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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1885-01-29 · N° 5. (29.1.1885) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
16 (1885)
Issue
N° 5. (29.1.1885)
Date
1885-01-29
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Vom Iten April 1885 ab sollen in unserer Gemeinde: 1. Die Stelle des ersten .Kantors und Hilfsfchächter» verbunden mit einem Jahresgebalt von lOtH) Mark, freier Amrswohntmq nur» den nblichell Nebcneinahmen. Die stelle des Schächters und HilfsvorbeterS, verbunden mit einem Jahresqehalt von 1350 Mark, nebst 60 Mark Wohnungsgeldzuschus; n. einigen Nebenrevenüen anderweit besetzt werden. Der erste Kantor mutz musikalisch gebildet und zur Ausbildung und Leitung einesZynngogenchorS befähigt fein. Der Schächter hatdie Befähigung «f* tnip Sm oi'i spin S22 als —|p3Ö nachzuweiscii, auch gewöhn iichc Tienstleistungkn in der Simagoge zu übernehme». Beide Beamte müsse» anstcrdcm die von rabbinischen Autoritäten ihnen beigclcglc C-uatification alv Schächtcr besitzen. Nur solche Bewerber, welche das deutsche Indigcnat besitze», finde» Berücksichtigung und >»erdc» ersucht, ihre Beioerbungcn nebst Lcbeiislans und Zeugnisiabschristen mit den entsprechenden Angaben über Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit bis znm 1. Febrnarl88i> an uns einzureichen Tie Kosten für persönliche Bor stellimg zu Probevorträgen werden nur den Anzustcllcnde» vergütet. Dstrvwo, den 15. Januar 18sö. Der Vorstand der Snnaqogcn-Gcmcindc J. Lande. [i«ao Auskündigung einer Religionsschul stelle. Die mit einem festen jährlichen Gehalt von 550 Mk. auch Schulgeld 2 Mk. für jedes die Schule besuchende >iind, sowie dem Vorsänger und Schächterdienst mit den davon abhängigen, auf ca. 300 Mk. sich belaufenden Gefällen bei isr. Gemeinde der Stadt Eberbach, diesseitigen Rabbinats-Bezirks verbundene Religionsschulstelle ist mit dem 15 März d. I. wieder neu zu besetzen. Berechtigte Belverber, auch Nichtbadener, jedoch deutscher Nationalität, wollen ihre diesbezüglichen Zeugnisse binnen 3 Wochen portofrei anher einsenden. Unverheiratbele Berwerber werden bevorzugt. [1650 Mosbach (Baden). 20. Jan. 1885. Das Grotzherzl. Bezirksrabbinati S Weil. Ter Religionsverein Baden Baden sucht per 15. März einen tüchtigen geprüften Schocher, Lehrer und musikalisch gebildeten Ehafan. — Gehalt 1000 M. und *00 M. Nebeueinkünfte. [1053 Offerten unter Beifügung der Zeugnisse u. Photographie sind zu richten au den Vorstand d. isr. NeNgionsvererns. in Baden-Baden._ für unsere Filialgemeinde ist zum \ 1. April c. die Stelle eines Kantors u. Schächters neu zu besetzen. Gehalt 600 M. u. 2—3 M. Nebeneinkünfte. Ausländer werden nicht berücksichtigt: Reisekosten nicht vergütet. [1652 Meldungen sind zu richten an den Vorsteher Herrn M. Wolff in Loewenberq in Schlesien. HDS Ungar. Originalweine. nDS bv j3um bevorstehenden Pessach-Feste bringen wir unsere als vorzüglich bekannien Weist-, Roth-, Dessert- »nv Tvkayer Mcbicinalwcine empfehlend in Erinnerung. Wir versenden gegen Racbnainne des Betrages Probekistcn, enthaftend t l«Il Flaschen in verschiedene» Priniasvrte», incl. Glas