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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1886-05-27 · N° 22. (27.5.1886) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
17 (1886)
Issue
N° 22. (27.5.1886)
Date
1886-05-27
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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!■: i: jj| In der jüdischen Gemeinde 311 [11 j| Berlin ist eine Predigerstelle [L [ll zu besetzen. Bezügliche Nieldungen [jj 8 sind an k $ Den Vorstand K | der jüdischen Gemeinde Hl A daselbst, Hranienburgcrstr. 30!!! »I zu richten. [433 [jj Vakanz. Bei der hiesigen israelitischen Korporation ist d. Kantor-, Schächter¬ und Religionslehrerstelle schleunigst mit einem Inländer zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Einkommen von jährlich IS«0 Mk. nebst freier Wohnung verbunden. Meldungen unter Ucbcrreichung vonZeug^ nisten nimmt entgegen. Dn ist. Korparations- KorliMd!»Schivkrskn;. Die Stelle eines Vorbeters undReligionslehrersinhie figer Gemeinde soll für Juli oder spater neu besetzt werden. Candidaten, die verheirathetsind. oder einen eigenen Haushalt führen wollen, werden bevorzugt. Meldungen unter Beifügung der Zeugnisse find an den Unterzeichneten Vorstand einzusenden. 9k h o d e n (i. Waldeck) 12 Mai. Der Vorstand der Jsrael.-Ge meinde, R. S. Levy. [421 Offene Lehrerstelle. Die Stelle eines Religionslehrers, slll und tDITKff in hiesiger Stadt ist offen. Besoldung bei ganz freier Station Frcs. 500 und ca. Frcs. 2(0 Nebeneinkünfte. Der Antritt kann sofort geschehen. Befähigte nnverheirathete Bewerber belieben sich an den Unterzeichneten Vorstand zu wenden. XL. Wir haben vor mehreren Monaten den Herrn I. Pionkowski engagirt, der damals bei der israel. „orthodoxen" Religionsgenosscnschaft in Erfurt angestellt war. Nachdem derselbe aber auf versprochene Zeit nicht angekommen, hat er noch einigemal unter allerlei Angaben den Antritt aufzuschieben gewußt, bis er schließlich auf die letzte mit aller Bestimmtheit versprochene Zeit wieder nicht ankam und nichts von sich hören ließ, daher wir die Stelle nun neuerdings auszukünden genöthigt sind. Bremgarten (Schweiz). Namens der hiesigen Kultusgcnossenschaft: , Der Vorstand: Salomon Weyler. Das Israelit. Centralkonsistorium in Brüssel wünscht einen Chafan während der Badesaison in Ostende zu engagiren, vom kommenden15. Juni bis 20. Oktober (also einschließlich der hohen Feiertage). Nur mit guten Referenzen versehene Bewerber wollen sich schriftlich melden bei dem unterzeichn. Präsidenten des Consistoriums. st. Wiener, 63 rue de la loi, Brüssel. Äinem jungen, soliden Manne, wenn V auch mit wenigen Mitteln, der Hausiergeschäft treibt, oder dazu für hiesige Gegend geneigt ist, werden gut verk. Artikel in der Manuf. - Branche offerirt, übereinkommend freie Wohnung. Bewerber wollen ihre Offerten, der Exped. dies. Z. unter Chiffre 61. 