Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 11 (1880)
- Issue
- N° 46. (11.11.1880)
- Date
- 1880-11-11
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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2549] Parnassim der Niederl. Israelitischen Gemeinde dahier, zugleich täglieher Vorstand des Synagogalen Ressorts von Rotterdam laden hiermit Diejenigen ein, welche befähigt und nicht abgeneigt sind, sich um die Stelle als Haupt-Rabbiner in diesem Ressort zu bewerben, franco Briefe, unter Vorlegung der nöthigenA.Cten und mit Erwähnung der gegenwärtigen Rabbinats-Stelle an die Adresse des Erstunterzeiclmeten vor oder längstens bis zum Bl. Dftflflmher a. C. 2U senden, welcher bereit ist, die nöthige Auskunft zu ertheilen. Rotterdam, den 27. October 1880. Parnassim und Ressortal täglicher Vorstand obengenannt, Der Vorsteher I. A. Polak, jr. Der Secretär S. I. Hoseoviter. Bekanntmachung. In Folge Berufung unseres früheren Rabbiners Herrn Dr. Ioel zum theologischen Leiter des jüdischen Seminars . in Breslau ist die R-bb in aisstelle in hiesiger jüdischer Gemeinde vacant geworden. Behufs Wiederbesetzung dieser Stelle wollen sich academisch und talmudisch gebildete Rabbiner bis zum 1. Januar k. I. bei dem Unterzeichneten Synagogenvorstande melden und ihre Zeugnisse, sowie curriculum vitae einreichen, wonächst eventuell die Einberufung zur Abhaltung einer Probepredigt erfolgen wird. [2550 Außer dem festgesetzten jährlichen Gehalt von 2400 M. und den üblichen Neben» revenüen brachte der in dem h'esigen königlichen Gymnasium und in der städtischen höheren Töchterschule von dem früheren Rabbiner ertheilte Religionsunterricht noch ein Einkommen von 420 M., welches wohl auch auf den zu wählenden Rabbiner übergehen wird. Krotosch in, den 2. November 1880 Der Synagogenvorstand. Manheim Wiener. Marcus Levy. Moritz Daniel. 1200] Die Lokal- und Bezirk--Rabbinatöstelle dahier, ist mit einem fixen Gehalt von M. 2 2 00 erledigt und soll durch eine geeignete Persönlichkeit baldigst wieder besetzt werden. — Es wird bemerk., daß der anzustellende Rabbiner — akademisch gebildet — auch gleichzeitig den Religionsunterricht für die reifere Weilburger Schuljugend mit zu versehen hätte. Hierauf Reflectirende belieben unter Mittheilung ihres bisherigen Wirkungskreises und unter Beifügung etwaiger Zeugnisse ihre Offerten an den Unterzeichneten Vorsteher einzureichen. Weilburg a/Lahn, Reg.-Bez. Wiesbaden. _S. Steinthal. 1199] Die hiesige Vorbeter- und Schächterstette wird zu 1. Februar k. I. vacant. Mit derselben ist außer freier Wohnung ein Gehalt von M. 400 pro Anno nebst 5 00—600 M. Einkünfte der Schächterstelle verbunden. Derselbe hat auch den Religionsunterricht in den unteren Klassen mit zu versehen und.müßte deßhalb dementsprechend qualifijirt sein. Geeignete Bewerber wollen sich baldigst unter Beifügung ihrer Zeugnisse und Mittheilung ihres bisherigen Wirkungskreises an den Unterzeichneten Vorsteher wenden. Weilburg a/Lahn (Reg-Bez. Wiesbaden). S. Steinthal. Durch die Berufung des bisherigen Cantors und Religionslehrers als Obercantor nach Leipzig ist die Stelle als Cantor, Religionslehrer und Schochet in der Gemeinde Ostenbnrg, Kreisstadt in Baden, vacant und soll bis zum 1. März n. I. wieder besetzt werden. Dieselbe ist mit einem fixen Gehalt von Mk. 1300 und schöner freier Wohnung nebst circa 1200 Nebeneinkünfte verbunden. Geeignete Bewerber von gründlicher musikalischer Bildung, die genügenden Ausweis über Befähigung zur Ertheilung des Religionsunterrichts beibringen können, wollen ihre Gesuche an Unterzeichnete Bezirkssynagoge oder an den Synagogenrath in Offenburg längstens bis zum 1. Januar k. I. einreichen. [2551 Die Bezirks-Synagoge Schmieheim. _ Dr. M. Rawitz._ 2552] In unserer Gemeinde ist die mit einem jährlichen Einkommen von 23—2300 Mark verbundene Stelle eines »Reit2 gionslehrers und Schächters demnächst zu besetzen. Musikalisch gebildete Bewerber wollen ihre Meldungen und Zeugnisse bis zum 15 Dezember an den Bezirksrabbiner Herrn Dr. Eschelbacher hier einsenden. Bruchsal, den 31. Oktober 1880. Der Synagogenrath. ^_Ferd. Rüther._ 2555] Die Cantorstelle in hiesiger Gemeinde ist bis zum 1. April uächsthin neu besetzen. Der Gehalt ist auf Mk. 1200 fixirt, und die Nebeneinkünfte können durch Privatunterricht und namentlich durch das jüngst eröffnete Seminar für Lehrerzöglinge aller Confessionen, ansehnlich erhöht werden, indem dem Betreffenden Gelegenheit geboten ist. israelitische Seminaristen bei sich aufzunehmen und ihnen den Unterricht im Cantorfache privatim zu ertheilen. Musikalisch gebildete Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse baldigst bei uns melden. Alzey, Rheinhessen, 1. November 1880. Der israelitische Gemeindevorstand. 2556] Für eine israelitische Gemeinde wird zum baldigen Antritt ein Religionölehrer, Vorbeter und Schstchter gesucht. Gehalt neben freier Station 500 bis 5 50 Mark. — Bewerber, welche in obigen Funktionen durchaus tüchtig sind, wollen ihre Offerten unter €ä. O. 15. «n die Expedition d. Bl. einsenden. 2554] Ein tüchtiges jüdisches Mädchens welches die Hansfrau in der Küche vertreten kan«, wird zum sofortigen Antritt oder per 1. Jannar 1881 gesn ch t. J. Bochner, Schönlanke. Gegen Banr offerire: [2553 Frankel'» Monatsschrift Jahrg. I—VIII. Mk (Bd. VII fehlt Bogen 15 u. 16.) Pb. 40.- Einzelne Jahrgänge ä 7.50 Jahrgang X, XI, XII in Heften ä 3— Jahrgang XVIII, XIX. Hlwd. a 3.50 Selig, G. Der Jude. Compl. 9 Bve. in 4 Pb. Leipzig 1768-71 (selten) 15.— Salomon, Berg d. Herrn u. Eliah. Lwd. 3.— Lewysohn, Kalenderwesen. Pb. 2 25 Philippsohn, Siloah I, II, III, br. 3.50 — — II u. III. br. ä 0 75 Denjami», 3 Jahee in Amerika. Pb. 3.— Haarbrücker, Tanchum Jeruschalmi. Pb. 1.— 40 Schriften für u. über die Juden von 1793—1879 (th. vergriffen u. selten), br. 15.— Karpele», Grabreden, br.' 1.— Klemperer, Predigten. 1866. br. 1.25 L. Cohen, Lehrer in Rees a Rhein. 2540] Soeben erschien und ist durch oie Unterzeichnete Buchhandlung zu beziehen: rntf nroa “ibd enthaltend: Text unv Uebersetzung der Pirke Aboth nebst einem ganz neuen hebräischen Commentar und tiner deutschen Erklärung von J. Heimaii Caro, Rabbiner. Preis M. 3. Frankfurt a. M. I. Kauffmann. Soeben ist bei G. Barnewitz in Neustrelitz erschienen: Die Nichtjuden und die Secteu im talmndischen Schriftthnm. Vortrag, gehalten in der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner zu Stettin. (Section der Orientalisten.) Von Dr. J. Hamburger, Landrabbiner zu Str elitz (Mecklenburg). Preis 60 Psg. [1202 ittllltty. Königl. pr. PreUSS., Grossherzogi. Badisches, Herzogi. Anhalt., Herzog!. Sächsisches, Fürsti. Hohenzollerneches u. Fürsti. 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Anfrage ans Bremen. 1201] ,, Wie ist nach jüdisch-religiösen Grundsätzen die Handlung eines jüdischen Religionslehrers und Vorbeters zu beurtheilen, der die Trauung zwischen einem Christen und einer Jüdin vorgenommen? Ist ein solcher noch würdig, das Amt als Religionslehrer und Vorbeter zu bekleiden?“ — Rabbinische Antworten unter Chiffre S. werden an die Expedition d. Bl erbeten. Briefkasten der Redaktion. Die Correspondenzen: Von der Rheinprovinz, S t e 11 i n, D a n z i g. K o s ch m i n, W i e n, Trenczen u. a. in nächster Nr. — Wiesbaden und Leipzig als — Feuilleton. Berlin. Den Art. aus dem „B. B. 6.* für diese Nr. zu spät, wir stimmen übrigens demselben nicht in allen Theilen zu. Hrn. 8. H. in L. Die eine Ihrer Anfragen finden Sie in heut. Nr. beantwortet, die andere bedauern wir Ihnen aus bekannten redactionellen Gründen nicht beantworten zu können.« Verantwortlicher Redacteur Dr. Rahmer in Magdeburg. Druck von H. Horbach in Barby. Verlag von Robert Friese m Leipzig. Hierzu das „Jüd. Literaturblatt" Nr. 46.