Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1885-04-30 · N° 18. (30.4.1885) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
16 (1885)
Issue
N° 18. (30.4.1885)
Date
1885-04-30
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/5369809-9586215-9584759--5724-9584767
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

I Tlie Nabbinerstelle in unsrer?r Gemeinde soll vonr 1. Juli d. I. ab durch einen Inländer anderweil besetzt werden. Der Gehalt beträgt 1500 Mark jährlich und die üblichen Neben-Revenüen. Bewerber, welche nebeil einer umfassenden Bildung gründliches talmudisches Wissen und Zeugnisse von anerkannten Autoritäten besitzen, wollen sich bis Zum 15. Mai d. I. schriftlich melden. Reisekosten zum Probe - Vortrage lverden nicht erstattet 1801 Schildberg, im April 1885. Vorstand d. isr. Korporation. Vacanz. I1803 Ich suche für eine Keine Gemeinde einen Dordeter und Schächter, der auch den Religionsunterricht zu ertheilen vermag. Seminaristisch Gebildete bevorzugt. Gehalt 600 Mark, freie Wohnung nebst einigen Emolumenten. Offerten z» richten a» Dr. Samson "Weisse Rabbiner in Dessau. Bekanntmachung. Vom I.Iuli d. I. ab suche» wir einen Hülfsschächtcr, der zugleich de» Posten eines Gemcindcdicncrs und Hül fs-Vo r bctc r s mit übernehmen kan». Der Bewerber muß nnvcrheirathct sei» und wäre es erwünscht, wen» derselbe gesanglich im Ghor verwendbar sein würde.1 Zixirten Gehalt bei freier Wohnung r» 0 Mark jährlich nndNcbcncmolumcnte.Dffcrt. unter Ginsendung der Approbation und Zeugnisse an de» UorKand d. Kynagogen- Kcmeinde;« Erfurt. In der Gemeinde Bischosswerder in Westprenffen soll die Gantorstelle. verbunden mit der Frrnelio» als Lehrer und Schächter zum 1. Juni d. I. besetzt werden. Gehalt pro anno 1200 Mk. nebst 'Jeebeiiei»fünften und freier Bohnung. Bewerbungen jedoch nur von deutschen oder bereit-Z nalnralisirten Cultnsbeamten werden berücksichtigt. Reisekosten werden nicht vergütet. Meldungen nebst Abschrift der Zeugnisse sieht bis l.ü. Mai er. entgegen. L. Rawratzki, Vorstand der Spnagogen-Gemeinde. 10 junge Mädchen werd. sofort aus Güter verlangt; freie Reise nach Berlin. Lchützenstr. 37 bei Meier zu melde». _1797] Eiu junge; Ätadche» aus anständiger Familie, von angenehmem Aeichern, l7 Jahre alt. das in allen Handarbeiten gewandt ist. sucht gegen freie Station eine Stellung in einem Geschäft, 'Näheres durch Rabb. I>r. Rippner, Glogau.sl80v Ein anständiges junges Mädchen ans achtbarer Familie, welche längere Zeit den Hanshalt eines ältere» Herrn selbstständig geführt, »nd perseet im Kochen ist. wünscht ähnliche Stelle. Photographie und Zeugnisse stehen jeder Zeit zu Diensten. [1798 Gefällige Offerten H. S. 100.. Berlin Postamt *3._ I (feilte Familie in der Nähc^ Wiens sucht zn zwei Mädchen im Alter von 13—11 Jahren eine Grziehcri» iSr. Gonfesston. Musik n. französische Sprache unerläßlich. Offerten beliebe man anHerr» vr. tiross, Rabbiner in Lunden bürg (Mähren) zu richten. [1783 -W3. öratlirringk. -w=. Meine rühmlichst bekannten Bratheringe versende ea. 10 Psd.-Fatz in Hochs. Tafelbutter gebraten für 0 Mk. Bücklinge, ea. 10 Pso.