und Kiste M. 1» — n ,, ,, ,, ,, ,, ,, 4«l — »|i _ „ Dessert- und Tvkayer Medieinalweine, inel. Glas und Kiste „ l» — Bei Abnahme v. »» Fl. oder »« L. im Fast aufwärts, entsprechend billiger. s. Fischer & Comp., München, 5 Giirlnerplaü 5. Attest von Sr. Hvchwürden Herrn Rabbiner I)r. I. Hildesheimer, Berlin. l60i Bei der P e st e r i s r. Religion s gemeinde ist die Stelle eines bantors für die Synagoge (Rom bachgassezu besetzen. Mit derselben ist ein jährliches Gehalt von st. 1800 nebst einem Wohnnngspauschale von st 5oo verbunden. Reflektanten, welche auch zur Funktion als Balkare befähigt sein müssen, haben ihre diesbezüglichen Gesuche, mit den Gebnrts. Sitten-, Befähigungszeugnissen und dcit ^lusweisen ihrer blsherigen Benvendung und ihres Faiiiilienstandes versehen bis l5. Jebruar l. I. im Sekretariate der Pester isr. Religionsgemeinde— Dabakgast'e, Tempelgebäude eiltzureicheu. [1658 Der Vorstand der Pester isr. Religions-Gemeinde. Wir suchen einen geprüften Religionslehrer.dcr^antor,Schächter u. Thoravorleser ist für ein fix. Gehalt von >500 M. freier Wohnung, u. Rebeneinkünften, per 1. Juli c. Bewerbungen nebft abschriftlich beglaubigten Zeugnissen sind an den Unterzeichneten Vorstand sofort cinzusenden. [1651 Militsch i. Schlesien. Her Oorßallü der SljNllgogkn-Gemeiude. Georg Oelsner. Lstern wird aus dem hies. Herzog!. Landesschullehrerseminar ein isracl. Zögling mit dent Zeugnitz der Reife entlassen, der in allen Disciplinen. einfchlietzlich der Musik, Tüchtiges leistet. Sein hebr. Wissen steht ans gleicher Höhe. — In erster Linie würde er sich zum Lehrer all einem Institute oder an einer israel. Clc mentarschule eignen. In letzterem Falle würde das Cantorat und die Leitung eines Chores gerne mit über mnnmen werden. Hieraus Reflekti rende belieben sich baldigst an ben Unterzeichneten zu wenden. Hildbnrghaufen, d. 22 Jan. 1885. J. Ftosenthalj 1643] Scminarlchrer. Äiu in einem königlichen Lehrer- Setninar geprüfter junger Lehrer lvünscht ilt einer Gemeinde eine Stelle als Lehrer zu bekleiden. Selbiger ist auch im Starrde, musikalischen Unterricht in den Anfängen des .Klaviers und der Violine zu ertheilen. — Gefällige Offerten unter A. B. Nr. 1 beliebe man an die Exped. d. Blattes zu richten. [1648 FüreinjnngesMädchen,(Waise) das die Prüfung für höhere Töchterschulen abfolvirt har, suche ich Stelle als Erzieherin. Halle a. S. Dr. Fröhlich, 1646]Rabbiner. MW Knaben, welche die hiesige» Schulen besuche» sollen finden bei mir freundliche Aufnahme. [1648 Halle a. S. vr Fröhlich, Rabbiner.!NOL bs rss«p üids bv rsssp Ans nDS brenne n»d versende ich mncr slnjsicht Sr. Hochwiirden Herrn Rabb. Dr. Frank in ISölii ohne vreisanfschlag. A. ( OMSlUtUlll. Dampf-Laffee-Brettnerei. Ich bescheinige hiermit das; die Familie A. Evsiman i. Deutz a. R. als streng religiös jedes Periranen in Bezug aus lYPHPD verdient. Das ih'iüiliiiiat der Simagoge» (gemeinde Eöln 1644]^ (giv,.) Dr. Frank. Elberfeld. Ttf3HöteIFaiknra israel. Hotel I. Ranges, nahe dem Balmhof und d. Pferdebahn nach Barmen. 