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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1885-09-03 · N° 36. (3.9.1885) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
16 (1885)
Issue
N° 36. (3.9.1885)
Date
1885-09-03
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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CjMe Schuldircction der berechtigten höheren Bürgerfchule-Talmnd- Thora — zu Hamburg will zu Octvber d. I. einen Lehrer anstettcn, welcher die facultas docendi im Frauz ösischen mindestens bis Obersecunda incl., im Englischen bis Obertertia incl. und inr Deutschen für die unteren Klassen bcjifU und sich als gute Lehrkraft bewährt hat. — Reflectirende wollen unter Angabe von Referenzen ihre Bewerbung mit ihren Zeugnissen an den Ephorus der Schule, Ober, rabbiner Stern bierselbst sördersamst einschickcn, welcher auch nähere Auskunft ertheilt. [2Ö0ö <T\ic hiesige Stelle eines Cantors, S ch äch te rs, Religionslehrers u. B aa l K ore ist vacant, und wollen sich Bewerber (Inländer) bei denr Unterzeichneten melden. Festes Erhalt 900 M. dl'ebeneiukvnnnen ca. 500 Nt. Reiseentschädigung tvird nicht vergütet. [2010 Schönsee, Westpr. 23. Aug. 1885. Der Stmegogen-Borstand Jacob Littmann. Die hiesige Cantor nnd Schächterstclle ist vacant und sofort ment, 1. Oktober zu besetzen. Bisheriges Einkommen ca. 1500 Mark incl. Ncbcueinkünsten. Qualifizirtc Betvcrber wollen sich an den Unterzeichneten wenden. Reisekosten werden nicht vergütet. [V000 Schubin,(Prov.-Pos.),2SAug.I885. Der borporations-Vorstand. INegcn plötzlichen Fortganges dcS hieß bantors wird von unserer Gemeinde zu den hohen Festtagen ein tüchtiger "pt ,ILN1V und p"2 gesucht Der Antritt kann sofort crsolgen. Qualisicirte,mit gulcnZcugnissen versehene Bewerber können sich b. spiitcstensz. 1. September er. bcimnnterzeichnctcnVorstandemeldcn. Gehalt nach Vereinbarung. Könitz W/Pr. d. 23. August 1885. Der Vorstand N. E. Cohn. [19112 Äiti staatlich geprüfter Lehrer. " aut qualisizirt und musikalisch gebildet, der auch Slnsangsnnterricht inr Französischen zu ertheilcn im Stande ist, sucht entsprcch. Stellung. Näheres bei Herrn Kantor Udert in Fürth (Bayern). [1990 Ära jung. Mädchen, Jsr. aus guter c Familie, für höhere Töchterschulen geprüfte Lehrerin niusik., sucht unter bescheidenen Ansprüchen Stelle als Erzieherin in einer jüd. Familie. Gute Zeugnisse stehen zur Seite. Auskunft ertheilt Herr Rabbiner vr. Dogelstein, Stettin. [1056 (JillC ältere religiöse jüdische Person, die gleichzeitig die häuslichen Arbeite» übernimmt, wird JttV Führung der Wirthbei einem Wittlvcr zum sosortigen Antritt gesucht. Gehalt nachNebereinkommcn, Offerten unter 0. 681 an Annoncen-Expedition von Robert Ecke, Magdeburg Petersstr. 4. erb. [2003 Vorzügliche nnsnp empfiehlt 4M. poppetauers Ouctiii., Berlin C., [2004 «I Neue Friedrichstr. «I. f 6H8I0II III Lföipzig-. (An der Pleisse 9 F. I) o o1? meinem Pensionat finden sofort oder 1. October d. J noch , , '™Ier’ dl.e elne der vorzhüh- Lehranstalten, wie Handelsschule, Gymnasien, Realschulen I. u. II Ord. etc., besuchen wollen liebevolle Aufnahme. ü. Jacobsohn, r,(,oQ staatl. gepr. Lehrer und Cantor lXJM_ bei der Israel. Cultusgemeinde. Eine Ww., Jüdin, sucht in e. anst. 4>ause Stellung als Wirtschafterin. Sos. Antr. Beste Referenz, stehen z. Seite. <Sf b.A.BendikowSk y, Berlin Alexandcrstr. »«. Haiif-Couverts mit Finnendruck 1000 Stück von 1.75 M. an, liefert Georg VVolff, Schönebeck aJE. [1999 Master gratis und franco. Lie einzige directe Bezugsquelle von Pargaer, Corfuer und Corsicaner -raSiS ,D'mns D'onn in feinstergewähltesterWaare ist das seit 10 Jahren bestehende strengsolideGrosshandlungshaus G. Singer in Triest. Zum bevorstehenden Feste offcririM.Poppelauer's Buchhandlung, Berlin 6, Neue Friedrichstraße 61. :nunn ,cpthd ,nnwiö in den mannigfachsten Einbänden, wollene und seidene Tallasse, Silbertressen, Atlas-Käppchen und alle sonst in dieses Fach cinschlagendcArtikel bei reellster und pünktlichster Bedienung. A.Cossmann,Deutz Pampf Kaffeebrennerei empfiehlt seine Specialitäten Packung 4 u. £ Ko. Paquete. Versandt franco jeder Post nnd Bahnstation Deutschlands. Auf nDB unter Aufsicht Sr. Hochwürden HerrnNabbincr t)r. k'rrink in Cöln. Preisfragen. Das Comite der von Herrn Dr. Jacob Rappaport zum Andenken an seinen Vater Dr. Moriz Rappaport errichteten Stiftung veröffentlicht hiermit folgende zwei Preisfragen zur Lösung! I. Welchen Einfluss haben die hebräischen Psalmen ausgefibt auf die Gestaltung der Liturgie, auf die Entwicklung und Fortbildung der Hymnologie in den verschiedenen Kirchen, vorzugsweise unter den modernen Völkern! II. Ueber die Leistungen der Juden in Frankreich seit ihrer Gleichstellung auf dem Gebiete der Wissenschaft, der Literatur und im bürgerlichen Leben. Ad. I soll gezeigt werden, welche Psalmen und bei welchen Veranlassungen sie allmählich zum bleibenden Bestandteil der Liturgie in den verschiedenen Kirchen geworden sind, und in welcher "Weise das Psalmbuch aul die kirchl. Hymnendichter, auf Form und Inhalt der Hymnen in den verschiedenen Kirchen im Laufe der Zeit, besonders unter den europäischen Völkern, anregend nnd mustergebend eingewirkt hat. (Die Beantwortung kann in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache erfolgen.) ad II. In sechs Jahren wird ein Jahrhundert zu Ende sein, seitdem in Frankreich, zum erstenmale in Europa, die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetze, auch derjenigen jüdischen Bekenntnisses, sanctionirt wurde. — Während dieses Zeitabschnittes wurde von keiner französischen Staatsform und keiner französischen Regierung das Princip der Gleichstellung alterirt oder auf dem Wege der Verwaltung illusorisch gemacht und haben die frei gewordenen jüdischen Franzosen die verschiedenen Gebiete der Wissenschaft und der Litteratur bearbeitet und am öffentlichen Leben im Staate und im socialen Verkehr thätigen Antheil genommen. Es soll nun gezeigt werden, in welcher Weise die Juden in Frankreich seit ihrer Gleichstellung die Wissenschaft gefordert, die Litteratur bereichert und an der Entwicklung des staatlichsocialen Lebens mitgearbeitet haben. (Die Beantwortung kann in deutscher oder französischer Sprache erfolgen) Als Preissumme für die beste Arbeit über jede Preisfrage wurden Achthundert Gulden ö. W. bestimmt. Diejenigen Herren, welche um einen Preis zu concurriren beabsichtigen, werden ersucht, die Preisschrift bis längstens den 31.Dezember 1886 Mittags 12 Uhr ins Secretariat der israel. Cultusgemeinde in Wien (I. Seitenstöttengasse No. 4) ohne