Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 17 (1886)
- Issue
- N° 9. (25.2.1886)
- Date
- 1886-02-25
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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Concurg, In der Jsraelitengemeinde Boskowitz (Mähren) ist die Stelle eines Rabbiners, der in seiner Eigenschaft auch den Rcligions- und hcbr. Unterricht an der Volksschule zu leiten, und theilweise auch selbst zu ertheilen haben wird — zn besetzen. Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt von 1200 fl. nebst üblichen Emolumenten verbunden. [2292 Bewerber wollen ihre gehörig instruirtcn Gesuche bis Ende März 18^6 bei dem Cultusvorstande einbringen. Rcisespesen werden bloß dem Acceptirten vergütet. Der Cultusvorstand. Bei der hiesigen gogen Gemeinde ist d Stelle eines ZjMeileN KaNtorsbaldzubesetzen. Das Gehalt beträgt 1200 Mark und Nebcncinnahmen. Der Vorstand der Synagogen- Gemeidezu in Weftpreußen. Pie Synagogengemcindc Baldenburg i. W. sucht per sofort einen Cultusbeamten. Dcrs. muß Eantor, Schächter und Religionslehrer sein DasGchalt beträgt mit Sch! achtgeld ca. 900 Mark. Reflectanten wollen ihre Papiere, sowie Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorsteher franco einsendcn. [2294 Der Vorsteh. d. Shnagogen-Gemeinde: Albert Lefevre. «in geprüfter Lehrer» der gleichzeitig die Function als Dorbeter und Schächter übernehmen kann, wird, bei einem jährl. Gehalt von 900 Mark und circa 300 Mark Nebeneinkommcu, zum 1. August c. gesucht. Bewerber wollen sich inner Beifügung ihrer Qualifications-Zeugnissc beim Unterzeichneten schriftlich melden. DerBorstand d. Synagogen-Gemeinde zu Goldap in Ostpr. 2295s H. Alexander. Ein Cultusbeamter (Eantor u. Schächter) wird für die hiesige Gemeinde zu engagiren gesucht. Gehalt 900.M. p. anno. Nebeneinnahmen 3—300 IkT. Bewerb, an Herrn Kaufmann in G rottkau O.-S. [2286 Ü1OZ-I2 Dauernde N1222 Rabbinen, Lehrer oder Gemeindemitglieder, welche Fürsorge für fleißige und brave Leute in Deutschland tragen, werden höfl. uni gefl. Franco-Angaben sub Nr. 2240 erbeten. Für ein isr. Mädchen, l5 Jahre alt, wird eine Stelle in einem jüd. Hause zur Erlernung des Haushalts gesucht und für die erste Zeit auch ein mäßiges Kostgeld zugesagt. Offerten sind an die Exped. d. Bl. unter Chiffre L. H. 2291 zu richten. WMsiWM TiidiiM. Die vacant werdende Religionslehrer-, Vorsängeru. Schächterftelle dahier soll per April durch einen tüchtigen geprüften ledigen Mann besetzt werden. [2293 Reflectanten wollen sich sofort und längstens bis Ende Februar unter Angabe ihrer Nationale zur Einleitung des Weiteren wenden an das Isr. Kirchenvorsteheramt Gr. Hirsch. Keklmnllnachung. Die in unsrerGememde vom 1. Juli b. I. ab vakant werdende Cantor-, Schächter- und Rcligionslehrerstelle soll anderweit besetzt werden. Das Gehalt beträgt an Fixum 900 Mk« nebst freier Wohnung und ein Nebeneinkommcn von circa 6—700 Mark jährlich. Qualificirte Bewerber wollen unter Einreichung ihrer Zeugnisse sich bei dem Unterzeichneten Corporations - Vorsteher schleunigst melden. Reisekosten werden nur dem Gewählten vergütet. Bentschen, 18. Februar 1886. 