Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 17 (1886)
- Issue
- N° 5. (28.1.1886)
- Date
- 1886-01-28
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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8>«iwaa~v.,rl,];i j.»;r «ril-M.» Uara«;! Die Synagogen - Gemeinde Iköuigshütte O.»S. sucht zum Antritt per 1. April cr. einen Cantor» der Schächter und Bal- Koreh sein muß. Anfangsgehalt 1500 Mk. jährlich und ca. 900 Mk. Neben-Einnahmen. — Ferner einen Synagogendiener, der ebenfalls Schächter und Bal-Koreh ist. Anfangsgchalt 1000 Mk. jährlich und ca. 500—600 Mk. Neben-Einnahmen. Reflcctanten, welche deutsche Reichsangehörige und nicht über 40 Jahr alt sind, wollen sich gefl. bald unter Einreichung ihrer Zeugniß-Abschriften melden. Reisespesen werden nur den Gewählten erstattet. KönigshütteO -S, 15.Jan.1886. Der Vorstand. 2240] H u l d s ch i n s k y. Für unsere Religionsfch u l e suchen wir z. l. Mai a. c. einen seminaristisch gebildeten Lehrer» womöglich mit cantoraler Befähigung. Gehalt iS00 Mk. pro anno. — Beglaubigte Abschriften von Zeugnissen werden erbeten. [2238 Magdebu rg»imJan.l88«. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Jsrael. Gemeinde Zeltingen a. d. Mosel sucht zum 1. April einen Religionslehrer für einige Kinder, jedoch guter Vorbetcr und jungen Mann (unverheirathet). Russen und Polen ausgesckil. Einkommen M. 600 nebst freier Wohnung. Bewerber wollen sich wenden mit Einsendung ihrer Zeugnisse an >2248 Jacob Bach, Vorsteher. I>ie isr. Gemeinde Ebersheim (bei <y Niedcr-Olm) sucht z. 9. Febr cr. einen Religionslehrer, Vorbeter und Schächter (unverheirathet). Einkommen 600 M. nebst freier Wohnung Bewerber wollen unter Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorsteher sich melden. Russen und Polen sind ausgeschlossen. Ebersheim, t5. Januar 1886. 2249)_Ludwig Simon. Ein lediger, musikalisch gebildeter Mann könnte als Itnter-Cantor und Ehordirigent zu Eolmar (Ob.-Elsaß) an der Consistorial- Synagoge Anstellung finden. Bewerber wollen sich schriftlich mit Nachweis ihrer Tüchtigkeit an das Consistorial-Mitglied Herrn Baumaiin daselbst wenden. [2239 Ein Miltelschullehrer der neueren Sprachen sucht eine Stelle. Gefl. Off sub. L. 7036 an Rudolf Masse, Frankfurt a. M. [2245 Cultusbeamte welche Lust haben ntO'W und DVHH"IK zn erlernen, wollen sich gefl. unterR 8. 286 an die Exped. d. Bl. wenden. naben, welche hiesige Schulen besuchen sollen, finden in meinem Hause gute Pension Strenge und dabei doch liebevolle Aufsicht. [2234 Iht/dlemes., erster Kantor der Synagogengemeinde und staatl. geprüft. Elementar- und Religionslehrer in Halle a/Saale. Dauernde N1222 Radbinen» Lehrer oder Gemeindemitglieder, welche Fürsorge für fleißige und brave Leute. in Deutschland tragen, werden höfl. um gefl. Francv-Angabcn sub Nr. 2240 erbeten. Ein in der Wirthschast gut bewandertes jüdisches Mädchen, sucht Stellung als Wirthschafterin oder Stütze der Hausfrau. Offerten werden unter R. ML. 2246 durch die Exped. dies. Bl. erbeten. Ein isr. Mädchen von 