Namensfertigung, mit einem Motto versehen einzusendenund in einem zweiten Couvert, welches dasselbe Motto trägt versiegelt Namen und Adresse anzugeben, wobei bemerkt wird, dass stiftbriefsgemäss dem Autor das Recht des Eigenthums bleibt, dass jedoch die Publicirung der Preisschriften, falls dieselbe vom Autor nicht veranlasst wird, von dem Vorstande der Wiener israel. Cultusgemeinde über Vorschlag des Unterzeichneten Comites vorgenommen werden kann. Wien, 15. August 1885. Das Comite der Dr. Moriz RappaportStiftung, Für Schule nnd Haus, für Kantoren nnd Synagoge!" Soeben erschien im Berlage von Jacob B. Brandeis Buchhandlung in Prag Vollständiges israelitisches Gebetbuch mit klarer und satzlick,er Beleuchtung des Ritus, zum Gebrauche bei häuslicher und öfsenilichcr Gottesverchruug, hauptsächlich zun, Zwecke der Prrivendbarkcit in Schulen als rorrcctcs Lehr- und Uednngs- Gebctbnch cingerichtcs und systeuiatisch geordnet mit auszugsweise den Inhalt, die Quellen sammt Autoren der cinzelnen Gebctstückc bezeichnende» Titeln und zugleich mit biographischen und chronologische» Anmerkungen versclicu von |2fi07 S. Königsberg, öffentlichem Rcligionslehrer an Volks- und Mittelschulen. Hcrausgcgebeu dom iSrael. Landcslehrervcrcinc in Böhnien. Preis in dauerhaftem Ganzleineneinbande l M. 30 Ps. mit srauco Zusendung 1 M 50 Ps. Bei Bestellung ivolle man den Betrag mittelst Postaiuvcisung oder in Briefmarken im Vorhinein cinseudcn. gras UniintlWZoüen detail direct aus Corsica, Eorfu, Cal a b r i e n u. s. w. bezogen, liefert in schönsterWaare bei reellster Bedienung und billigsten Preisen [1975 J. KaulFmann, Buchhandlung. Frankfurt a. M. Mit dem I. September d. I. erscheint und ist im Selbstverläge des unteizcichnetcn Verfassers zu haben: Pinfdje für M» DW lleiiUrgsejl [1986 mit spccicller Berücksichtigung desselben als n3tt?n tysn. Verbunden damit sind eine große Anzahl Gelegenheitsgedichte , humoristische Tischreden für alle freudigen Vorkommnisse im jüd. Hause, Toaste, und andere, besonders für den jüdischen Kultusbcamten wesentliche Gegenstände. Preis S Mark. Moritz Scherbel, Prediger in Gumbinnen. Briefkasten der Rcdactiou. H. E. 6. in Sei, fei. Ihren Brief heute (2. Sept.) erhalten; des Sedanscstes wegen mußte diese Nr. früher gedruckt werden, wir können an dies. Sr. nur kurz erwidern: Wir sind gcm bereit, eine „Berichtigung" oder „Abwehr" der Sorrcsp. „Eschwege" (Nr. 34) zu bringen, soweit die Hess. Lehrer sich dadurch verletzt fühlen, die S.'sche schießt über das Ziel hinaus; dennoch wollen wir sie, falls keine andere kommt, bringen. Vom „ganzen Lehrerstandc" kann doch nicht die Rede sein, wir hatten deshalb schonhintcr „v i el c (?) Lehrer" ein Fragezeichen gesetzt, um anzudenten, daß höchstens „einzelne" gemeint sein könnten, und nur auf diese können sick, die Schlußworte der Sorresp. beziehen. — Das Urtheil über die Sons, ist, wie angedcutet, dem uns ad hoc zugcsandicn „Jei'chnrun" auszüglich entnommen. Kol-nidre»Formulare sind noch vorräihig, 40» St. 4 M. Verantwortlicher Redacteur: vr. Rahmer, Magdeburg. — Druck von D. L. Wolsf, Magdeburg. — Verlag von Robert Friese, Leipzig. Der heutigen Nummer liegt bei: „Familien-Blatt" „Litteratur-Blatt" und „Spenden-Derzeichniß--.

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