6. abgeben. [418 Lehrer-Gesuch. Unsere Cantor- und Lehrer- Stelle ist möglichst rasch zu besetzen. Minimalgehalt M. 1200. Herren, die schon längere Zeit im Amte sind, nürd event. gleich ein größ. Gehalt bewilligt. Francv-Meldungen mit Zeugnissen und Lebenslauf an den Unterzeichneten. U n n a in Wcstvhalcn, 20. Mai 1886. Der Shnagogen-Vorstand. Reifenberg. N—i- «in mus. geb. und als Elementar!. gepr. Lehrer, sucht Stelle als Lehrer, Schochet und Dorbeter. Offerten unter K. D. 430 an die Exped. d. Bl. Gesucht sofort Dame gesetzten Alt. z. Führung d. Haushalts u. Gesellsch. einer älteren Dame. Offert, nebst Zeugn. erb. [422 Fr.vr. Glück, Olden burg(Großh). Gesucht zu Johannis eine religiöse Haushälterin mittleren Alters für einen alten Herrn. Offerten mit Gehaltsansprüchen niinmt entgegen Vogler, Lehrer [417 „in Dannenberg, Hannover". H- -a. t Rechtsanwalt Mannheimer i? in IMZainz 423] wohnt Grosse Bleiehe No. 40. -i -i- -H- Bis zum Wochenfest verschenke ich l'schern Schomajirn gegen vorherige Einsendung einer freiwilligen Spende von mindestens 1 Mark das von nur unter dem Namen Gottlob Brausch herausgegcbenc Buch „Moralische Betrachtungen über den Pentateuch 12^,^ Bogen eleg. broch., sowie die Broschüre über Sabbat, Speise und Niddagesetze 1 Bogen, broch. zusammen Ladenpreis 3 Mark 30 Pfg. für nur 1 M. Würdige Arme erhalten ausnahmsweise Buch und Brochüre für eine geringere Spende. [413 Lobethal. Breslau, Berlincrstraße 69. Glaubensgenossen! /Line für hoh. Tochtersch. gepr. V Lehrerin sucht baldigst Stellung. Gef. Off. unt. M. K. postlagerndMarienburg, Westpr. Wennersminde b. Klampenberg per Kopenhagen Schöne Gegend, unmittelbar am Walde u. hart an d. See. Gute Bäder. Hohe geräumige Zimmer. Volle Pension mit oder ohne Zimmer. Briefod. Telegr.-Adr. and. Besitzer: Restaurant Simon, Köngens Ny torv 21, Kopenhagen: Referenz. Sr. Hochwürden Herr Oberrabb. Prot. Dr. A A. Wolff, Kopenhagen. [389 Pr&miirt Köln 18 «■ Höchste Auszeichnung. Niederlagen^ werd.MftUeDj Pl&tsoner-. richtet. & & »v Das Unterzeichnete Comite hat in seiner Sitzung am 16. Mai! Auf flDS unter Aufsicht c. beschlossen, einen nochmaligen Hülferuf zu Gunsten der des I Sr. Hochwürden Hrn. Rabb. Landes verwiesenen Glaubensgenossen ergeben zu lassen. Die j)r. Frank tll (Sollt. Nothwendigkeit hierzu ergiebt sich aus dem Umstande, dass nach neu aufgenommener Liste, allein hier in der Stadt noch 37 Familien mit zusammen 182 Personen vorhanden sind, welche allesammt unterstützt und nach überseeischen Ländern befördert werden müssen. Es sind dies alle Diejenigen, welche Prolongation erhalten haben, und grösstentheils in diesem und den beiden nächsten Monaten den Ort verlassen müssen. Diese Personen sind, obschon eben so arm wie alle die bereits Fortgeschafften, die besseren Elemente, welche sich hier allesammt auskömmlich ernähren konnten, jedoch mit dem Augenblicke, da sie den Ort verlassen müssen, auch nicht einen Pfennig mehr besitzen. Und wie hier am Orte so werden auch in den Kreisen Memel und Heydekrug noch eine ganze Anzahl Personen sich befinden, welche nach Ablauf des Prolongationstermins nach überseeischen Ländern auswandern müssen. Unsere Sammlungen und erlangten Zuwendungen zu Gunsten der Ausgewiesenen betrugen bis zur Stunde 36 831 Mark 81 Pf.; hiervon sind zur Beförderung von 648 Personen bereits verausgabt 34489 Mark 41 Pf., verbleiben ^nhvif npnri'mhct 1847 Gröntes uns also in der Kasse nur noch 2342 Mark 40 Pt. Geschäft m,d Lager von Denk- Nach