- Kiste goldgelb geräuchert 3 Mk. Nachnahme franco. [1781 .1. Sani mann, Greifswald. Der Vorstand der „Gesellschaft der Barmherzigen Brüder" i» Dessau, macht in verschiedene» öffentlichen Blättern bekannt, daß der Lottcrie-Gollcetcur Heymann Cohn seit dem SS Juli 1**4 nicht mehr Vorsteher dieser Gesellschaft, und an dessen Stelle Herr Hirschfeld gewählt worden sei. Gr knüpft daran, „um Zrrthümcr zu vermeiden", die Bitte, etwaige zur Vcrthcilung an Arme bestimmte Gelder, ihm übersenden zn wollen. Unterschrieben ist diese Bekanntmachung von den Herren B. Hosenthal, Hirschfeld. (fine solche Veröffentlichung ist ganz dazu angethan, den Schein zu erwecken, als hätte ich auch nach der freiwilligen Niederlcgung meines Vorsteher-Amtes, Rechte eines Vorstehers ausgeübt, oder gar Schlimmeres gethan. — Ich sehe mich deshalb genöthigt, hiermit ein für alle Male öffentlich und bestimmt zu erklären, daß ich seit der Riederlegnng meines Amtes mich auch nicht ein einziges Mal in die Geschäfte der genannten Gesellschaft cingemischt, noch Gelder für dieselbe vereinnahmt habe. Wenn mir seit jener Zeit von mitleidigen Menschen zuweilen größere oder kleinere Lummen zur Vcrtheilung an Arme anvertraut worden sind, so ist das immer aus persönlichem Vertrauen geschehen, niemals bei diesen Zuwendungen die Gesellschaft der Barmherzigen Brüder genannt worden. Welche Beweggründe ». Herren'^. Hosenthal, und Hirschfeld bei Erlaß ihrer Bekanntmachung geleitet haben, darüber enthalte ich mich jedes Urtheils. Bestimmt glaube ich aber behaupten zu können, daß es nicht mit de» Zwecken der mehrgedachten Gesellschaft stimmen würde, wenn der Vorstand etwa die Eoneurrenz freier Privatwohlthütigkeit bekämpfen wollte. l»>* Dessau, im April 1**5. Heymann Cohn. qi m 18. v. Mts. ist der Knltnsbeamte der Synagogen-Gemeinde in Grcisen- «V berg i/Pom.. Herr Isaak Epstein, im kräftigsten Mannesalter verstorben nnd hat eine Wittwe mit sechs unversorgten, „nmündigen Waisen in den dürftigsten Vermögensverhältnissen hinterlassen. Obscho» die Gemeinde Greisenberg mir klein und nnbemittelt ist. hat sie dennoch in Anbetracht der stets befriedigenden Leistungen ihres Beamten und der bitteren Roth seiner Hinterbliebenen Familie opferwillig die schwere Last sich ansgebürdet, der Wittwe eine die Stenerkrast der Gemeinde überschreitende jährliche Pension anSznsetzen, womit trotzdem freilich nur ein kleiner Theil der Lebensbedürfnisse der zahlreichen Familie gedeckt zn inerten vermag. In der ernsten Sorge, die Lebensbedingmigen der Wittwe eines armen ÄnltnSbeamten nnd ihrer sechs verwaisten, des Vaters nnd Ernährers beraubten Kinder ansreichend zn sichern, wenden wir m,S an den unversiegbaren Quell jüdischer Milbthätigkeit nnd Barmherzigkeit mit der dringenden Bitte nnt thatkrästige Unterstützung. Wir wissen es. daß in Israel noch niemals die Mildherzigkeil für Wittwen nnd Waisen vergebens angernfen worden ist. Um so zuversichtlicher geben wir uns der Hoffnung hin, daß unser Hilserns die Herzen und Hände zahlreicher edler Menschensrennde uns öffnen wird zu milden Gaben für die armen Hinterbliebenen eines KnltnSbeamten. Namentlich ergeht dieser Ras auch an die Gemeindebeamten, das, sie thätig uns mithelsen an diesem heiligen Werke und in ihren Gemeinde» für die hirrterbliebene Familie