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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1886-06-17 · N° 25. (17.6.1886) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
17 (1886)
Issue
N° 25. (17.6.1886)
Date
1886-06-17
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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rÜtügäSSfcf'fi*..- L DieStelle eines zwcilenRabbiners in hiesiger Gemeinde, verbunden mit der eines Rabbiners an der Lernte Moses'schen Klaus'Stiftung und Direktors der künftigen Präparandenschute daselbst soll alsbald besetzt werden Besonderer Werth wird gelegt auf die Befähigung zum Lehrfach. Jährliches Einkommen ca. Fünftausend Mark nebst freier Dienstwohnung. [454 Meldungen sind unter Anschluß der Zeugnisse anher eiuzureichen. Mannheim, den 6. Juni 1886. Der Synagogenrath. Hei derhies. Synagogen-Gemeinde <5* ist noch d. Stelle eines Elementarlehrers, mit welcher das Cantorat verbunden, möglichstbald, jedenfalls aber vor den Herbstfeiertagen, zu besetzen. Bewerber, welche über gute Stimmmittel verfügen, d.Befähigungsnachwcis zur Ertheilung des Gesangsunterrichts, zur Leitung eines Synagogenchores, und ganz besonders auch zur Haltung deutscher Vorträge zu führen bereit sind, wollen ihre Seminar- und sonstige Zeugnisse mit einem Curriculum vitae baldigst an den Unterzeichneten gelangen lassen. D ü r e n, Rheinl, den 10. Juni 1886. Der Vorsitzende d. Vorstand, u. Lokal-Schtil-Jnspector: Alex Bendix. Die in unserer Gemeinde vacant gewordene Stelle eines Kantors und Schächters ist sofort oder spätestens zu den hohen Festtagen zu besetzen. Das jährliche Gehalt beträgt außer freier Amtswohnung undNebeneinkommen 150« — 1800 Mk. Bewerber Deutscher Nationalität mit musikalischer Bildung und der Qualification eines Elemcntarlehrers werden bevorzugt. Zeugnisse und Referenzen sind bei uns bis zum 1. August er. einzusenden. Elbing, den 13. Juui 1886. Per Notstand der Syuagogen-Gemrindr. Dr. Jacobi. Zum 1. Oktober d. I. wird die III. Lehrerstelle an der hiesigen jüdischen Elementar-Schule vacant. Der Unterzeichnete Vorstand beabsichtigt, mit dieser Lehrer-Stelle das Amt eines ersten Cantors zu verbinden. Der Bewerber muß musikalisch gebildet sein und ausreichende Stimm-Mitiel für große Synagoge besitzen. [457 . Außer dem Lehrergehalte von 1190 Mk. werden dem Bewerber für Ertheilung des hebräischen Unterrichts 300 Mk. und für das Cantorat 510 Mk., also im Ganzen 2000 Mk., wozu noch die aus dem Cantorate fließenden Neben-Einnahmen treten, zugesichert. Meldungen sind baldigst an den Unterzeichneten Vorstand zu richten. Lissa i. P., d. 8. Juni 1886. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Norderney. A. von der Wall Bismarkstrasse 12a unmittelbar am Strande. Mein auf das Eleganteste eingerichtete Hotel mit sehr feinem Restauranthalte den geehrten, das Seebad besuchenden Herrschaften bestens empfohlen. [438 Nähere Auskunft wird gerne ertheilt. <7>ür den Schulverband Elsdorf, U Bergheim und Bedburg wird ein Religionslehrer per sofort od. baldigst gesucht. Befähigung: Staatsexamen, unverheirathct. Derselbe soll in Elsdorf den Canrvrdienst verrichten. Gehalt 1000—1050 Mk. Franco Offerten mit Beifügung der Zeugnisse sind zu senden au Benjamin Blum, Vorsitzender dcs Vorstandes Kenten bei Bergheim a. d. Erft, Reg.