Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 16 (1885)
- Issue
- N° 32. (6.8.1885)
- Date
- 1885-08-06
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Magdeburg, 6. August 1885, XVI. Mrg, ornmbar wwifn ä«W«niii. " ™ 2iitiitie|!%8<iilitr. 12. " S"!»9 äfntji Bibel '("■'SluÜllgK, Kl>c Bu^boniiiu, m9«»i Stil» W il. W Itt I mschr rschriften gtortntt. Sü SoifdjriTtot - Vs. fflait, „ » P„ I M gegen bnar )e®ition Sochknschrist.» tr -Scbnction. It in Heilen — die (Silelleit biejer len Slötlern ge- M *2. für die religiösen und sociale» Interessen des Jndenthums.! Wöchentlich erscheint je eine Nriumer der „W»ch»nfchrtf1". de? ..Kamili-«- blatt»" u. de» „Litt-rat^rblatts". . Preis für alle drei Platter bei allen Postämtern! u. Buchhandlungen S vlcrleljShrlich. Mil directer Zusendung: jährlich 14 Mark, nach dem AuSlande: 16 Mk. <8 fl.. 30 FrcS.. | 8 Rbl.. 4 Dollar»). | Einzelnummern der „Wochenschrift" k 2ß Pf.. >! deS »Littercitur-vlattS" k 15 Pf. deS „Familien-Blaktö k 10 Pf. 0- - -- - fc Veraniwortlicher Redacteur und Herausgeber: Rabbiner Ilr. W. Wahmer in Magdeburg. /iir W»hrheil. Kerh! und frledku! z;----SS Inserat- 1 fih die „Israelitische Wochenschrift". > i wie für da» „Jüdische Litteratur-Blatt". s . die kleingespaltene Petitzeilc oder deren Raum,! $5 pf. sind entweder durch die Annoncen-! ' Erpedilionen von Ss Co., jEtu-d-oIdP^Cosse, Haaflenstein Sc “Vogler u. A. oder direct einzusenden an: , Die Erpeditian der ..Israelit. Machen» schritt" in Magdeburg. « - -5» Inhalt: Ziv Moses Moutefiore. I)r. I, Goldsch inidi Weilburg. Leitende Artikel: Moics 'äOiuntefione. Ein ÜJcfroIoi). Non Dr. Simon Stfjerbtl lililin.) — Cffnier Brief an den Herrn Gcheimrath IIr. Gesickvn. Kon Robert Hkineman», Liinednrg. Berichte und Eorrespondenzen: Deutschland: Berlin. Leipzig. Emden. Stns dem Hannöverschcn, Ans Hannover, Cassel. Ans Hessen. Oe ste rr ei ch Un g arn: Galizien. Großbritannien: Ramsgate. Blermischte und neueste Nachrichten: Berlin. Berlin. Berlin. BrcSlan. Leipzig. Ans Wnrttcmderg. Norddanscn. Lemberg. Ezernotvip. Iiaiicn. Neapel. Paris. Rußland. Pittsburg. Inserate. Briefkasten. Wochen- August. 1885. Aw. 5645. Kalender. Donnerstag . 8 25 j Freitag . - - 7 26 Sonnabend 8 27 ntn Pst* 6- (s,23) Sonntag . . y 28 Neumondeinsegnung. Montag. . . 10 29 Dienstag . . 11 30 | Hosch chodesch. Mittwoch . . 12 1 j Ellul. Donnerstag . 13 2 I 'hen - naeiidtdle. örwlen Sof)l — n hierzu «nch dns i!> leichergeiinnnngewitd es von der junfl ieines ^oij machen. welch« i will? r zweimmlliche» : « A. Ms idjl, mit der bet chuig. (pro Nennt Senn Sie Sie il. nicht genau nn- >en nicht gehvljen nt „r--««"' I Sir Moses Montefiore! Aus dem Norde» drang die Trauerkuiide Jedes Herz erschütternd zu uns her, Tief und brennend ist des Herzens Wunde: MoscS Montefiore ist nicht mehr! Er, dem vor dem Tode niemals bangte, Der so oft sein Leben hat gewagt, Wo ein Bruder seinen Schutz verlangte, — Er ist schmerzlich nun von uns beklagt. Sagt eS an, wer hat ihn nicht verloren? Nicht nur England, wo gewirkt sein Fleiß, Nicht Italien nur, wo er geboren, Nicht nur seiner Glaubensbrüder Kreis — Montefiore lebte jedem Lande, Warm empfand sein Herz für jedes Her;; Ihn umschlang das menschlichste der Bande: Mitgefühl für jedes Mensche» Schmerz! Und er half, wo er nur helfe» konnte, Jedem gönnt' er Theil an seinem Glück, In der Sonne seine« Glückes sonnte Sich erlabend jedes Mißgeschick. Darum flocht ihm jüngst den Kranz des Ruhmes, Als ihm ei» Jahrhundert war erblüht, Ihm, dem treuen Sohn des Iudcnthumes, Wer ihn kannte — ohne Unterschicd. Darum fließt deS IndcnthumeS Zähre Heißer um de», ach, verlorne» Sohn, Denn im reichen Glanze seiner Ehre Strahlt des Iudenthumcs Religion. Und sein Herz schlug warm für seine Brüder, Wie auch Ehrenkctte» es geschmückt, Und des Judenhasses Riesenhyder Hat mit mächt'ge» Arme» er zerdrückt. — Eine Greifl» sehe hin ich schweben — Ihr Gestcht durchfurcht von tiefstem Leid — Nach der Grabstatt, die er schon im Leben An der Gattin Seite sich geweiht. Und die Greisin stimmet an die Klage Um den Sohn'), de» man ins Grad gelegt, Der die Mutter bis zum letzten Tage Hat in tiefster Innigkeit gehegt. „Tochter Zion«')" — könnte Balsam gießen Ich in Deines Mutterherzens Wund'! Könnt' ich Deinen Ungiückskclch versüßen, Tröstend Dich in dieser Trauerst»»®'! Eine Stimme tönet aus der Höhe'): „Mäß'gc, Mutter, Deiner Klage Ton')! Nicht entrücket ist aus Deiner Nähe Auch im Tode lebt Dir fort Dein Sohn. Denn wo tiesbetrübet Millionen Eines Biedermannes Grab umstehn; Wenn in niedre» Hütten, wie auf Thronen, Fließt des tiefsten Beileids heiße Thrän' — Da ist mit dem letzten Athcmzuge Dieses Lebens nicht das Leben hin, Denn als Vorbild hebt zu höh'rem Fluge Ewig es der Hinterbiieb'nen Sinn. Und an Montefiore'« Vorbild keimet Manche Saat, die herrlich noch erblüht; Das Geschlecht, das fern der Mutter säumet, Kehrt vom Feind') zurück in sein Gebiet'). Wo ist der, der sich der Mutter schämet, Sieht er Montefiore's Ruhmeskranz? Und die Mutter, die so tief sich grämet, Ewig strahlt um ste des Sohne« Glanz." Dr. I. Goldschmidt-Weilburg. d'to:ii? D'm nun c ns iawi c 'aav -fyip ’s:a c vom nana Pp c px na e ma pj naaia Pm (: