Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 16 (1885)
- Issue
- N° 45. (5.11.1885)
- Date
- 1885-11-05
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Vacante Rabbiner-Stelle. Tie hiesige Synagogen-Gemeinde sucht einen acadcmisch gebildeten Rabbiner oder Rabbi»ats-6sa»- dibatc», welcher der gemäßigt resormirie» Richtung angehöri. Derselbe muß ein guter Prediger sein und die Besähignng besitzen, den Religions-Unterricht ait den höheren Schule» zu erthcilcn. Das Gehalt beträgt incl.Einkommen aus den beiden höheren Lehranstalten. 2400 Mark und freie Amts-Wohnung. Nebcueinkünstc nicht unbeträglich. Bewerber aus den polnischen LandeSthcilen gebürtig sind ausgeschlossen. Ainneldnngcn mit abschriftlichen Zeugnissen, tvclchc nicht zurückgeschickt ivcrde». sind an de» Unterzeichneten zu richten. Reisekosten werden nur dem Erwählten erstattet. Koblenz, den 18. Oetober 1885. Der Borstand der Synagogen- Genicindc. Der Vorsitzende 2100] I. Brag. Pie Rabbincrstcllc in hiesiger Gemeinde, mit welcher ei» Gcsamnitcinkommcn von circa 3000 Mk. jährlich verbunden ist, wird vacant. Geeignete Persönlichkeiten Ivelche im Besitze der71111 von namhaften rabbinischen Autoritäten sind, wollcti sich utitcr Einreichung ihrer Zeugnisse und eines Lebenslaufes, auS dem der Gang ihrer Bildung ersichtlich ist, bei dem Unterzeichneten Cvrporations - Vorstände bis 1. Januar 1880 melden. Reisekosten werden nur dein Gewählten erstattet. Rogasc», 25. Lctober 1885. Der CorporaiionS-Vorstand. I. V. [2115 Abr. Mode. Vom 1. Januar 1880 ist die Stelle eines Kantors, Schächters und Religionslchrcrs, in unserer Gemeinde zu besetzen. Das fixirte Gehalt beträgt per anno 1800 Mark, wozu noch circa 1000 Mark Nebenciuuahincu gerechnet werden dürften. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse bis zum I. Deccmber er. an den Unterzeichneten wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. [2101 Conitz, den 21. Oktober 1885. Der Synagogcn-Vorstand. Tlic Stelle eines Religionsfg lehrers, Schächters und Vorbeters in hiesiger Gemeinde ist vacant und sofort zu besetzen. Gehalt 000 Mk. und Nebeneinnahme von ca. 800 Mk. Geeignete Bewerber wollen ihre Zeugnisse sofort ati Unterzeichneten Vorstand einscndcn. Persönliche Vorstellung erwünscht, Reisekosten jedoch nicht vergütet. [2110 Rehden (W.-Pr.), im Octob. 188b. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde: Wolff. Wagner. Moses. OC Ich suche eine, wenn auch bescheidene Lehrstelle seventuell mit Kantorat) für einen Verwandte», der eben nach gut bestandener Prüfung aus dem Seminar entlassen wurde. [2104 J. Klingenstein, in Ober-I»gelheim. Allerhöchst bestätigt: 1853. Direetion: BERTJN W., Mohren-Strasse 45. Victoria. I, -Versicherung mit Gewinn-Betheiligung nach dem Systeme der steigenden Dividende, Prämien-Rückgewähr und Bonification bei Lebzeiten Beitragsfreiheit, und Zahlung einer Rente im valid itäts- Falle des Versicherten. Prospecte durch den General-Bevollmächtigten Herrn 8. J. Leszynski, Berlin W., Steininetzstrasse 