unseren Voranschlägen werden also mindestens noch ^miern in Granit, Syenit, 8000 Mark herbeizuschaffen sein, bis es gelingen kann, alle die «SJJiatmtor und Sandstein. Die Ausgewiesenen fortzuschaffen und nothdürftig, aber auch nur Ausführung von Erbbegräbnissen nolbdSrttig zu unterstützen. «nd größeren Bauten .verden zu Glaubens- und Stammes-Genossen! Wir lenken nochmals! gmieisten Breiten bestens ansaesübrt Eure Aufmerksamkeit auf diese tiefschmerzliche Angelegenheit, j 387| JJ. Zachart, und bitten um Geldspenden zur Unterstützung der Ausgewiesenen. Dieses Unterstützungswerk ist eine jüdisch-nationale Sache, vor welcher alle anderen Angelegenheiten der Wohlthätigkeit zurück- Dieses Werk ist von so grosser Wichtigkeit, Versandt y vy y'Post il. Balm. X Cr Packung in - k' / l^u.i/4 jfiio- |Packe ten netto. Gsgrflndst 1842. niasö stehen müssen. dass alle andern guten Werke klein und kleinlich dagegen erscheinen. — Bedenkt, wie Ihr es so gut habt gegen diese Unglücklichen. Ihr wohnt in Ruh und Frieden, und diese werden gejagt und gehetzt, Euch stehen alle Freuden und Genüsse in reichem Masse zu Gebote, und diese müssen nackt und bloss in die fremde feindliche Welt hinauswandern, Ihr habt eine ruhige und freundliche Heimstätte und diese sind gleichsam „herausgerissen aus dem Lande des Lebens“, Ihr erfreut Euch der ,.Häuser gefüllt mit jedem Gute“ und diese haben nicht einmal eine Stelle, u n das ermüdete und sorgenschwere Haupt niederzulegen. Ja, wer weiss es denn, ob die Unglücklichen nicht gar für uns leiden müssen, ob nicht an ihnen das Wort des Propheten seine traurige Bestätigung findet (Jesaj. 53, 5): „Sie sind geschlagen ob unserer Missethaten, die Zucht unseres Heiles traf sie und in ihren Wunden ist Genesung für uns“. Denket nach und Ihr werdet mir vielleicht beisthnmen. — Jedoch mit Euren Spenden zu Gunsten der Ausgewiesenen, bedenket Euch nicht lange; gebt rasch und gebt reichlich und in den Wunden der Betroffenen werdet Ihr Heil und Hülfe finden für alle Eure Klagen und Plagen. Das sei Gottes Wille! Das ständige Hülfs-Comite für dieNothstände rassischer Israeliten zu Memel. Im Aufträge: Rabbiner Dr. J. Rillt. Die Expedition dieses Blattes erklärt sich bereit, Gaben zur Beförderung an unsere Gasse entgegen zu nehmen. Berlin, Nene Königstr. 8. Heiralhsgesrrch. Ein jiid. Rechtsanwalt in einer mittleren, romantisch a. d. Ostsee belegenen Handelsstadt, mit brillanter Praxis, positiv angenehm. Aenßern, wünscht sich mit einer Dame von angenehmer Erscheinung, religiös, entsprechendem Vermögen zu verheirathen. Spätere Uebersiedlung nach Berlin nicht ausgeschlossen. Näheres sub J. Q. 6368 durch die Exped. des Berliner Tageblatt Berlin SW. [431 Trauungs-Formulare hebräisch nnd deutsch (Uebersetzung von Rabbiner Dr. Ra hm er sind ä 25 Pf. vorräthig. 5 Exemplare für 1 Mark, 12 Exemplare 2 Mk., 20 Exer pl. 3 Mk. versendet franco gegen baar Die Expedition. Veranworflicher Redacteur Dr. Rahmer, Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg. Verlag von Robert Friese, Leipzig Der heutigen Nummer liegt bei: „Familien-Blatt", „Litteratur-Blatt" und Spenden-Derzeichniffe.

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