Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 11 (1880)
- Issue
- N° 44. (28.10.1880)
- Date
- 1880-10-28
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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besonderen Anzeige Marina Nowak Ra MM (Ungarn) 2543] Gestern, Mittwoch entriss uns der unerbittliche Tod plötzlich unseren braven Cultusbeamten Herrn Lewin Scharlack. Derselbe hat in seinem 6j ährigen Amtiren hierorts durch wahre Pflichttreue, Frömmigkeit und durch sein grosses talmudisches Wissen sich ein dauerndes Andenken in unserer Gemeinde geschaffen. Trachenberg, den 21. Oct. 1880. Der Vorstand und die Repräsentanten. 1186] An der jüdischen Gemeinde zu Guben soll das Amt eines Religionslehrers, Cantors und Schächters am 1. Juli 1v81 besetzt werden. Das Gehalt der Stelle beträgt in Summa ca. 2100 Mk., welches sich in folgender Weise zerlegt: a) festes Gehalt. 1000 Mk. b) für das Schächten circa . . 900 Mk c) für Gewährung freier Wohnung evcnt. Miethsentschädigung. 200 Mk. Summa 2100 Mk. Nur Bewerber, welche seminaristisch gebildet find, wollen ihre desfallsigen Meldungen unter Einreichung ihrer Zeugin e bis 1. De« cember c. an den Unterzeichneten Vorstand einfenden. Der Vorstand der Synagogengemeinde. 1185] Die Stelle des Vorbeiers und Religionslehrers bei hiesiger Gemeinde soll Ende März 1881 neu besetzt werden. Gehalt Mark 1350. Bewerber, unverheirathet und musikalisch gebildet, wollen ihre Zeugnisse uns baldigst einsenden. Solingen, 3. Oktober 1880. Der Vorstand der Synagogengemeinde. 1192] Die hiesige Stelle eines Elementar- und Religionslehrers, verbunden mit Cant o r- und Schlicht erdtenst, ist vom 1. oder spätestens 15. November c. ab zu besetzen. Gehalt 800 M. und freie Wohnung. Bewerber wollen sich an den Unterzeichneten wenden. Der Eultnsvorstand zn Ahaus. M. Löwen st ein. ^Die hiesige Glementarlehrer-, Schächter- und Vorbeterstelle in hiesiger Gemeinde ist vacant. Das fixe Jahreseinkommen beträgt 900 Mk. Bewerber wollen ihre Anmeldungen mit entsprechenden Zeugnissen frankirt anhero senden. (1191 Esens in Ostfriesland, 14. Oktober 1880. Der isracl. Gemeindevorstand: Bwan Keers. _faak Weinberg._ Für oic Israel. Gemeinde zu Hanau wird ein seminaristisch gebildeter Lehrer gesucht, welcher auch die Qualification als Vorsänger besitzt und musikalisch gebildet ist. Fixer Gehalt bis zu Mk. 1500, je nach der Befähigung, Reflektanten belieben sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse zu wenden an die 1189] Gemetnde-Aelteften in Hanau. Ii90] Auf Ostern k. I. wird ein unv erheiratheter Religionslehrer, Vorbeter und Schächter gesucht, der auch einmal wöchentlich in dem benachbarten Ludwigsluft zu schlichten und zu unterrichten hat und dessen Gehalt bei freier Wohnung, Heizung, Mittag- und Abendessm $70 Mk. (excl. die Schächtgebühr in Ludwigslust) betragen würde. Refiectanten wollen sich baldigst wenden an den Vorstand der israel. Gemeinde zu Grabow in Mecklenburg. 2544] Ein j. j. anständiges Mädchen, welches die Wirthschaft erlernt hat und das Schneideriren und Putz versteht, sucht sofort oder vom 1. Januar 1881 ab Stellung als Stütze der Hansfran. Referenzen ertheilt Herr dl. Rliickstein, Lehrer in Salzwedel. 2542] Ich beabsichtige die M28 in einem correcten Text, mit einer histor.-kritischen Einleitung, deutscher Uebersetzung und einem hebräischen Commentar, enthaltend Quellennachweise, Parallelstellen rc. zu ediren und suche einen UfrlfUft* Das Manuskript ist druckfertig. Birnbaum (Posen). Rabbiner Dr. S. Dankowiez. vtnDIEnSTt miner. Königl. pr PreUSS., Grossherzogi. Badisches, Herzogi. Anhalt., Iiei'/Ogi. Sächsisches, Fürsti. Hohenzollernsches u. Fürsti. Rumänisches Hof-Pianoforte and Knast-Institnt. Magdeburg, Berlinerstrasse 25 II. 26. Grösstes Pianino-, Harmoniumn. Flügel-Verkaufs -Etablissement der Provinz Sachsen. Prospecte etc. gratis. 