8 pt. Grund-Capital: 6,000,000 Mark. Gesammt-Reserven Ende 1884: 15,508,120 Mark. Gesammt-Activa Ende 1884: 23,001,850 Mark. Aussteuer und Spar-Versiclierunir mit Prämien-Befreiung beim Tode des Versorgers, Prämien-Rückgewähr und Gewinn-Betheiligung. I n- Einei Oofall-Versiclierii umfassend alle körperlichen Unfälle, welche Leben. Gesundheit u. Erwerbskraft betreffen, mit Prämien-Rückgewähr und Gewinn-Betheiligung. Dividende für 1884: 40% pCt. Äiitc geprüfte Lehrerin wird 't für 3 Kinder per sofort gefischt. Zeugnisse und Photographie erbittet. I. Rawitschcr, Prediger der Synagogen-Gemeinde, Preußisch Holland. [2113 Gkstllschllsttrin in einem vornehmen, jüdischen Hanfe gesucht. Die Dame ist sehr fein gebildet, der französischen, deutschen, englischen, polnischen Sprache vollkon'men mächtig, in Litternlur, Geschichte, Geographie sehr bewandert, musikalisch und kann ausgezeichnet empfohlen werden. [2! 17 Es wird besonders aus delikate Behandlung, sowie Familienverhältnisse halber ans gutes Salair gesehen Ges. Offerten unter Chiffre D.8979 an Rudolf Mosse in München. f 'ur ein junges israel. Mädchen, irn Kochen und allen häuslichen Arbeiten erfahren, wird eine Stelle gesucht. Näheres in der Expedition d. Blattes unter Chiffre Al. L. 2089. Pensionane! | finden in einer feinere» jüdischen Familie in Halbcrstadt zum l. April 1880 liebevolle Ausnahme unter günstigen Bedingungen. Adr. unter T. F". 638. an die Annonc.-Expcd. von Haasenstein& Vogler, Magdeburg erbeten. Kinder u. Kranke sind Mondamin-Milch- Suppen u. Mondamin- Milch - Speisen besonders leicht verdaulich, nahrhaft und wohlschmeckend (Mondamin erhöht die Verdaulichkeit der Milch); auch zu feinen Speisen и. zur Verdickung v. Suppen, Caeao etc. wird Mondamin für Gesunde bald unentbehrlich. Mondamin ist ein entöltes Mais- Product, Fahr. Brown & Polson, к. e. Hofl. Patsley (Schottland) und Berlin, Heiligegeist-Str. 35 u. ist in leinen Esswaarenu. Drog.-Handlg. in Vi u. Vs engl Pfd.-Packeten zu haben. A.Cossmann, Deutz J>ampf -ÄaffccBrennem empfiehlt feine Speeialitäte» Packung j u. { Ko. Paqucte. Versandt franco jeder Post und Bahnstation Deutschlands. Auf “03 unter Anfficht Sr. Hochwürde» HcrrilRadbiiicr l»r. in Cöln. Achawa, Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israel. Lehrer, Lehrer-Wittwen und -Waisen in Deutschland. Wer eine Jahresunterstützung aus umerer Vereinskasse beanspruchen zu können glaubt, wolle sein Gesuch mit beigetügten beglaubigten Zeugnissen an den Unterzeichneten bald gelangen lassen. [2112 Frankfurt a. 3L, 1. Nov. 1885. Adolf TebWe Gr. Pfingstweidstr. 10. fyiir die Cantor (Vppsteiu'fchen Hinterbliebenen in Greifenberg gingen noch folgende Spenden ein: Durch Hrn Rabb Dr. Golvschrnidt in Eolbeig M. 115 55, durch Rabb. Dr. Bloch in Posen, von ^-rau Cornrncrz.-Ratb JassöM 30. durch Hrn. Dr. Rahmcr 3. Rate M. 40, durch | Hrn. Rabb. Dr. Sa lvendi in Dürkheim M. 40, durch Hrn. Pred. MorihSchcrbel iilGnmbinnenM. 10, durch Hrn. Pred. Neubauer in Charlottenburg M. 7. Shnag.