-Bez. Cöln. Min Israelit (mit besten Referenzen) " sucht als Aufseher, Bote. Portier , Gemeindediener sofort Stellung. Näheres unter Chiffre I. 8. Ä. postlagernd, Sudenburg bei Magdeburg. _[472 «in junger Mann, welcher das Gymnasium mit gutem Erfolge besucht, das Rcligionslebrerexamen in einem jüdischen Seminare absolvirt hat und Kinder bis zur Tertia eines Gymnasiums heranzubilden vermag, wünscht Stellung als Religions- oder Hauslehrer. Näheres zu erfahren beiHerrn LehrerMandel, Linz a. R._[458 mm nso gebrauchte, sehr gut gehalten, empfehle zu außerordentlich billigen Preisen. A. J. Hofmann, Hebräische Buchhandlung in Frankfurt a M- [469 rraatö Fabrik gegründet 1847. Größtes Geschäft und Lager von Denkmälern in Granit, Syenit, Marmor und Sandstein. Die Ausführung von Erbbegräbnissen und größeren Bautet! werden zu billigsten Preisen bestens ausgeführt. 387s M. Zachart, Berlin, Neue Königstr. 8. Auf nDS unter Aufsicht Sr. Hochwürden Hrn. Rabb. l)r. Frank in Cöln. Jg PrUviift Köln 18SS| - Höchste Auszeichnung. Niederlagen. werd ab aITod^ FIAtEen er- A V ,ev Versandt Postu. Bahn. Packung in i/a u. V< Kilo- Packeten netto. Gegründet 1842. Uas rituelle Schächten der Israeliten im Lichte der Wahrheit von [459 Dr. W. Landsberg, Bezirks-Rabb. in Kaiserlautem Preis 30 Pf. fCjE“ Wird gegen Franco-Einsendung des Betrages franco versendet von der Exped d Bl takhtta Dänemark IWJ Badepensionat Wennersminde b. Klampenberg per Kopenhagen Schöne Gegend, unmittelbar am Walde u. hart an d. See. Gute Bäder. Hohe geräumige Zimmer. Volle Pension mit oder ohne Zimmer. Briefod. Telegr.-Adr. and. Besitzer: Restaurant Simon, Köngens Nytorv 21, Kopenhagen: Referenz. Sr. Hochwürden Herr Oberrabb. Prot. Dr. A A. Wolff, Kopenhagen. [389 Bekanntmachung. Bewerbung um das bei der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin bestehende Stipendium der B e n n y- Burchardt 'scheu - Stiftung. Das vou den Benny-Burchardt'schen Ehelellten zu Landsberg a. W. bei der ehemaligen Königlichen Gewerbe- Akademie zu Berlin, deren Rechtsnachfolger die hiesige Königl. Technische Hochschule seit dem 1. April 1879 geworden ist, gestiftete Stipendium, welches bisher in einer Höhe von 600 M. jährlich für höchstens drei Jahre zur Auszahlung gelangte, wird mit dem Schluß des gegenwärtigen Sommer- Semesters vakant. Dasselbe soll vom 1. Oktober d. I, ab unt. folgenden Bedingungen anderweit verliehen werden: 1. der Bewerber soll dem Preußischen Staatsverbande angehören und jüdischen Glaubens sein, 2. derselbe muß die technische Hochschule zu seiner Ausbildung als Techniker besuchen, sich in bedürftiger Lage befinden, gute Anlagen besitzen und sich moralisch gut geführt haben. Die Verleihung erfolgt am 25. Januar k. I. als dem Hochzeitstage der Stifter von dem Königl. Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Mcdicinal-Angelegenhcitcn auf den Vorschlag des Rektors derart, daß der Genuß des Stipendiums mit dem 1. Oktober des vorhergehenden Jahres beginnt. Bei dem Vorhandensein mehrerer Bewerber sollen diejenigen den Vorzug haben, welche mit den Stiftern dem Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel an vertvandten Bewerbern haben die gen. Stifter denjenigen den Vorzug eingeräumt, welche zur Zeit der Bewerbung ihren Wohnsitz in Laudsberg a. W. und falls auch solche nicht vorhanden sind, denjenigen, welche in Sonncnburg ihren Wohnsitz haben. Fehlt es an solchen Bewerbern, so entscheidet die größere Bedürftigkeit, sowie die bessere Qualification und moralische Führung. Die Bewerbung ist frankirt an den Unterzeichneten bis spätestens den 1. Sept. d. I. schriftlich einzureichen. Dem Gesuche sind beizufügen: 1. der Geburtsschein, 2. ein Zeugniß der Reife von einer zu Entlassungsprüfungen berechtigten Gewerbe- oder Realschule oder von einen« Gyinnasimn, 3. ein Führungsattest, 