — Nringt Auch zurück Zufriedenheit!" Richard Landau. Wochen- October. 1886. Tischri.!; 5647. Kalender. Donnerstag . 7 8 Freitag . . . 8 9 Sonnabend 9 10 Jaum liakippurim. (5,56.) Sonntag 10 11 Montag. . . 11 12 Dienstag . . 12 13 Mittwoch . . 13 14 Eruw Tawscbilin. Donnerstag . 14 15 Suckoth. t. Tag. Bericht über die zweite Konferenz des Wereins israel. Lehrer und Kuttusveamten des Landrabbinats Kmden am 1b. September 1886. Anwesend: Herr Landrabbiner Dr. Buchholz - Emden, Herr Kaufmann Schönberg - Emden , Herr Kaufmann I. P e l s - Emden, Herr Kantor Abrahamsohn-Emden, die Herren Collegen Levy- Norden, Israel-Norden, Blumenthal-Emden, Rosenthal-Emden, de Vries-Weener, Fink-Aurich, Kapost-Esens, Graf-Dornum, Heß- Wittmund, R e u ß - Neustadt-Goedens, L ö w e n st e i n - Jever, Arends-Scharmbeck, Katz-Papenburg, Lorch-Bunde, Wertheim- Sog cl, Wolff-Aurich. Entschuldigt fehlten: Meyer-Leer, Apt-Meppen. Der Vorsitzende Levy-Norden eröffnet die Versammlung um 9*/2 Uhr mit einer herzlichen Ansprache. Nachdem die geschäftlichen Mittheilungen erledigt sind, weist der Vorsitzende darauf hin, daß der in der vorjährigen Versaminlung vom Kollegen Apt- Meppen übernommene Vortrag wegen persönlicher Behinderung desselben ausfallen muß, und daß Kollege Israel noch in den letzten Wochen die Freundlichkeit hatte, als Ersatz hierfür die Uebernahme eines Vortrages über ein selbstgewähltes Thema — „ZurFragedes syna - gogalen Gesanges" — zuzusagcn. Hierauf ertheilte der Vorsitzende dem ersten Referenten Herrn R o s e n t h a l - Emden das Wort, welcher sich über die Frage: „Warum soll und was kann die jüd. Schule für Hebung des Gottesdienstes thun?" etwa in folgendem Sinne äußerte: Seit der Zeit Moses Mendelssohn'S sei eine Umgestaltung auf dem Gebiete des jüd. Gottesdienstes eingetreten, weil man unter den veränderten sozialen Verhältnissen lebhaft fühlte, daß der Gottesdienst nach Inhalt und Form einer Verbesserung bedürfe. So sei u. A. durchweg die Predigt in der Landessprache und au sehr vielen Orten der auf musikalische Grundlage geordnete Bortrag der Gebete eingeführt. Es sei aber nicht zu leugnen, daß das Gefühl der Rrformbedürftigkeit gar bald in Reformsucht und Reform-

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