-Gemeinde Crossen M. 15, Synag.-Gemeinde Polziu M. 1l). durch Hrn. Ascher LevyPolzin M. 10. Synagogen- Gemeinde M ii n st erbe r g M. 10. Der Vorstand der Synag.-Gemeinde im A. M. Brilles. Beyufs Unterbnngimgd. 15. Tochter des verstorb. Herrn Eppstein ersuchen wir Menschenfreunde um gesl. Vorschläge reip Offerten. Das junge Mädchen ist gesund, ansehnlich, hat gute Schulkenntnisse n. schreibt recht schon, ansterdem ist dasselbe in weiblichen Handarbeiten ziemlich bewandert. /Lin Wittwer, Kanfm. Israelit, " Anfangs vierzig, ohne Kinder, mit eincmVermögen von ca. 25.000 M. wünscht sich wieder zu verheirathen. Am liebsten mit einer Dame, wa er in ein Geschäft mit emireten kann. DiScretion Ehrensache. Offerten nieder zulegen sub U. P. 712 bei Haasenftciit K Vogler, Magdeburg. 211,*11 Achawa, Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitisch. Lehrer, Lehrer-Wittwen u. -Waisen in Deutschland. Einnahmen im Dctobcr ISS», a) Mitglicderdeiträgc. Von ücrrcn Dr. Treitel in Karlsruhe, Lrtlieb in Heidelberg, Eichstctter in Eppingen, Friedbcrg in Nicdcrwiese», Hohn in Memmingen, Hanauer in Mosbach, Alexander in BreSlan, Homincl in Schwelnsnrt, Hcidlngsfcld in Eisenach, Japhct in AfcherSleben, Spier in Gcmündcn, Bran» in Bnrgstelnfnrt, Dr, Rahmcr in Magdeburg, Friedbcrg in Coblenz, Dr. Julius in Aachen, Kleemann in Neustadt, Spier in Sontra je 8 Mk. I>) Ehrcnmitglicdcrbciträgc. Von Herren Lagcnbach in Darmstadt, Lehmann inHonrbnrg je ft Mk. c) Einkanfsgelder. VonHcrrenSpicr inSontraM. 15» d) Geschenke. Von Herren Hanancr in Mosbach M. ft; Sauer in Tanbcrbijcholsbcim M. 1; Frau Bach in Fürth M. *ft; Weiler in Wllftensachien M. 10; Emden hier, Legat M. *15 36 Pf.; Speyer hier M. Iftft; Frau Rothschild vier M. Iftft; Frau C, O, hier M. «ft; Heyniann hier M. Aft; Frau Speyer hier M. Iftft; H. I, hier M. 5ft; B L, hier M. *0; Hynians van Waanendaal i.RottcrdamM. **,ftl; Münster hier M. Sft; Mayer in Mainz M. *ft; Gvldschmid! und Frau hier M. «5; [2111 e) Zinse» — M. *04.18 Pf. Frankfurt a. M, Ende Oetober 1885. Namens der Berivaltung Siegmund deläels. Briefkasten der Redactio». — r. in H. Sic schreiben uns: Der orthod, „Jcschurnn" ist sehr u ngehalten das wissen wir längst, er wird eben von garzu Wenigen gehalten. Wir haben übrigens dem Sohne S. R. Hirsch's mehr Bibelkenntnisi zugctraut; was m uns. L.-Art, Nr, 43 von Schcinheiligkeit, herzlosen! Lippemvcrk, „Menschen würgen" gesagt ist, sind ja Anklänge aus Jesajas: „Darum naht sich mir das Volk nist seinen L i P P e n, ihr H e rz aber ist sern von mir" — ferner: „Thierc schlachten, Menschen würge»" u. dgl. nr. Da» Hr. I. Hirsch die Ansllhrungsstrichlein ivcgläßt, bestätigt »»r das dort Gesagte: die Parallele mit Justus, Rohling und Stöcker mag i sonach „Jesajas" ihm vcizciheir Vcranwortlicher Rcdaclcur Dr. Rahmcr, Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg, Verlag von Robert Friele, Leipzig: Der heutigen Nummer liegt bei: „Familicn-Blatt" „Littcratur-Blatt" und „Spenden-Verzeichniß". 41