Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 16 (1885)
- Issue
- N° 21. (21.5.1885)
- Date
- 1885-05-21
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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M 21* Magdebnrg» 21. Mai 1883. XVI. falitg. für die religiösen und soeialen Interessen des Jndenthnms. S- Ä - Wöchcntlich erscheint je eine Nummer der Machen fchrist", de? „fowlli»«- blalt*" n. des ..Litteratnrdlalt»". Pres? ,ilr alle ber1Kf»tter bei allen Posiämlern u. vuchliandlnngen 3 DoLsrlr vierteljädrlich. Mit direcrer Zutendnng: jährlich 14 Mark, nack de« Auslanoe: 16 Mk. >8 fl.. 20 Frcs.. 8 Rbl., 4 Dollars). Einzelnunirnern der „Wochenschrift." » W Pf.. deS „Litteratur-vlattS" K li> Pf. des „Fanlklien-Blalts k 10 Pf. *? - Verantwortlicher Rcdacteur und Herausgeber: Rabbiner Kr. W. Hi a lim er in Magdeburg. für M-ürhkit, jikch! »ud friede»! « iä 5 «r*r «t * j ftti die „Israelitische Wochenschrift", i ivie für daS „Jüdische Lilleratur-Blatt". , die kleingespallenc Petitzeilc oder deren Raum ( i Ä> pf. sind elltivedcr durch die Annoncen- > Exvedirionell von G. Ij-IDa'u.'be &z Co., ftu.dolf Glosse, Haasenstein <fc ■Vogler u. A. oder direct eiimn'endcn an : Dir Erprdition dre ..Zsra-iil. Machenscheift" in Magdeburg. Sk -S Inhalt: Tic Offenbarung in der Wüste. Zum Offenbarung^ Feste. Leitende Artikel: Zu Schubuorl). — Unsere jüdischen Lehrer-Seminare. Berichte und (Korrespondenzen: Deutschland: Berlin. Dresden. Haurburg. Aus der Provinz Hannover. Eolberg. AuS Oberschlesien. OderingeUieim. O e st e r r e i ch U n g a r ir: Briinn. Vermischte und neueste Nachrichten: Magdeburg. Berlin. Weilburg. Schildberg. Elsaß. Basel. Prag. Pest. Odessa. London. Jerusalem. Inserate. Briefkasten. Wochen- Mai. 1885. Jjav 5645. Kalender. Donnerstag . 21 7 Schoirnaus 2. Tag Freitag. . . 22 8 Issru Chag Sonnabend 23!' Perek 1. (*,50) Sonntag . . 21 10 Montag. . - 25 11 Dienstag . . 26 12 Mittmoch . . 27 13 Donnerstag . 28 14 Die Offenbarung in der Wüste.? -— — Z»m Offrnbarnngs-Festr. Kon bcm Schilfmerr nach kr Wüste zog geschloffen Israel, Und ste lagerten am Sinai nach des Ewigen Kefrsti. Klitze znlstten, Donner rollten, Israel, cs stand »all Dangen, Denn die „Zehngebate" sollten ste?ur Stund' non Gatt emiisangen. Dicht also ist meine Are. — ste entsprost nicht Irdschein Keim: Sic nnisängt die ganze Erde, denn —der Dimmei ist ihr Dem. Ueder allen Sttömen, Dösten stutstet ihre Dimmelsstlarheit — Alle Wister ste nerstehrn, Alien predigt ihre Wastrsteit. Israel gar sestr erstaunet, daß Gott diesen misten Ort Katt' erstor'n, in ossendnren seiner Destre steilig Wart. Diebel Gott wastl Wüsteneien? Aastet Er das frische Desten? Zoll der Mensch den Deist kasteien? Soll im öden Grans er schweben? Wie die Wüste stets gleichförmig ans sich destnt im Crdenrund, Also thn ich Allen, Allen meine Offenbarung knnd. Keinem ward zum Cigentstnme se der Wüstensond erkläret . . . So zu meinem Aeiiigthme seder Stamm, sed' Kal st gehöret.— Doch der Km sprach: „Nein, die Wüste stade ich mir auserleh'n, Weil mein Wort an alle Menschen, alle Völker soll ergest'n. Denn die Desto, die ich d ir geste, sollst du auch der Mensch st eit bringen, Dost zur mir ste stch erchebe ans der Dieb' und Wastrsteit Schwingen. Menschen stiest'n der Wüste Strechen, wo Entstehrnng ihnen winkt — Gottes Diebe nach der Wüste unfruchtbares Meer umschlingt. Am des Kerzens Wllstenmeere fallen schlingen stch die Faden Meines Wortes, meiner Destre — „und die Wüste wird zum Eden? der Deiden Gölterlestrrn wurzeln in dem geimathsland. Kur im Volke, wo ste keimien. staken Werth ste und Bestand. In der Wüste thront die Frristeit... Nichts begrenzet stier den Steg, es steht nach allen Seiten ohne Schranken frei der Weg. Nicht zu eines Dandes Götzen kann ein andres stch verbinden,.. Also hin mm Sinai walle alles auf dem Grdenrnnde, Denn er kann stch nicht den Netzen seiner Mutt ererb' entwinden, j Denn sie sindwillkommen alle zudem grasten Gottesdunde. I>r. I. Kolöschmibl-'Weilöurg.