12—17 Jahren, welches die höhere Töchterschule besuchen soll, findet sofort Aufnahme, liebevolle Behandlung, Nachhülfe, Anführung zum Haushalt, Conversation in fremden Sprachen. -A. Cahn, Instituts-Vorsteher, Sobernheim Schweden. Zn Folge der traurigen Verhältnisse, in denen sich unsre aus Polen und Rußland hier zahlreich eingewanderten Glaubensgenossen befinden, sehen wir uns veranlaßt im Interesse der jüd. Emigranten im Auslände darauf hinzuweisen, daß es hier zulande fürUnbemittelte durchaus unmöglich ist, sich eine irgendwie befriedigende Existenz zu schaffen. Auf unfern Beistand ist umsoweniger zu rechnen, da unsere Hilfsmittel vollständig erschöpft sind und wir nur mit allergrößter Mühe den bereits übernommenen Pflichten gegen die früher Eingewanderten Nachkommen können. [2236 Stockholm, im Januar 1886. Der Norstand _der Armen-Kommission. Für das Mendelssohn-Denkmal gingen uns noch folgende Gaben durch Hr. Heinrich Erlanger in Buchau zu: Reallehrer Stehle M. 1, Joses Berliner M. 1, Apotheker Kaiser M. 1, Ludwig Neuburger M. 1, Adolf Einstein M. 0,50, S. R. Einstein Ww. 1, Martin Mayer 1, Max Kömger 1, Heinrich Essinger 1, Siegfried Bernhein 1, Abraham Weil 1, Lehrer Straßburger 0.60, Heinrich Dannhanser 1, Leopold Einstein 1, David Wackersteiuer 0.50, Simon Bernheim z. Tr 1. Jakob Dreifuß 1, Michael Neuburger 1, Jsak Weil 1. Josef Maier 0.50, Samuel L. Neuburger 0.50, Jsak Erlanger 1, Leopold Weil 1, Moritz Einstein 0.50, Jakob A. Einstein 1. Heinrich S. Moos 1, Waldhornwirth Reis 0.60, Gabriel Erlanger 1, Josua Maier 0.50, August Sanier v. Kappel 1, Sigmund Stern 1, Heinrich Schmal 1, David A. Einsten 1, Bernhard Moos 1, Hermann Moos u. Sohn 2, Josef M. Erlanger 1, Moses Weil 1. Jakob A. Bcrnheim 0.50, Jakob Dannhauscr 0.50, Abraham Dreifuß 1.50 Ör. Einstein 2, Jakob Gabr. Bern- Heim I, Salomon Schmal 1, Salomon Hayun 0.60, Salvmou Danhauser 0.50, Adolf Erlanger l, Lehmann Dreifuß 1.50, Abraham H Moos 1, Heinrich Erlanger 1, R. K. 1. Zusammen M. 47.30. nos bv nco Drester Branntwein in größeren Gebinden bei Leopold Hahn. 2244] in Sobernheim. Oster-Mehl. Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden d. Herrn Rabbiners Dr. Hohn werden wir, wie alljährlich, auch in diesem Jahre wiederum Ostermehl bereiten und bitten um rechtzeitige Bestellung. Jeder Sendung wird das nöthige „Hechscher" beigefügt. (Posen) im Januar 188« Jnowrazlaw Dampfmühle Grabski, Wilkonski Si Co. Prämiirt! Höchste Auszeichnung! % DEM fcffiDIEN'SrE ISlI SEINE . Vl A.Cossmann,Deutz Aampf ßaffee-MrennereiZ empfiehlt seine Specialitäten Packung | u. | Ko. Paquete. Auf PDS unter Aufsicht Sr. Hochwürden Herrn Rabbiner vr. Frank in Cöln. -sttÖ ff- Schlackw. (Mettw.) ptTD ohne Knoblauch ä Psd. 1,20 Mk. Salami 1,30 M. Kochw.zn Hülsenfrnchten sehr beliebt, ä Pfh 80Pf. ff Gänfeschlackwurst 1,60 Mk. si. Gänseleberw. 1,60 M. Gänseschmalz, garantirt reiu und si. im Geschmack k Psd. 1,50 M. Gänserollbrüste (Spickgans), ä Pfund 1,80 Mk., geräucherte Ochsenbrust 1,20 Mk. Gänsekeule k St. 0,75— 1 Mark. Neueste Preisliste frei Moritz 'Weinberg. 2132] Magdeburg. Soeben ist im Verlage von David Nntt, 270, Strand, London, erschienen und durch alle Buchhandlungen des In- und Auslandes zu beziehen: „Zichronoth;“ oder „Memoiren eines Studenten der jüd. Theologie“. Dieselben sind in hebr. gereimter Prosa abgefasst und mit einer englischen Einleitung versehen, die eine Uebersicht der Entwicklung der nachbibl. hebr. Poesie enthält von Dr. J. Chotzner (vom Harrow College) Preis 2 M. 50 Pf. WlM'S >M. MMWr Schreiblesefibel geb. 50 Pf. Teftllk kezara Curs. I geb. 65 Pf. »> » n II „ l M. im Verlage von J. Kaiiffuianii, Frankfurt a. M. l>I Wo? [2242 « befinden sich die Cantoren: HI Emil Dworzan, früher Posen fl | Alex. Schloß» fr. Hammerstein. NI z Gütige Mittheilungeu werden ^1 an die Exped. d. Bl. erbeten. | SAls Neuvermählte empfeh len sich [2247 Adolf Schindler Recha Schindler geh. Rahmer Für Kinder n. Kranke sind Mondamin-Milch- Suppen u. Mondamin- Mileh-Speisen besonders leieht verdaulich, nahrhaft und wohlschmeckend (Mondamin erhöht die Verdaulichkeit der Milch); auch zu feinen Speisen и. zur Verdickung v. Suppen, Caeao etc. wird M ondamin für Gesunde bald unentbehrlich. Mondamin ist ein entöltes Mais- Pioduct, Fabr. Brown St Poleon« к. e. Hofl. Paisley (Schottland) und Berlin, Heiligegeist-Str. 35 u. ist in feinen Esswaarenu. Drog.-Handlg. in Vi u. V* engl. Pfd.-Packeten zu haben. Glück auf! Ein j. Kanfmanit, 26 I. alt, Israelit, aus s. g. Famil., gegenwärtig Reisender, beabsichtigt zn Heirathen. Derselbe würde zu diesem Bebufe am liebsten ein gutes Geschäft übernehmen. [2231 Väter, Vormünder oder junge Wittwen, mosaisch, wollen ernst gemeinte Offerten mit genauer Angabe der Verhältnisse nnier „Glück auf" so b. Rudolf Mosse, Leipzig nicderleg. «in seit mehreren Jahren in Hamburg etablirter junger Mann, Israelit, 26 Jahre, wiinscht die Bekanntschaft eines hübschen, respectablerr jungen Müdchens(Jüdinl. 15—25,000 Mark erwünscht. Gef. Offerten unter Nr. 4679 erb. an die Annonccn-Expedition von Heinrich Eisler, Hamburg. Briefkasten der Redaction. K. in Lg. Einem Vereine, der den Beschluß faßt, wegen der jüd.-nationalen Tendenz, die er verfolgt, keine Mendelssohn Gedenkfeier abzuhalten, bewilligen wir kein Freiexemplar mehr. J. L. in R. Wir können ausführliche Berichte über Mendelssohn- Feier jetzt nicht mehr bringen. R. in D. Nicht geeignet. miT tJPN. Anonyme Zusendungen finden keine Beachtung. J. M Vielleicht, daß wir Ihren Rath später befolgen. Mp Diverse Anfrage», welche wegen überhäufter Beschäftigung bis jetzt unbeantwortet geblieben, werden demnächst ihre Erledigung finden. Den lieben Freunden ü. Eollegen herzl. Dank für Gratulation. _. In der 2. Anmerkung, S. 31. d. Wochenschrift, muß es statt „1.,Nov. 1785" heißen „1784" und „5545" statt „5546". Veranwortlicher Redacteur Dr. Rahmer, Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg. Verlag vou Robert Friese, Leipzig. Der heutigen Nummer liegt bei: „Familien-Blatt", „Litteratur-Blatt", „Inhalts"- und „Spenden-Derzeichniß".