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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1886-02-18 · N° 8. (18.2.1886) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
17 (1886)
Issue
N° 8. (18.2.1886)
Date
1886-02-18
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Bei -er hiesigen gogen Gemeinde ist d Stelle eines )Me^1eN Kantorsbald zu besetzen. Das Gehalt beträgt 1200 Mark und Nebeneinnahmen. Der Vorstand der Synagogen- Gemeidezu ^NilN in Westpreußen. Die hiesige jüd. Gemeinde sucht per 1. Mai oder 1. Juni einen unverheirateten Cantor, der auch geprüfter Elementar- und Religionslehrer sein muß. Gehalt 1600— 1300 Mark pro anno, nebst freier möblirter Wohnung und Bedienung. GeeigneteBcwerber wollen sich unter Einreichung ihrer Qualifikations-Zeugnisse baldigst melden bei 2262] L. Hanf Präses des Vorstandes. Altena (Westfalen! imFebruar 1886. Bei r>er hiesigen Synagogen- Gemeinde ist die Stelle eines Dorbeters» der zugleich Religionslehrer und Schächter sein muß, vom 1. Mai d. I. vaeant. Die Stelle ist fast mit Mk. «00 jährlich dotirt, außerdem noch mindestens Mk. 800 Nebeneinnahmcn. Bewerber, nur Reichsangehörige, wollen an den Unterzeichneten Vorstand ihre Zeugnisse bis spätestens den 15. März d. I. einsenden. 3. Februar 1886. Der Vorstand [2275 der Synagogen-Gemeinde. Vorsitzender M A. Marcus, Wir suchen einen seminaristisch gebildeten Reltgionslkhm und sehen Meldungen unter Einsendung der Zeugnisse und des Lebenslaufs baldigst entgegen; Gehalt 1500 Mk. jährlich. Bewerber, welche die Sekretariatsgeschäfte der Gemeinde zu übernehmen befähigt sind, werden hierfür besonders entschädigt. 2263 Beuthen, Ober-Schlesien, im Februar 1886. I>er Worstand der Synagogen-Gemeinde. Wir suchen per 1. April er. einen Synagogendiener» der Bal- Kore und Schächter sein muß und der befähigt ist, evcnt. falls den Vorbeter zu vertreten. Das Gehalt beträgt 600 Mk. und ist die Stelle mit nicht unbedeutenden Nebenrevenüen verbunden. — Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. Nicolai O/Schl. i. Februar 1886. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. Qjfn hiesiger Gemeinde soll zum ■d 1. Mai er. die Stelle eines Religionslehrers EITKP ,m und X*"llp besetzt werden. Fixum 675 Mk., Nebcneinkommen 4—500 Mk. und gute neue Wohnung. Reisekosten nur dem Gewählten. Deutsche und Seminaristen bevorzugt. [2280 Falkenburg in Pommern. Der Vorstand der israelit. Gemeinde für meinen Sohn, welcher Ostern den Berechtigungsschein zum einjähr. sreiw. Dienst erhält, suche ich eine Lehrstelle in einem bedeutenden Leder- Geschäfte en gros & en detail. Gonnabend geschlossen. Derselbe ist in der Branche schon ziemlich gewandt, da er in der freien Zeit in meinem Lcdergeschäfte thätig war. Offerten baldigst gewünscht. [2279 Osnabrück, 11. Februar 1886. A. Jonas. Zum 1. Juli d. I. suche ich gegen guten Lohn eine perfecte jüdische Köchin. Nur solche mit guten Zeugnissen mögen sich melden. Hildesheim (Prov. Hannover). Frau E. Leon, Eine jüdische Klankkni»iilttti« die in einem größeren Krankenhausc die Krankenpflege, besonders auf der Kinderstation, geübt hat, empfiehlt sich jüdischen Kranken-Vcrcinen zum Engagement, oder auch zur Pflege von Kränken bei Privaten. Nähere Auskunft wird dieRcdaction d. Bl. auf frankirte Anfragen mit Rückantwortporto zu ertheilen die Freundlichkeit haben. «in junges isr. Mädchen, das die Wirthschaft (auch Nähen), sowie die einfache Küche versteht, auch mit Kranken umzugehen praktisch gelernt hat, sucht bald — oder zum 1. März — Stellung als Stütze der Hausfrau. Offerten werden unter M. M. 2277. durch die Exped. d. Bl. erbeten. Cnltusbeamte welche Lust haben 7tt2TNtf und zu erlernen, wollen sich gcfl. unter H. 8. 286 an die Exped. d. Bl. wenden.! HOnS Dauernde TODS Rabvinen» Lehrer oder Gemeindemitglieder, welche Fürsorge für fleißige und brave Leute in Deutsckland tragen, werden höfl. um gefl. Franco-Angabcn sub Nr. 2240 erbeten. Knaben, welche hiesige Schulen be- M suchen sollen, finden in meinem Hause gute Pension Strenge und dabei doch liebevolle Aufsicht. [2234 ÜS/dZ. IVlaneS;, erster Kantor der Synagogengemeinde und staatl. geprüft. Elementar- und Religionslehrer in Halle a/Saale. Kundmachung. Am isr. Hospital zu Marienbad in Böhmen gelangen im Jahre 1886 mehrere Frciplätze für isr. Kranke zur Besetzung. Die mit legalen Krankheits-, Armuths- und Wohlverhaltungs- Attesten versehene Gesuche wollen frankirt bis Ende März an die gefertigte Direction gerichtet werden, da später überreichte Gesuche keine Berücksichtigung finden. Direction des Marienbader isr. Hospitals und Betlokales in Prag. [3276 Aufruf zur Feier des hundertjährigen Jubiläums der Samsonsclmle in Wolfenbüttel» Am 4« Juni 1886 begebt die Samsonschule die Wiederkehr des Tages, an welchem sie vor hundert Jahren gestiftet ist. Der Feier dieses Tages, welcher auch für die Geschichte des deutschen Judenthums ein denkwürdiger ist, sich anzuschliessen, wird gewiss den früheren Zöglingen der Anstalt ein Herzensbedürfniss sein. Giebt ihnen dieselbe doch die beste Gelegenheit, die persönlichen Beziehungen und Jugenderinnerungen, welche sich an die Anstalt knüpfen, wieder aufzufrischen und ist doch gerade dieses Jubiläum der würdigste Anlass, durch ein einheitliches Zusammenwirken ihrer Anhänglichkeit und Dankbarkeit gegen die Samsonschule ein bleibendes Denkmal zu setzenl Als" ein solches ist die Gründung eines Fonds in Anregung gebracht, der im Prinzip dazu bestimmt sein soll, ehemaligen hälfsbedtlrftigen Samsonschillern, bezw. solchen Zöglingen, welche die Anstalt verlassen und sich einem Handwerke, einer Kunst - oder einer ihren besonderen Anlagen entsprechenden Carrifere widmen wollen, Unterstützung zu gewähren. Auch den zahlreichen Freunden und Gönnern der Samsonschule dürfte diese Gelegenheit willkommen sein, ihrer Anerkennung Ausdruck zu geben für das segensreiche Wirken genannter Anstalt. Das Unterzeichnete Comitö richtet daher an alle ehemaligen. Zöglinge der Samsonschule, sowie an deren Freunde und Gönner die ergebene Bitte, sich recht zahlreich an der Feier des Jubiläums zu betheiligen und durch Zuwendung von Beiträgen dem Fonds einen zweckentsprechenden Umfang zu geben. Das Bankhaus William Rosenheim & Co. in Berlin W., unter den Linden 33, hat sich gütigst bereit erklärt, Beitrag entgegenzunehmen, und wolle man solche bis zum 15. April d. J. per Postanweisung oder per Wechsel auf Berlin genannter Firmazusenden. Berlin, im Januar 1886. Dag Comite: Leopold Zunz, Dr. philos. Hermann Jacobson, Dr. jur.. Ehren-Präsidenten. Moritz Meyer General-Consul Raphael Eisenmann Vorsitzender Stellvertretender Vorsitzender Königgrätzerstrasse 95. Bellevuestrasse 16. Julius Linnemann Schriftführer Hollmannstrasse 36. Prämiirt Cöln 1886. Höchste Auszeichnung! A. Cossmann, Deutz Dampf ßaffee-Wrenrrerei emvfiehltseineSpecialitäten. Durch Niederlagen in allen Plätzen Deutschlands vertreten; wo noch nicht vorhanden, werden solche ans geff. Anfragen errichtet. Auf PDS unter Aufsicht Sr.Hochwürden Hrn.Rabb. Dr. Frank in Cöln. Tiefbetrübt zeigen wir seinen vielen Freunden und Bekannten den am Sonnabend den 13. d. Mts. erfolgtenTod unseres vielgeliebten Gatten, Vaters, Bruders und Schwagers Julius Karfunkel an, um stilles Beileid bittend. Jägerndorf, 15. Febr. 1886. Die trauerndenHinterbliebenen. Oster-Mehl. Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden d. Herrn Rabbiners Dr* Kohn werden wir, wie alljährlich» auch in diesem Jahre wiederum Ostermehl bereiten und bitten um rechtzeitige Bestellung. Jeder Sendung wird das nöthige „Hechfcher" beigefügt. (Posen) im Januar 1886 Jnowrazlaw Dampfmühle Grabski» Wilkonski St Co. vWl-IM-MMi von M. Schuster. 6mm gegr. 1857 empfiehlt ihre hochfeinen, gebr. Zava-Gaffee's M. 1.66 pr. U. äußerst kräftig u. hochfein aromatisch M. 1.66 pr. K.kräf.u. f.aromat. M. 1.80 Pr. K.ergieb.u.aromat. M. 1. — pr. U. kräf. u. reinschm. Versandt gegen Einfend. -.Betrages od. Nachnahme. Bei Entnahme von fünf Pfd. an franco. fiDST!? Ulli. Aufsicht Sr. Hochw. Hrn. Rabb. Dr. Cohn in Bonn. Vertreter gegen Hobe Provision ges. H.Dr. R. inM. Nachdemd. Art. bereits in einem and. Bl. gestanden,, können wir keinen Gebrauch davon machen Veranwortlicher Rcdacteur Dr. Rahmer, Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg. Verlag von Robert Frie,., Der heutigen Nummer liegt bei: „Familien-Blatt", „Litteratur-Blatt" und „Spenden-Derzeichniß"^ Leipzig.

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