eines ihrer Amtsbrüder den Funken barmherziger und opferwilliger Liebe entziirrden und zur hellerr Flanrme anfachen. EinmaligeoderIahresbciträgeninrmiderRendarrtderShnagogen- Gerneinde in Greisenberg i Pom., Herr Moritz B r i Ile;, wie jeder'der Urrterzeichnete» darrkerrd entgegerr. lieber die eirrgegangenen Znivendnngen werden wir zur Zeit in öffentlichen Blättern quiltireu. den 1. März 1885. Greisenberg i/Pom.,- am Purim 3645. Dkl VorüllNv Lei MaglMil-GenieiM in GieilMeig in Ummern. Albert Jonas. Moritz Brilles. Znl. Z-cldmann. Dr. pliil. Bloch-Posen. E. Feilcheufeld-Greisenberg i Pom. Rabb. Dr. Goldschmidt-Colberg. Rabb. Dr. Hahn-Stolp. Rabb. Dr. Hilöeshcimcr-Berlirr. H. Lchmann-Stetiirr. M. Gottschalk Lcwy-Berli». Rabb. Dr. Salvendi-Dürkheim a. H. Rabb. Dr. Rahmer-Magdebnrg. Kantor 2- 2arasohn-Steltin. Rabb. Dr. Nngcrlcidcr-Berlin._Rabb Dr. Bogelstein-Stettin. 'Meine streng ieftflumtion iit Bad Liebeasteia [1780 ist vom 1. Juni d. I. ab wieder eröffne!. J. WeiiS Ww. Barchfeld i. Thüringen. yö] Meinen Schülern und Schülerinnen von Nah und Fern, welche mir zu meinem 25jährigen Amtsjubiläum so viele und herzliche Beweise der Liebe und Anhänglichkeit gegeben, sage hiermit meinen tiefgefühltesten Dank. Möge der Allmächtige Sie Alle, Alle segnen! Thorn, im April 1885. Michaelis, isr. Lehrer. Heinrich 1 A.Cossmann, Deutz Aampf Kaffeebrennerei empfiehlt seine Lpccialitäte» Packung ] ». Ko. Paqncte. Versandt franco jeder Post nnd Bahn.lation Deutschlands. Auf 1122 unter Aufsicht Lr. Hochwürdcn Herrn Rabbiner vr. rrniik in Cöln. 1294] Fabrik gegründet 1847. Größtes Geschäft und Lager von Denk- ' „ , , , n. i pjmf|Kl.fpr mälcrn in Granit, 3ptmt, ur;. Marmor und Sandstein. Die, Rachbibl. G-sch. 111. Aufl., Ausführung von Erbbegräbnissen Chrnoch Bar Nirva, [1788 und größeren Bauten werden zu! ^eftpredtgten, ailch für das billigsten Preisen bestens ausgeführt. > Wochenfest. I. Goldstein, »./aebarl,Berlin, sts.Königstr. 8. _Hmnbnrg, gr. Bleiche» 5. Hanf-Couverts mit Firmendruck [1782 lOOOStflck von 1.75M.an, liefert Georg Wolff, Schönebeck a/E. Muster gratis imd franco. Zunz, Bibel ist aus dem Verlag von L. Gerschel i» Berlin in den »reinige» übergegangen. Ein Neudruck dieser vortreffliche» Bibelübersetzung befindet sich unter der Presse und erscheint in ea. 4 Wochen. [1778 Frankfurt a. M. J. Kaufmann. Bei Adolf Hohn, Verlag und Antiquariat. Berlin SW., Potsdamer str. 14, erschien i Rebekka Wolf, geb. Heineman». Kochbuch für isr. Frauen. Achte sehr vermehrte und ver-! besserte Auslage. Preis eleg. gebunden M. 3*0 Praktisch, ökonomisch u. sehr empfehlenswerth. [>050! Ausstattungen -Z für Synagogen!oZs Baioc/tea, j tnemar- und Bar- I chesdcckeU) Tho- \ ramüntel etc. SkJzsea, Materialprobe« etc. grntli. Beste Referenzen. J. A. Hietel, Leipzig Krtnigl. Hofliefcrar ‘ Kunststickerei und Fahnen*MainMaot'.f\ Berichtigung. Zur Note des ersten Leitart. der vor. Nr. ist die Nedaetionsbezeichnung „Rd." hinzuzufügen. Verantwortlicher Redaetenr Dr. Rahm-r. Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg. Verlag von Robert Friese] Leipzig. Der heutige» Nummer liegt „Familienblatt" und „Litteratur- Blatt" bei.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.