2294s Jacob Eohn. In der Synagogen-Gemeinde Rathenow ist die Stelle eines Religionslehrers» Vorbeters und Schächters per 1. April zu besetzten. Fixum 700 Mark. Bewerber deutscher Abkunft belieben sich an den Vorstand, Gustav Salinger, zu wenden. [2296 Wir suchen per 1. April er. einen Synagogendiener, der Bal- Kore und Schächter sein muß und der befähigt ist, event. falls den Vorbeter zu vertreten. Das Gehalt beträgt 000 Mk. und ist die Stelle mit nicht unbedeutenden Ncbcnrevenüen verbunden. — Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. Nicolai O/Schl. i. Februar 1886. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Der ehemals ausgewiesene Prediger , Lehrer, Kantor und Schochet und von Sr. Majestät dem Kaiser als zum Staate gehörig anerkannt, sucht per sofort oder 1. April in obigen Aemtern Stellung. Offerten an ü. Baust, Prediger und Lehrer 2290s in Wormditt, Ostpreußen. Eine jüdische Krirnltcniiiiirtkrin die in einem größeren Krankenhausc die Krankenpflege, besonders auf der Kinderstation, geübt hat, empfiehlt sich jüdischen Kranken-Vereinen zum Engagement, oder auch zur Pflege von Kranken bei Privaten. Nähere Auskunft wird dieRedaction d. Bl. auf frankirtc Anfragen mit Rückantwortpvrto zu ertheilen die Freundlichkeit haben. In meinem Verlage erschien soeben: Der JJftUatfudj für den Schntgebrauch. Urtext, Ucbcrsetzung neben dem einzelnen Worte oder Satze, Erklärung und Piäparation. Nebst einem Anhänge: das Wichtigste aus der hebräischen Elementar- und Formenlehre. Von vr. H. Sondheimer» Bcz.-Rabb. in Heidelberg. Preis, in gutem Schulband, Mt. 3. Bei Einführung in Schulen gewähre günstigste Bedingungen. [22«8 Frankfurt a. M. J. Kauffmann. Daß ich niclit um schnöden Gewinn die Verbreitung meines Buches „Moralische Betrachtungen über den Pentateuch" wünsche, will ich dadurch bekunden, daß ich io Exemplare für 10 M.» 3 für 5 M. offerire. preis bleibt 3 M. vWf-Möl-KMUMi von M. Klhiilicr, Dornt gegr. 1857 empfiehlt ihre hochfei neu, gebr. Java -Eaffee's M. 1.00 pr. K. äußerst kräftig u hochfein aromatisch M. 1.40 pr. K.kräf. u. f. aromat. M. 1.40 pr. Mergieb.u. aromat. M. 1. — pr. U. kräf. u. reinschm. Versandt gegen Einsend, d. Betrages od. Nachnahme. Bei Entnahme von fünf Pfd. an franco. unt. Aufsicht Sr. Hochw. Hrn. Rabb. 9r. Oobu in Bonn. Vertreter gegen hohe Provision gcs. /Lin junges isr. Mädchen, das die ™ Wirthschaft (auch Nähen), sowie die einfache Küche versteht, auch mit Kranken umzugehen praktisch gelernt hat, sucht bald — oder zum 1. März — Stellung als Stütze der Hausfrau. Offerten werden unter 31. M 2277. durch die Exped. d. Bl. erbeten. Die hiesige Synagogendiener- Stclle soll vom 1. Mai d I. wieder besetzt werden. Betverbcr muß geprüfter Schächter, im Schreiben gewandt und befähigt sein, den Kantor, im Vorbeten und Thora - Vorlesen ' vertreten zu können. [2289 Einkonimen ca. 1200 M. Selbstgeschriebene Meldungen mit Abschriften von Zeugnissen nimmt bis zum l5. März a. c. entgegen Der Vorstand der Synagogengemeinde Sohrau O /S. KlMW TWerjWIe der Gemeinde zu Hamburg, Carolinenstr. 