4. ein Zeugniß der Ortsbchörde über die Bedürftigkeit mit spccieller Angabe der Bermögensvcrhältnisse des Bewerbers. Charlottenburg, den 1.Juni 1886. Der Rektor derKönigl. Technischen Hochschule zu Berlin Dobbert. Das Buch, Moralische Betrachtungen über den Pentateuch re. so.vie Die Brochüre über Sabbath-, Speise- und Niddagesetze, zusammen 13 £ Bogen, Ladenpreis M. 3.30 versende ich l’schein Schomajim. für nur 1 Mark. Die Brochüre über Sabbath-, Speise- und Niddagesetze allein, fiir nur 25 Pf. und an Unbemittelte gratis._ Ein anständiges, nicht zu junges Mädchen, isr., welches Lüst hat, einem älteren, einzelstehendeu Herrn, die Wirtschaft zu führen, wird gesucht. Julius Sommerguth, 453] Neuhaldensleben. In meinem Berlage erschien soeben Die Mischen Kolonien in Rußland. KutturMorifche Studie und Weitrag zur Geschichte der Auden in Wußlaud. Nach den Berichten des russischisraclitischcil Journals „Woschod“ und nach eigenen in der« Kolonien gemachten Beobachtungen bearbeitet von Julius Elk. Preis Mark 4.- Der mit der Geschichte der Juden in Rußland sehr vertraute Verfasser liefert nach einer sehr interessanten Uebersicht derselben eine detaillirte, aus authentischen und tvenig zugänglichen Quellen geschöpfte Darstellung der Entwickelung der jüdischen Kolonien im Innern Rußlands. Das Buch, in fesselnder Sprache geschrieben, ist über die Verhältnisse der Juden in Rußland außerordentlich belehrend. [470 Frankfurt «*. W. . _J. Kaufmann. Inflage 344,000; frag verstreitet fr nllerheutfdje nglSTTer überhaupt; außerdem erscheinen Restersehuugeu inzwiilflremdeu Sprachen^ Di» Mov»nn»»1t. JllustrirtcZeitung für Toilclte und Handnrbeiten.Monatlich zwei Nummer Preis vierteljährlich M.1.25 — 76Kr. I ä hrlich erscheinen: 24 Nummern mit Toiletten und Handarbeiten,enthaltend geaenLOtX) Abbildungen mit Beschreibung,welche das ganze Gebiet der Garderobe und Leibwäsche für Damen, Mädchen und Knaben, wie für das zartere Kindesalter umfassen, ebenso die Leibwäsche für Herren und die Bett- und Tischwäsche rc., wie die Handarbeiten in ihrem ganzen Umfange. 2 Beilagen mit etwa 200 Schnittmustern für alle Gegenstände der Garderobe und etwa MO Mnsicr-Vorzcichnungen für Wciß- und Buntstickerei, Namens-Chiffren rc. Abonnements werden jederzeit angenommen bei allen Buchhandlungen und Postanstaltcn. — Probe-Nummern gratis und franco durch die Expedition, Berlin W, Potsdamer Str. 88; Wien I, Operngasse 3. Briefkasten der Redaktion. J. Gl. itt Paris. Wird geschehen; senden Sie die betr. Correspond. TV. in B. Sie sehen [unter „Erfurt"), daß auch dort solche Stiinmen laut »verden; darum unterlassen wir den Abdruck Ihres Artikels, Ts niroa -INX rwtD px. Der Rabbinerverband ist noch nicht so erstarkt, um seinen Einfluß schon jetzt dahin geltend zu machen- A. Ä. in D. Wir können einer Nr. wegen uns nicht einen Jahrg. (1881) verderben. B. L. Wir sehen Ihrer Mittheilung entgcgeil 6in R. Allerdings haben «vir dabei an Ihren Artikel gedacht. Warum nur hebräisch? 8- E. in K. Erscheint denn das Blatt noch? Wir haben's nicht erhalten. IV. in 0. Artikel über DU werden «vir nächstens beginnen. — Der Schowuaus-Lcitart. über „Schule und Haus" wird fortgesetzt. In der nächsten Nr. des Familicnblatts beginnt eine neue größere Erzählung: „Die Tochter des Wucherers"/ Veranwortlicher Redacteur Dr. Rahmer, Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg. Verlag von Robert Friese, Leipzig. Der heutigen Nummer liegt bei: „Familien-Blatt", „Litteratur-Blatt" und Spenden-Verzeichnifse. / 195552

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