7 Hausburschen am Bahnhof. Billige Preise. Ganz neu eingerichtet [1645 Isr. Tochter -Pensionat zu Erfurt. Cftcr« oder auch sogleich sinden ,imgc Miidchen oder Schülerinnen in meiner Anstatt vorzügliche Penston und Erziehung. Tie Ausbildung in Sprachen und Wissciischaite» oder die erforderliche Rachhiilse hierin eriolgt durch gcprüilc Lehrerinnen des Hot,. Schulamts. Mastige Pediligiingeii. - Beste Rcscrcuzet, dmch die Herren kliabbltier Dr. Kroner, Eommistioilsralh XJnger Niid Schiildirecior Dr. "Wahl hier. Frau Dina Heile mann. Bekanntmachung, betreffend dasEliasMerier'scheStipendium bei der Königlichen technischen Hochschule zn Aachen. >1654 Das Stipendium. bestehend in rund 400 M. jährlich, kann vom 1. April 1885 an für 3 bis 4 Jahre einen Studirenden jüdischen Glaubens an der hiesigen technischen Hochschule verliehen werten. Die Verleihung erfolgt durch den -Lüfter, Rentner Herrn Clias Mener zu Berlin (Vietoriastrasze Nr. 2), auf den Vorschlag des Rektors der königlichen technischen Hochschule zu Aachen, an welchen letzteren die Be- Werbungen sraukirt zu richten sind. Die Bewerber müssen einem Staate des Deutschen Reiches angehören und ihren Gesuche]: den Nachweis ausreichender Vorbildung, sittlicher Führung und des Bedürfnisses zur Erlangung der Stipendiums beifügen. Aachen, den 16. Januar 1885. §er Königliche Lommilsariv« bei der Kölligl. tcdjnifdjrn Hochschule. Legieruuzs Priikdent v k) ohmsull. Bei Adolf Eohn Verlag und Antiquariat. Berlin W., Pots damerst. 14, erschiclt Rebekka Wolf, qeb. Heincnlann, Kochbuch für isr. Frauen. Achte sehr vermehrte und verbesserte Auflage. Preis eleg. gebunden M. s.fco. Praktisch, ökonomisch it. sehr empfehlenswerth. . 1650 Soeben erschieir: np^i pro Religiöse Reden bci srcndigcn Fainiliciicreignisscn nebst einem Anhänge von Benedict Hanse. Zweite mit 9 Reden und 2 Toasten vermehrte Austage Preis M. 5. — Gegen Einsendung von M. 2 — erfolgt Frankoznfendnng. Frankfurt a. M. 1636 J Ka uil'mann. nnsö Fabrik gegründet 1847. Grösstes Geschäft und Lager von Denkmälern in Granit, Syenit, Marmor und Sandstein. Die Ausführung von Erbbegräbnissen und größeren Bauten werben zu billigsten Preisen bestens ausgcführt. 128 üs M. Zachart, Berlin, Neue Königs». 8. r>»rvvd68, Seferiuiiutelch., Schulchandecken u. s. w. iit echter Goldu. Silderstickrrei liefert in eleganter Ausführung billigst 3. Kauffmann 1499 in Frankfurt n. M. Briefkasten der Redaction. Die Eorrespondenze» ( Berlin, (Mekizc Rirdamim), BreSlau, Hamburg, ans Galizien, «i s ch i n c w, Bu karr st. (Bulletin 3i, k. 4., Jcrusa lcm, lieber „C o n g o", mutztcir n. zurückblcib. r. in L. n. r. m h. Mit Dank erhalten, wird sobald Raum ausgenommen werden. 8. 8. in ii. Reservircn Sie vor der Hand das Gesandte. Auf mehrere Anfragen. Tie Verfasserin der Erzählung „Judith" ist kein c Jüdin. Berichtigungen. In vor. Rr. 4 S. 29 Z. 12 v. it. ist „aber" zn streichen i Z. l l „geradeaus" ft. gerade, u. Z. 4 „die" st. der, n, S. ft. Z. 3 „unserer" st, unsere zu lesen. Verantwortlicher Redacteur Dr. Rahmer, Magdeburg. Druck von D. L. W-lfs, Magdeburg Verlag von Robert Friese, Leipzig. Der heutigen Nummer liegt „Familien -Blatt" Nr. s, „Littcratnr-Blatt" Nr. », sowie da« Inhalts-Derjeichniß bei.

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