35. Gesucht z. 1. Apr. a. e. eine geprüfte Klafsenlehrerin. Off. init Ref. unt. obiger Adr. erbeten. [2287 Die Broschüre über Sabbath-, 1 Speisen. Reinigungs-Gesetze überlasse 10 Exemplare für 11/2 M.,: einzelne 40 Pf [2284 j G. Brausch, Breslau, _ Berlinerstr. 69. Meine Confirmttlionsfcheme für Israeliten (Gedenkverse: Hebräisch und Deutsch) feinste Ausstattung, beliebt und viel benutzt, bringe ich hiermit in höfliche Erinnerung Herzog!. Hofbuchdruckerei (H. Neuburger) 2285] in Dcssa u. Ein großes min "13D, sehr schöne Handschrift, fast neu» ist zu verkaufen bei Wittwe Aronsbach in Altdamm (Pommern). [2283 Lster-Mehl. Unter Aufsicht Sr. Ehrwttrden d. Herrn Rabbiners Dr. Kohn werden wir, wie alljährlich, auch in diesem Jahre wiederum Oftermehl bereiten und bitten um rechtzeitige Bestellung. _ ,r. , , Jeder Sendung wird das L-er Einzel nöthige „Hechscher" beigefügt. (Posen) im Januar 1880 Zum 1. Juli d. I suche ich gegen guten Lohn eine jüdische Köchin. Nur solche mit guten Zeugnissen mögen sich melden. Hildesheim (Prov. Hannover). Frau E. Leon, Prämiirt Cöln 1885, Höchste Auszeichnung! St ★ »EM DIENSTE ci|| SEINE KIWNE IN 4683 A. Cossmann, Deutz §ampf Gaffee-Wrennerei emvfiehltseineSpecialitäten. Durch Niederlagen in allen Plätzen Deutschlands vertreten; wo noch nicht vorhanden werden solche ans geff. Anfragen errichtet. Auf PDS unter Aufsicht Sr.Hochwürden Hrn.Rabb. llr. Prunk in Cöln. Für d. Mendelssohn-Denkmal 4 M. vom Leseverein in Battenberg durch H. Lehrer Strauß erhalten. — Wir bitten wiederholt, die Beiträge direct an den Schatzmeister Herin Bankier August Sonnenthal in Dessau einzuscndcn. Jnvwrazlaw Dampfmtthle Grabski, Wilkonski St Eo. Knaben, welche hiesige Schulen be- KI suchen sollen, finden in meinem Hause gute Pension Strenge und dabei doch liebevolle Aufsicht. [2234 3VE- IVTanes^ erster Kantor der Synagvgengemeinde. und staatl. geprüft. Elementar- und Religionslehrer in Halle a/Saale. Von dom Städtchen "Diez (Hessen-Nassau), werden die Gemeinden Deutschlands mit Circuliiren und sog. Mitgliedskarten ä 50 Pf. überschwemmt, behufs Sammlung von Geldern zur Errichtung eines isr. „Reichserziehungshauses“. Da Näheres über die gesetzliche Berechtigung solcher Sammlungen nicht bekannt ist, »o ist grösste Vorsicht geboten, damit Gemeinden und Private nicht zuSchaden kommen. Die Idee, besondere Reichswaisenhäuser zu errichten, der wir früher selbst sehr geneigt waren, ist—seitdem die deutschen Reichswaisenhäuser in ihren Grundgesetzen das Princip der vollständigen Parität der Religionen acceptirt haben — aufgegeben worden. Red.) Briefkasten der Redaction. Herrn R—d in J—n. Das Jnierat wird selbst gegen Bezahlung nicht ausgenommen; wir lassen für dergleichen Fälle nicht die Wohlthätigkeit uns. gcsch. Leser in Anspruch nehmen. Das ist eine moderuisirte Art von Wanderbettelei. t L. A—n. in R. Das Werkchen nicht erhalten. | in K. Der Betreffende ist längst nicht mehr Schochet in hies. Gemeinde. Veranwortlicher Rcdacteur Dr. Rahmer, Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg. Verlag von Robert Friese. Der heutigen Nummer liegt bei: „Familien-Blatt" und „Litteratur-Blatt". eeipzig.