11 Mof-iDiplonie und andere ehrende Anszeichnung-eu. Allein -Verkauf der weltberühmten _Estey-Qrgeln._ Soeben ist erschienen: Schire lictlj Jaäcob, Israelitisches Schul- und Gemeinde-Gesangbuch, enthaltend ein- und zweistimmige, meist traditionelle Gesänge für Sabbath und sämmtliche Feste, sowie deutsche Predigtlieder. Preis äM 2,20 (incl. Porto) zu beziehen durch die Herausgeber, Cantoren und slebrer L. Liebling, Altona, Allee 158 u. B. Jaeobsohn, Leipzig, Canalst. 6. Bezugsbedingungen: Bei Abnahme von 10 Exempl. qewähren 10°/#, von 20 15°/#, von 25—50 25°/, Rabatt._2537] 1188] Soeben erschien und ist vorräthig in allen Buchhandlungen: Der Talmud von Em anuel Deutsch, weil: Bibliothekar am Britischen Museum. Aus dem Englischen übertragen. 3. Auflage. Preis 1 M. 20 Pf. Berlin. Jerd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung. _Harrwitz & Goßmann. Breslauer Synagogen-Sesünge. Liturgie der neuen Synagoge für Solo und Chor, mit und ohne Orgelbegleitung vom Obercantor M. Deutsch herausgcgeben; ganz neu, eleg. gebunden, von Autoritäten sehr empfohlen. Ladenpreis 20 Mk., verkaufe für 10 Mk. 2546] e. Löbensteiu, Lehrer in Oldenburg. 2540] Soeben erschien und ist durch die Unterzeichnete Buchhandlung zu beziehen: .. rauf nruo “isd enthaltend: Text und Uebersetzung der Plrke Abotfi nebst einem ganz neuen hebräischen Commentar und einer deutschen Erklärung von «J. Helman Caro, Rabbiner. Preis M. 3. Frankfurt a. M. I. Kauffmarm. In 7. vermehrter«. verbesserterAussage erschien: llolff, Rebekka, geb. Heinemann, 2531] Kochbuch für israel. Frauen, eleg geb. 3 M. 80 Pf. Berlin, Potsdamerstr. 14. Adolf Lohn. 1193] Soeben ist erschienen und durch die Expedition dies. Bl. gegen Einsendung von 1 Mavk franco zu beziehen: Äron Salomo ttathanson. Lebensbild eines jüdischen Cultusbeamten. Nebst der an seiner Bahre gehaltenen Trauerrede von Rabbiner vr. M Rahm er, und einem Anhang: Die Entwickelung des jüd. Unterrichtswesens von Moses Mendelssohn bis auf die Gegenwart, von vr. F. Cohn. Mit dem Bilde des Verstorbenen. Der Reinertrag ist für die ,Nathanson« Stiftung" bestimmt. Ritt«! Verantwortlicher Redacteür vr. Rahm er in Magdeburg. Druck von H. Horbach in Bar» Hierzu das „Jüb. Literaturblatt" Nr. j Wir suchen die Nr. 3 der Wochenschrift 1880, sei es auch ohne Literalurbl.; sind auch bereit, sie gegen eine beliebige andere umzutauschen. Die Redaction. Briefkasten der Redaetion. Durch Veränderung des Winterfahrplans ist ein Theil der Correctur der vor. Nr. nicht rechtzeitig in der Druckerei eingetrosien, wodurch recht unliebsame Fehler stehen geblieben sind. Wir berichten hier das Nothwendigste. S. 361 „Stettin" sollte der Name des Fleischers nur durch Punkte angedeutet sein, und der Schluß des ersten Theiles dies. Corresp. von: „es sieht so aus" bis „können" fortbleiben, dafür die in dies. Nr. oben unter „Stettin" gegebene Note als Redactions-Nachbemerkung zu stehen kommen. — S. 362 „Budapest" Z. 2 st. Petition z. l. Interpellation. — Das Feuilleton war ganz uncorrigirt geblieben; es muß S. 364immer „Gonzales" heißen, S.365 st. sein „sehen", st. vergessen „vergossen"; andere kleinere Fehler und Jnrerpunctionssünden wird der verständige Leser wohl selbst corrigirt haben. Hrn. J. 8. in W. Ihre Beiträge sowohl iür Wochenschrift als Literaturbl. erwünscht. Hrn. dl. R. in R. Beim n"3 ist es nicht nöthig, da es nur auf's „Hören" ankommt. Wir nehmen Notiz von Ihrer Mittheilung, daß die antisemitische „Wahrheit" zu erscheinen noch nicht aufgehört hat, aber ihr Inhalt ist ja doch keine Wahrheit. Ihre Correspondenz in nächster Nummer. Hrn. U. M. in C., 8. in W. Desgleichen. Hrn. H. K. in R. Diverse NNr. wieder als „rekuss" von der Censur retour gekommen. Hrn. A. Hi. in ©. Nr. 3 dies. Jahrg. ist leider vergriffen, wir wollen unS jedoch bemühen, Ihnen ein Ex. für die Bibl. zu verschaffen. (Siche Inserat.) Hrn. R. in D. lieber den unerhörten Prozeß W—r wollen wir aus leichtbegreifiichen Gründen nichts bringen, es sei denn, daß Herr W. selbst uns darüber berichtet. — Daß der „Jwri" solche Correspondenzen, gegen Sie, die dm Stempel verletzter Eitelkeit oder gar gemeiner Rachsucht an ihrer Stirn tragen, aufnimmt, nimmt uns von dem sonst so wackeren Redakteur sehr Wunder. Verlag von Robert Friese in Leipzig.